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Handball: Frauenderby TSVP vs. Murnau am Samstag (17.15 Uhr) in der Zugspitz-Realschule!


Aktuelles / Handball-Blog 

[23.02.2018] Derbytime in der Zugspitz-Realschule: TSVP-Frauen empfangen Murnau!

Garmisch-Partenkirchen/Murnau – Wer an die glorreichen Zeiten des Frauenhandballs im Landkreis Garmisch-Partenkirchen denkt, der muss gar nicht allzu weit in die Historie zurückblicken. Vor 14 Jahren erreichte man den Zenit. Partenkirchen und Murnau spielten in der Bezirksoberliga. In beiden Vereinen war der Aufstieg in die Landesliga nicht nur Utopie, sondern realistisch. Von den Derbys zwischen beiden Teams erzählt man sich heute noch Legenden. Zuschauer fluteten die Ränge.
Seither aber hat der Frauenhandball in der Region stark gelitten. Während Murnau seit Jahren ambitionierten Breitensport anbietet, aber nie über die Bezirksliga hinauskam, gingen beim TSVP letzte Saison fast alle Lichter aus. Ein Neustart musste her. Unter dem Trainergespann aus Rainer Huch und Georg Friedrich hat sich das junge Team „entwickelt“, was auch Murnaus Trainerin Krisztina Csajkovits zugibt. „Die haben gegen Pullach gewonnen, das heißt schon was.“ Trotzdem ist ihr Team im Derby am Samstag (17.15 Uhr/Zugspitz-Realschule) der klare Favorit. Die Statistik ist für Partenkirchen erdrückend. Murnau warf in der bisherigen Saison fast 100 Tore mehr und kassierte 100 weniger. Und doch hätte man dem TSVP angesichts der starken Auftritte in den vergangen Wochen am Samstag eine realistische Außenseiterchance zugetraut, aber Huchs Team ist stark ersatzgeschwächt. Torhüterin Stefanie Zollner laboriert an einer Zerrung. Und ausgerechnet der Einsatz der zwei Leistungsträgerinnen ist fraglich. Während Laura Sanktjohanser (siehe Bild) diese Woche aufgrund von Uni-Prüfungen nicht trainieren konnte, ist auch Daniela Schmid angeschlagen. „Mit diesen zwei hätten wir Murnau ärgern können“, bedauert Huch. So aber erinnert er sich nur ungern an das katastrophale Hinspiel (8:28), das Partenkirchen auch ohne Leistungsträger bestreiten musste. Murnau hingegen kann wieder auf einen vollen Kader zurückgreifen. „Die Faschingszeit haben wir gut überstanden“, bestätigt Csajkovits, die mit ihrem Team nach dem verpassten Aufstieg diese Saison schon die Vorbereitung auf 2018/19 eingeläutet hat. „Die Zielsetzung muss ein, ganz oben zu landen.“ Zumindest ein kleiner Lichtblick, der einen wieder von besseren Zeiten träumen lässt. (hb)

 

[04.02.2018] Überraschender Erfolg in Gilching: TSVP-Frauen besiegen BOL-Absteiger!

Gilching – So mancher Handball-Interessierte reibt sich wohl immer noch die Augen. Kann das sein? Ein Sieg der Partenkirchner Frauen in Gilching? Seit dem vergangenen Wochenende ist klar: Ja, das ist möglich! Mit einem fast schon sensationellen 23:19 (11:6)-Erfolg über den Bezirksoberliga-Absteiger untermauert der TSVP seine gute Form in der Bezirksliga Ost. „Es war ohne wenn und aber ein verdienter Erfolg“, freut sich Coach Rainer Huch. Bis in die Schlusssekunden habe die Moral der Mannschaft gepasst. „Es hat einfach Spaß gemacht.“
Nur einmal während der Partie führten die Gastgeberinnen (2:0/3.). Anschließend übernahm Partenkirchen die Kontrolle und vernagelte vor allem in der ersten Halbzeit sein Tor. Gilching – vergangene Saison noch zwei Ligen über den Werdenfelserinnen – verzweifelte an der leidenschaftlichen TSVP-Defensive. „Jeder hat für jeden gekämpft.“ Im Angriff überragten wieder einmal Laura Sanktjohanser und Daniela Schmid mit sechs bzw. acht Toren. Beide gehören nun zu den Top-Fünf-Werferinnen der Liga. Gilching musste das schmerzlich erfahren.
Eine kurze Verschnaufpause der zwei Leistungsträgerinnen nutzten die Gastgeberinnen zwar, um wieder ins Spiel zu kommen (17:18/53.), dann aber verwandelte Sanktjohanser einen entscheidenden Strafwurf und Partenkirchen war nicht mehr zu stoppen. Torhüterin Stefanie Zollner hatte bereits einen Siebenmeter gehalten und Michael Etsberger kassierte in der Schlussphase nur noch ein Tor. Gilching kapitulierte. Huch musste sein junges Team fast etwas bremsen: „Wir dürfen jetzt nur nicht die Bodenhaftung verlieren.“

TSVP: Zollner, Etsberger – Lindebner (4), B. Grasegger (1), Maurer (1), Hornsteiner (1), Schmid (8/2), F. Barth (1), A. Barth (1), Sanktjohanser (6/3).

[30.01.2018] Ausrutscher genutzt: TSVP-Männer an der Spitze!

Garmisch-Partenkirchen – Wie schnell sich in einer Woche alles ändern kann. Plötzlich führt der TSV Partenkirchen die Tabelle an und geht als Favorit auf den Meistertitel in den Endspurt. Der TSVP setzte sich mit 31:15 gegen den TSV Schongau II durch und nutzte den kleinen Ausrutscher des Konkurrenten Murnau. Vorne liegen die Werdenfelser aufgrund der besseren Tordifferenz. „Es bleibt ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Murnauern“, sagt Trainer Thomas Pasurka. Er geht da von aus, dass das Torverhältnis (nach den Unentschieden in den direkten Duellen) am Saisonende berücksichtigt wird. 25 Treffer liegen die Partenkirchner vor dem TSV. 
Sein Team verpasste es auf jeden Fall, gegen die Schongauer Reserve ein paar Treffer mehr zu erzielen. Pasurka ärgert sich über das Wurfbild in Hälfte eins. „Dabei haben wir ganz klar angesprochen, wo wir beim Schongauer Torhüter hinwerfen müssen“, sagt der Coach. Einzig Florian Thieme hatte offenbar genau hingehört. Der Kreisläufer erzielte schon im ersten Durchgang sechs seiner insgesamt sieben Tore, die ihn zum erfolgreichsten Schützen machten. Trotz der vergebenen Möglichkeiten lagen die Hausherren zur Halbzeit 14:7 vorne. Für Durchgang zwei verlangte Pasurka deutlich mehr Konzentration im Abschluss. Größtenteils setzten das seine Handballer auch um. Endlich ging’s schnell nach vorne, wie es sich Pasurka gewünscht hatte. Maximilian Hattensberger auf Linksaußen fiel auf, wie auch die beiden Torhüter Andreas Beer neben dem ganz jungen Stefan Pasurka. (ak)

TSVP: Beer, S. Pasurka – D. Bräckle, T. Bräckle (2), Hattensberger (3), Hofmann (4), Konstanzer (1), Malik (2), J. Ober (1), M. Ober (4/1), F. Rieger, T. Rieger (5), Thieme (7), Widenmayer (2).

[28.01.2018] 19:19 - TSVP-Frauen holen auch gegen Tabellenfünften Weßling einen Punkt!

Garmisch-Partenkirchen – Der Strafwurf beim Handball wird aus Sieben Metern Entfernung ausgeführt. Die Chance, dass der Torhüter pariert, ist etwas höher als beim Elfmeter im Fußball. Der ausführende Spieler steht gerade bei entscheidenden Würfen vom Punkt enorm unter Druck.
Acht solcher Siebenmeter vergab Schiedsrichter Nico Klemme am Samstag in der Zugspitz-Realschule in der Partie zwischen den Handballfrauen des TSV Partenkirchen und dem SC Weßling II. Zwei davon sollten die Partie entscheiden und zu einem am Ende gerechten 19:19 (10:10)-Unentschieden zwischen bei den Teams führen. Den ersten fünf Minuten vor Ende beim Stande von 19:18 parierte TSVP-Torhüterin Stefanie Zollner (siehe Bild) gegen Anna Lena Dangl. Beim zweiten (58.) gegen Nathalie Dittrich war sie machtlos. Partenkirchens Trainer Rainer Huch zeichnete Zollner nach dem Schlusspfiff als beste Spielerin aus. „Sie hat vor allem in der zweiten Halbzeit hervorragende Paraden gezeigt.“ Da gingen selbst zehn Treffer ihrer Teamkollegin Daniela Schmid etwas unter.
40 Sekunden vor Ende der Partie versuchten die Gastgeberinnen verzweifelt, Schmid oder eben Laura Sanktjohanser in Position zu bringen, um den Siegtreffer zu erzielen – vergeblich. Ein Ballverlust führte noch zu einem Gegenstoß der Gäste, den diese aber nur an den Pfosten setzten. „Im Hinspiel haben wir noch deutlich verloren. Das Team steigert sich von Partie zu Partie“, freut sich Huch. (hb)

TSVP: Zollner, Etsberger – Lindebner (1), Maurer, A. Waldmann, Rohrmoser, Hornsteiner (1/1), Schmid (10/2), F. Barth, A. Barth, Rieger (2), Sanktjohanser (5/1).

[25.01.2018] Kein Tag für Helden - ersatzgeschwächter TSVP-Männer erringen vor 450 Zuschauern im Derby gegen Murnau ein 19:19-Unentschieden!

Besser hätte das Derby zwischen Partenkirchen und Murnau nicht enden können: Beide Teams verpassen in der Schlussminute den Sieg und trennen sich wieder Unentschieden (19:19). Damit schaffen sie es, 457 Zuschauer bestens zu unterhalten und die Meisterschaft offen zu halten.

Garmisch-Partenkirchen – Maximilian Dücks Körper hält keine ganze Handball-Partie mehr aus. Bereits nach kleinen Trainingsspielchen klagt er, weil der Rücken so schmerzt. An manchen Tagen fühlt er sich aber wie früher. Samstag war so einer. Mit dem TSV Murnau trat er zum Derby in Garmisch-Partenkirchen an. Wenn sich der Fürstenfeldbrucker nicht geschworen hätte, nicht mehr zu spielen, wäre er aufgelaufen. Aber Dück ist mit dem Alter klüger geworden. Er riskiert nichts mehr. In der Kabine, als es darum ging, seine Burschen heiß zu machen, sagte er jedoch: „Ich würde alles geben, um heute vor so einer Kulisse zu spielen.“ Dück glühte mehr als die anderen. Er wollte sein Team anstecken. „Ich wäre so geil drauf gewesen zu spielen.“ Wie viel ihm diese Partie bedeutet, sah man hinterher. Murnau hatte ein 19:19 erkämpft, das die Tabellenführung sichert. Trotzdem stellte sich Dück hin und sagte: Nein, ganz glücklich sei er nicht.
Der TSV hätte dieses denkwürdige Derby gewinnen können. Die letzte Minute entwickelte sich nach dem Wunsch der Gäste. Marco Schnabel entschärfte bei angezeigtem Zeitspiel einen Wurf des TSV Partenkirchen. Normalerweise bringen Teams nur Verzweiflungsversuche heraus. Doch die Gastgeber hatten eine Minute lang in der Auszeit daran getüftelt, wie sie einen möglichst kniffligen Versuch auf den Murnauer Kasten bringen könnten. Moritz Ober überließen sie die Aufgabe. Er schloss frei ab. Doch Schnabel hielt. „Eine überragende Parade“ sah Dück. Im Gegenzug vertraute Murnau Nils Lorbeer, seinem Hinspiel-Helden. Kurz vor Ende erhielt er den Ball. Diesmal warf er nicht. Er stürzte sich auch nicht auf die TSVP-Abwehr, sondern passte – eine Sekunde zu spät. Als die Sirene aufheulte, prallte Bernhard Gröbels Aufsetzer auf den Boden und landete erst danach im Netz. Einfach Pech.
Die Szene zeigte: Obwohl auch das Rückspiel Unentschieden endete, liefen die zwei Partien komplett anders ab. Beide Lager hatten ihre Lehren gezogen. Vor allem Thomas Pasurka, der TSVP-Coach, hatte lange gegrübelt, wie Partenkirchen eine solch deutliche Führung verspielt hatte. Sein Derby-Plan beinhaltete, Lorbeer aus dem Spiel zu nehmen. Ihm gelang nur ein Tor. „Die Kulisse hat ihn gehemmt“, sagt Dück. Er könne das verstehen, weil der Murnauer noch ein junger Spieler ist. Dennoch ging sein Team nach ausgeglichener Anfangsphase in Führung. Alexander Pohl übernahm Lorbeers Last. „Er war unser Matchwinner in Hälfte eins“, betont Dück. Torhüter und Abwehr regelten den Rest. Nach 29:59 Minuten lag der TSV 10:7 vorne.
Partenkirchen fehlten die Waffen in der Offensive. Pasurka vermisste Valentin Müller, der am Kiefer operiert wird, sehr. „Du weißt, du kannst ihm den Ball geben, er steigt hoch und macht ein Tor“, sagt sein Trainer. Ohne ihren Schützen im rechten Rückraum verrannten sich die Partenkirchner in Einzelaktionen. Erst Franz Rieger mit einem Überraschungstreffer von der Mittellinie in der letzten Sekunde (8:10) weckte das Team auf. Während Pasurka von der Initialzündung sprach, klagt Dück, dass „so etwas nicht passieren darf“. In Aktionen wie dieser sehe man, was dem TSV noch fehlt: „die Cleverness“. Verfolger Partenkirchen setzte in Hälfte zwei auf den Kampfgeist, den die Anhänger entfachten. „Die Halle war Bombe, sie ist wie eine Wand hinter uns gestanden“, lobt Pasurka. 457 Zuschauer zählte der Verein offiziell. 1800 Euro Spenden aus Eintrittsgeldern und Getränkeeinnahmen kamen für die Kinder-Rheuma-Klinik zusammen. „Ein Wahnsinn für die Region, dass der TSVP in der untersten Liga so etwas aufstellt“, sagt Dück.
Mit den Fans, Cheerleadern und den Eishockey-Profis des SC Riessersee im Rücken holte Partenkirchen auf und ging in der 56. Minute, begünstigt durch eine Strafzeit gegen Matthias Köglmayr, in Führung. Dück verzweifelte beinahe. „Ich bin dagesessen und hab gedacht: Das kann nicht sein.“ Doch Pohl, bester Werfer mit sechs Toren, rettete per Siebenmeter das Remis – wie Teamkollege Lorbeer vor einem Monat. „Wir haben geile Moral bewiesen“, jubelt Dück. Auch Kollege Pasurka preist den Teamgeist an. Das Unentschieden, das dem TSVP immerhin noch eine kleine Chance auf den Aufstieg offen hält, sei ein Verdienst der ganzen Mannschaft. Für Dück und die Murnauer läutete das Derby die heiße Phase ein. Die Auswärtsspiele in Kaufbeuren und Weilheim entscheiden die Meisterschaft, glaubt der Coach. Dort warten vielleicht keine 450 Zuschauer – „aber trotzdem ein Hexenkessel“. (Andreas Mayr/GAP-Tagblatt)

[15.01.2018] Erfolgreiches Warmlaufen gegen Peißenberg - Derby kann für TSVP-Männer kommen!

Garmisch-Partenkirchen – Pflichtaufgabe gegen Peißenberg erledigt, und schon spricht ein jeder beim TSV Partenkirchen im Grunde schon vom Showdown der Handball-Saison: dem Derby gegen den TSV Murnau am kommenden Samstag. Selbst Trainer Thomas Pasurka tut das. „Für das Spiel wollen wir unter der Woche noch einmal einige Sachen ausprobieren“, stellt er klar. „Was wir aber gegen Peißenberg vor allem in der ersten Halbzeit gezeigt haben, hat mir schon ganz gut gefallen.“ Das Warmlaufen für die zweite Hälfte der Saison hat der TSVP tatsächlich mehr als ordentlich hingebracht. Die Gäste, der Drittletzte der Bezirksklasse Mitte, schickten die Partenkirchner mit einer klaren 35:22-Packung aus der Realschulhalle nach Hause. Ein erfolgreicher Auftakt dieses Mal also – und die achte Partie, damit die ganze bisherige Saison, ohne Niederlage. Der TSVP ging am Samstagabend von Beginn an aggressiv und konzentriert zu Werke. Die Abwehr gestattete dem Gegner kaum große Offensivaktionen. Vorne bewiesen die Gastgeber durchaus Konsequenz. Das hatte zuletzt nicht immer so ausgesehen. „Wir waren schnell 6:1 vorne und haben Peißenberg so schon etwas den Zahn gezogen“, urteilt Pasurka. Anders kann man es wohl kaum zusammenfassen, lag der TSVP zur Pause doch schon 22:8 vorne. In der zweiten Hälfte lief die Partie dann nicht mehr ganz so flüssig. „Das war aber sicher auch dem geschuldet, dass wir viel durchgewechselt und verschiedene Varianten, sowohl defensiv als auch offensiv, probiert haben.“ Insgesamt gab’s aber wenig zu bemängeln. „Auf der Leistung lässt sich aufbauen.“ Herausheben wollte Pasurka Routinier Toni Rieger. „Er hat wirklich stark gespielt.“ (ak)

[14.01.2018] Sensationell! TSVP-Frauen kämpfen Pullach nieder!

Garmisch-Partenkirchen – So richtig glauben konnten es am Ende selbst die Spielerinnen nicht. Was war da passiert? Ein 22:20-Heimsieg zum Jahresauftakt gegen den SV Pullach, der als Tabellendritter der Bezirksliga und klarer Favorit angereist war. Zudem fehlten dem TSVP die beiden Trainer Georg Friedrich und Rainer Huch. Wolfi Hostmann sprang als Interimscoach ein. Und was er in den ersten 15 Spielminuten sah, bestätigte erst einmal seine Befürchtungen. Bis auf ein Tor von Daniela Schmid gelang den Gastgeberinnen im Angriff rein gar nichts. 1:8 geriet man in Rückstand. „Die Partie schien schon gelaufen“, blickt Hostmann zurück. Doch dann kam die zweite Halbzeit.
Nach dem Wiederanpfiff agierten die Pullacherinnen viel zu siegessicher und auch deren Kondition ließ merklich nach, während Partenkirchen sich enorm steigerte und über den Kampf ins Spiel zurückfand. Wie ausgewechselt präsentierte sich der Angriff. Viele Offensivaktionen wurden durch schöne Balleroberungen eingeleitet und über eine schnelle erste Welle erfolgreich abgeschlossen. Pullach lief nur noch hinterher. Laura Sanktjohanser war es, die den TSVP erstmals in Führung brachte (19:18/53.). „Ich hatte das Gefühl, dass da noch was geht und habe die routinierten, ballsicheren Spielerinnen den Vorzug gelassen“, erklärt Hostmann. SV-Coach Milan Dekic wütete am Seitenrand gegen seine eigenen Spielerinnen und den Schiedsrichter, der allerdings eine tadellose Leistung ablieferte und das unsportliche Verhalten von Dekic zurecht mit einer Zeitstrafe ahndete. Das junge TSVP-Team ließ sich nicht beirren und brachte den Vorsprung über die Zeit. Im kollektiven Partenkirchner Glücksrausch nach dem Schlusspfiff war das ausbleibende „Shake-Hands“ einiger Pullacherinnen nur noch eine Randnotiz.

[03.01.2018] Ukrainische Handball-Nationalmannschaft zu Gast in GAP!

Garmisch-Partenkirchen – Männer so breit wie Kleiderschränke betreten die Halle der Zugspitz-Realschule. Es ist ein trüber Mittwochvormittag in Garmisch-Partenkirchen. Dehnübungen und Gymnastik stehen auf dem Programm. Es sind nicht irgendwelche Sportler, die sich hier für die erste Trainingseinheit im Rahmen eines fünf Tage langen Lehrgangs aufwärmen. Zu Gast ist die ukrainische Handball-Nationalmannschaft. Dort, wo sonst die Handballteams des TSV Partenkirchen ihre Übungseinheiten und Spiele absolvieren, sind nun 18 Profis am Werk. Dass sich die Ukrainer ausgerechnet in einem Wintersportort einnisten, in dem Handball eine lange Tradition aber eben keine große sportliche Vergangenheit hat, ist vor allem einem Mann zu verdanken: Sascha Gladun (Bild, erster von rechts).
Der 44-Jährige ist nicht nur Generalsekretär des ukrainischen Handball-Verbandes, sondern auch ein Wahl-Werdenfelser. Mit Frau und Kind lebt er schon seit 2010 in Ettal. Handball ist nicht nur seine Leidenschaft – es ist sein Beruf. Als ehemaliger Profi arbeitete Gladun schon in Deutschland, Italien, Spanien, Russland und der Ukraine. 80 A-Länderspiele hat er in seiner Karriere bestritten. Nun engagiert er sich im Verband seines Heimatlandes. „Die politische Situation zu Hause ist schwierig. Ich versuche alles rund um das Team zu organisieren.“
Die Ukraine verpasste nur knapp die Qualifikation für die am 12. Januar beginnende Europameisterschaft in Kroatien. Trotz Siegen über Handballländer wie Island und Tschechien fehlte am Ende ein Punkt für die Qualifikation. „Wir haben eine ganz klare Tendenz nach oben“, betont Gladun. Auch im Vereinshandball gehört mit dem HC Motor Zaporozhye ein ukrainischer Club zu den Top sechs Teams der Champions League.
Eine Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern soll nun die Qualifikation für die Handball-WM 2019 in Deutschland/Dänemark schaffen. Am 11. Januar beginnt hierfür das erste Qualifikationsturnier in Italien, in dem es neben den Gastgebern auch gegen die Färöer Insel und Rumänien geht. Nur der Erstplatzierte qualifiziert sich für die neun Qualifikationsspiele im Juni 2018. Für die Ukraine geht es um viel. Eine professionelle Vorbereitung soll nun den Grundstein für einen Erfolg legen.
Dafür hat Gladun das Team im Ettaler Alphotel einquartiert. Der Bezug zur Region war ihm wichtig. „Solche Aktionen sind auch Werbung für den Handball in der Region“, weiß Gladun, der selbst als Trainer beim SSV Ettal gearbeitet hat. In der Breite sei der Handball im Landkreis „sehr gut aufgestellt“. Es fehle nur oft die nötige Professionalität. Umso erfreulicher zeigt sich Gladun über die Unterstützung der heimischen Vereine für die Betreuung der Nationalmannschaft. „Der TSV Partenkirchen hat mir gleich die nötige Hilfe in Form einer geeigneten Halle angeboten.“ Auch der SSV Ettal unterstützt die Ukrainer logistisch mit Fahrzeugen. Die revanchieren sich mit drei öffentlichen Trainingseinheiten von Mittwoch bis Freitag jeweils von 17-19 Uhr. „Jeder Interessierte kann vorbeikommen“, sagt Gladun. Zum Abschluss steht am Samstag (19 Uhr/Wittelsbacher Halle) ein Freundschaftsspiel gegen die 3.-Liga-Mannschaft des TuS Fürstenfeldbruck an. (hb)


Ukrainische Handball-Nationalmannschaft beim öffentlichen Training in GAP!

Ukrainische Handball-Nationalmannschaft beim öffentlichen Training in GAP!

[08.12.2017] Ausgleich Sekunden vor Ende - TSVP-Männer verspielen Derbysieg in Murnau!

Murnau – Die Minuten nach der Schlusssirene müssen eine Qual gewesen sein für Nils Lorbeer. 20 Männer warfen sich auf den jungen Murnauer. So viel Lebendmasse dürfte noch nie in im Leben auf seinem Körper gelastet haben. Auf ihn stürzten sich weiß Gott nicht nur Fliegengewichte wie Lukas Zach, sondern auch richtige wie Brocken Matthias Köglmayr. Aber was war das schon im Vergleich zur Last, die Lorbeer sechs Sekunden vor Ende stemmen musste, als es 17:18 hieß?
Er stand alleine am Sieben-Meter-Punkt, während Thomas Pasurka mit dem Schiedsrichter diskutierte.
Für einen ruhigen Menschen wie Pasurka waren das vehemente Beschwerden. Der Gästecoach zeigte immer wieder auf den Hallenboden. Es ging um den Strafwurf. „Er (der Unparteiische/Red.) hat erst Freiwurf gegeben, wir haben uns aufgestellt.“ Stimmte ja auch. Doch der Offizielle entschied sich um. Nach dem harten Foul von Thomas Bräu hatte er Rot gegeben – und Freiwurf. Ihm blieb kein Spielraum, weil der Chef-Verteidiger des TSVP Gegenspieler Lorbeer im Wurf umgenietet hatte, dass selbst der wuchtigste Murnauer liegen blieb. Nach kurzer Überlegungspause gab der Schiri Siebenmeter, wegen des harten Vergehens.
Zum Schützen bestimmten die Murnauer Lorbeer. Normalerweise haben sie für diese Spezialdisziplin Alexander Pohl. Doch der war bei seinem ersten Wurf an Andreas Beer, dem Ex-Murnauer im TSVP-Tor, gescheitert. Als Nächster traute sich Lorbeer. Der Wurfgewaltigste und Größte, aber auch Jüngste beim TSV. In der Schlussphase übernahm der Rückraumspieler das Spiel. Er traf sämtliche Strafwürfe und dirigierte die Offensive der Hausherren. Beim letzten Wurf des Abends täuschte er nicht einmal an. Er warf ihn einfach ins Tor zum 18:18. Sein Trainer konnte es kaum fassen. „Nils hat Eier aus Stahl“, sagt Max Dück.
In der zweiten Halbzeit hatte sein Team einen Fünf-Tore-Rückstand aufgeholt (10:15). „Wir haben uns Stück für Stück herangekämpft.“ Zuvor, gerade in der ersten Hälfte, waren in sie an der TSVP-Abwehr gescheitert. Diese Partenkirchner Defensive verwandelte sich nach zehn Minuten in eine Mauer, die sich so hoch türmte, das kein Murnauer darüber kam. Ohne Lorbeer, der genauso in der Abwehr gefordert war, fehlte dem TSV einer, der die Mauer zertrümmern konnte. Matthias Köglmayr schaffte es, ein paar Lücken zu finden und die Nebenleute zu bedienen. Der Rest prallte ab. Vorne verließ sich der TSVP lange auf seine zwei Besten: Valentin Müller im Rechten Rückraum und Thomas Bräu am Kreis. Zur Pause warfen sie eine 10:7-Führung heraus.
Doch mit jeder Minute, die im zweiten Abschnitt verstrich, wurde der TSVP nervöser. In Überzahl warf Müller alleine vor TSV-Keeper Marco Schnabel den Ball übers Tor. Bräu passte ihn in die Zuschauer. „Wir haben unsere Chancen nicht mehr genützt“, klagt Pasurka. Murnau, eigentlich das jüngere Team, arbeitete sich mit dem Publikum im Rücken – über 200 waren gekommen – heran und glich aus, „obwohl es nicht unser Spiel war“, sagt Dück. So war’s „einfach Wahnsinn.“ (Andreas Mayr/GAP-Tagblatt)

[27.11.2017] Männl. B-Jugend siegt trotz Schwächen in der Abwehr

Garmisch-Partenkirchen – Achtes Spiel, vierter Sieg – die männliche Handball-B-Jugend des TSV Partenkirchen festigte mit einem 29:25-Heimerfolg über den TSV Schongau am Samstag einen Mittelfeldplatz in der Bezirksliga Süd-West I.
Dabei zeigten sich die Schützlinge vom Trainergespann Franz Rieger und Christoph Widenmayer gar nicht mal in Bestform. Vor allem in der Abwehr mussten sich die Trainer einige Mal die Haare raufen. „Wir haben die gesamte Spielzeit über den Schnellen Mittelmann und den Kreisläufer der Gäste überhaupt nicht in den Griff bekommen“, ärgerte sich Widenmayer. Nur dank einer konzentrierten Abwehrleistung konnte das Spiel am Ende positiv gestaltet werden. Hervorzuheben war hierbei Lukas Sauter, der auf Linksaußen einige Mal glänzte. Zudem wusste auch Tobias Huch am Kreis zu gefallen. Bester Werfer war aber wieder einmal Jonas Ober mit 11 Treffern. (hb)

TSVP: Wackerle, Simon - Huch (4), Sauter, M. (1), Sauter, L. (2), Steinbauer (2), Ober (11), Sprenger (4), Fischer (5).

[26.11.2017] 21:22 - TSVP-Frauen verlieren nach dramatischer Schlussphase

Garmisch-Partenkirchen – Dass die Heimspiele der Partenkirchner Handballfrauen an Dramatik zunehmen und immer spannender werden, macht sich mittlerweile am gestiegenen Zuschauerinteresse bemerkbar. Zur Partie gegen den TSV Alling kamen am Samstag fast 100 Zuschauer in die Halle der Zugspitz-Realschule. Sie alle erlebten eine dramatische Schlussphase, in der die Gastgeberinnen am Ende aber mit 21:22 (12:14) das Nachsehen hatten. „Wir sind an uns selbst gescheitert“, ärgert sich Partenkirchens Coach Rainer Huch. Ein Dorn im Auge war ihm vor allem die katastrophale Viertelstunde vor der Halbzeitpause. Alling konnte sich von einem 8:8 auf 8:12 absetzen. „So gut wie alles, was wir besprochen hatten, haben die Mädels über den Haufen geworfen“, meint Huch. Der Rückstand zur Pause fiel aber moderat aus.
Im zweiten Spielabschnitt hielt unter anderem TSVP-Torhüterin Stefanie Zollner ihr Team mit guten Paraden im Spiel. Beide Mannschaften agierten sehr nervös und nicht unbedingt zimperlich. Schiedsrichter Pascal Mudrack versuchte die Gemüter zu beruhigen und hatte dabei meist ein gutes Händchen. Zahlreiche technische Fehler prägten die zweite Halbzeit und am Ende sollten Kleinigkeiten entscheiden.
Drei Minuten vor Schluss beim Stand von 20:21 verwarf Laura Sanktjohanser einen Strafwurf. Alling sah nach dem 20:22 fast wie der sichere Sieger aus, ehe Daniela Schmid im Nachsetzen das 21:22 gelang. Durch eine Manndeckung kam der TSVP sogar noch in Ballbesitz, aber Elisabeth Lindebner schloss zu früh ab. Alling jubelte, Partenkirchen trauerte aber nur kurz. Mit tosendem Applaus wurden die Gastgeberinnen verabschiedet. „Den hatten sie sich für ihren Kampf auch verdient“, resümiert Huch. (hb)

TSVP: Etsberger, Zollner – B. Grasegger (1), Maurer (1), A. Waldmann, Hornsteiner (2), Rummel (1), Schmid (7/2), F. Barth (1), A. Barth, Rieger, Sanktjohanser (8/3).

[26.11.2017] Handballmänner sammeln 500 Euro für MOVEMBER!

Sie wollten ein Zeichen setzen und Geld für einen guten Zweck spenden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Für die Movember Foundation Deutschland haben die Partenkirchner Handballmänner beim Heimspieltag am 11. November 500 Euro gesammelt. Die Stiftung setzt sich weltweit und das ganze Jahr über für Männergesundheit ein und macht auf die größten Gesundheitsprobleme aufmerksam. Dafür wird der November zum „Movember“. Auffällig viele Handballer trugen in diesem Monat wieder einen Schnurrbart, das Zeichen der Movember Foundation. In Partenkirchen übergaben (Bild v.l.) Kapitän Franz Rieger, Torwart Andreas Beer und der Dienstälteste Handballer beim TSVP, Florian Thieme, die Spende.

[24.11.2017] Heimspieltag am Samstag! Spendenübergabe MOVEMBER-Aktion

[24.11.2017] Voller Fokus auf das "kleine Derby" - TSVP-Männer empfangen Weilheim

Garmisch-Partenkirchen – Die Handballer in der Region fiebern dem Derby am 7. Dezember entgegen. Murnau gegen Partenkirchen heißt es dann. Lange musste man warten. Bevor aber der Fokus vollends auf diese Partie gerichtet werden kann, müssen zumindest die Partenkirchner an diesem Samstag (19 Uhr/Realschule) noch einmal ran. Und seinen Reiz hat die Begegnung mit dem TSV Weilheim II schon auch. „Das ist ja auch so etwas wie ein kleines Derby“, sagt Trainer Thomas Pasurka. Das der TSVP das Spiel ernst nimmt, das verspricht der Coach. „Weilheim hat zwar zuletzt überraschend gegen Waltenhofen verloren, aber das ist kein Grund, die Gäste zu unterschätzen.“
Vielleicht kommt die Partie vor dem Derby dem Team ganz gelegen, um einige Problemchen des letzten Auftritts abzustellen. Erstaunlich viele Abspiel- und Fangfehler sowie vergebene Chancen leisteten sich die Partenkirchner. Pasurka verspricht: „Darauf werden wir den Fokus legen.“
Erstmals in dieser Saison kann er am Samstag auf Toni Rieger bauen. Verzichten muss er dafür auf die privat verhinderten Thomas Bräu und David Bräckle sowie auf Sebastian Hofmann, der sich am Finger verletzt hat. Die durch den Ausfall von Bräu vakante Position am Kreis sollen Christoph Widenmayer, Uli Eitzenberger und Florian Thieme besetzen.
Gerade wegen des kleinen Derby-Charakters hofft der TSVP-Trainer auf Hilfe von den Rängen. „Eine gute Stimmung in der Halle puscht die Burschen natürlich zusätzlich.“ 

[24.11.2017] Unverkrampft zum nächsten Sieg - TSVP-Frauen empfangen Alling!

Garmisch-Partenkirchen – Die Statistik der Partenkirchner Handballfrauen kann sich sehen lassen. In den vergangenen drei Spielen holte man zwei Siege, kassierte nie mehr als 25 Tore und warf insgesamt 66 Tore. Zum Vergleich: In der vergangenen Spielzeit traf man insgesamt 106 Mal. Die Formkurve zeigt also steil nach oben. Bemerkbar macht sich dies natürlich auch an der Motivation der TSVP-Frauen. Nach der Niederlage in Fürstenfeldbruck (16:25) sah Coach Rainer Huch enttäuschte Gesichter. „Es wäre mehr drin gewesen. Das wissen alle.“ Allerdings habe dieser unbedingte Wille, zwei Punkte zu holen, zu einer Verkrampftheit geführt, die unnötige Fehler produziert hat.
Am Samstag (17.15 Uhr/Zugspitz-Realschule) empfängt Huchs Mannschaft mit dem TSV Alling nicht nur einen Tabellennachbarn, sondern auch einen Gegner auf Augenhöhe. Der TSVP-Trainer erwartet eine spannende Partie. „Wir wollen ein gutes Spiel abliefern.“ Nicht unwichtig für einen Erfolg könnten die Tore von Daniela Schmid sein. Wie auch bei der angeschlagenen Barbara Grasegger ist ihr Einsatz noch fraglich. (hb)

[20.11.2017] Nächstes Kapitel der Erfolgsgeschichte: TSVP-Männer siegen deutlich in Peißenberg!

Peißenberg – Drei Siege in Serie hatten sowohl Peißenberg, als auch der TSV Partenkirchen eingefahren – doch nur eine Erfolgsgeschichte wird weitergeschrieben: die des TSVP. Die Mannschaft von Thomas Pasurka verbuchte einen nie gefährdeten 35:21-Erfolg und erlaubte sich sogar den Luxus, beide Strafwürfe zu verwerfen. Lediglich zu Beginn des Spiels und in der Schlussphase, als sich der Schlendrian breitmachte, hielten die Gastgeber mit. Mit einer besseren Chancenverwertung und einer geringeren Fehlerquote im Angriff hätte der Sieg auch höher ausfallen können, „wenn nicht sogar müssen“, betont der Coach.
In der Anfangsphase schafften es die Gäste nicht, an die Leistung aus der Partie gegen Kaufbeuren anzuknüpfen. Durch etliche Unkonzentriertheiten im Angriff, die sich in Abspiel- und Fangfehler sowie Fehlwürfen auswirkten, kam kein Spielfluss zustande. Da aber die Defensive alles richtig machte, bestimmten die Gäste dennoch die Partie und führten zur Halbzeit schon 15:7. Mit Beginn des zweiten Abschnitts machten Pasurkas Spieler Ernst. Durch schön herausgespielte Tore zogen sie bis auf 30:13 davon. Besonders Thomas Bräu (neun Tore/siehe Bild)) am Kreis bremste kein Peißenberger. Schade findet Pasurka nur, „dass wir in den letzten zehn Minuten die Konzentration nicht hochhalten konnten“. So etwas dürfe gegen einen stärkeren Gegner nicht passieren. 

TSVP: Beer, S. Pasurka, M. Pasurka – T. Bräckle (4), D. Bräckle, T. Bräu (9), Hattensberger (1), Hofmann (2), Konstanzer (4), Malik (3), Müller (5), M. Ober (4), F. Rieger (3), Thieme.

[19.11.2017] TSVP-Frauen: Unnötige Niederlage in Fürstenfeldbruck

Fürstenfeldbruck – Nach zwei Siegen in Folge wollten die Handballfrauen des TSV Partenkirchen noch einen dritten nachlegen. Alle guten Dinge sind schließlich drei. Aber in Fürstenfeldbruck am Sonntag wollte einfach nichts funktionieren. Mit einer 16:25 (7:10)-Niederlage im Gepäck trat man die Heimreise an. Bisher waren Niederlagen für den TSVP kein Beinbruch. Meist gute Gegner, man befindet sich selbst im Umbruch. Diesmal aber gab selbst Trainer Rainer Huch zu verstehen, dass er sich mehr gewünscht hätte. „Die Niederlage war unnötig.“ Seine Spielerinnen hätten zu „unkonzentriert“ agiert und seien „übermotiviert“ gewesen. „Da kommt eben alles dazu.“ Vor allem die technischen Fehler im zweiten Durchgang leiteten die Partenkirchner Niederlage ein.
Zuvor hatten die Gäste eigentlich gut mitgehalten. Bis kurz vor der Halbzeit stand es 8:7 für die Gastgeberinnen. Vor allem Daniela Schmid und Laura Sanktjohanser hielten die Werdenfelserinnen im Spiel, wurden dann aber auch vom Schlendrian angesteckt. Schmid musste gleich zwei Mal binnen vier Minuten (40./44.) mit einer Zeitstrafe vom Parkett. „Völlig zurecht“, bemerkt Huch, der Schiedsrichter Max Böhm eine „objektive und hervorragende Leistung“ bescheinigte. Fürstenfeldbruck setzte sich aber in dieser Phase entscheidend ab (17:11) und profitierte noch dazu von den individuellen Fehlern Partenkirchens. Mitte der zweiten Hälfte schied dann auch noch Lena Rohrmoser verletzt aus. An diesem Tag wollte einfach nichts passen. Die nächste Chance auf Punkte gibt es aber schon in einer Woche gegen Tabellennachbar Alling. (hb)

TSVP: Etsberger, Zollner - Lindebner (2), Maurer, A. Waldmann (1), Rohrmoser (1), A. Barth, Rummel (1/1), Schmid (4), F. Barth, S. Rieger, Sanktjohanser (7/2).

[18.11.2017] Handballmänner vor erstem Härtetest beim Oberland-Derby in Peißenberg

Garmisch-Partenkirchen – Ihre Heimstärke haben die Handballer des TSV Partenkirchen gegen Kaufbeuren unter Beweis gestellt. Nun muss sich die Mannschaft von Trainer Thomas Pasurka am Samstag (19.30 Uhr) wieder auswärts beim TSV Peißenberg beweisen. „Wir versuchen, dem Gegner unser Spiel aufzuzwingen“, sagt der Partenkirchner Coach. Es liege an den Burschen. „Wenn sie das umsetzen können, was sie sich vorgenommen haben, ist in Peißenberg ein Sieg möglich.“ Nach dem Auftaktunentschieden in Mindelheim wäre es der vierte Erfolg in Folge der Werdenfelser.
Doch die Aufgabe in der Peißenberger Glückauf-Halle wird wohl die härteste Prüfung der bisherigen Saison, denn auch die Gastgeber befinden sich momentan auf einer Erfolgswelle. Ihre Bilanz liest sich ähnlich wie die der Partenkirchner. Zum Saisonstart gab es eine knappe Niederlage gegen Weilheim, es folgten drei Siege. „Wir werden Peißenberg auf keinen Fall unterschätzen und auf die leichte Schulter nehmen“, versichert Pasurka, der bis auf den beruflich verhinderten Christoph Widenmayer den gleichen Kader wie in der Vorwoche aufbietet. Von Anfang an möchte der TSVP mit einer guten Torwartleistung, einer aggressiven Deckung sowie schnellem und druckvollen Angriffsspiel den Gegner unter Druck setzen – und Fehler konsequent nutzen. 

[18.11.2017] TSVP-Frauen: Siegen für die Motivation

Garmisch-Partenkirchen – Die Rechnung im Amateurhandball – vor allem in den unteren Ligen – ist ganz einfach: Verlierst du Spiel für Spiel, kommst du ganz unten nicht mehr raus. Gewinnst du, kann das eine Mannschaft und ihr Umfeld motivieren. Diesen Aufschwung erleben gerade die Handballfrauen des TSV Partenkirchen in der Bezirksliga. Zwei Siege in Folge bejubelten die Werdenfelserinnen zuletzt. Im Training fanden sich sogar mehr als 15 Spielerinnen ein. „Der positive Trend motiviert natürlich alle“, betont Rainer Huch.
Sein Co-Trainer Georg Friedrich bietet weiter intensives Grundlagentraining an, das zeigt offenbar Erfolg. Die TSVP-Frauen treten nicht zwangsläufig wie in der Vergangenheit als Außenseiter an. Siege sind in Sichtweite, auch wenn die Gegner durchaus namhafte Vereine sind. Am Sonntag (15 Uhr) geht es zum TuS Fürstenfeldbruck, der seine Spiele zu Anfang der Saison klar verloren hat, jetzt aber erfolgreicher spielt. Zuletzt brachte der TuS den TSV Gilching an den Rand einer Niederlage (21:22). „Die Brucker sind schwer einzuschätzen“, sagt Trainer Huch, der mit zwölf Frauen aufbrechen wird. Ob sich Topschützin Daniela Schmid darunter befindet, ist noch nicht sicher. In jedem Fall steht Stefanie Zollner wieder im Tor. (hb)

[13.11.2017] Kaufbeuren aus der Halle gefegt!

Garmisch-Partenkirchen – Besser kann man sich den ersten Auftritt vor heimischem Publikum kaum vorstellen: Mit 26:7 haben die Handballer des TSV Partenkirchen am Samstagabend Gegner SG Kaufbeuren/Neugablonz II förmlich aus der Halle der Zugspitz-Realschule gefegt. „Man merkte meinen Spielern schon beim Aufwärmen an, dass sie total fokussiert und konzentriert waren“, sagt Trainer Thomas Pasurka. Und mit der richtigen Einstellung geht eben schon mal vieles leichter: „Die Mannschaft wollte das Spiel unbedingt gewinnen, um in der Tabelle an Murnau dranzubleiben.“ Mission erfüllt. Durch den Sieg über den direkten Konkurrenten in der vorderen Tabellenregion sind die Partenkirchner nun tatsächlich erster Verfolger der Murnauer.
Der Fokus war also geschärft. Entsprechend zielstrebig ging der TSVP von Beginn an zu Werke. In den ersten zehn Minuten erspielte sich das Team gleich eine 7:1-Führung. In dem Stil ging es weiter. „Danach machte sich unsere Überlegenheit in Angriff und Abwehr immer mehr bemerkbar“, sagt Pasurka. „Wir haben die Gäste an die Wand gespielt und ihnen nur ganze zwei Treffer erlaubt.“
Wichtig war dem Trainer in der Pause, dass seine Mannschaft weitermacht. Auch wenn die Partie natürlich schon entschieden war. Gesagt, getan. Die Gäste aus dem Allgäu bekamen auch in Durchgang zwei überhaupt keine Möglichkeit, ihr Spiel zu entfalten. Daran änderte auch der Torwartwechsel von Markus auf Stefan Pasurka nichts, denn in der Abwehr wurde weiterhin konzentriert und aggressiv gearbeitet. „Im Angriff muss man sicher Moritz Ober mit sieben und Valentin Müller mit sechs Toren etwas herausheben“, sagt der TSV-Coach, „aber insgesamt war es eine tolle Leistung der gesamten Mannschaft.“ 

TSVP: S. Pasurka, M. Pasurka – D. Bräckle, T. Bräckle (1/1), T. Bräu (2), Hattensberger (2/1), Hofmann (2), Malik (2), Müller (6), M. Ober (7/1), F. Rieger (1), Thieme (2), Widenmayer (1).

[12.11.2017] Euphorisch zum zweiten Sieg in Folge - TSVP-Frauen schlagen auch Gauting

Garmisch-Partenkirchen – Schon Sekunden vor dem Schlusspfiff standen die 80 Zuschauer und applaudierten. Partenkirchens Handballfrauen hatten am vergangenen Samstagabend gegen den HC Gauting ihren zweiten Sieg in Folge eingefahren: 25:20 (12:8). „Steht auf, wenn ihr Rote seid“, ertönte es von den Rängen. Alle machten mit. Es ist schon lange her, dass ein Frauenspiel in Partenkirchen in derart euphorischer Stimmung zu Ende ging. Es passt aber auch zum positiven Trend. Vor allem in der Schlussphase zeigten die Gastgeberinnen, dass sie spielerisch immer weiter Fortschritte machen. Auslösehandlungen wurden geduldig zu Ende gespielt und erfolgreich zum Abschluss gebracht. Gauting war hierfür der perfekte Trainingsgegner. Jung, unerfahren, teilweise überfordert, aber immer engagiert. „Warum wir am Anfang so unnötig viele Probleme hatten, kann ich mir nicht erklären“, meint TSVP-Coach Rainer Huch. 4:5 (13.) lag man zunächst in Rückstand. Auf Gautinger Seite konzentrierte sich das Spiel fast ausschließlich auf Anna Kühlbach, deren Würfe aus dem Rückraum für Torhüterin Michaela Etsberger nur schwer zu halten waren. Bei Partenkirchen lief viel über die linke Seite. Stephanie Rieger und Laura Sanktjohanser (siehe Bild) sorgten 60 Minuten für Torgefahr und auch dafür, dass man sich in der Schlussphase der ersten Halbzeit erstmals entscheidend absetzen konnte und diesen Vorsprung bis Spielende nicht mehr hergab.
Mit dem zweiten Saisonsieg klettern die Partenkirchnerinnen auf Rang acht in der Tabelle der Bezirksliga Ost. (hb)

TSVP: Etsberger – Lindebner (3), Maurer, A. Waldmann, Rohrmoser, Rummel (3), Schmid (4/1), F. Barth (1), A. Barth, S. Rieger (5), Sanktjohanser (9/2).

[10.11.2017] Erstes Heimspiel für Handballmänner - "Movember"-Aktion - HEIMSPIELTAG!

Garmisch-Partenkirchen – Es ist bereits die vierte Partie für die Handballer des TSV Partenkirchen, erst jetzt aber kommt es zur Heimpremiere in dieser Bezirksklassen-Saison. Erstmals tritt das Team von Trainer Thomas Pasurka gegen die SG Kaufbeuren/Neugablonz II am Samstagabend (19 Uhr/Zugspitz-Realschule) in der heimischen Halle an. Dabei hat sie ein Ziel vor Augen: der Sprung auf Rang zwei.
„Wenn wir zu unserem Spiel finden, die Leistungen in Angriff und Abwehr stimmen, dann ist durchaus ein Sieg drin“, sagt der Coach vor dem Duell zweier Tabellennachbarn. Die Allgäuer sind aktuell Dritter, haben aber schon zwei Spiele mehr absolviert.
Die Heimpremiere nehmen die Handballer zum Anlass, um an einer Spendenaktion teilzunehmen. Wenn also vermehrt Zuschauer mit Schnurrbart in der Halle zu entdecken sind, hat das nichts mit dem Faschingsbeginn zu tun. Da geht es um die Initiative „Movember“, die seit 14 Jahren besteht und sich dem Thema Prostatakrebs widmet. Der Begriff setzt sich aus moustache (Schnurrbart) und November zusammen. Derzeit sind auch Nationalspieler wie Uwe Gensheimer, Rune Dahmke oder Tobias Reichmann mit Schnurrbart zu sehen. „Wir besorgen Getränke aus der Mannschaftskasse und die werden dann für je zwei Euro verkauft“, erklärt Pasurka. „Der Gesamtbetrag wird gespendet. Jeder Zuschauer, der mit Schnurrbart erscheint, erhält ein Getränk gratis.“
Der Fokus auf den Sport darf aber nicht verloren gehen. Konzentriert und aggressiv will der TSVP spiele. „Im Training sieht man schon, dass die Abläufe immer besser greifen. Wir müssen versuchen, das nun auch umzusetzen.“ 

Erster Heimspieltag der Partenkirchner Handballer am Samstag, den 11.11.2017: 

[10.11.2017] Es wächst etwas heran - TSVP-Frauen peilen zweiten Sieg gegen Gauting an

Garmisch-Partenkirchen – Den Begriff „Erfolgstrainer“ will Rainer Huch noch nicht hören, auch wenn er mit seinen Partenkirchner Frauen vor einer Woche das geschafft hat, was dem TSVP mehr als eineinhalb Jahre nicht mehr gelungen ist: ein Sieg in einem offiziellen Ligaspiel. In der Bezirksliga lies der 25:16-Erfolg über Gauting aufhorchen. Murnaus Trainerin Krisztina Csajkovits sprach beispielsweise von einer „Überraschung“.
Dass die Partenkirchnerinnen zwei Punkte holen, war allerdings nur eine Frage der Zeit. Das Team hat sich stetig entwickelt in den vergangenen Wochen. Noch hängt aber viel von den zwei Torjägerinnen Laura Sanktjohanser und Daniela Schmid ab. „Sie sind unsere Leistungsträgerinnen, ohne Frage. Aber auch ohne die zwei hatten wir schon gute Spiele“, gibt Huch zu bedenken. Im Schatten der zwei wächst auch einiges heran. Luisa Rummel konnte zuletzt als Spielmacherin und Rückraumspielerin überzeugen. Huch bescheinigt ihr ein „gesteigertes Selbstbewusstsein“. Am Samstag (17.15 Uhr/Zugspitz-Realschule) gegen den bisher punktlosen Liganeuling Gauting könnte der Aufwärtstrend des TSVP weitergehen. Coach Huch ist vorsichtig. „Wir kennen das Team kaum.“ Auch ohne Barbara Grasegger und Stefanie Zollner gibt er sich optimistisch für zwei Punkte. (hb)

[06.11.2017] Durststrecke beendet: TSVP-Frauen mit Heimsieg gegen Gaißach!

Garmisch-Partenkirchen – Alle haben darauf gehofft, viele haben daran geglaubt und am Ende ist es tatsächlich wahr geworden. Nach mehr als eineinhalb Jahren Durststrecke haben Partenkirchens Handballfrauen am vergangenen Samstagabend wieder ein offizielles Ligaspiel gewonnen. Dabei mussten sich die Gastgeberinnen vor heimischer Kulisse nicht einmal groß strecken. 25:16 (13:8) stand es nach 60 Minuten gegen den SC Gaißach, einem sehr dankbaren Gegner. Im Prinzip war das Spiel der Gäste schnell durchschaut. Viel hing vor allem von Gaißachs Barbara Simon an, die gleich drei der ersten vier SC-Treffer markierte (3:4). „Wir mussten die in den Griff bekommen, das war die halbe Miete“, erklärt Huch. Minimale Anweisungen von außen reichten und die Gastgeberinnen drehten die Partie. „Mitte der ersten Halbzeit habe ich tatsächlich schon fest an einen Sieg geglaubt“, gesteht der TSVP-Coach.
Schon in dieser Phase war auf Partenkirchner Seite Daniela Schmid das Maß aller Dinge. Die gefährliche Rückraumschützin zeigte ihr ganzes Können. Egal ob nach Auslösehandlungen oder 1:1-Situationen – Schmid traf nach Belieben. Am Ende standen zehn Tore zu Buch. Ins Schwärmen kam Huch allerdings auch bei einer anderen Spielerin. Luisa Rummel, die bereits in den vergangenen Spielen immer wieder ihr Potenzial aufblitzen ließ, überzeugte nicht nur als Spielmacherin, sondern auch als Ersatz für Laura Sanktjohanser im linken Rückraum. „In der ersten Halbzeit hat sie sich noch weniger zugetraut. Erst nach der Pause ist sie mutiger geworden“, erklärt Huch. Da schlug auch die Zeit von Torhüterin Stefanie Zollner, die nicht nur zwei Strafwürfe parierte, sondern auch sonst den dringend benötigten sicheren Rückhalt für ihr Team darstellte. Überlegen baute Partenkirchen in Hälfte zwei seinen Vorsprung aus und Huch wollte mit Lobpreisungen gar nicht mehr aufhören: „Wir hatten heuer schon gute Spiele. Jetzt sind wir dafür auch endlich belohnt worden.“ (hb)

TSVP: Zollner, Etsberger – Lindebner (3), Maurer, A. Waldmann, Rummel (3), Schmid (11/2), F. Barth, A. Barth, Rieger, Sanktjohanser (7).

[03.11.2017] Ohne Training, aber motiviert bis in die Haarspitzen - TSVP-Frauen empfangen am Samstag Gaißach

Garmisch-Partenkirchen – Es ist schon eine Partenkirchner Besonderheit, dass ausgerechnet vor wichtigen Spielen nicht trainiert werden kann. Die Gründe hierfür sind seit Jahren bekannt: Ferien, Feiertage, Turnhalle geschlossen. Zwar hat der Hauptverein das Projekt eigene Dreifachturnhalle noch nicht abgeschrieben, so schnell wird sich an der desolaten Trainingssituation für Hallensportler in Garmisch-Partenkirchen aber nichts ändern.
Partenkirchens Handballfrauen leiden in diesem Jahr besonders darunter. Spielte das Team von Trainer Rainer Huch in den vergangenen Wochen jeweils gegen starke Teams, wäre man am Samstag (19 Uhr/Zugspitz-Realschule) durchaus auf Augenhöhe. Zu Gast ist der SC Gaißach, der mit nur drei Pluspunkten Rang acht einnimmt. Einen Sieg und ein Unentschieden holte der SC allerdings nur in den ersten beiden Partien. Danach gab es nur deftige Niederlagen. Huch sieht dem Spiel trotz Trainingsausfall optimistisch entgegen: „Die Mädels sind motiviert bis in die Haarspitzen und das ist entscheidend.“ Von der Qualität des Gegners will er sich während der Partie überzeugen. Partenkirchens Coach muss dabei auf Martina Baumeister (krank) und Barbara Grasegger (verletzt) verzichten, die beide hoffnungsvolle Optionen im Rückraum sind. (hb)

[29.10.2017] Pflichtsieg im Allgäu mit Licht und Schatten - TSVP-Männer souverän gegen Waltenhofen II

Waltenhofen – Da fährst du eineinhalb Stunden ins Allgäu, spielst 20 Minuten und wirst dann vom Schiedsrichter nach einer äußerst umstrittenen Entscheidung mit der Roten Karte vom Platz gestellt. Dumm gelaufen. Das hat sich wohl auch Partenkirchens Rückraumspieler Thomas Bräu (siehe Bild/Archiv) am vergangenen Samstag gedacht, als er die restliche Spielzeit auf der Tribüne schmoren musste. Sein Team gewann das Auswärtsspiel beim TV Waltenhofen II souverän mit 30:18 (17:6). Für den Titelkandidaten nicht mehr als Pflichtsieg, der allerdings Licht und Schatten warf.
Zum Zeitpunkt von Bräus Hinausstellung hatten die Gastgeber nicht den Hauch einer Chance. Die physisch weit überlegenen Partenkirchner zeigten Waltenhofen vor allem in der Abwehr die Grenzen auf (10:4). Zudem glänzte Torhüter Markus Pasurka mit spektakulären Paraden. Vorne gefiel vor allem Moritz Ober mit seiner kompromisslosen Spielweise. Der Youngster nutzte fast jede sich bietende Lücke im Allgäuer Abwehrverband. „Die erste Halbzeit hat mir gut gefallen. Wir waren dominant und haben unsere Auslösehandlungen vorne erfolgreich und überlegt abgeschlossen“, meint TSVP-Coach Thomas Pasurka. Einziger Aufreger: Bräus Rote Karte. Der 28-Jährige brachte seinen Gegenspieler als letzter Mann zu Fall, hatte die Hand aber am Ball. „Eine Zeitstrafe geht in Ordnung. Rot war aber übertrieben“, analysiert Pasurka. Im zweiten Spielabschnitt ärgerte ihn die inkonsequente Linie der Unparteiischen umso mehr. Zum Glück war die Partie zu diesem Zeitpunkt aber fast schon gelaufen. Der TSVP zeigte sich unkonzentriert und tat nur noch das Nötigste. Einzig Sebastian Hofmann, gelernter Kreisspieler, überzeugte auf der Außenposition durch seine Treffsicherheit. (hb)

TSVP: M. Pasurka, S. Pasurka – D. Bräckle, T. Bräu (3/1), Konstanzer (1), Hofmann (6/2), F. Rieger (4/1), Müller (4), Hattensberger, Malik (3), Ostler, Thieme (5), M. Ober (4).

[22.10.2017] Kein Spaziergang für Herrsching - TSVP-Frauen zeigen kämpferische Leistung und spielerische Fortschritte

Garmisch-Partenkirchen – Eines muss man Partenkirchens Handballerinnen lassen: Auch wenn sie nach wie vor auf ihren ersten Punktgewinn in der Bezirksliga Ost warten, ihre Spiele haben in jeder Hinsicht hohen Unterhaltungswert. Die Partie gegen den TSV Herrsching II vom vergangenen Samstagabend war hierfür der beste Beweis. Zwar waren die Rollen im Vorfeld klar verteilt. Der neue Tabellenführer tritt beim Tabellenletzten an. David gegen Goliath. Die Gäste hatten wohl einen Spaziergang erwartet. Der TSVP sorgte dafür, dass es trotz einer 15:23 (8:14)-Niederlage keiner wurde. „Man muss den Mädels wirklich ein Lob aussprechen. Sie haben bis zur letzten Sekunde gekämpft“, freut sich Partenkirchens Chefcoach Rainer Huch.
Genau diese kämpferische Moral war es, die die Gastgeberinnen trotz eines hohen frühen Rückstands (0:5) Anfang der zweiten Hälfte wieder ins Spiel brachte (35./10:14). An der Außenlinie gab Co-Trainer Georg Friedrich immer wieder taktische Anweisungen an einzelne Spielerinnen – teilweise mit Erfolg. Vor allem Luisa Rummel zeigte als Spielmacherin beachtliche Fortschritte, während Laura Sanktjohanser, Barbara Grasegger und Daniela Schmid im Rückraum für die nötige Torgefahr sorgten, wobei auch sie gegen die körperliche klar überlegenen Gäste und deren offensive Deckung Schwierigkeiten hatten. Dass die abschnittsweise hart geführte Partie am Ende sehr emotional geführt wurde, daran war auch etwas Schiedsrichter Martin Trautmann schuld, der mit nur einer Gelben Karte nicht alle Register zog, um beide Seiten zu beruhigen. Huch jedenfalls blickt trotz der sechsten Niederlage in Folge optimistisch auf die kommenden Gegner: „Wir werden jetzt unsere Chance auf Punkte bekommen.“ (hb)

TSVP: Zollner, Etsberger – Lindebner (1), B. Grasegger (2), Maurer (1), A. Waldmann (1), Rohrmoser, Rummel (1), Schmid (2), F. Barth, A. Barth, S. Rieger (1), Sanktjohanser (4/1), Kolzem (1).

[15.10.2017] Frauen-Lokalderby: TSV Partenkirchen ohne Chance in Murnau!

Murnau – 59 Minuten waren in der Hans-Burger-Halle gespielt, als Sandra Lautenbacher zu Boden ging und erst einmal liegen blieb. Eine Schocksekunde für Murnaus Handballfrauen, die bis zu diesem Zeitpunkt ein äußerst entspanntes Lokalderby gegen den TSV Partenkirchen erlebten. Zu überlegen war man den Gästen. Auch bei Lautenbacher gab es am Ende Entwarnung, auch wenn sie zunächst nur gestützt das Parkett verlassen konnte. Alles halb so schlimm. Der 28:8 (14:4)-Heimsieg rückte für alle Beteiligten so oder so in den Hintergrund. Für Murnau, weil ihre Überlegenheit den Lernfortschritt des Teams eher behindert statt fördert und für Partenkirchen, weil sie ersatzgeschwächt nicht den Hauch einer Chance hatten. Mit Laura Sanktjohanser und Daniela Schmid fehlten die mit Abstand torgefährlichsten Spielerinnen im Rückraum.
Wer weiß, wie die Partie vor allem zu Anfang verlaufen wäre, wenn der TSVP in Bestbesetzung auflaufen hätte können. Denn gerade in dieser Phase stellten die Gäste vor allem in der Abwehr einen ernst zu nehmenden Gegner dar (4:4). Dann aber waren die Gastgeberinnen nicht zu stoppen. „Es kommen verschiedene Faktoren zusammen: die körperliche Überlegenheit, die Erfahrenheit und die Breite des Murnauer Kaders“, resümierte TSVP-Coach Rainer Huch. Krisztina Csajkovits fiel die Analyse wesentlich schwieriger. Sie könne sich nur wiederholen. Die Mannschaft sehne sich durchaus nach einem schlagkräftigen Gegner. In der Bezirksliga Ost sind die schwer zu finden. Immerhin: Partenkirchen kämpfte bis zum Ende und zeigte auch im Angriff einen couragierten Auftritt. Huchs Team kassierte kaum ein Zeitspiel, verzettelte sich aber zu oft in hoffnungslose 1:1-Situationen. Gegen Murnaus defensive Deckung fand man kein Mittel, wobei auf TSVP-Seite Geburtstagskind Franziska Barth bei ihrem Debüt eine gute Figur machte. Auch Barbara Grasegger und Martina Baumeister schreckten vor der TSV-Wand nicht zurück, fanden auch Lücken, scheiterten aber dann am eigenen Unvermögen oder Torhüterin Daniela Geisler. Richtig frustriert war am Ende keiner. Huch fand die passenden Abschlussworte: „Die Überlegenheit Murnaus muss man einfach anerkennen. Wir können daraus nur lernen.“ (hb)

TSVP: Zollner, Etsberger – Lindebner, B. Grasegger (1), Kolzem, A. Waldmann, Rohrmoser, Rummel, F. Barth (2/1), A. Antonia, S. Rieger, Baumeister (2).

[15.10.2017] Schongau II nur ein guter Aufwärmgegner

Schongau – Die Selbstfindungsphase bei Partenkirchens Handballmännern ist zwar noch nicht abgeschlossen, hat aber schon ein neues Stadium erreicht. Der TSV Schongau II stellte für die Mannschaft von Trainer Thomas Pasurka am vergangenen Samstag keine große Hürde dar. 33:16 (15:8) stand es nach 60 Minuten. Ein Einspiel- und Aufwärmgegner, der dem TSVP gerade zur rechten Zeit kam. Nach dem eher blamablen Auftakt in Mindelheim (23:23) durften die Rot-Weißen beweisen, dass sie es besser können. „Vor allem das Zusammenspiel hat viel besser funktioniert“, meint Pasurka. Schongaus Team wurde unter anderem über den Kreis regelrecht schwindelig gespielt. Immer wieder setzten Christoph Widenmayer, Franz Rieger, Valentin Müller oder auch Youngster Moritz Ober ihren bulligen Kreisspieler Uli Eitzenberger gut in Szene. Und der war am Kreis kaum zu halten: Tor oder Siebenmeter waren meist die Folge.
Im zweiten Spielabschnitt kam neben den forcierten Auslösehandlungen das Tempospiel hinzu. „Wir haben viel schneller gespielt als zuletzt in Mindelheim“, lobt Partenkirchens Coach. Waren Teile von Schongaus Mannschaft schon beim Positionsspiel überfordert, hatten sie dem gelegentlichen überfallartigen Angriffen der Gäste erst recht nichts entgegen zu setzen. Einzig Schongaus Markus Staltmeier sorgte mit eher unterhaltsamen Schauspieleinlagen für Provokationen, auf die sich die Partenkirchner und auch Schiedsrichter Christian Kurt nicht einließen. Als Maßstab und echte Herausforderung konnte Schongaus bunt zusammengewürfelte Truppe nicht herhalten. Partenkirchen dürfte nach dieser Partie aber wieder Selbstbewusstsein getankt haben. (hb)

TSVP: M. Pasurka, S. Pasurka – D. Bräckle (1), T. Bräu (5/1), Eitzenberger (5), F. Rieger (2), Müller (6), Hattensberger (1), Malik (1), T. Bräckle (4), Widenmayer (1), Thieme, M. Ober (5).

Trainingszeiten & Kontakt
Trainingszeiten:

Trainingszeiten:

Bambinis
Donnerstag 17.00 - 18.00 Uhr Christopherusschule Farchant

Minis
Dienstag, 18.00-19.00 Uhr Bürgermeister - Schütte - Schule

Buben Jahrgänge 2002/03
Dienstag, 16.30-18.00 Uhr in der Zugspitz-Realschule

Frauen
Dienstag, 20.00 - 22.00 Uhr, Werdenfels-Gymnasium Donnerstag, 20.00 - 22.00 Uhr, Zugspitz-Realschule

Männer
Dienstag und Donnerstag, 20.00 - 22.00 Uhr, Zugspitz-Realschule 

Alte Herren/Sportgymnastik
Dienstag, 20.00 - 21.30 Uhr, Bürgermeister-Schütte-Schule

Ansprechpartner/in:
Robert Waldmann
Tel. 08821 / 48 90
Email: dagmar.waldmann@t-online.de
Sportstätte:
Werdenfels Gymnasium, Wettersteinstraße 30, 82467 Garmisch-Partenkirchen
Zugspitz-Realschule, Gamsangerweg 1, 82467 Garmisch-Partenkirchen
Bürgermeister-Schütte-Schule, Hindenburgstraße 10, 82467 Garmisch-Partenkirchen
Christopherusschule, Partenkirchnerstraße 36, 82490 Farchant
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Büro im Vereinsheim
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