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Aktuelles 

[24.03.2016] A-Jugend schließt in Königsbrunn eine "perfekte Saison" mit dem Meistertitel ab!

Königsbrunn – Die Meisterschaft in der Bezirksliga Süd hatte sich Partenkirchens männliche A-Jugend schon vor Wochen gesichert. Nun folgte in Königsbrunn noch die Krönung: Im letzten Saisonspiel gewann das Team vom Trainergespann Tom Pasurka und Elisabeth Lindebner gegen die Gastgeber klar mit 36:22 (17:8) und lieferte damit eine „perfekte Saison“ ohne Niederlage ab. Zehn Spiele, zehn Siege. „Grundsätzlich muss man betonen, dass keine Mannschaft in der Liga auch nur annähernd in der Lage war, unserer Mannschaft Paroli zu bieten“, freute sich Coach Pasurka. Einstellung und Auftreten der gesamten Mannschaft hätten über die gesamte Hallenrunde Freude bereitet.
Auch im letzten Spiel gegen den BHC ließ der TSVP von Anfang an nichts anbrennen. Die Gäste dominierten nach Belieben, zeigten Leidenschaft und entließen Königsbrunn bereits nach 30 Minuten chancenlos und entnervt in die Kabine. Die erstmals vollzählig antretenden Gäste ließen sich auch in Hälfte zwei von Störversuchen der gegnerischen Trainer in Richtung des Unparteiischen nicht beeinflussen und bauten die Führung bis zum Schlusspfiff noch weiter aus.
Auch nach dieser perfekten Spielzeit bleibt ein Großteil der Mannschaft zusammen und wird in der kommenden Saison wieder als männliche A-Jugend an den Start gehen. Dann womöglich eine Liga höher, falls die Qualifikation im Sommer gelingt. Dass die Bezirksliga wohl keine Herausforderung mehr ist, haben die TSVP-Buben nicht nur sportlich bewiesen, sondern auch mit Blick auf die Tabelle schmerzhaft erfahren müssen: Vier von ursprünglich zehn gemeldeten Teams meldeten sich vor oder während der Hallenrunde aufgrund von Spielermangel ab. (hb)

TSVP: S. Pasurka, Brandelik - Eitzenberger (6), Hattensberger (1), Ober (7), Plank (10), Weber (2), Müller (3), Lerch (1), Hoffmann (1), Bräckle (1), Westhoff (4).

[22.02.2016] 27:21-Erfolg in Ottobeuren - männliche A-Jugend nähert sich "perfekter Saison"...

Ottobeuren – Partenkirchens Handball-A-Jugend nähert sich in der Bezirksliga Süd II einer „perfekten Saison“ ohne Niederlage. Nachdem sich das Team vom Trainergespann Elisabeth Lindebner und Tom Pasurka bereits den Titel gesichert hat, gab man sich beim TSV Ottobeuren am vergangenen Sonntag keine Blöße und gewann 27:21 (15:10). „Drei wichtige Spieler sind derzeit verletzt, aber wir können diese ersetzen“, freute sich Pasurka. Vor einer Woche erwischte es auch noch Rückraumschütze Valentin Müller, der einen Zehnbruch erlitt.
Im Allgäu standen vor allem die starken und torgefährlichen Außenspieler der Gäste im Mittelpunkt. „Die haben uns im Hinspiel ganz schön gefordert“, erinnert sich Partenkirchens Trainer. Ganz anders am Sonntag. Die Abwehr stand sehr sicher. Vor allem Torhüter Fabio Graf war ein sicherer Rückhalt. Einen Großteil der Bälle auf sein Tore wehrte er ab. Im Angriff spielte man auf Sicherheit. „Wir müssen die uns bietenden Lücken noch konsequenter nutzen“, fordert Pasurka. Am Ende hatte man nur mit den Spielumständen zu kämpfen. Wüste Beschimpfungen der Zuschauer gegen einzelne TSVP-Zuschauer und fragwürdige Zeitstrafen vermochten die Gäste aber nicht mehr aus ihrem Rhythmus zu bringen. „Wir haben ein super Spiel gemacht“, resümierte Pasurka. Der zehnte Sieg im zehnten Spiel. Eine unschlagbare Statistik. (hb)

TSVP: Pasurka, Brandelik, Graf - Hattensberger, Eitzenberger (6), Lerch, Ober (10), Weber (6), Bräckle (3), Hofmann (2).

[20.02.2016] Hostmann hofft auf sportliche Antwort - TSVP-Männer mit Doppelspieltag!

Garmisch-Partenkirchen – Doppelschicht für die Handballer des TSV Partenkirchen: Am Samstag haben sie um 18.30 Uhr zunächst den TV Memmingen II in der Sporthalle der Zugspitz-Realschule zu Gast. Einen Tag später geht es ins Allgäu zur zweiten Garde des TSV Ottobeuren.
Trainer Wolfi Hostmann schiebt gleich mal alle Bedenken hinsichtlich einer zu hohen Belastung zur Seite: „Die Jungs sind heiß und fit genug für zwei Spiele an einem Wochenende.“ Dass es zwei starke Gegner sein werden, darüber ist er sich auch im Klaren: „Beide werden sich wohl mit U23-Spielern aus der Ersten Mannschaft verstärken. Aber damit müssen wir leben. Zwei Punkte sind Pflicht, es könnte aber auch mehr drin sein.“
Diese Zuversicht vor den Partien gegen den Tabellenvorletzten und beim Fünften der Bezirksliga gründet auf der guten Trainingsbeteiligung: „Ich spüre schon, dass die Mannschaft an einem Strang zieht. Jeder ist bereit, für den Klassenerhalt zu arbeiten.“ Vor allem der Vergleich mit Memmingen dürfte alle Reserven beim TSVP hervorlocken. Im Hinspiel passierte der Fauxpas, dass ein Spieler zu viel eingesetzt wurde, was Memmingen als Anlass sah, Protest einzulegen. „Der ist mittlerweile auch bestätigt, uns wurden die beiden Zähler wieder abgezogen“, berichtet Hostmann. „Wir akzeptieren das, aber persönlich halte ich recht wenig von diesem Vorgehen. Die sportliche Antwort darauf werden wir hoffentlich am Samstag geben.“
In beiden Partien wird der TSVP erneut auf Andi Beer verzichten müssen. Der Torhüter hat immer noch Probleme mit dem Rücken, es soll ein Bandscheibenvorfall sein. Mit Michael Hostmann und A-Jugend-Keeper Fabio Graf stehen aber zwei Torleute zu Verfügung. Aufgrund einer Fußverletzung wird auch Rechtsaußen Sebastian Malik (siehe Foto) mindestens zwei Wochen fehlen. Hier sieht Hostmann aber die Chance für die Linkshänder Georg Bader, Thomas Bräckle und Maxi Ostler. (Andreas Kögl/GAP-Tagblatt)

[16.02.2016] 27:20-Auswärtssieg in Biessenhofen - männl. A-Jugend ist Meister in der Bezirksliga Süd II!

Biessenhofen – Auch ersatzgeschwächt war Partenkirchens männliche A-Jugend am vergangenen Wochenende im Verfolgerduell mit der SG Biessenhofen/Marktoberdorf nicht aufzuhalten. Mit dem 27:20 (14:10)-Auswärtserfolg hielt sich das Team von Trainer Tom Pasurka nicht nur den Zweitplatzierten vom Leib, sondern sicherte sich nun auch endgültig die Meisterschaft in der Bezirksliga Süd II. Rechnerisch sind die Partenkirchner Buben nicht mehr einzuholen. Neun Siege in Folge stellen eine beeindruckende Bilanz dar.
Die konsequente Abwehrarbeit, mit ein Erfolgsgeheimnis in dieser Saison, war im Allgäu noch mehr gefragt als sonst. „Die Jungs sollten den Gegner hart attackieren und ihnen wenige Torchancen ermöglichen“, erklärt Pasurka seine Vorgabe. Vorne wurde geduldig, aber auch konzentriert agiert. Auch ein zeitweiser Einbruch in der zweiten Halbzeit, Biessenhofen kam wieder auf zwei Tore heran, vermochte am Ende nichts am verdienten Sieg der Gäste zu ändern. „Trotz des kleinen Kaders habe ich unser bestes Spiel der Saison gesehen“, freut sich Pasurka. Auch wenn die Meisterschaft schon fix ist, seien die Spieler noch hungrig auf mehr. Eine „perfekte Saison“ ohne Niederlage? Pasurka nimmt es locker: „Wenn wir in Ottobeuren genauso auftreten, dürfte auch dort nichts schiefgehen.“ (hb)

TSVP: Pasurka, Brandelik, Graf - Hattensberger, Eitzenberger (7), Ober (12), Weber (2), Müller (5), Lerch, Hoffmann (1).

[14.02.2016] 25:23-Derbysieg über Murnau! TSVP-Frauen mit unglaublicher Aufholjagd!

Murnau - Gute zehn Minuten waren in der Hans-Burger-Halle am vergangenen Samstag gespielt und selbst Partenkirchens Trainerin Bettina Greinwald glaubte nicht mehr so recht an ein positives Ende. 7:1 führten die Gastgeberinnen aus Murnau zu diesem Zeitpunkt. „Die haben uns regelrecht überrollt“, gesteht Greinwald. Zudem vernagelte ausgerechnet die Ex-Partenkirchnerin Daniela Geisler ihr Tor. „Sie war überragend in dieser Phase. Partenkirchen verzweifelte“, schildert Murnaus Trainerin Bianca Gallist, die aufgrund der vielen kurzfristigen Ausfälle allerdings schon ahnte, was in Hälfte zwei noch folgen sollte: „Uns fehlte irgendwann die Kraft.“ Mit nur zehn Feldspielerinnen bestritt der TSV gleich zwei Heimspiele an diesem Tag. Zu viel, um sich dem Siegeswillen der Partenkirchnerinnen entgegen zu stellen.
In den Schlussminuten drehten die Gäste die Partie. Am Ende verlor Murnau II mit 23:25, auch weil Partenkirchens Neuzugang Franziska Meister einen super Tag erwischte. „Die hat uns mächtig zugesetzt“, war Gallist erstaunt. Die Allrounderin, die auch schon Oberligaluft in Baden-Württemberg schnuppern durfte, verwandelte alle vier Siebenmeter souverän, setzte ihre Mitspielerinnen gut in Szene und agierte konsequent in der Abwehr. „Letztendlich hat sich aber das ganze Team diese zwei Punkte verdient“, lobt Greinwald. Es sei nicht das beste Spiel ihrer Mannschaft gewesen. „Vor allem zu Anfang haben wir uns zu wenig bewegt.“ Auch Gallist war mit ihrem Reserveteam zufrieden: „Es war ein gutes Spiel. Wer weiß, wie die Partie ausgegangen wäre, wenn wir diese Doppelbelastung nicht gehabt hätten.“ (hb)

TSV Murnau: Müller, Geisler – Schlögel (5), S. Lautenbacher (2), Klünder (3), Scheuerer, Hibler (1), Ernst, Köglmayr, Mayr, Gallist (2), Saal (10/5), K. Schnitzler. 
TSV Partenkirchen: Etsberger, Friebe – Lindebner (2), B. Grasegger (7), Bartsch (1), A. Waldmann, Rohrmoser, Sand, Meister (4/4), B. Greinwald (2), Schmid (7/3), S. Rieger (2), Hasse, Bücher.

 

[12.02.2016] Landkreisderby für TSVP-Frauen in Murnau!

Murnau/Garmisch-Partenkirchen – Es ist ein Duell, das von der Derbystimmung leben sollte, von der allerdings im Vorfeld nicht mehr viel zu spüren ist. Murnaus Reserveteam empfängt am Samstag (15.30 Uhr/Hans-Burger-Halle) den Lokalrivalen aus Partenkirchen.
Im Hinspiel war es eine klare Angelegenheit für die Partenkirchnerinnen, die die Gäste aus Murnau mit 23:16 besiegten. Diese wichtigen zwei Punkte waren damals auch mit Aufstiegshoffnungen auf TSVP-Seite verbunden. Drei Monate später ist davon nicht mehr viel zu spüren. Drei Spiele hat Partenkirchen noch zu absolvieren. Zwei Punkte liegt man hinter Spitzenreiter Unterpfaffenhofen/Germering in der Bezirksklasse Ost. So nah und doch so fern. „Das wird nichts mehr, wenn nicht noch ein Wunder geschieht“, gesteht TSVP-Trainerin Bettina Greinwald.
Für Murnaus Reserve war die Chance auf den Meistertitel noch schneller verspielt. Trotzdem erfüllt dieses Team beim TSV eine wichtige Funktion. Gerade die jungen Spielerinnen sollen Spielpraxis sammeln. Mit Sandra Lautenbacher hat sich ausgerechnet eine der talentiertesten Partenkirchnerinnen in den Vordergrund gespielt. Seit der A-Jugend ist sie in Murnau aktiv. „Sie ist bei uns voll integriert, hat sich definitiv weiterentwickelt und leistet schon Führungsarbeit“, lobt Murnaus Trainerin Bianca Gallist. Frech, mutig und torgefährlich tritt die Youngsterin wie einst ihre Mutter Regina auf, die bis heute als bekannteste Partenkirchner Spielerin gilt.
Brisanz wird das dem Derby allerdings nicht viel bringen. Der Ton zwischen den Rivalen ist eher freundschaftlich. Denn am Ende haben alle Frauenteams im Landkreis nur ein gemeinsames Ziel: dem Handballkeller Bezirksklasse endlich zu entfliehen. (hb)

 

[07.02.2016] Fasching 2016: Turnerkranzl und Kinderfasching begeistern mehr als 700 Gäste!

Garmisch-Partenkirchen - Erstmals in der Geschichte des TSV Partenkirchen hat die Handballabteilung die beiden großen Faschingsveranstaltungen des Vereins, das Turnerkranzl und den Kinderfaschings, alleine organisiert und durchgeführt. Mehr als 60 Helfer waren an drei Tagen im Einsatz, um die Halle der St. Irmengard-Schulen in Garmisch-Partenkirchen für diese Events fit zu machen. Am Ende wurde man für diesen Aufwand vom Besucherinteresse belohnt.

Bereits am Samstagnachmittag (6. Februar) stürmten 262 (!) Kinder mit ihren Eltern die Bühne. Eine Verdopplung der Besucherzahlen im Vergleich zur Premiere aus dem Vorjahr. Das zweieinhalb Stunden lange Programm hatte es in sich. Ein professioneller DJ begleitete die Shows der Prinzengarde Großweil, des Zirkus Pfarrelli und der Tranzgruppe des Tanzstudios "DanCity". Zudem machte unser Animationsteam mit Spielen und Tänzen Stimmung. Dass der kleine und große Hunger nicht zu kurzkam, dafür sorgte das Cateringteam unserer Abteilung. Im Eintritt enthalten war diesmal ein Hot Dog gratis für jedes Kind. 

Am Abend ging es dann weiter mit dem Turnerkranzl, das in diesem Jahr unter dem Motto "Arche Noah - nach uns die Sintflut" alle Tiere vor der "Flut" retten wollte. Wie schon beim Comeback 2015 war die Halle auch in diesem Jahr mit über 400 Besuchern ausverkauft. Unsere bewährte Band "Hot Stuff" heizte den Besuchern bis ca. 3 Uhr ein, danach ging es für viele Maschkera gleich wieder an die Bar, bis um 4 Uhr endgültig Schluss war. Erstmals nach sieben Jahren gab es auf dem Turnerkranzl auch wieder eine Playbackshow, die mit einem Donnerschlag, Blitzgewitter und dem Einzug von Gastgeber Noah begann. Zahlreiche Hits wurden kreativ, aber mit der nötigen Nähe zum Original performt. Darunter auch der neueste Austria-Import "Seiler und Speer", gespielt von den Partenkirchner "Mougg-Brothers" - zum Verwechseln ähnlich. Tina Turner oder auch Beyoncé waren weitere Highlights. Bei der Prämierung des besten Tierkostüms mussten statt der einen geplanten Auszeichnung gleich drei vergeben werden. Zu gut und einfallsreich waren die Kostüme der Gäste. Eine 25 Meter lange Bar, Videoleinwand und Special Drinks rundeten die Veranstaltung ab. 

Bleibt mir nur sagen: DANKE FÜR EUER KOMMEN! WIR FREUEN UNS AUF 2017!  


Bildergalerien (Facebook)
Kinderfasching: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1149721458401688.1073741836.803743266332844&type=3

T
urnerkranzl: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1149684218405412.1073741835.803743266332844&type=3

Videos und weitere Highlights gibt es auf der Facebook-Veranstaltungsseite: https://www.facebook.com/events/554211811407820/

Hannes Bräu
Organisationskomitee Faschings Abt. Handball
 

Kinderfasching 2016 des TSV Partenkirchen 

 Kinderfasching 2016 des TSV Partenkirchen


Kinderfasching 2016 des TSV Partenkirchen


Turnerkranzl 2016 (in Partenkirchen)


Turnerkranzl 2016 (in Partenkirchen)


Turnerkranzl 2016 (in Partenkirchen)

[23.01.2016] SPIELABSAGE für TSVP-Frauen

Die für Samstag, den 23. Januar 2016, angesetzte Partie der Partenkirchner Handballfrauen wurde auf Bitten der Gäste aus Weßling abgesagt. Ein Nachholtermin steht noch aus. 

Das Spiel der männlichen A-Jugend gegen Ottobeuren wurde verschoben (neuer Beginn: 16.30 Uhr!). Die Männer spielen gegen Waltenhofen wie angekündigt um 19 Uhr!

[22.01.2016] TSVP-Männer: Im Abstiegsduell gegen Waltenhofen ist verlieren verboten!

Garmisch-Partenkirchen – Man könnte es schon als kleines Endspiel bezeichnen, das Partenkirchens Handballmänner am Samstag (19 Uhr/Zugspitz-Realschule) vor heimischer Kulisse bevorsteht. Das Team vom Trainergespann Wolfi Hostmann und Georg Friedrich empfängt in der Bezirksliga den Tabellennachbarn und Abstiegskonkurrenten TV Waltenhofen. Beide Teams trennt ein Punkt. Nachdem der TSVP nicht nur das Hinspiel im Allgäu unglücklich verlor, sondern auch vor und nach Weihnachten völlig unnötig viele Punkte liegen gelassen hat, ist die Mannschaft am Samstag zum Siegen verdammt – will man den Klassenerhalt schaffen. Hostmann jedenfalls schickt eine motivierte Truppe aufs Parkett: „Die total unnötige und selbst verschuldete Niederlage ist längst vergessen. Das Team brennt auf Revanche, will auch unserem wachsendem Publikum was bieten und weiß, dass es einen Pflichtsieg landen muss.“ Die Mannschaft habe über die Monate eine positive Entwicklung eingeschlagen und konnte auch zuletzt gegen eine verstärkte Reservemannschaft des TSV Gilching durchaus Akzente setzen, wenn auch noch keine Punkte holen (29:32).
Spieler wie Ex-Landesligaakteur Thomas Bräu kommen endlich in Form (zuletzt 11 Tore), Bernhard Gröbls Leistungen werden immer konstanter und der Kader hat auch in der Breite zugenommen. Hostmann stehen nun wieder mehr Alternativen zur Verfügung. Auch für Kapitän und Spielmacher Franz Rieger, der diesmal durch Rückkehrer Lucas Montenegro (siehe Bild) Unterstützung bekommt. Es wird am Samstag das erste Saisonspiel des Spaniers sein, das auch der Coach herbeisehnt: „Ein Vollblut-Handballer mit gutem Ballgefühl, der sich schnell wieder ins Team eingefügt hat. Lucas ist im Rückraum als Aufbauspieler künftig eine weitere Option und Entlastung für unseren Kapitän.“ Nach guten Trainingseindrücken wird auch Florian Konstanzer erstmals im Kader stehen. Den Schlüssel zum Erfolg gegen Waltenhofen sieht Hostmann in der Defensive. „Da sind wir stärker als die Gäste. Wir müssen selbstbewusst auftreten. Die Abwehr ist der Grundstein zum Sieg.“ (hb)

[22.01.2016] Team mit Perspektive peilt gegen Weßling II fünften Saisonsieg an!

Garmisch-Partenkirchen – Zumindest ein bisschen enttäuscht war man im Lager von Partenkirchens Handballfrauen dann schon. Nichts wurde es am vergangenen Wochenende mit einem Sieg über Unterpfaffenhofen im Spitzenspiel. Meisterschaft und Aufstieg in der Bezirksklasse Ost sind in weite Ferne gerückt.
Dabei war war vor der Saison noch gar nicht abzusehen, dass der TSVP um den Titel mitspielen würde. Zu desolat und ohne Ambitionen hatte man sich in den Jahren zuvor präsentiert. „Letztendlich können wir auf den bisherigen Verlauf der Saison sehr zufrieden sein“, betätigt Greinwald. Das Team sei jung, habe Perspektive und der Kader gebe auch in der Breite sehr viel her. „Wir sind nicht auf eine Spielerin angewiesen, sondern unberechenbarer geworden“, meint Greinwald. Auch wenn viel von den Torgaranten Kathrin Zisch und Daniela Schmid abhängt, so kann die Startsieben definitiv als bezirksligatauglich eingestuft werden, was Mut für die Zukunft macht. Ein Team wie Weßling II, das am Samstag (17.15 Uhr) in der Halle der Zugspitz-Realschule gastiert, dürfte Partenkirchen daher keine Angst einjagen. Zeit, um etwas für das Torverhältnis zu machen. Zumindest im Hinspiel hat das gut geklappt (26:12). (hb)

[19.01.2016] Niederlage in Unterpfaffenhofen - TSVP-Frauen verspielen Meisterschaft!

Unterpfaffenhofen – Ist der Traum vom Aufstieg in die Bezirksliga für Partenkirchens Handballfrauen schon ausgeträumt? Geht es nach Trainerin Bettina Greinwald ist das seit dem vergangenen Wochenende der Fall. Beim SC Unterpfaffenhofen/Germering unterlag der TSVP unglücklich mit 15:23, nachdem man zur Halbzeit noch mit 9:8 geführt hatte. „Mit zwei Niederlagen kannst du in einer Liga mit nur sechs Teams nicht Platz eins einnehmen“, ist sich Greinwald sicher. Sie verspüre aber keinen Wehmut. „Wir hatten nichts zu verlieren und spielen bisher eine bessere Saison als ich sie mir im Vorfeld ausgemacht hätte.“ Also alles paletti in Partenkirchen?
So leicht dann nun doch nicht. Greinwald ärgert vor allem die Art und Weise der Niederlage beim Titelkonkurrenten. Unterpfaffenhofen nutzte nach etwas 20 Minuten die großzügige Auslegung des Foulspiels auf Seiten des Schiedsrichters, um Partenkirchen vor allem physisch zu attackieren. „Das hatte mit Handball nicht mehr viel tun“, ärgerte sich Greinwald. Der Vorsprung zur Pause sei zu niedrig ausgefallen und „in der zweiten Halbzeit waren wir mehr damit beschäftigt, uns selbst zu schützen.“ Im Angriff lief nicht mehr viel zusammen. Trotzdem gibt Greinwald zu: „Unterpfaffenhofen war athletischer und hat am Ende verdient gewonnen.“ Sie rechne fest damit, dass der SC die Meisterschaft holt. (hb)

TSVP: Friebe – Lindebner (4), B. Grasegger (4), Bartsch (2), A. Waldmann, Rohrmoser, Sand, L. Waldmann, B. Greinwald, Schmid (3), Zisch (2), Rieger.

[19.01.2016] Männer verlieren in Gilching - Youngster Plank mit gutem Einstand!

Gilching – Schade: Der Jahresauftakt ging für die Handballer des TSV Partenkirchen am Sonntagabend leider daneben. Nach 60 Minuten endete die Partie mit 32:29 zugunsten der Gastgeber vom TSV Gilching II. „Es ist jetzt keine tragische Niederlage“, hielt sich die Enttäuschung bei Trainer Wolfi Hostmann in Grenzen, „die Jungs haben phasenweise sehr gut gespielt. Leider haben wir uns aber pro Halbzeit zehn Minuten Blackout geleistet“. Auch vor der Begegnung lief nicht alles rund beim TSVP: Toni Rieger (Grippe) und Florian Ortmeier (beruflich) mussten kurzfristig absagen. Der Start in die Partie wurde regelrecht verschlafen, so dass die Gäste bis zum 8:13 immer einem deutlichen Rückstand hinterherlaufen mussten.
Bernhard Gröbl brachte dann mit sehenswerten Einzelaktionen und vier Treffern in Folge seine Mannschaft wieder auf Schlagdistanz. Im zweiten Abschnitt gelang sogar der komplette Umschwung, und Hostmanns Truppe konnte sogar in Führung gehen. Dann allerdings folgte die zweite Schwächephase, von der sich die Partenkirchner nicht mehr erholten. Zumal Spielmacher Franz Rieger nach einem Schlag auf den Kehlkopf nicht mehr mitwirken konnte. Letztlich halfen auch die starken elf Treffer von Thomas Bräu nicht weiter. Aber der Rückkehrer hat gezeigt, wie wertvoll er sein kann. Genauso wie der erst 17-jährige Lucas Plank, der beim Debüt gleich viermal einnetzte. (Andreas Kögl/GAP-Tagblatt)

TSVP: Beer, Graf – Bräu (11/5), Filser (1), Fünfstück (1), Gröbl (7), Malik (1), Ostler, Plank (4), F. Rieger (2), Satison (2/2), Thieme, Widenmayer.

[15.01.2016] TSVP-Frauen: Ein Spitzenspiel zum Jahresauftakt!

Garmisch-Partenkirchen – Und gleich ein Spitzenspiel zum Jahresauftakt. Partenkirchens Handballfrauen müssen am Samstag (16 Uhr) zum SC Unterpfaffenhofen/Germering, der neben Fürstenfeldbruck punktgleich mit dem TSVP an der Tabellenspitze der Bezirksklasse Ost thront. Der Kampf um die Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg ist so eng und spannend wie lange nicht mehr in dieser Liga. Für Partenkirchens Trainerin Bettina Greinwald macht das die Sache nicht unbedingt einfacher. „Ehrlich gesagt, gehe ich schon mit etwas Bauchschmerzen in dieses Spiel.“ Der Grund: Mit Daniela Schmid und Steffi Rieger fallen zwei Leistungsträgerinnen definitiv aus. Auch Svenja Bücher (siehe Foto) ist nicht dabei. „Es ist nicht so, als könnten wie diese nicht ersetzen, aber weh tut uns das schon.“ Vor allem Torjägerin Schmid wird fehlen. Im Hinspiel hatte sie ihr Team gegen Unterpfaffenhofen nach einem katastrophalen Start wieder herangebracht. Am Ende verlor man unglücklich mit 19:21 – die bisher einzige Niederlage für den TSVP in der laufenden Saison. „Wir stehen schon etwas unter Druck“, meint Greinwald. Eine Situation, die man in Partenkirchen nicht gewohnt ist, schließlich war man die vergangenen Jahre weit von allen Aufstiegsträumen entfernt. (hb)

[22.12.2015] A-Jugend "überwintert" ungeschlagen auf Platz 1

Garmisch-Partenkirchen – Partenkirchens männliche Handball-A-Jugend konnte auch im letzten Spiel des Jahres einen ungefährdeten 38:30 (15:14)-Heimerfolg gegen den BHC Königsbrunn feiern. Für das Team vom Trainergespann Tom Pasurka und Elisabeth Lindebner war es siebte Sieg im siebten Saisonspiel. Damit konnten die Buben ihre Tabellenführung in der Bezirksliga Süd II nicht nur behaupten, sondern auch ausbauen. Mittlerweile hat der TSVP vier Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten SVN München. Die Meisterschaft geht nur über die Partenkirchner.
Wobei davon zumindest in der ersten Halbzeit gegen Königsbrunn noch nichts zu sehen war. „Im Angriff sind wir zu viel mit dem Ball gelaufen, statt unser einstudiertes Spiel aufzuziehen“, kritisiert Pasurka. In der Abwehr kassierten die Gastgeber vor allem über die Außenpositionen zu viele Gegentore. Eine kurze, aber starke Phase Anfang der zweiten Hälfte reichte aber, um die Gäste zu distanzieren (20:16). Vor allem in der Offensive kam man durch sehenswerte Auslösehandlungen zum Torerfolg. Der BHC hatte kaum etwas entgegenzusetzen. „Bisher hatten wir keinen Gegner in dieser Liga, der uns in Bedrängnis bringen würde“, resümierte Pasurka. Trotzdem sehe bei seinen Buben noch Potenzial noch oben. „Wir werden im neuen Jahr alles aus ihnen herauskitzeln.“ (hb)

TSVP: Pasurka, Brandelik, Graf - Hattensberger, Buchwieser, Eitzenberger (5), Hofmann (1), Sprenger, Ober (11), Plank (13), Weber (5), Lerch, Bräckle (3).

 

[06.12.2015] Vierter Saisonsieg in Alling: TSVP-Frauen sind Herbstmeister!

Alling – So kann man sich in seinem Gegner täuschen. Partenkirchens Handballfrauen hatten sich für die Partie am Sonntag in Alling auf körperlich und verbal aggressive Gastgeber eingestellt, schließlich hatten andere Teams bisher eher unsportliche Erfahrungen mit den Münchner Vorstädterinnen gemacht. Und dann: „Die waren überhaupt nicht so, wie es uns immer mitgeteilt wurde“, meinte TSVP-Trainerin Bettina Greinwald. Keine rüden Szenen auf dem Parkett, keine Wortgefechte auf der Auswechselbank. Alles ganz normal. Auch das Ergebnis lief für die Gäste ganz nach Plan. 20:14 (12:6) gewann der neue Spitzenreiter der Bezirksklasse Ost. Der vierte Sieg der Saison im letzten Pflichtspiel des Jahres – die Herbstmeisterschaft ist den Partenkirchnerinnen nicht mehr zu nehmen. „Für die Motivation und Stimmung im Team war dieser Erfolg sehr viel wert.“ Sicher ist: Man geht als Aufstiegsfavorit ins Jahr 2016.
Alling hatte Greinwalds Mannschaft am Sonntag nur wenig entgegen zu setzen und verblüffte die Gäste zudem mit einer sehr eigenartigen Abwehrarbeit. Bis zu drei Spielerinnen wurden auf Partenkirchner Seite zeitweise in Manndeckung genommen. Die Gastgeber konzentrierten sich vor allem auf Katrin Zisch und Daniela Schmid. Zur Halbzeit schon hatte Partenkirchen für klare Verhältnisse gesorgt. „Unsere Torausbeute muss sich aber noch steigern“, gab Greinwald zu bedenken. Erfreut war sie aber über den gelungenen Einstand von Neuzugang Franziska Meisler aus Baden-Württemberg, der beim Debüt gleich drei Tore gelangen. (hb)

TSVP: Friebe, Etsberger – Meisler (3), B. Grasegger (2), Bartsch (1), A. Waldmann, L. Rohrmoser, Schmid (5/1), Zisch (4/1), S. Rieger (4), Hasse, Bücher (1).

[06.12.2015] TSVP-Männer verlieren Partie in Memmingen am grünen Tisch

Memmingen – So etwas nennt man wohl gern gesehene Gäste. Obwohl nach der Schlusssirene ein 27:26-Auswärtssieg für den TSV Partenkirchen auf der Anzeigetafel aufleuchtete, dürfte die Fahrt ins Allgäu zur zweiten Mannschaft des TV Memmingen vermutlich eine Schneiderfahrt gewesen sein. „Wir haben leider einen Spieler eingesetzt der nicht auf dem Spielbericht aufge-führt war“, musste Wolfi Hostmann aus der Ferne zugeben. „Fehler passieren, aber gerade dieser Punkt-verlust ist richtig bitter.“
Die Gastgeber kommen somit wohl am „Grünen Tisch“ zu ihren ersten Zählern in der aktuellen Spielzeit. „Sven Sartison stand nicht auf dem Bogen, hat aber definitiv gespielt und sogar ein Tor geworfen“, berichtete Hostmann, der sich auf Fuerteventura ver-mutlich in einem falschen Film wähnte, als ihm die Nachricht nach Spielende erreichte.
Dabei ist zunächst alles nach Plan gelaufen. Ein guter, konzentrierter Beginn mit einer 5:0-Führung brach-te die Gäste auf die Spur in Richtung erster Auswärts-sieg nach dem Aufstieg in die Bezirksliga. Denn der war das erklärte Ziel beim bis dato punktlosen Tabellenletzten. „Als der Fehler dann auffiel, hatten wir aber einen Bruch im Spiel zu verzeichnen“, so Hostmann, der von Jörg Friedrich in Memmingen vertreten wurde. „Ist aber vielleicht auch irgendwo verständlich. Die Konzentration war weg, Abwehrfehler schlichen sich ein und der gegnerische Rückraum wurde viel zu spät attackiert.“ So wurden beim Stand von 13:13 die Seiten gewechselt.
Im zweiten Spielabschnitt erspielten sich die Gäste dann nochmals eine Drei-Tore-Führung, ließen sich dann aber zu sehr von der hitzigen Atmosphäre anste-cken. „Insgesamt kein schö-ner Auftritt und wieder ein kleiner Rückschritt“, musste Hostmann zugeben. „Positiv war aber, dass Florian Ort-meier erneut alle Strafwürfe verwandeln konnte und dass wir eine deutlich verbesserte Abschlussquote hatten.“ (Andreas Kögl/GAP-Tagblatt)

TV Memmingen II –
TSV Partenkirchen
26:27 (13:13)
Beer, Hostmann – Bader (1), Filser (2), Fünfstück (2), Gröbl (4), Malik, Müller (1), Ortmeier (4/4), Ostler, F. Rieger (3), T. Rieger (6), Sartison (1), Thieme, Widenmayer (1).

 

[06.12.2015] Mit der Brechstange - A-Jugend entscheidet hart umkämpftes Derby gegen Murnau für sich!

Garmisch-Partenkirchen – Ein Lokalderby ist keine Gelegenheit, um spielerisch zu brillieren. Das mussten zumindest die beiden männlichen A-Jugend-Teams aus Murnau und Partenkirchen bei ihrem Aufeinandertreffen am vergangenen Samstag feststellen. Zwar setzte sich der TSVP als Spitzenreiter der Handball-Bezirksliga Süd II erwartungsgemäß mit 26:22 (14:11) durch, doch die Gäste aus Murnau wehrten sich tapfer und verlangten den punktverlustfreien Partenkirchnern vor allem im ersten Durchgang alles ab. „Es war ein Kampfspiel“, schildert TSVP-Coach Tom Pasurka. Sein Team habe sich von der Hektik anstecken lassen, kaum spielerisch versucht, die Murnauer Abwehr zu überwinden. Stattdessen: Brechstange. Zur Pause war die Partie zurecht noch sehr offen. Eine kleine Steigerung zu Beginn der zweiten Halbzeit reichte die Gastgebern dann, um ihre Führung auf 21:16 auszubauen. Doch auch in der Folge blieb die Partie bis in die Schlussminuten spannend, selbst wenn Partenkirchen in der Abwehr besser arbeitete, häuften sich weiterhin unnötige Fehler im Angriffsspiel. „Dieses Aufeinandertreffen ist für uns immer etwas Besonderes“, resümierte Pasurka. Wenn seine Spieler die Vorgaben aus dem Training noch konsequenter umsetzen würden, dann wäre auch ein „höherer Sieg“ drin gewesen. (hb)

TSVP: Pasurka S., Brandelik - Eitzenberger, Bräckle (1), Ober (3), Plank (11), Weber (2), Müller (8), Lerch, Hofmann (1), Huber.

 

[04.12.2015] TSVP-Männer in Memmingen erstmals Favorit!

Partenkirchen – Die Handballer des TSV Partenkirchen haben Blut geleckt. Nach dem ersten doppelten Punktgewinn seit dem Auf-stieg in die Bezirksliga am vergangenen Wochenende gegen den TSV Alling sollen an diesem Sonntag gleich die nächsten beiden Zähler folgen. Zu Gast ist die Mannschaft von Trainer Wolfi Hostmann dann ab 16.30 Uhr beim TV Mem-mingen II in der Halle 1 des Berufsbildungszentrums. Sollte wirklich ein Sieg ein-gefahren werden, wäre das gleich die nächste Premiere, denn auswärts gab es für die Werdenfelser bislang noch überhaupt nichts zu holen.
„Wir reisen jedenfalls mit ordentlich Rückenwind nach unserem Sieg an“, verkündet Hostmann, der sein Traineramt an diesem Tag allerdings an Jörgi Friedrich abgeben muss, da er den letzten Sonnenstrahlen nach Fuerteventura gefolgt ist. „Wir werden den Gegner nicht unterschätzen, aber da müssen zwei Punkte her.“ Dass er mit seinen Forde-rungen das Team groß unter Druck setzt glaubt Host-mann nicht. „Die Stimmung und der Zusammenhalt sind sehr gut und alle Spieler sind richtig heiß.“
Zudem kann Friedrich eine volle Bank aufbieten und das obwohl Thomas Bräu weiterhin verletzt ausfällt und wohl erst mit Beginn der Rückrunde im Januar wieder auflaufen kann. Bruder Hannes steht dem TSV hin-gegen gar nicht mehr zu Verfügung. Ihn hat es mo-mentan beruflich ins Allgäu verschlagen, weshalb er sich dem TSV Niederraunau angeschlossen hat. Doch es gibt auch positive Meldungen aus dem Personalbereich. „Georg Bader ist wie-der mit dabei“, freut sich Hostmann über den vierten Linkshänder im Team. „Er hat zwar noch Trainings-rückstand, ist aber künftig sicher eine weitere Option auf der rechten Seite.“ (Andreas Kögl/GAP-Tagblatt)

 

[03.12.2015] Letztes Pflichtspiel des Jahres: TSVP-Frauen peilen Sieg in Alling an!

Garmisch-Partenkirchen – Es sind die letzten zwei Punkte des Handballjahres 2015, die Partenkirchens Handballfrauen am Sonntag (16 Uhr) beim TSV Alling holen können und es sind sehr wichtige. Gelingt dem Team von Spielertrainerin Bettina Greinwald erneut ein Sieg, dann beginnt das Jahr 2016 mit einem klaren Ziel: Aufstieg in die Bezirksliga. „Wir wollen zwei Punkte“, unterstreicht Greinwald, die aber gleichzeitig davor warnt, sich gegen Alling vom Spielgeschehen ablenken zu lassen. „Von anderen Teams in der Liga haben wir gehört, dass Alling auf und neben dem Parkett aggressiv auftritt. Wir müssen dagegen halten.“ Auch die Lokalrivalen des TSV Murnau berichteten vor zwei Wochen von unsportlichen Szenen und verbalen Attacken auf Allinger Seite. Sportlich erfolgreich waren die Murnauerinnen trotzdem.
Auch wenn Alling angesichts der Tabellensituation aufgrund der noch fehlenden Partien schwer einzuschätzen ist, darf der knappe 19:16-Erfolg vor einer Woche gegen Schlusslicht Weßling II durchaus als Maßstab gesehen werden. Partenkirchen ist klarer Favorit, selbst wenn mit Elisabeth Lindebner eine wichtige Spielerin am Sonntag fehlen wird. „Gerade in der Abwehr tut der Ausfall weh“, meint Greinwald, die trotzdem mit einem vollen Kader anreisen wird. (hb)

[01.12.2015] Vierter Sieg im vierten Spiel - mA-Jugend weiter stark!

Forstenried – Und sie warten immer noch auf den ersten Prüfstein. Auch im vierten Spiel der Bezirksliga Süd II hatte Partenkirchens männliche Handball A-Jugend keine Mühe mit dem Gegner. Am vergangenen Samstag wurde der TSV Forstenried mit 38:22 (18:13) geschlagen. Vierter Sieg im vierten Spiel. 8:0 Punkte und Spitzenreiter. Klar, dass Trainerin Elisabeth Lindebner nach der Partie einen zufriedenen Eindruck machte. Nicht einmal die äußerst frühe Anwurfzeit (9 Uhr) brachte die Partenkirchner Buben aus dem Konzept.
Im Gegenteil: Gerade zu Anfang waren die Gäste hellwach. 10:2 führte man nach zehn Minuten. „In der Folge haben wir etwas durchgewechselt und bis zur Pause etwas den Faden verloren“, gab Lindebner zu. Zu keiner Zeit aber lief der TSVP Gefahr, die Partie noch aus der Hand zu geben. Eindeutige Auslösehandlungen und Ballsicherheit gepaart mit guten Leistungen der Torhüter führten am Ende zu einem auch in dieser Höhe verdienten Erfolg. „Wenn wir die freien Räume am Kreis und auf den Außenpositionen noch besser nutzen, dann werfen wir über 40 Tore“, resümierte Lindebner. Ihr Team scheint gerüstet für den ersten Saisonhöhepunkt am kommenden Samstag (19 Uhr), wenn die Lokalrivalen des TSV Murnau zu Gast in der Halle der Zugspitz-Realschule sind. (hb)

TSVP: S. Pasurka, Brandelik - Buchwieser, Eitzenberger (3), Westhoff, Ober (13), Sprenger, Plank (11), Weber, Hoffmann (1), Hattensberger, Müller (5), Bräckle (5).

[29.11.2015] Offensive fruchtet, Partenkirchen punktet - TSVP-Männer holen gegen Alling ersten Saisonsieg!

Partenkirchen – Acht Spieltage mussten die Handballer des TSV Partenkirchen nach ihrem Aufstieg in die Bezirksliga warten, um den ersten Sieg in der neuen Spielklasse feiern zu dürfen. Am vergangenen Samstag war es nun so weit. Die Gäste vom TSV Alling konnten in der Halle der Zugspitzrealschule mit 32:26 in die Schranken verwiesen werden. „Endlich“, jubelte auch Wolfi Hostmann, der selber diesmal nicht an der Seitenlinie stehen konnte und von seinem Co-Trainer Jörgi Friedrich vertreten wurde. „Dieses Spiel war endlich mal eine Bestätigung unserer Trainingsarbeit, Ausrichtung und Zielsetzung.“
Dabei fällt vor allem auf, dass diesmal wohl die Offensive endlich mal so richtig funktioniert hat. 32 geworfene Tore bedeuten mit Abstand Saisonhöchstwert für die Partenkirchner. Die bisherige Höchstleistung resultierte mit 25 Treffern aus der Partie der Vorwoche in Dietmannsried. Doch bis es dazu kam mussten die Gastgeber vor allem in der ersten Halbzeit ein ziemliches Wellental durchschreiten. Nach ordentlichem Start und einer 3:2-Führung nach sechs Minuten, fielen die TSVP-Spieler plötzlich wieder in alte Verhaltensmuster zurück. Sie leisteten sich viel zu viele Fehlwürfe und lagen auf einmal mit 4:11 zurück. Aber aufgeben kam nie in Frage. Tor um Tor kämpften sie sich wieder zurück und hatten bis zum Halbzeitpfiff auch fast wieder den Anschluss geschafft.
In der Pause gab Friedrich dann wohl den entscheidenden Tipp. „Behaltet beim Abschluss den Kopf oben, schaut euch den Torwart an und wartet ab“, berichtete er aus dem Handball-ABC. Und es fruchtete. Die ent-scheidende Phase war ab der 39. Spielminute als die Hausherren von 17:17 auf 23:17 davonziehen konnten und sich diesen Vorsprung auch bis zum Ende der Partie nicht mehr nehmen ließen. Auch ein Verdienst von Torhüter Andi Beer, der erneut jeden zweiten Ball entschärfen konnte. Vorne zeigte sich Linkshänder Toni Rieger in Wurflaune und traf gleich neun Mal ins Schwarze.

TSV Partenkirchen –
TSV Alling 32:26 (11:13)
Beer, Hostmann – Filser, Fünf-stück (1), Gröbl (6), Malik (2), Ortmeier (4/3), Ostler, F. Rieger (5), T. Rieger (9), Thieme (3), Widenmayer (2).

[29.11.2015] Aufstiegschancen gewahrt: TSVP-Frauen gewinnen gegen Fürstenfeldbruck!

Garmisch-Partenkirchen – Die Handballfrauen des TSV Partenkirchen halten das Rennen um den Aufstieg in der Bezirksklasse spannend – so spannend, dass sich nach vier Spieltagen fünf von sechs Teams noch berechtigte Aufstiegs- und Titelhoffnungen machen dürfen. Natürlich gehören die Partenkirchnerinnen nach dem 21:17 (10:8)-Heimerfolg gegen den bis dato punktverlustfreien TuS Fürstenfeldbruck zum engeren Favoritenkreis, wobei Trainerin Bettina Greinwald noch viel verbesserungswürdige Faktoren sah. „Wir müssen weiter an unserer Abschlussschwäche arbeiten.“ Mit Katrin Zisch fehlte den Gastgebern am Samstag eine torgefährliche Leistungsträgerin im Rückraum, aber das hielt den Rest der Mannschaft nicht davon ab, hochkonzentriert und vor allem erfolgreich zu starten. Ganz anders als gegen Unterpfaffenhofen lag man schnell mit 5:1 in Führung, ehe Fürstenfeldbruck durch sein sehr aggressives Spiel bis zur Pause wieder herankam. Partenkirchen litt unter einer Ladehemmung bei der Verwertung von Strafwürfen, die sie zu Genüge zugesprochen bekamen. Erst Mitte der zweiten Halbzeit war der Bann gebrochen. „Wären wir so schwach gestartet wie gegen Unterpfaffenhofen, hätte das hier auch anders ausgehen können“, mahnt Greinwald, die allerdings auch die „starke Teamleistung“ ihrer Spielerinnen hervorhob. (hb)

TSVP: Friebe, Etsberger – Lindebner (2), B. Grasegger (4/2), Bartsch (4/1), A. Waldmann, Sand, B. Greinwald (1), Schmid (5/3), Wörmann, S. Rieger (4), Bücher (1/1).

[27.11.2015] Männer empfangen Alling zum ersten Schicksalsspiel

Partenkirchen – Ein Drittel der Saison hat der TSV Partenkirchen in der Handball Bezirksliga als Aufsteiger mittlerweile absolviert. Und obwohl bislang nur ein einziges Pünktchen aus der Auftaktpartie gegen den TSV Gilching II auf der Habenseite steht, ist in Sachen Saisonziel Klassenerhalt noch alles im grünen Bereich. Das liegt zum einen daran, dass Konkurrent TV Immenstadt II noch im September seine Mannschaft vom Spielbetrieb zurückgezogen hat und zum anderen, dass die zweiten Garnituren der HSG Würm-Mitte und des TV Memmingen bislang sogar noch ohne einen einzigen Punkt hinter den Partenkirchnern liegen.
Bevor es an den nächsten Spieltagen zu den Duellen mit diesen Mannschaften kommt, hat der TSVP an diesem Samstag (19 Uhr, Zugspitzrealschule) mit dem TSV Alling aber noch eine andere Aufgabe vor der Brust. Der Mitaufsteiger ist allerdings mit 6:4 Punkten deutlich besser gestartet, als das Team von Trainer Wolfi Hostmann. „Deshalb glaube ich schon, dass diese Partie richtungsweisend dafür sein wird, ob wir uns in dieser Liga halten können“, meint der Übungsleiter. „Wir müssen jetzt endlich Zählbares erreichen. Vier Punkte sind die klare Vorgabe bis zum Ende der Vorrunde.“
Bei den Gästen ist Hostmann vor allem Axel Kammer ins Auge gestochen. „Er ist in der Lage allein ein Spiel zu entscheiden“, berichtet Partenkirchens Trainer, der in den restlichen Begegnungen dieses Jahres leider nicht mehr selber an der Seitenlinie stehen kann und das Amt deshalb an seinen Co-Trainer Jörgi Friedrich abgibt. „Wenn wir Allings Torjäger nicht in den Griff bekommen, wird’s sicher schwierig.“ Sechs Spieler des Partenkirchenr Kader sind entweder verletzt, krank oder beruflich verhindert. „Und ob die angeschlagenen Christoph Widenmayer, Christian Rieger und Florian Thieme (siehe Bild) bis Samstag fit werden, ist auch fraglich“, so Hostmann. „Es ist langsam echt zum Verzweifeln. Zum Glück haben wir wenigstens auf der Torhüterposition wieder eine weitere Option, da Michael Hostmann nach seinen Rückenproblemen wieder ins Training einsteigen konnte.“ (Andreas Kögl/GAP-Tagblatt)

 

[27.11.2015] Frauen gegen Fürstenfeldbruck: Wird der Angstgegner wieder zum Lieblingsgegner?

Garmisch-Partenkirchen – Als Tormaschine waren Partenkirchens Handballfrauen in den vergangenen drei Jahren wahrlich nicht bekannt. Man erinnere sich an Phasen, in denen man froh sein konnte, dass der TSVP am Ende zweistellig getroffen hatte. Punkte brachte die Offensivschwäche sicherlich nicht, selbst wenn die Abwehr –eine Partenkirchner Stärke– gut stand. „In dieser Zeit waren wir auf und neben dem Parkett allerdings anders aufgestellt“, merkt die aktuelle Trainerin Bettina Greinwald bescheiden an. 23 Tore im Schnitt werfen ihre Frauen. Auch wenn noch Luft nach oben ist, kann sich die Quote mittlerweile sehen lassen. In der Bezirksklasse muss man jedenfalls keinen mehr fürchten – auch nicht den TuS Fürstenfeldbruck am Samstag (17.15 Uhr/Halle der Zugspitz-Realschule). Wird der Angstgegner der vergangenen Jahre wieder zum Lieblingsgegner, der er lange Zeit war? „Schwer einzuschätzen“, meint Greinwald. Die Teams in der Bezirksklasse würden sich Jahr für Jahr ändern. Stand heute ist der TuS nach zwei Auftakterfolgen Titelanwärter, was sich in einer Liga mit nur sechs Teams aber schnell ändern kann. Auch die Partenkirchnerinnen hoffen noch trotz der unglücklichen Niederlage gegen Unterpfaffenhofen. Um die Aufstiegschance zu wahren, muss am Samstag aber ein Sieg her. Bis auf Leistungsträgerin Katrin Zisch (siehe Bild) sind dafür alle an Bord. Greinwald gibt sich zuversichtlich: „Wir sind auch ohne Katrin von jeder Position aus gefährlich.“ (hb)

[25.11.2015] Männer in Dietmannsried: Trotz Niederlage eine starke Leistung

Altusried – Zwei völlig unterschiedliche Gesichter haben die Handballer des TSV Partenkirchen gezeigt. Durch eine Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit konnten sie die 25:32-Niederlage bei der Zweiten Mannschaft der HSG Dietmannsried/Altusried zwar nicht verhindern, zum befürchteten Debakel kam es aber nicht. „Das waren die besten 30 Minuten von unserer Seite seit unserem Aufstieg“, lobt Trainer Wolfi Hostmann über die Leistung seiner Schützlinge im zweiten Spielabschnitt. „Dadurch haben die Jungs gesehen, was möglich ist.“
Zunächst aber hörten sie nicht auf ihren Coach. Obwohl er seine Burschen vor dem schnellen Umschaltspiel der HSG gewarnt hatte, konzentrierte sich der TSVP nicht darauf. Die Gastgeber kamen so schnell zu Toren. Nach 25 Minuten stand’s sogar schon 16:6. „Der Gegner war uns einfach technisch überlegen“, erklärt Hostmann. „Da haben aber auch ehemalige Bayernliga-A-Jugendspieler und vier Akteure aus der Landesliga mitgewirkt.“ Nach der Pause steigerte sich der TSVP auf allen Positionen. Nach hinten wurde nun konsequenter gearbeitet, der Deckungsverbund trat insgesamt deutlich kompakter auf. Andi Beer im Tor entschärfte dazu 50 Prozent der Würfe – und vorne ging die Trefferquote für bisherige Partenkirchner Verhältnisse auf utopische 72 Prozent nach oben. Vor allem Toni Rieger und Bernhard Gröbl waren kaum noch zu bremsen. Die offene Deckung kam beiden entgegen, so dass Rieger auf sechs und Gröbl sogar auf elf Treffer kam. „Jetzt müssen wir in den restlichen Spielen bis zum Jahresende auch mal Punkte einfahren“, sagt Hostmann. „Vier Zähler aus drei Partien sind notwendig, aber auch realistisch.“ (Andreas Kögl/GAP-Tagblatt)

TSVP: Beer – Filser (2), Gröbl (11), Malik (1), Ostler, Ch. Rieger, F. Rieger, T. Rieger (6/1), Sartison (2), Thieme (2), Widenmayer (1).

[21.11.2015] Männer als Außenseiter nach Dietmannsried!

Partenkirchen – Mit dem SC Unterpfaffenho-fen/Germering und den TSV Sonthofen durften die Handballer des TSV Parten-kirchen in dieser Saison schon Bekanntschaft schlie-ßen. Diesen Samstag (15.30 Uhr) bekommen sie es nun mit dem noch verbliebenen Teil des Führungstrios in der Bezirksliga zu tun. Dazu geht es zur zweiten Mann-schaft der HSG Dietmanns-ried/Altusried. „Gegen Re-serveteams von höherklas-sigen Vereinen zu spielen ist immer schwer einschätz-bar“, erklärt Wolfi Hostmann vor der Fahrt ins Allgäu. „Man weiß nie ob und wie viele Spieler aus der ersten Garnitur eingesetzt werden.“
Für den Trainer der Parten-kirchner ist das genannte Trio jedenfalls auch der Kreis aus dem sich am Sai-sonende die beiden Aufstei-ger herauskristallisieren werden. „Die sind alle drei noch ohne jeglichen Punkt-verlust“, blickt Hostmann schon ein wenig neidisch auf die Ausbeute der Kon-kurrenz. Das werden sich die Hausherren von den Gästen an diesem Spieltag auch nicht vermiesen lassen wollen. „Wir sind klarer Au-ßenseiter“, stellt Hostmann deswegen auch fest. „Und wir werden alles geben müssen um nicht sang- und klanglos unterzugehen.“
Die phasenweise doch recht gute Vorstellung in der Par-tie gegen Sonthofen am vergangenen Wochenende gibt dem Übungsleiter aber auch Hoffnung, dass dies gelingen kann. „Auch wenn wir erneut nicht in Bestbe-setzung antreten können. Es gibt also wieder die Gele-genheit für den einen oder anderen aus der zweiten Reihe sich zu beweisen und Spielpraxis zu sammeln.“ Einer der auch dieses Wo-chenende wieder zum Zu-schauen verdammt ist, ist Keeper Michael Hostmann. „Er laboriert weiterhin an Rückenproblemen“, wirft sein Vater einen Blick auf die Krankenakte. „Also wird erneut Andi Beer über die gesamte Spielzeit gehen müssen. Aber dass er dazu in der Lage ist, hat er ja zuletzt bewiesen.“ (hb)

Bild: Sebastian Malik (links), Bernhard Gröbl und Torhüter Fabio Graf

 

[18.11.2015] Männl. A-Jugend weiterhin Tabellenführer der Bezirksliga Süd II

Garmisch-Partenkirchen – Noch wartet Partenkirchens männliche Handball A-Jugend auf den ersten Prüfstein in der Bezirksliga Süd II. Auch im dritten Spiel gegen den TV Waltenhofen, das am vergangenen Dienstagabend in der Halle der Zugspitz-Realschule nachgeholt wurde, hatte die Mannschaft vom Trainerduo Elisabeth Lindebner und Tom Pasurka nur in Hälfte eins Schwierigkeiten. Nach 60 Minuten stand aber ein deutlicher 31:22 (15:12)-Heimsieg zu Buche. „Wenn wir von Anfang unsere Chancen im Angriff besser nutzen und in der Abwehr aggressiver zu Werke gehen, dann hätten wir Waltenhofen noch deutlicher distanzieren können“, meint Lindebner.
Die Allgäuer waren vor der Pause vor allem über die Außenpositionen erfolgreich. Viele Fang- und Passfehler der Gastgeber ermöglichten es Waltenhofen, die Partie 30 Minuten offen zu gestalten. Erst dann drehte der Spitzenreiter auf. Bis auf 21:13 setzte man sich ab. Lindebner zeigte sich nun auch mit der spielerischen Leistung ihrer Schützlinge zufrieden: „Es wurden immer wieder Auslösehandlungen gespielt, die wir im Training einstudiert haben.“ Neben Partenkirchens Torjäger vom Dienst, Lucas Plank, ragte diesmal auch Moritz Ober heraus, der mit elf Treffern nach Plank bester Werfer war. Durch den dritten Erfolg im dritten Spiel verteidigt der TSVP weiterhin die Tabellenführung vor dem SVN München. (hb)

TSVP: S. Pasurka, Brandelik - Hattensberger, Eitzenberger, Sprenger (2), Ober (11), Plank (14), Weber (3), Lerch, Hoffmann, Bräckle, Westhoff (1).  

[17.11.2015] Phasenweise Extraklasse - TSVP-Männer halten gegen Sonthofen gut mit und verlieren knapper als erwartet

Garmisch-Partenkirchen – Alle hatten damit gerechnet: Nach 60 Minuten in der Zugspitzrealschule gab es für die Handballer des TSV Partenkirchen die erwartete Niederlage gegen den TSV Sonthofen. Doch mit 17:25 fiel sie deutlich knapper aus als befürchtet.
„Es war eine super Stimmung in der voll besetzten Halle“, sagte Wolfi Hostmann. „Die Jungs haben richtig gut gekämpft und phasenweise auch gegen den Tabellendritten richtig gut mitgehalten.“ Die ersten 20 Minuten gingen sogar in Richtung Extraklasse. Während bis zum 3:3 die Gäste jeweils ein Tor vorlegen konnten, waren dann die Hausherren an der Reihe. Mit einem super aufgelegten Andi Beer zwischen den Pfosten zogen sie auf 7:3 davon. Sonthofen verkürzte nochmal auf 7:4 und 8:5, doch nach zwei Toren in Folge stand ein unglaubliches 10:5 auf der Anzeigetafel.
„Bis dahin haben wir richtig konzentriert und gut gespielt“, freute sich der TSVP-Trainer. „Aber länger reicht es wohl leider noch nicht.“ Ins Spiel der Gastgeber schlichen sich immer mehr Fehler ein, während sich Sonthofen zunehmend steigerte und bis zur Halbzeitsirene zum 10:10 ausglich.
„Der Start in Halbzeit zwei war leider richtig schlecht“, gab Hostmann zu. Bei 6:4-Überzahl trafen die Partenkirchner zweimal nur den Pfosten; Sonthofen konnte erfolgreich kontern. „Da war er wieder, unser Einbruch.“ Die Allgäuer ließen nicht mehr locker und setzten sich kontinuierlich ab. „Aber wir konnten insgesamt doch ganz ordentlich Paroli bieten“, freute sich Hostmann. Ein großes Manko: Die Spieler verwerteten keinen einzigen ihrer sechs Strafwürfe. „Das ist in über 40 Jahren Partenkirchner Handball auch für mich was Neues.“ Für Hostmann steht fest: „Die letzten drei Vorrundenspiele werden wohl vorentscheidenden Charakter in Richtung Klassenerhalt haben.“ (Andreas Kögl/GAP-Tagblatt)

TSVP: Beer – H. Bräu, Filser, Fünfstück, Gröbl (2), Malik, Ostler, Ch. Rieger (1), F. Rieger (1), T. Rieger (8), Sartison, Thieme (2), Widenmayer (3).

[17.11.2015] 15 Minuten geschlafen - Frauen verlieren unglücklich gegen Germering!

Garmisch-Partenkirchen – Die Verteidigung der Tabellenführung in der Bezirksklasse Ost war für Partenkirchen Handballfrauen am vergangenen Samstag zum Greifen nahe. Am Ende trauerte das Team um Spielertrainerin Bettina Greinwald vor allem einer völlig verschlafenen Startphase hinterher und verlor sein Heimspiel gegen den SC Unterpfaffenhofen/Germering unglücklich mit 19:21 (11:12). „Da wäre mehr drin gewesen“, war sich Partenkirchens Coach nach 60 umkämpften Minuten sicher. Bis auf die erste Viertelstunde begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe, wobei die Gastgeberinnen zunächst mit 2:7 und 5:10 in Rückstand gerieten. Erst allmählich begannen die Partenkirchnerinnen Unterpfaffenhofen Paroli zu bieten. „Wir waren zu diesem Zeitpunkt irgendwie nicht ganz auf dem Parkett“, gestand Greinwald. Die Gäste suchten lange sehr erfolgreich Lücken im Abwehrverband des TSVP und kamen vor allem über schnelle Gegenstöße zum Torerfolg – eine Taktik, die auch Partenkirchen im Laufe des Spiels allmählich anwandte.
In Hälfte zwei wurde die Partie zu einem Krimi – mit ungutem Ausgang für die Gastgeberinnen. „Kleinigkeiten haben das Spiel entschieden“, meinte Greinwald. Die Niederlage sei zwar ein Rückschlag. „In Sachen Meisterschaft ist aber noch alles drin.“ (hb)

TSVP: Friebe – Lindebner (3), B. Grasegger (1/1), Bartsch (2), A. Waldmann, Rohrmoser, Sand (1), Simon (1), B. Greinwald (2), Schmid (4/2), Göers (5/1), Wörmann, S. Rieger, Bücher.

[12.11.2015] Heimspiel gegen Unterpfaffenhofen/Germering - TSVP-Frauen peilen dritten Sieg in Serie an!

Garmisch-Partenkirchen – Mitte November 2015. Bezirksklasse Ost der Frauen. Spitzenreiter: TSV Partenkirchen. Man muss schon sehr lange zurückblicken, um ein derart positives Tabellenbild für Partenkirchens Handballfrauen vorzufinden. Zuletzt schaffte man in der Saison 2008/09 als Meister der Bezirksliga den Aufstieg in die BOL. Längst vergangene Zeiten. Und doch erinnert man sich beim TSVP wieder an diese. Schuld daran ist das Team selbst. Zwei klare Siege zum Auftakt und spielerisch klare Fortschritte sorgen nicht nur für mehr Zuschauer auf den Rängen, sondern eben auch für sportliche Ambitionen. So verwundert es nicht, dass Trainerin Bettina Greinwald vor dem Spiel am Samstag (17.15 Uhr/Zugspitz-Realschule) gegen den hochgehandelten SC Unterpfaffenhofen/Germering einen Sieg als Ziel ausgibt. Dabei gewann Unterpfaffenhofen nur knapp gegen Murnau und verlor allerdings haarscharf das Derby gegen den TuS Fürstenfeldbruck. „Anhand der Ergebnisse können wir den Gegner gar nicht einschätzen“, gibt Greinwald zu. Dabei stehen der SC am Samstag nach einer Niederlage bei nur sechs Mannschaften in der Liga bereits stark unter Zugzwang. Partenkirchen nicht.
Greinwald muss am Samstag nur auf die beruflich verhinderte Lisa Wackerle verzichten. Wieder musste sie Spielerinnen absagen. Der Kader ist groß – der Leistungsanreiz aber auch. „Generell gilt: Wer ordentlich trainiert, spielt auch“, sagt die TSVP-Trainerin. Wieder so ein Zeichen, dass es in Partenkirchen aufwärts geht. (hb)

[03.11.2015] Kollektiver Einbruch - 13:29 – TSVP-Männer verlieren in Schongau nach der Pause völlig das Konzept!

Schongau – Dieses Spiel ging Wolfi Hostmann gehörig an die Nieren. „Wir müssen unbedingt versuchen, unsere Schwäche im Angriff in den Griff zu bekommen“, sagt der Trainer der Handballmänner des TSV Partenkirchen nicht zum ersten Mal. Die Offensivflaute war beim Auftritt in Schongau am Samstag mal wieder frappierend: Mit 13:29 ging der TSVP dort unter.Die erste Halbzeit verlief noch ganz passabel aus TSVP-Sicht: Einen schnellen Rückstand glichen die Gäste aus, und zur Halbzeit hieß es 7:8. Da war noch alles drin. Doch was dann kam, dafür findet Hostmann keine Erklärung. Es folgte ein kollektiver Einbruch. 13 Minuten lang warf der TSVP kein Tor, kassierte aber zehn Treffer. „Es war, als hätte jemand den Schalter umgelegt und uns das Licht ausgeknipst.“ Für ihn war’s zum Haareraufen. „Da bist du hilflos.“ Auch eine früh genommene Auszeit brachte nicht den gewünschten Erfolg.
„Wir machen jetzt zehn Tage Pause und müssen versuchen, die Verunsicherung aus den Köpfen zu bekommen“, kündigt der Coach an. Er ist Realist: „In den nächsten Spielen gegen Sonthofen und Dietmannsried besteht sowieso keine Möglichkeit, was zu holen. Das heißt, wir stehen dann wohl mit 1:13 Punkten da und gehörig unter Druck.“ Seine Handballer müssten sich schleunigst steigern. „Nur so haben wir eine realistische Chance.“ Diesmal attestiert er nur Kreisläufer Florian Thieme und den beiden Torhütern Andreas Beer und Michael Hostmann eine vernünftige Leistung. (Bild: Halmel / Text: Andreas Kögl/GAP-Tagblatt)

TSVP: Beer, Hostmann – Fünfstück, Gröbl (1), Malik (1), Ortmeier (4/3), Ostler, F. Rieger, T. Rieger (2), Sartison, Thieme (5), Widenmayer.

[03.11.2015] 36:22-Sieg gegen Waltenhofen - männl. A-Jugend bleibt Tabellenführer!

Garmisch-Partenkirchen – Partenkirchens männliche Handball-A-Jugend bleibt Tabellenführer der Bezirksliga Süd II. In Waltenhofen feierte das Team vom Trainergespann Thomas Pasurka und Elisabeth Lindebner einen nie gefährdeten 36:22 (21:8)-Erfolg.
In der Anfangsphase scheiterten die Gastgeber vor allem an der Defensive der Partenkirchner und Torhüter Fabio Graf. Bis zur 16. Spielminute kassierte man nur ein Gegentor. Vorne hingegen wurden die Kreis- bzw. Außenspieler schön freigespielt und trafen auch. „Unser Spiel konnten wir schnell und ballsicher gestalten“, freute sich Lindebner. Durch den großen Vorsprung zur Pause schienen sich die Gäste ihrem Sieg zu sicher zu sein. „Leichtsinnig“ habe ihr Team agiert, kritisierte Partenkirchens Trainerin. Fehlpässe, überhastete Gegenstöße und unnötige Torabschlüsse, die hingegen wieder zu Torerfolgen der Allgäuer führten. Waltenhofen hatte der Übermacht aus dem Werdenfelser Land letztendlich aber nichts entgegen zu setzen. Lindebner hob vor allem die Außenspieler diesmal hervor: „Sie haben heute getroffen und an Selbstvertrauen gewonnen, was ihnen zuletzt fehlte.“ (hb)

TSVP: Pasurka S., Brandelik F., Graf M. – Hattensberger (3), Eitzenberger (6), Lerch, Sprenger (1), Ober (4), Plank (7), Weber (6), Müller (6), Westhoff (3), Buchwieser.

 

[31.10.2015] Training lässt hoffen - TSVP-Männer als Außenseiter zu Gast in Schongau

Garmisch-Partenkirchen – Zum zweiten Mal müssen die Handballer des TSV Partenkirchen in der noch jungen Saison der Bezirksliga Alpenvorland auswärts antreten. Die Fahrt geht zum TSV Schongau (Samstag, 18 Uhr), dem die bisherigen vier Auftritte deutlich besser gelungen sind als den Partenkirchnern. „Schongau hat nur gegen den Titelaspiranten TSV Sonthofen verloren“, sagt Trainer Wolfi Hostmann. „Wir treffen sicherlich auf einen hochmotivierten Gegner, der auf einen Mix aus jungen Spielern und drei routinierten Neuzugängen, die alle schon höherklassig aktiv waren, bauen kann.“
Einen Quervergleich bietet Partenkirchens erster Auswärtsauftritt beim TV Waltenhofen, denn auch Schongau musste dort schon antreten. Während Hostmanns Team mit einer 23:25-Niederlage nach Hause gefahren ist, konnte sich Schongau zwei Wochen später mit 25:22 durchsetzen. Allzu weit liegen die Mannschaften also wohl gar nicht auseinander. Gelingt es den Partenkirchnern, ihre Offensivschwäche abstellen oder zumindest auf ein erträgliches Maß zu reduzieren, dann ist vielleicht sogar eine Überraschung drin. „Aber wir sind klarer Außenseiter“, betont Hostmann.
Verzichten muss der Partenkirchner Übungsleiter nicht nur in diesem Spiel, sondern vermutlich längerfristig auf Linkshänder Georg Bader (siehe Bild), der mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat. „Drei Grippekranke haben die letzte Trainingseinheit ausgesetzt“, sagt Hostmann, „aber ich hoffe, dass bis zum Spiel fit sind.“ Das Training lief recht gut. Bei den Übungseinheiten war auch der zuletzt angeschlagene Thomas Bräu wieder mit dabei. „Da werden wir kurzfristig schauen, ob er glaubt, dass es für einen Einsatz reicht.“ (Andreas Kögl/GAP-Tagblatt)

[25.10.2015] Zu viele Fehlwürfe und umstrittene Schiedsrichterentscheidungen - TSVP-Männer verlieren unglücklich gegen Ottobeuren II

Partenkirchen – Wolfi Hostmann brauchte erstmal eine Nacht um die 15:19 (5:10)-Niederlage gegen den TSV Ottobeuren II zu verarbeiten. „Dieses Ergebnis wäre sicherlich bei besserer Chancenverwertung angenehmer zu gestalten gewesen“, gibt der Trainer des TSV Partenkirchen offen und ehrlich zu. „Aber ich bin mir wirklich nicht sicher, ob wir wirklich als Sieger vom Feld gehen hätten können“, meinte der Übungsleiter, der sich in Sachen Schiedsrichter eigentlich meistens eher in Zurückhaltung übt. „Aber was die Beiden gepfiffen haben, geht gar nicht. Wir fühlen uns absolut benachteiligt.“
Seitens der Gastgeber überlegt man sogar, beim Verband Meldung zu machen und die beiden Unparteiischen künftig abzulehnen. „Wobei die den Begriff Unparteiisch an diesem Tag sicher nicht verdient hatten“, echauffierte sich Hostmann weiter. „Aber wir müssen trotzdem weiter intensiv an uns arbeiten. 17 Fehlwürfe alleine in Halbzeit eins sind einfach eindeutig zu viel.“ So reichte es dann auch nur zu fünf Treffern in 30 Minuten. Nur gut, dass Andi Beer im Tor einen richtig guten Tag erwischt hatte und sein Team mit etwa 60 Prozent gehaltener Bälle im Spiel halten konnte.
Nach der Halbzeitpause starteten die Gastgeber vor gut besuchter Halle eine Aufholjagd. Tor um Tor kamen sie den Gästen näher und beim 9:11 waren sie bis auf zwei Treffer dran. Doch dann war wieder Ottobeuren an der Reihe und setzte sich wieder auf 15:9 ab. Voller Spielfreude zeigte sich an diesem Tag auch Bernhard Gröbl. Gleich sieben Mal war er selber erfolgreich, setzte aber auch seinen Kreisläufer immer wieder gut in Szene. „Leider haben wir aus diesen Anspielen zu wenig gemacht“, ärgerte sich Hostmann, der aber auch positive Aspekte gewinnen konnte. „Wir haben die zweite Halbzeit mit 10:9 für uns entschieden, was moralisch sehr wichtig für uns ist. Die Abwehr hat wieder gepasst und im Angriff haben wir uns weniger Fehler und Ballverluste erlaubt. Trotzdem muss nach diesem Spiel jedem klar sein, dass wir um nichts anderes als den Klassenerhalt spielen werden.“

TSV Partenkirchen –
TSV Ottobeuren II 15:19 (5:10)
Beer, Hostmann – H. Bräu, Filser, Gröbl (7), Malik (1), Ortmeier, Ostler, Ch. Rieger, F. Rieger, T. Rieger (5), Sartison (1), Widenmayer (1).

 

[25.10.2015] Auftaktsieg mit Startschwierigkeiten - männliche A-Jugend gewinnt gegen Marktoberdorf

Garmisch-Partenkirchen – Mit Anfangsschwierigkeiten startete Partenkirchens männliche A-Jugend am vergangenen Samstag in die neue Hallenrunde. Am Ende stand auch aufgrund einer stark verbesserten zweiten Halbzeit ein ungefährdeter 29:20 (12:12)-Heimsieg gegen die SG Biessenhofen/Marktoberdorf zu Buche. Die Gäste machten es den Gastgebern allerdings zunächst recht schwer und der TSVP half dabei, so gut es ging. „Am Anfang sind wir viel zu wenig aus der Bewegung gekommen“, kritisierte Trainerin Elisabeth Lindebner. Alleingänge statt Mannschaftsgeist habe vorgeherrscht. „Das hat wiederum zu hektischen Ballverlusten geführt.“ Auch in der Abwehr offenbarten die Partenkirchner Schwächen.
Erst eine deftige Halbzeitansage brachte die Wände. Wie ausgewechselt kamen die Buben aus der Kabine. Die Allgäuer waren davon sichtlich überrascht und bissen sich an der diesmal aggressiv stehenden TSVP-Defensive die Zähne aus. Nur drei Treffer gelangen den Gästen bis zur 50. Spielminute – unter anderem auch, weil alle drei Partenkirchner Torhüter einen glänzenden Tag erwischten. „Vorne haben wir viel schneller gespielt und besser kombiniert“, befand Lindebner. Mit diesem Auftaktsieg belegt der TSVP in der Bezirksliga Süd II Rang vier. (hb)

TSVP: Pasurka S., Brandelik F., Graf M. – Hattensberger M. (1), Eitzenberger, Lerch, D. Bräckle, Sprenger (2), Ober (3), Plank (11), Weber (4), Müller (5), Hofmann.

[25.10.2015] Derbysieg und Tabellenführung - TSVP-Frauen besiegen Murnau II deutlich!

Garmisch-Partenkirchen – Der Bann ist gebrochen. Überraschend deutlich konnten Partenkirchens Handballfrauen am vergangenen Samstag den Lokalrivalen aus Murnau besiegen. 23:16 (14:6) stand es nach 60 Minuten. Ein Erfolg, der alte Wunden endgültig verheilen lässt. Im März 2012 verlor der TSVP in Murnau das Entscheidungsspiel in der Bezirksliga um den Abstieg. Seither galt die Adresse an der Poschinger Allee als Nummer eins im Oberland, die auch Spielerinnen aus Partenkirchen anzog. Jüngstes Beispiel: Torhüterin Daniela Geisler, die am Samstag meist von der Murnauer Bank aus erkennen musste, dass die Partenkirchnerinnen in allen Belangen den Gästen überlegen waren.
Es weht ein frischer Wind unter der Alpspitze. Spielertrainerin Bettina Greinwald hat über den Sommer hinweg ein sehr junges Team geformt, das in diesem Jahr in einer schwach aufgestellten Liga durchaus Titel- und damit Aufstiegschancen hat. Nach zwei Spieltagen stehen sie zurecht an der Tabellenspitze der Bezirksklasse Ost. „Man hat auch heute wieder gesehen, dass unser Spiel sehr variabel ist und wir nicht von einer Spielerin abhängig sind“, meint Partenkirchens Trainerin. Bereits nach 17 Minuten führten die Gastgeberinnen mit 7:2. Murnau rieb sich im Rückraum auf – kein Durchkommen gegen den kompakt stehende TSVP-Defensive. Von den Außenpositionen scheiterte man immer wieder an der glänzend aufgelegten Partenkirchner Torfrau Martina Friebe. Im Angriff zeigte man sich durch erfolgreich abgeschlossene Auslösehandlungen stark verbessert zur Vorsaison. Zudem verfügt Partenkirchen mit Daniela Schmid und Katrin Zisch zwei gefährliche Rückraumspielerinnen, die auch aus der zweiten Reihe treffen. Da half es auch nichts, dass die Gastgeberinnen Mitte der zweiten Hälfte einen Einbruch erlitten, Murnau wieder auf vier Tore (15:11) herankam und verstärkt Spielerinnen aus der ersten Mannschaft einsetzte – Partenkirchen war einfach zu stark an diesem Tag. Frustriert nahm das auch Murnaus Coach Anja Umstadt zur Kenntnis: „Zu dieser Leistung gibt es heute kein Kommentar von mir.“ (hb)

TSVP: Friebe – Lindebner (4), Zisch (2), Bücher, A. Waldmann, Rohrmoser (2), B. Grasegger (3), Wackerle, Hasse, Schmid (7/5), B. Greinwald (1), Bartsch (3), S. Rieger, T. Sand (1)
TSV Murnau II: Müller, Geisler, Köglmayr – Albrecht, Schlögel (2), Kohlhund (1), J. Husel, Klünder (4), Scheuerer (1), Mayr, Lothes (1/1), Gallist (4/2), Saal (3/3), Inhoferer.

[24.10.2015] Mehr Alternativen - TSVP-Stammspieler kehren gegen Ottobeuren zurück

Garmisch-Partenkirchen – Was den Partenkirchner Handballern nach ihrem Aufstieg in die Bezirksliga noch fehlt? Ein Sieg. Ob der an diesem Samstag (19 Uhr, Zugspitz-Realschule) gegen den TSV Ottobeuren II schon gelingt? Trainer Wolfi Hostmann ist zurückhaltend. „Die Gäste haben ihre beiden ersten Partien gewonnen. Sie werden mit Selbstvertrauen anreisen.“
Den TSVP plagt bisher vor allem die „eklatante Abschlussschwäche“, bedauert Hostmann. „Um bestehen zu können, werden wir uns deutlich steigern müssen.“ Froh ist der Coach, dass sich das Lazarett etwas lichtet. Die Stammtspieler Toni Rieger (nach Nasenbeinbruch), Bernhard Gröbl und Christoph Widenmayer (beide zuletzt krank) stehen dem TSVP wieder zur Verfügung. Die Oberschenkelverletzung von Thomas Bräu erweist sich hingegen doch als hartnäckiger, weswegen der Rückkehrer aussetzen muss. Fraglich sind zudem Regisseur Franz Rieger (Rückenprobleme) und Kreisläufer Florian Thieme (krank). Hostmann bleibt positiv: „Trotzdem haben wir diesmal auf allen Positionen gute Alternativen.“ (Andreas Kögl/GAP-Tagblatt) 

[23.10.2015] "Heiß aufs Derby" - Partenkirchens Frauen empfangen Lokalrivale Murnau

Murnau/Garmisch-Partenkirchen – So sehr Partenkirchens Handballfrauen in dieser Saison bei jeder Gelegenheiten den „Spaß am Spiel“ propagieren – vor der Aufgabe am Samstag (17.15 Uhr/Zugspitz-Realschule) kribbelt es dann doch wieder ein wenig im Bauch. Zu Gast ist der ewige Lokalrivale aus Murnau – allerdings mit der Reservemannschaft. „Wir sind heiß auf dieses Duell“, verrät TSVP-Coach Bettina Greinwald. Murnau sei in dieser Saison sehr schwer einzuschätzen. „Da weißt du nie, wer spielt.“ Auf Partenkirchner Seite ist die Lage ähnlich. 14 Spielerinnen hat Greinwald am Samstag mit an Bord. Ein prallgefüllter Kader. Die Qual der Wahl. Und doch sei das Training in dieser Woche „nicht optimal“ gewesen, meint Partenkirchens Trainerin.
Für eine Murnauerin wird dieses Derby wohl ein ganz besonderes Spiel. Torhüterin Daniela Geisler, ein TSVP-Urgestein, wechselte erst im Sommer zum Lokalrivalen und hütete bisher das Tor der Reserve. Rollentausch nach vielen Jahren. TSV-Trainerin Bianca Gallist ist vorsichtig: „Partenkirchen ist stärker einzuschätzen als letzte Saison und hat einen gefährlichen Rückraum.“ (hb)

[18.10.2015] 12:37 - Partenkirchens Männer chancenlos gegen Titelfavorit!

Partenkirchen – Letztendlich ist die Begegnung in der Handball-Bezirksliga zwischen dem TSV Partenkirchen und den Gästen vom SC Unterpfaffenhofen/Germering dann doch so gelaufen, wie es Wolfi Hostmann erwartet oder vielleicht sogar befürchtet hat. „Man hat deutlich gesehen, dass der SC neben Sonthofen wohl zum Favoritenkreis in unserer Liga gezählt werden muss“, stellte Partenkirchens Trainer nach der Begegnung, die mit 12:37 verloren ging, fest. „Somit ist die Niederlage für uns kein Beinbruch. Für uns geht es um nichts anderes als um den Klassenerhalt und das wird schwer genug.“
In den ersten Minuten der Partie lief es sogar noch ganz gut. Nach knapp zehn Minuten stand es nur 2:3. „Doch dann ein richtiger Einbruch von unserer Seite“, berichtete Hostmann. „Bis zur 16. Minute mussten wir sieben Kontertore hinnehmen.“ Nach dem genommenen Team-Time-Out wurde es dann aber wieder etwas besser. Zumindest bis zur Halbzeitpause, denn nach Wiederanpfiff herrschte im Angriff erstmal Sendepause. „Bis zur 50. Minute haben wir kein einziges Tor erzielt“, so Hostmann. „Das habe ich noch nie miterlebt.“
Trotz der hohen Niederlage war Partenkirchens Trainer vor allem mit der Defensivleistung seiner Schützlinge zufrieden. „Über weite Strecken hat das schon gepasst. Man muss das schon auch realistisch sehen. Die beiden Mannschaften die hier aufeinandergetroffen sind haben vollkommen verschiedene Ansprüche. Unsere Gäste wollen nach oben und wir müssen uns als Aufsteiger in der Klasse erstmal etablieren.“ Dazu wäre es natürlich auch von Nutzen, wenn Spieler wie Toni Rieger oder auch Thomas Bräu, der es zwar versucht hatte, aber schon nach wenigen Minuten feststellen musste, dass es mit seiner Oberschenkelverletzung doch noch nicht geht, bald wieder zu Verfügung stehen. (Andreas Kögl/GAP-Tagblatt)

TSV Partenkirchen –
SC U’hofen/Germering
12:37 (7:16)
Beer, Hostmann – H. Bräu (2), T. Bräu, Filser (2), Malik (1), Müller, Ortmeier (1/1), Ostler, Ch. Rieger (2), F. Rieger (1/1), Sartison (1), Thieme (2).

[16.10.2015] Übermächtiger Gegner - TSVP-Männer empfangen Titelfavorit Unterpfaffenhofen/Germering

Partenkirchen – Nach je einem Unentschieden und einer Niederlage fehlt dem TSV Partenkirchen nach dem Aufstieg nun nur noch ein Sieg in ihrer Bezirksliga-Vita. Dazu hat die Mannschaft von Trainer Wolfi Hostmann diesen Samstag, wenn um 19 Uhr der SC Unterpfaffenhofen/Germering in der Halle der Zugspitzrealschule zu Gast ist, die nächste Gelegenheit das zu realisieren. Doch auch der Übungsleiter weiß, dass dieses Ziel schon recht hoch gesteckt ist. „Die Gäste sind schon sehr stark einzuschätzen“, gibt Hostmann zu. „Die zählen sicher zum Kreis der Meisterschaftsaspiranten.“
Ein Quervergleich zwischen den beiden Kontrahenten lässt sich ja schon ziehen, das sowohl die Partenkirchner als auch der SC schon beim TV Waltenhofen antreten mussten. Dort mussten sich die Partenkirchner vor einer Woche nach mäßiger Leistung mit 23:25 geschlagen geben, während die SCUG beim Saisonauftakt mit 40:11 fast schon ein Erdbeben im Allgäu verursachte. Die beiden Formationen der Waltenhofener waren zwar laut Hostmann ganz unterschiedliche und Rückschlüsse aus solchen Quervergleichen fallen eher unter die Rubrik Milchmädchenrechnung, aber dass da ein richtiger Knaller in die Marktgemeinde kommt, lässt sich sicher nicht leugnen.
„Wenn ich mir unseren Kader fürs Wochenende anschaue, dann geht es eh in erster Linie darum, sich einigermaßen teuer zu verkaufen und nicht sang- und klanglos unterzugehen“, meint Hostmann mit einem Blick auf die ihm zur Verfügung stehenden Spieler. „Toni Rieger kuriert noch seinen Nasenbeinbruch aus, Franz Rieger musste die Trainingseinheit am Donnerstag wegen Rückenproblemen abbrechen, Thomas Bräu laboriert noch an seiner Oberschenkelverletzung und dann haben sich noch vier Spieler wegen Grippe krankgemeldet und zwei weitere sind sowieso verhindert“, zählt der TSV-Trainer auf. „Die Vorzeichen stehen also alles andere als gut. Aber für jeden einzelnen geht es erstmal darum, sich wieder zu steigern und die Fehlerquote zu reduzieren.“ (Andreas Kögl/GAP-Tagblatt)

[16.10.2015] Spiele der männlichen A-Jugend und Frauen abgesagt!

Garmisch-Partenkirchen – Die Bezirksklasse Ost der Frauen im Bezirk Alpenvorland verkommt zur „Restklasse“. Wurde die Liga im Sommer mit nur sechs Teams und zwei Mannschaften außer Konkurrenz gebildet, deutet sich jetzt an, dass letztere ihren Status auch tatsächlich erfüllen. Die Partie von Partenkirchens Handballfrauen gegen Gilching II (a.K.), die für Samstag 17.15 Uhr angesetzt war, fällt kurzfristig aus. „Gilching bekommt keine Mannschaft zusammen“, ärgert sich TSVP-Trainerin Bettina Greinwald. Dabei wären die Partenkirchnerinnen nach dem 26:12-Erfolg über Weßling vor einer Woche guter Dinge gewesen. „Ärgerlich, jetzt klafft wieder eine Lücke im Spielplan“, meint Greinwald. Die Partie gegen Gilching II wird wohl auch nicht nachgeholt. Vor dem Derby gegen Murnau II am 24. Oktober bleibt der TSVP also ohne Spielpraxis. (hb)

Auch das Heimspiel unserer männlichen A-Jugend gegen Waltenhofen musste kurzfristig abgesagt werden. Ein Nachholtermin steht noch nicht aus.

Die Bezirksliga-Partie der Männer gegen den SC Unterpfaffenhofen/Germering findet am Samstag (19 Uhr) wie geplant in der Halle der Zugspitz-Realschule statt (Vorbericht folgt!).  

[12.10.2015] 29 Fehlwürfe - TSVP-Männer verlieren Aufsteigerduell!

Waltenhofen – Hatte die Heimpremiere vor zwei Wochen für den TSV Partenkirchen zumindest noch mit einem Teilerfolg geendet, so brachte der erste Auftritt in fremder Halle am Samstag beim TV Waltenhofen gleich die erste Niederlage – und das im Aufsteigerduell. Mit 23:25 unterlagen die Handballer von Trainer Wolfi Hostmann den Allgäuern, die bisher die Prügelknaben der Bezirksliga gewesen sind. „Da haben meinem Trainerkollegen aber auch drei, vier Leistungsträger gefehlt“, relativiert der TSVP-Coach. „Aber das soll keine Ausrede sein, diese Niederlage haben wir uns auf alle Fälle selbst zuzuschreiben.“
Die Gründe lieferte Hostmann gleich nach. „Unsere Probleme haben sich von hinten bis vorne durchgezogen. Wir sind in der Defensive nicht so gut gestanden wie sonst, im Angriffsspiel haben wir uns einfach viel zu viele Nachlässigkeiten erlaubt.“ 29 Fehlwürfe und 20 Ballverluste durch technische Fehler hatte der TSV-Coach nach Spielschluss auf seinem Notizzettel stehen. „Das ist einfach deutlich zu viel. So kannst du nicht gewinnen. Aber wir wissen, was zu tun ist, und werden daran weiter arbeiten.“
Gerade im schnellen Spiel nach vorne machte sich zudem das Fehlen von Toni Rieger bemerkbar. Und als sich Thomas Bräu kurz vor der Halbzeitpause auch noch mit einer Oberschenkelverletzung in die Kabine verabschieden musste, fehlte Hostmann ein weiterer Leistungsträger. Ein deutliches Handicap. Der Trainer sah trotz der Niederlage aber auch Positives: „Es waren schon einige Ansätze da“, betont er. „Meine Mannschaft ist über die gesamten 60 Minuten volle Kraft gegangen, die Außenspieler wurden oftmals gut freigespielt.“ Nur das Ergebnis stimmte nicht am Ende. (Andreas Kögl/GAP-Tagblatt)

TSVP: Beer, Hostmann – H. Bräu (1), T. Bräu (2), Gröbl (4), Malik (2), Ortmeier (2), Ch. Rieger (1), F. Rieger (6/1), Sartison (3/1), Thieme, Widenmayer (2).

[11.10.2015] TSVP-Frauen mit Auftakterfolg in Weßling - Ende eines dunklen Kapitels

Weßling – Es ist noch nicht so lange her, da waren Partenkirchens Handballfrauen mehr als ein Jahr ohne Pflichtspielsieg. Dass die Saison 2015/16 nun einen positiven Wendepunkt einleiten könnte, bewies der TSVP am Samstag beim Saisonauftakt in der Bezirksklasse Ost. Gegen die Reserve des SC Weßling gewann das Team von Trainerin Bettina Greinwald deutlich mit 26:12 (13:7) und schließt damit wohl endlich das dunkle Kapitel der vergangenen drei Jahren. Greinwald spricht von einem „gelungenen Auftakt“, warnt allerdings, die junge Weßlinger Mannschaft als Gradmesser zu sehen. „Es ist schwierig zu sagen, was noch kommt.“
Nur in den Anfangsminuten tasteten sich beide Teams ab. Die Gäste lagen zwischen zeitlich (8.) mit einem Tor in Rückstand (3:4), ehe man sich auf den Gegner eingestellt hatte. „Nur 12 Gegentore sprechen für unsere konsequente Abwehrarbeit“, lobte Greinwald. Im Angriffe konnten Daniela Schmid und Katrin Zisch mit jeweils acht Treffern überzeugen. Zudem zeigten sich die Partenkirchnerinnen in guter körperlicher Verfassung. „Unser regelmäßiges Sommertraining hat sich ausgezahlt. Die Mädels sind konditionell sehr fit.“ So fit, dass der Sieg gegen Weßling spätestens zur Pause unter Dach und Fach war. (hb)

TSVP: Friebe – Lindebner (4), Göers (8/1), L. Waldmann, A. Waldmann, Rohrmoser (1), Wörmann, Wackerle (1), Schmid (8/2), B. Greinwald (2), Bartsch, S. Rieger (1), Sand (1)

Bild (C) Andreas Mayr: Linda Waldmann, Kreisläuferin bei Partenkirchens Frauenteam

[10.10.2015] Duell der Aufsteiger - TSVP-Männer fahren erstmals nach Waltenhofen und peilen Sieg an

Garmisch-Partenkirchen – Gleich am zweiten Spieltag steht für die Handballer des TSV Partenkirchen ein Aufsteigerduell auf dem Programm. Am Samstag (19.30 Uhr) geht es in der Bezirksliga nach Waltenhofen. Während der TSVP gleich im ersten Spiel einen Punkt ergatterte, gingen die Allgäuer bisher zweimal baden (11:40 und 9:29). „Ich kenn’ den Gegner nicht, aber die Ergebnisse deuten auf eine Schwäche in der Offensive hin“, urteilt TSVP-Coach Wolfi Hostmann. „Da wir defensiv normal recht gut stehen, würde uns das natürlich entgegenkommen.“
Allerdings hat er auch ein wenig Sorgen hinsichtlich des Angriffsspiels. Toni Rieger (siehe Foto!) – gegen Gilching mit sieben Treffern erfolgreichster Mann – fällt wegen eines Nasenbeinbruchs aus. Dafür setzt Hostmann nun im rechten Rückraum mit Christoph Widenmayer auf geballte Erfahrung. „Klar ist der Ausfall von Toni eine erhebliche Schwächung für uns“, sagt Hostmann. „Aber ich möchte trotzdem mit einem Sieg im Gepäck die Heimreise antreten.“
Der Übungsleiter hat dafür auch schon ein Rezept: „Wir müssen Waltenhofen von Beginn an mit schnellem Spiel unter Druck setzen. Hinten aggressiv verteidigen und vorne unsere Fehlerquote beim Abschluss verringern.“ So lautet die Theorie. „Außerdem wäre es schön, wenn wir mal unseren obligatorischen Einbruch in der zweiten Spielhälfte vermeiden könnten.“ (Andreas Mayr/GAP-Tagblatt)

[09.10.2015] Eingespielt und heiß auf mehr - Partenkirchens Frauen starten in Weßling!

Garmisch-Partenkirchen – Nach fast sechs Monaten Pause startet an diesem Samstag die Bezirksklasse Ost der Frauen mit nur sechs Teams in ihre neue Saison. Zeit, um sich zu formieren, die Partenkirchens Handballfrauen auch genutzt haben. „Im Grunde werden wir mit der zweiten Mannschaft aus dem letzten Jahr antreten“, erklärt Trainerin Bettina Greinwald. Ein Großteil der ehemaligen ersten Mannschaft ist nicht mehr vorhanden. Die Jungen sollen es richten – und dass nicht nur beim Auftakt am Samstag (15 Uhr) beim SV Weßling II. Nachdem mit Svenja Bücher die erfahrenste Spielerin ausfällt, kommt auf Katrin Zisch viel Verantwortung und Führungsarbeit zu. Auch Greinwald selbst wird als Spielertrainerin agieren. Wieder im Kader, aber gegen Weßling ebenfalls beruflich verhindert ist Julia Simon, Partenkirchens Hoffnung für den Rückraum. Partenkirchens Trainerin geht von einer Standortbestimmung am Samstag aus. „Das Training der vergangenen Wochen war gut. Wir sind eingespielt und freuen uns, dass es losgeht.“ (hb)

[24.09.2015] TSVP-Handball soll zur Marke werden

Der TSV Partenkirchen ist zurück: Im Umfeld der Handballer hat sich im Sommer einiges getan, jetzt muss nur noch das Sportliche passen. Nach dem Aufstieg in die Bezirksliga ist das Ziel klar: der Klassenerhalt.

Garmisch-Partenkirchen – Der Maulwurf-Skandal wirkt noch immer nach. Verstehen kann bis heute noch keiner, warum einer die Handballer des TSV Partenkirchen anschwärzen und ihren Aufstieg verhindern wollte. Wahrscheinlich jemand aus den eigenen Reihen, der an die Gegner und unsere Zeitung Infos über angeblich nicht einsatzberechtigte Spieler verteilte. Die Anschuldigungen: alles Unfug. Die Handballer reagierten auf ihre eigene Art: Sie steckten noch mehr Arbeit in die Sparte. Sponsorensuche war dem TSVP wichtig. Handball in Garmisch-Partenkirchen soll wieder zur Marke werden – und Zuschauer anziehen. „Es tut sich was. Wir haben die Talsohle durchschritten“, sagt Trainer Wolfi Hostmann. Der TSVP will es den Zweiflern zeigen, dass er in die Bezirksliga gehört.
In der Szene spricht sich das schnell herum. In Murnau sowieso. Die beiden Landkreis-Teams verstehen sich gut. Viele Partenkirchner liefen beim TSV auf. Vier davon kehren jetzt zurück und sorgen für große Euphorie im Partenkirchner Lager. Torwart Andreas Beer, Bernhard Gröbl, Sebastian Malik und – er ist Kracher – Thomas Bräu. „Sie haben registriert, dass hier über dem Feld hinaus etwas zusammenwächst.“ Mittelfristig strebt der TSVP eine Kooperation mit Murnau an. „Dieses Einbahnstraßen-Denken ist nicht mehr da.“ Kommende Saison aber, betont Hostmann, „müssen wir auf uns schauen“. Von den Neuen hält Hostmann ziemlich viel. Beer, der Keeper, sagte als Erster gleich nach Saisonende zu – und brachte den Stein für die übrigen Transfers ins Rollen. Mit Michael Hostmann bildet er ein Duo, das für die Liga überqualifiziert ist und schon beim TSV eine Klasse höher fing. „Die Defensive bildet die Grundlage.“
Vorne erwarten viele natürlich Wunderdinge von Bräu. Der spielte bei Bayernliga-Aufsteiger Fürstenfeldbruck II regelmäßig. Hostmann aber dämpft die Hoffnungen: „Ich drücke auf die Bremse.“ Viel trainiert hat Bräu nach seiner Rad-Tour durch Europa nicht. Beim TSVP soll er wie Gröbel auf der ungewohnten Position im Rückraum auflaufen. „Beide können das in der Bezirksliga.“ Eine größere Baustelle sind die Außenpositionen („Alle müssen sich steigern“), das Zusammenspiel sowie die Fitness. Hostmann und sein Partner Jörg Friedrich erhöhten zuletzt schon das Trainingspensum, um an allen Punkten zu arbeiten. Motivationsprobleme haben die zwei dafür keine. „Der Zusammenhalt passt.“ Ob das reicht für den Klassenerhalt? Der Gegner an diesem Samstag (19 Uhr) in der Realschulturnhalle dürfte ein guter Prüfstein sein: Vergangene Saison landete der TSV Gilching II im Mittelfeld der Liga. (Andreas Mayr/Garmisch-Partenkirchner Tagblatt) 

[09.09.2015] TSV-Männer fliegen wie erwartet aus dem Pokalwettbewerb – Neuzugang Sebastian Malik und Toni Rieger fallen aus

Garmisch-Partenkirchen – Da hat das Personal im Fürstenfeldbrucker Krankenhaus aber geschaut: Zwei verletzte Handballer – und dann auch noch vom selben Verein. Das erleben selbst die Krankenschwestern nicht alle Tage. So ein Pech hatten die Handballer des TSV Partenkirchen. Beim Pokal-Turnier in Unterpfaffenhofen verletzten sich Toni Rieger (Platzwunde an der Augenbraue) und Sebastian Malik. Der Neuzugang, der aus Murnau kam, verletzte sich bereits nach 30 Sekunden im Eröffnungsspiel gegen die HSG Würm-Mitte und brach sich den Daumen. Das Ergebnis war ja eh nur Nebensache. Erwartungsgemäß verlor der TSVP beide Spiele gegen die Landesligisten deutlich.
„Ich mache keinem einen Vorwurf, jeder hat sein Bestes gegeben“, sagt Trainer Wolfi Hostmann. Gegen Würm-Mitte hielt sein Team immerhin noch fünf Minuten (3:3) mit. „Wir waren hochmotiviert.“ Danach zog der Landesligist das Tempo an. Allein 30 Tore erzielte die HSG im Tempogegenstoß. Am Ende hieß es 16:42. Noch dicker bekam’s der TSVP im Duell mit Herrsching ab. Ohne seine zwei verletzten Spieler fehlten Hostmann die Alternativen. Herrsching drehte auf und lag nach kurzer Zeit schon mit neun Toren vorne. „Es sah nach einem Schlachtfest aus“, sagt der Coach. Erst nach einer Auszeit lief’s besser. Mit 12:33 fiel die Niederlage „noch im Rahmen aus“, sagt Hostmann.
Zufrieden war der Coach mit seinem Torwart Duo Andreas Beer/Michael Hostmann. „Das hört sich komisch an, aber sie haben viele Bälle entschärft.“ Lob verteilte er auch an Franz Rieger, der als einziger Spielmacher im Kader 60 Minuten ran musste. Dennoch mahnte er sein Team: „Jedem ist klar geworden, dass wir mehr als einmal in der Woche trainieren müssen.“ In Kürze will er das Pensum auf zwei Einheiten pro Woche erhöhen. (GAP-Tagblatt/Andreas Mayr)

Die Torschützen:

Toni Rieger und Bernhard Gröbl (5 Treffer), Danny Ertel, Hannes Bräu (je 4), Georg Bader, Franz Rieger (je 3), Florian Thieme (2), Florian Ortmeier und Maximilian Ostler (je 1).

[09.09.2015] TSVP-Handballer Thomas Bräu erreicht Nordkapp - mit dem Fahrrad!

Nordkapp – Nördlicher geht es auf dem europäischen Festland nicht mehr: Nach 3700 Kilometern sind der Garmisch-Partenkirchner Thomas Bräu und der Farchanter Florian Wolf am vergangenen Montag am Nordkapp in der norwegischen Provinz Finnmark angekommen. Beeindruckend ist, dass die beiden Abenteurer diese gewaltige Distanz komplett mit ihren bis zu 50 Kilogramm schweren Rädern zurücklegten. Der Startschuss für dieses Unternehmen erfolgte am 31. Juli im polnischen Warschau. 31 Tage (inklusive zwei Ruhetage) später erreichten sie ihr Ziel, das Nordkapp. Durchschnittlich 128 Kilometer pro Tag legten Bräu und Wolf zurück. Sieben Länder (Polen, Lettland, Litauen, Estland, Russland, Finnland, Norwegen) wurden durchquert, zahlreiche Eindrücke und Erfahrungen gesammelt. Vorbei ist das Abenteuer aber noch nicht. Bevor es zurück in die Heimat geht, steht eine Fähre nach Tromsø (NOR) bereit. Mit dem Rad geht es auf die malerischen Inselgruppen der Vesteralen und Lofoten. „Wir wollen die 4000 Kilometermarke erreichen“, erklärt Bräu. Trondheim (NOR) wird dann eine der letzten Stationen, um einen Freund zu besuchen, bevor die Heimreise ansteht. (hb)

[4.09.2015] Gegner aus einer anderen Handball-Welt - TSVP-Männer treffen im Pokal auf Würm-Mitte und Herrsching

Garmisch-Partenkirchen – Eigentlich sollte der Pokal-Wettbewerb eine lockere Angelegenheit werden. Eine Spaß-Veranstaltung nach der erfolgreichen Meistersaison. So hatten es die Handballer des TSV Partenkirchen geplant. Im Frühsommer war schon die erste Runde angesetzt. Die große Neuerung des Verbandes: Erstmals trägt der BHV den Pokal in Turnierform aus. Doch aus dem gemütlichen Saisonausklang ist nichts geworden, weil die Gegner davonliefen. An Interesse hat der Wettbewerb trotz Reform nicht gewonnen. Viele Klubs zogen zurück. Nur 45 Mannschaften starten nun in Runde zwei. Auch von Gaudipartien sind die Pokal-Begegnungen diesen Sonntag weit entfernt. Viel schlimmer: In Germering wartet das Kontrastprogramm. Zwei Landesligisten: die HSG Würm-Mitte (9.30 Uhr) und der TSV Herrsching (13.10 Uhr). „Inwiefern wir Spaß haben, ist die Frage“, sagt Wolfi Hostmann.
An die Überraschung glaubt keiner beim TSVP. Das wäre auch vermessen. Denn die Gegner kommen aus einer anderen Handball-Welt. „Nur zwei, drei Spieler von uns können da mithalten“, sagt der Trainer. Bei der HSG stehen mehrere Spieler im Kader, die in der A-Jugend-Bundesliga für das Team aus Gräfelfing aufgelaufen waren. Herrsching geht mit einer riesigen Euphorie nach dem Aufstieg und starken Neuzugängen in die Saison. Im Pokal will TSV-Trainer Armin Herle experimentieren und betont: „Der Wettbewerb ist Nebensache.“ Mit Stefan Bergmeister und Sean Mackeldey stehen ja zwei alte Bekannte aus Murnauer Zeiten im Kader des TSV. Mackeldey fällt aber mit Achillessehnen-Riss lange aus. Hostmann erwartet, dass beide Teams „brutal schnellen Handball spielen“. Große Erwartungen hat der TSVP-Coach nicht. Nur einen Wunsch. „Die Spieler sollen sich voll reinhängen“ – und ein klein wenig Spaß haben.
Nach Germering fährt der Bezirksliga-Aufsteiger fast komplett. An Bord sind auch die drei Neuzugänge, die aus Murnau zum Team stießen: Torwart Andreas Beer sowie die beiden Außen Sebastian Malik und Bernhard Gröbl. Für Gröbl hat sich Hostmann eine neue Rolle ausgedacht. Im Rückraum soll er künftig spielen und Tore machen. Die Lösung ist aus der Not geboren. Noch immer sucht der TSVP vergeblich nach einem wurfgewaltigen, großgewachsenen Spieler. „Das ist unser generelles Problem.“ Für die Liga sieht Hostmann sein Team so gut aufgestellt, nur im Pokal dürfte der TSVP Probleme bekommen. Aber da geht’s ja eh nicht ums Gewinnen. (GAP-Tagblatt/Andreas Mayr)

[09.08.2015] Handballer vertreten TSV Partenkirchen bei Festzug!

Mit Franz und Toni Rieger sowie Hannes Filser (siehe Bild) haben drei Handballer aus dem Männerteam am heutigen Sonntag, den 9. August 2015, den TSV Partenkirchen beim Festzug zum 60-jährigen Jubiläum der Partenkirchner Festwoche des VTV Partenkirchen mit einer Fahnenabordnung vertreten. 
Sauber schauen se aus, unsere schneidigen Burschen! (hb)

[02.08.2015] Gaudi pur beim Fischerstechen 2015!

Garmisch-Partenkirchen – Zeitweise Traumwetter, angenehme Wassertemperaturen, spannende Duelle, professionelles Catering und zahlreiche Zuschauer – das Comeback des Fischerstechens am Pflegersee vom vergangenen Samstag ließ fast keine Wünsche offen. Nach 16 Jahren Pause organisierte der Partenkirchner Stammtisch d'Handballer anlässlich seines 40-jährigen Jubiläums eine Neuauflage dieser Kultveranstaltung.
24 Teams hatten sich im Vorfeld angemeldet. Ebenso viele gingen auch an den Start. Ein neuer Rekord. Fast neun Stunden dauerte der Wettbewerb, der nur durch ein Gewitter kurz unterbrochen wurde und den bis zu 350 Schaulustige vom Strandbad aus verfolgten. Bei den Männern war klar zu erkennen, dass vor allem die Teams mit den jüngeren Jahrgängen mit den leichteren Stechstangen besser zurechtkamen und das Fischerstechen eine Partenkirchner Domäne bleibt. Bis auf die „Geilen Stecher Ohlstadt II“ landeten unter den vier besten Teams drei hiesige. Sieger war am Ende der Stammtisch „d'Umbacktn“, der sich in einem spannenden Finale gegen die Ohlstädter durchsetzte. Im kleinen Finale errang Georg Bader mit seinen Handballmännern vom TSV Partenkirchen gegen den gastgebenden Stammtisch d'Handballer den dritten Rang. Bei den Frauen wurden die „Little VIPs“ mit Chris Veldmann, Lissi Geigl und Steffi Welz ihrer Favoritenstellung gerecht. Im Finale gewannen sie gegen die Handballfrauen des TSV Partenkirchen.
Auch die Kür des Fischerkönigs bzw. der Fischerkönigin war fest in der Hand der TSVP-Handballabteilung. Bei den Männern blieb Andreas Beer als einziger unbesiegt. Theresa Sand setzte sich gegen drei Konkurrentinnen, die gleich auf waren, in einem finalen Trinkspiel durch.
Ob die Veranstaltung nach ihrem gelungenen Comeback 2016 wiederholt wird oder es bei dieser einmaligen Auflage bleibt, entscheidet sich erst in den kommenden Wochen und Monaten. Moderator und Mitorganisator Wolfi Hostmann, der bis zum Schluss tapfer durchhielt, ließ bereits durchblicken, dass er sich „auf 2016 freut“. (hb)

Weitere Fotos gibt auf der Seite des Garmisch-Partenkirchner Tagblatts: 
http://www.merkur.de/lokales/garmisch-partenkirchen/garmisch-partenkirchen/gaudi-beim-fischerstechen-5294412.html


Ergebnisse Fischerstechen am Pflegersee 2015
Herren

1. „De Umbackt’n“ mit Christoph Sexl, Toni Rieger, Toni Bauer, 2. „Die geilen Stecher Ohlstadt II“ mit Stefan Wenisch, Lukas Schwinghammer, Flori Geiger, 3. „Handballmänner TSV Partenkirchen“ mit Flori Ortmeier, Georg Bader, Andreas Beer, 4. „Stammtisch d’Handballer“, Veranstalter zum 40-jährigen Jubiläum.
Fischerkönig 2015: Andreas Beer
Damen
1. „Little VIPs“ mit Chris Veldmann, Lissi Geigl, Steffi Welz, 2. Handballfrauen des TSV Partenkirchen mit Theresa Sand, Barbara Grasegger, Elisabeth Lindebner, 3. „Die Muttis“ mit Christina Zellinger, Michaela Anzenberger, Bärbel Roter
Fischerkönigin 2015: Theresa Sand

[20.07.2015] Neuauflage des Fischerstechens am Pflegersee kommenden Samstag, den 25. Juli!

Garmisch-Partenkirchen – In der Regel braucht es nicht lange, bis eine Sportveranstaltung, die nicht wieder aufgelegt wird, auch wenn sie davor noch so lange und fest etabliert war, bei den Menschen in Vergessenheit gerät. Was bleibt, sind Erinnerungen der beteiligten Sportler, Zuschauer oder Funktionäre. 16 Jahre ist es her, dass am Pflegersee ein Event stattfand, das so gar nicht in das sportlich und leistungsorientierte Garmisch-Partenkirchen gepasst hat, sich aber im Ort über Jahre hinweg großer Beliebtheit erfreute: Das Fischerstechen.
Organisiert wurde der einem Ritterturnier ähnliche Wettbewerb von 1990 bis 1999 vom Stammtisch d'Handballer, der sich aus vielen ehemaligen Aktiven der Handballabteilung des TSV Partenkirchen zusammensetzt und sich bis heute ehrenamtlich für den Verein engagiert. Anlässlich dessen 40-jährigen Jubiläums wird das Fischerstechen am kommenden Samstag (ab 9 Uhr) am Pflegersee neu aufgelegt. Vorerst ist nur eine einmalige Jubiläumsveranstaltung geplant. Stammtisch-Präsident Martin Filser schließt aber eine Fortsetzung der Veranstaltung nicht aus. „Wir schauen uns das am Samstag einfach mal an und entscheiden dann.“
Ähnlich spontan begann man vor 25 Jahren mit der ersten Auflage. „Ziel war es, eine gesellige Sportveranstaltung in Garmisch-Partenkirchen zu etablieren, für die man nicht das ganze Jahr trainieren muss und die ein Spektakel für die ganze Familie ist“, erinnert sich Filser.
Die Wahl fiel nicht zufällig auf das Fischerstechen, einer Sportveranstaltung, die in Bayern als Brauchtum angesehen wird. Einer Sage zufolge sollen Fischer nach der Beobachtung eines Rittertuniers - mangels eigener Pferde - eine Art Ritterturnier auf ihren Booten veranstaltet haben, woraus sich im Laufe der Zeit eine Tradition entwickelte. Die Regeln sind bis heute denkbar einfach geblieben: Zwei Mannschaften mit jeweils drei Männern auf einem Boot treten gegeneinander an. Das Ziel ist es, den „Stecher“ der gegnerischen Mannschaft mit Hilfe eines Speers von seinem Boot ins Wasser zu stoßen. Durch die Bewegung, die mit dem Speer ausgeübt wird, spricht man von „Stechen". Verloren hat natürlich derjenige, der zuerst nass geworden ist.
„Im Vordergrund steht der Spaß und weniger der Wettbewerb“, betont Filser. Mit 24 gemeldeten Teams, darunter vier Frauenmannschaften, verzeichnet der Stammtisch zum Jubiläum einen Anmelderekord. Viel mehr geht organisatorisch gar nicht. „Das Stechen dauert offiziell bis 17 Uhr. Es kann aber durchaus länger werden“, meint der Präsident. Alle Teams treten zunächst in kleinen Vorrundengruppen gegeneinander an. Ein Duell ist dann gewonnen, wenn zwei Siege eingefahren wurden, also der Gegner zwei Mal in den Pflegersee gestoßen wurde. Sachpreise gibt es für die ersten drei Mannschaften. Ebenfalls verliehen werden die Titel „Fischerkönigin“ und „Fischerkönig“ für die treffsichersten Stecher. „Favoriten gibt es keine“, verspricht Filser. Auch der Jubiläums-Stammtisch stellt ein Team und kann aus 26 Mitgliedern zwischen 44 und 80 Jahren auswählen. Einige davon sind allerdings mit der aufwändigen Organisation beschäftigt und stellen das Kampfgericht. Die Bewirtung am Strandbad Pflegersee übernimmt Volker Neuroth vom örtlichen Berggasthof. „Ohne ihn könnte das Event nicht stattfinden“, weiß Filser, der alle Interessierten und vor allem Familien mit Kinder zum Zuschauen einlädt: „Der Eintritt ist frei.“ (hb)

[30.06.2015] Partenkirchens Handballmänner treffen in der ersten Runde des BHV-Pokals auf starke Gegner!

Noch vor dem offiziellen Start in die neue Saison erwartet die Handballmänner des TSV Partenkirchen am Wochenende des 5. und 6. September 2015 ein Handball-Leckerbissen. Der Bezirksliga-Aufsteiger muss an diesem Termin in der ersten Runde des BHV-Pokals (jetzt: "Molten-Cup") gegen die Landesligisten TSV Herrsching und HSG Würm-Mitte antreten!

Auch wenn unsere Partakurcha Buam eine klare Außenseiterrolle einnehmen, freut sich Coach Wolfi Hostmann auf zwei Spiele, die vor allem eins sein sollen: "lehrreich". Ein genauer Spieltermin und Austragungsort wird demnächst bestimmt! Wir halten euch auf dem Laufenden! 

Gerichtsurteil: Handballmänner rehabilitiert!

Partenkirchens Handballmänner werden in der kommenden Hallenrunde definitiv in der Bezirksliga starten! Vor den Pfingstfeiertagen machte ein anonymer Brief die Runde (u.a kam er bei konkurrierenden Vereinen und der Presse an), der das Team vom Trainergespann Wolfi Hostmann und Georg Friedrich wegen angeblich fehlender Vereinsmitgliedschaft unserer Spieler Danny Ertel bzw. Sven Sartison angriff und unseren Buam den sportlich verdienten Aufstieg verwehren wollte.

Nach ausführlicher Analyse seitens des BHV-Sportgerichts sind wir nun von der Anklage in allen Punkten freigesprochen worden. Den ausführlichen Zeitungsbericht dazu gibt es auf unserer Facebook-Seite: http://www.facebook.com/tsvpartenkirchen

Ein bitterer Nachgeschmack bleibt aber: Datenmissbrauch, Neid und Missgunst machen auch vor dem Amateursport keinen Halt. Unsere Handballer haben weitere, vereinsinterne Untersuchungen beantragt, um den anonymen Schreiber, der wohl aus den Reihen des Hauptvereins kommen muss, zu enttarnen.

Für die Mannschaft selbst beginnt bereits am morgigen Dienstag (20 Uhr/Halle der Zugspitz-Realschule), den 16.06.2015, die Vorbereitungsphase für die Bezirksliga-Saison 2015/16. Wir freuen uns drauf! (hb)

[24.05.2015] Verrat aus den eigenen Reihen?

Auch nach dem Ende der Saison und dem sensationellen Aufstieg in die Bezirksliga gibt es für unsere Handballabteilung bzw. für die Handballmänner keine Verschnaufpause.
Die Abteilung kämpfte in den vergangenen Jahren nicht nur mit einer geographisch sehr ungünstigen Lage, einer spartanischen bis fast nicht mehr zu akzeptierenden Hallensituation in Garmisch-Partenkirchen und muss neuerdings enttäuscht feststellen, dass auch mit Widerstand aus den eigenen Reihen zu rechnen ist. Zumindest deutet in der Sachlage rund um den "anonymen Brief" alles daraufhin.

Mehr dazu lest ihr im heutigen Artikel aus dem Garmisch-Partenkirchner Tagblatthttp://www.merkur.de/sport/lokalsport/garmisch-partenkirchen/partenkirchen-handball-verrat-eigenen-reihen-5038717.html

Fakt ist: Wir Handballer haben uns wissentlich nichts zu Schulden kommen lassen. Danny Ertel und Sven Sartison waren und sind Mitglieder beim TSV Partenkirchen und der Bayerische Handball-Verband (BHV) konnte die regelkonforme Ausstellung der Spielerpässe bestätigen. Bei uns gilt: Ohne Mitgliedsantrag, kein Pass.


Wir halten euch in dieser Sache auf dem Laufenden...

[24.05.2015] Bräu schafft sportliche Qualifikation für die Bayernliga!

Rothenburg – Sportlich ist der Aufstieg geschafft, jetzt muss die 3. Liga-Reserve des TuS Fürstenfeldbruck am grünen Tisch noch bangen. Am vergangenen Sonntag verlor das Team um den Partenkirchner Handballer Thomas Bräu zwar mit 23:24 im letzten und entscheidenden Relegationsspiel vor ausverkauftem Haus gegen den TSV 2000 Rothenburg, konnte aber das Hinspiel eine Woche zuvor mit 26:23 für sich entscheiden. Damit sicherten sich die Jungpanther in sportlicher Hinsicht den Aufstieg in die Bayernliga, müssen allerdings noch hoffen, dass die 3. Liga-Mannschaft der Brucker am kommenden Wochenende in einem Relegationsturnier den Klassenerhalt schafft. Bräu kam vor eineinhalb in Mittelfranken als Rechtshänder 20 Minuten auf der ungeliebten Rechtsaußenposition zum Einsatz, erzielte kein Tor, lieferte aber eine solide Leistung ab. Ob der gelernte Kreisläufer im Münchner Vorort bleibt, zu seinem Heimatverein TSV Partenkirchen zurückkehrt oder ein anderes Engagement wahrnimmt, entscheidet sich erst in den Sommermonaten. (hb)

[05.05.2015] TSVP-Eigengewächse schaffen Qualifikation für die Bayernliga!

Kleine Abteilung, großes Talent. Mit Katrin Friedrich (links) und Jana Quint werden in der kommenden Spielzeit zwei Eigengewächse des TSV Partenkirchen in der Bayernliga der Juniorinnen auflaufen.

Jana überstand mit der weiblichen A-Jugend der HSG Würm-Mitte die Qualifikationsturniere schadlos und ist die Führungsspielerin des Teams. Katrin, die im vergangenen Jahr bereits an einer Sichtung des Deutschen Handball-Bundes (DHB) teilnahm, qualifizierte sich mit der weiblichen A- und B-Jugend des HCD Gröbenzell für die Bayernliga und gehört nach wie vor zum engeren Kreis der 99 Bayernauswahl.

Beide Spielerinnen liefen bis vor kurzem noch für den TSV Partenkirchen auf und haben bei uns ihr "Handwerk" gelernt.

Wir wünschen euch eine erfolgreiche und verletzungsfreie Handballsaison 2015/16!

[29.04.2015] Partenkirchner Thomas Bräu vor dem Einzug in die Aufstiegsregelung zur Bayernliga!

Fürstenfeldbruck – Während die Handballsaison in den Ligen der bayerischen Bezirke am vergangenen Wochenende endgültig ein Ende gefunden hat, geht es auf überregionaler Ebene in den Landes- und Bayernligen noch heiß her. Jeder Punktverlust kann über Auf- und Abstieg einiger Teams entscheiden. Mittendrin im Aufstiegskampf ist auch der Partenkirchner Thomas Bräu.
Mit der 3.Liga-Reserve des TuS Fürstenfeldbruck steht der 26-Jährige vor dem letzten Spieltag auf Rang zwei in der Landesliga Süd. Die Aufstiegsrelegation zur Bayernliga ist zum Greifen nahe. Vor zwei Wochen besiegten die Brucker auswärts den bereits abgestiegenen TSV Haunstetten II deutlich mit 42:26. Bräu spielte mehr als 30 Minuten überwiegend auf der ungewohnten Rechtsaußenposition, blieb fehlerfrei und erzielte selbst drei sehenswerte Treffer. Am vergangenen Sonntag wurde der TSV Weilheim klar besiegt (31:18). Nun kommt es am kommenden Sonntag (3. Mai 2015) zum Endspiel um Rang zwei gegen den direkten Konkurrenten aus Ottobeuren. Beide Teams trennt nur ein Punkt. Bevor es dann aber in eine Aufstiegsrelegation ginge, muss die TuS-Reserve auf den Klassenerhalt der 3. Liga-Mannschaft hoffen, die aktuell noch mitten im Abstiegskampf steckt. (hb)

[29.04.2015] Meister-Trikots für die männliche B-Jugend!

Garmisch-Partenkirchen - Zweiter Meistertitel für die Handballabteilung des TSV Partenkirchen. Nachdem Titel für das Männerteam in der Bezirksklasse Mitte, konnte auch die männliche B-Jugend von Trainerin Elisabeth Lindebner Platz eins in der Bezirksliga Süd-West klarmachen. Mit sechs Siegen und nur zwei Niederlagen wurde der Lokalrivale aus Murnau auf Platz zwei verwiesen. Nur 119 Gegentreffer bedeuteten die mit Abstand beste Defensive der Liga. „Zudem sind wir mit der jüngsten Mannschaft Meister geworden“, bemerkt Lindebner nicht ohne Stolz. Dafür gab's vom Sponsor Bäckerei Sand gleich die richtigen Titel-Trikots dazu.
Vor der Saison, im Sommer 2014, war die Zukunft der männlichen B-Jugend noch sehr ungewiss. Fünf Spieler verließen die Mannschaft. Neuzugänge wie Jakob Weber, David Bräckle und Moritz Ober aber verstärkten die Mannschaft nochmals. Insgesamt zehn Spieler umfasste der offizielle Kader.
In der kommenden Spielzeit reicht das alleine aber nicht für eine Mannschaft bei den A-Junioren. Mit Hilfe des jüngeren Jahrgangs der aktuellen A-Jugend wird eine gemeinsame Mannschaft geformt, die im Trainertandem aus Thomas Pasurka und Elisabeth Lindebner gecoacht wird. Letztere muss als Übungsleiterin wegen ihrer eigenen Aktiven-Karriere etwas kürzertreten. (hb)

[15.04.2015] Neues Personal und Erhöhung der Mitgliedsbeiträge - TSVP-Handballer bereit für zukünftige Aufgaben

Garmisch-Partenkirchen – Licht und Schatten. Partenkirchens Handballabteilung konnte in der abgelaufenen Hallenrunde zwei Meisterschaften feiern. Organisatorisch ist die Abteilung wohl so gut aufgestellt wie schon seit zehn Jahren nicht mehr. Einzig der dringend benötigte Nachwuchs fehlt – noch, denn es sollen Konzepte für die Kooperation mit dem Schulhandball entwickelt werden. Wie genau diese aussehen sollen, konnte Abteilungsleiter Robert Waldmann den 36 Gästen vergangene Woche im Olympiahaus am Skistadion in Garmisch-Partenkirchen im Rahmen einer öffentlichen Sitzung noch nicht darstellen.
Noch immer sind die Handballer beim TSV Partenkirchen eine Institution. 350 Mitglieder umfasst die größte Abteilung des hiesigen Sportvereins. Doch gerade im Bereich der Aktiven hatte man in den vergangenen Jahren zu kämpfen. Wie in der Sitzung bekannt wurde, meldet die Abteilung für die kommende Spielzeit maximal vier Teams für den Spielbetrieb. Die Männer sollen nach ihrem Aufstieg in der Bezirksliga den Klassenerhalt schaffen, während man bei den Frauen endlich die Kräfte bündelt und eine Mannschaft formt, die in den kommenden Jahren womöglich um den Aufstieg mitspielt. Neben der männlichen A-Jugend, die im Kern aus der Meistermannschaft der letztjährigen B-Jugend besteht, ist die Meldung einer weiblichen B- oder A-Jugend noch unsicher. Trainer Georg Friedrich muss aus beruflichen Gründen kürzer treten. Findet sich für die zehn motivierten Mädchen ein Ersatz, ist die Spielzeit gesichert. Die Nachwuchsarbeit steht ganz oben auf der Prioritätenliste der Partenkirchner.
Dafür braucht es aber auch qualifizierte Trainer, Hallenzeiten und mehr Geld. Nach längerer Diskussion wurde die Erhöhung der Beiträge für Erwachsene und Kinder um je zehn Euro abgesegnet. Moderat und verschmerzbar, wie es im Vorfeld angekündigt wurde.
Veränderungen gab es auch in der Führungsriege der Abteilung. Die Spielleiterinnen Katrin Göers und Bettina Greinwald gaben ihr Amt an die in Leutasch lebende Claudia Ober ab. Um die Sponsoren kümmert sich in Zukunft der 27-jährige Michael Hostmann, der das langjährige Duo aus Gabi Müller und Gabi Huber beerbt. Zwei neue Gesichter also, die der Abteilung einen frischen Rückendwind verleihen sollen, um die bevorstehenden Aufgaben zu bewältigen. (hb)

[02.04.2015] Einladung öffentliche Sitzung der Handballabteilung am 8. April 2015!

Die aktuelle Handballsaison ist gerade erst beendet, da beginnt bereits die Vorbereitung für die Spielzeit 2015/16. Hierfür lädt die Handballabteilung des TSV Partenkirchen alle Aktiven, Funktionäre, Eltern, Sponsoren, Ehemalige und Handballfreunde bzw. -interessierte am kommenden Mittwoch, den 8. April 2015, um 19.30 Uhr zu einer offiziellen Abteilungssitzung ins Olympiahaus am Skistadion in Garmisch-Partenkirchen ein.
Neben einem Rückblick auf die bereits angelaufene, erfolgreiche Hallenrunde, steht auch ein Ausblick auf die kommende Spielzeit auf dem Programm. Weitere wichtige Tagesordnungspunkte sind die Vorstellung eines neuen Kinderhandball-Angebots, die Neubesetzung der Positionen „Spielleitung“ und „Sponsoring“, sowie die moderate Erhöhung der Abteilungsbeiträge. Die Abteilungsleitung hofft auf zahlreiche Beteiligung. Moderiert wird die Veranstaltung von Wolfi Hostmann. (hb)

Zur Veranstaltungswebsite auf Facebook: https://www.facebook.com/events/644160082382588/

 
[30.03.2015] Günstige Konstellation genutzt - TSVP-Männer siegen in Schongau und steigen in die Bezirksliga auf

Garmisch-Partenkirchen – Die Vorgabe lautete nie Aufstieg. „Handball in Partenkirchen war ja am Boden“, erinnert Wolfi Hostmann. „Meine Erwartung ging in Richtung erstes Tabellendrittel. Ich hab’ auch gewusst, das wir mit diesem Spielermaterial bei konsequenter Arbeit im Training dorthin kommen könnten.“
Genau so hätte diese Saison wahrscheinlich auch geendet, wenn nicht eine Konstellation eingetreten wäre, die dem TSV Partenkirchen plötzlich mehr ermöglichte. „Natürlich war auch Glück dabei“, räumt Hostmann ein. Dass Buchloe derart nachlässt und die zum Jahreswechsel noch sicher geglaubte Meisterschaft verspielt, davon war nicht auszugehen. „Und wenn Peißenberg in der Vorrunde schon so gespielt hätte wie zuletzt, wäre es auch nicht gegangen.“ Hostmann macht sich nichts vor. Aber manchmal kommt es eben anders, als man denkt: „Buchloe hat die Tür aufgemacht, und diese Chance wollten wir dann nutzen.“ Es ist gelungen: Durch den finalen 23:16-Erfolg beim TSV Schongau II am Samstag hat der TSVP tatsächlich die Meisterschaft in der Bezirksklasse Mitte gesichert und steigt in die Bezirksliga auf.
Die letzte Partie war kein Leckerbissen mehr. Das war auch nicht zu erwarten gewesen. „Ein wenig holprig“, urteilt der Coach. „Sicher hätte ich mir gewünscht, dass es etwas ruhiger und souveräner geht. Aber letztlich zählt nur der Sieg.“ Zwei Zwischenspurts reichten aus, um die Schongauer in Schach zu halten. Einmal nach gut 20 Minuten, als fünf Treffer in Folge gelangen, und einmal in der finalen Phase ab der 47. Minute, als die Partenkirchner mit sechs Toren in Serie alles klarmachten.
Immerhin 20 mitgereiste Fans konnten noch vor Ort mit den Handballern jubeln. „Aber es ist schon schade, dass wir den Aufstieg nicht zuhause feiern konnten.“ Auf einen Partenkirchner Ausrutscher hatten rund 50 Fans und Spieler aus Peißenberg gehofft. Denn bei einer TSVP-Niederlage wäre für die Peißenberger noch was drin gewesen. Doch den Gefallen taten die Werdenfelser dem Konkurrenten nicht mehr.
Als Erfolgsrezept sieht der Trainer, der mit seinem Kollegen Jörg Friedrich die Mannschaft betreut („Er ist eigentlich der bessere“, sagt Hostmann und lacht), die gute Abwehrarbeit, die auf Torhüter Michael Hostmann gründet. „Er ist einfach der beste der Liga.“ Seine Fangquote liegt bei über 50 Prozent. Neben dem Schlussmann will er Franz Rieger aus dem Kollektiv herausgreifen: „Er ist die Führungsfigur auf und neben dem Feld und obendrein mit 65 Toren bester Schütze.“
Mit Blickrichtung Bezirksliga bremst Hostmann den Elan gleich etwas. „Um drin zu bleiben, gibt es für uns viel zu tun.“ Verstärkungen wären schön. Ein guter Ersatzmann fürs Tor und vor allem Spieler, die den Rückraum beleben könnten. Ein paar Ehemalige sind wohl im Gespräch. „Es können nur Eigengewächse sein, denn wir bekommen hier keine Spieler her.“ Und den Nachwuchs will der Coach einbauen. Hostmann selbst will weitermachen. Das steht fest: „Nach dem letzten Aufstieg hatte ich aufgehört. Dann ging es in den Graben.“ Jetzt möchte er das Projekt durchziehen – und versuchen, die Bezirksliga zu halten. (Andreas Kögl und Christian Fellner/GAP-Tagblatt)

TSVP: Hostmann – Bader (3), Bräu, Ertel (2), Filser, Fünfstück (2), Montenegro (1), Ortmeier (2/1), F. Rieger (3), Sartison (7/3), Thieme (1), Widenmayer (2).

[24.03.2015] Das Tor zur Bezirksliga steht weit offen - TSVP-Männer gewinnen das Topduell gegen Buchloe mit 25:22!

Garmisch-Partenkirchen - Das Freibier stand schon parat. Ein paar Kästen feinsäuberlich aufgestellt für die treuen Fans beim letzten Heimspiel. Nur würde es auch was zu feiern geben am frühen Sonntagabend? Das war die Frage, die die runde 150 Fans in der Turnhalle des Werdenfels-Gymnasiums zunächst glücklicherweise noch etwas mehr beschäftigte als nur das Bier. 
TSV Partenkirchen gegen VFL Buchloe hieß das große Duell. Jenes, das über die Vorherrschaft in der Bezirksklasse Mitte der Handballer entscheiden musste. Und die TSVP-Spieler taten ihren Fans - die selbst vom Lokalrivalen TSV Murnau zur Unterstützung gekommen waren - den Gefallen: Sie lieferten Leistung und damit den Grund für eine saubere Feier. Durch einen 25:22-Heimerfolg im Topspiel sicherten sie sich Rang eins in der Liga und den Matchball zur Meisterschaft am nächsten Samstag in Schongau. Die 15:17-Niederlage in Peißenberg vom Samstag schmerzte da schon niemanden mehr.
Mit dem Abschneiden in Peißenberg hatte Trainer Wolfi Hostmann sowieso gerechnet. "Die Niederlage war eingeplant", stellt er klar. Die Partie aber keineswegs hergeschenkt. "Es hat mich gefreut, dass meine Spieler die Begegnung sehr ernst genommen haben." Zur Halbzeit führte der TSVP sogar beim "derzeit besten Team der Liga", urteilt Hostmann. Am Ende ging den Gästen ein wenig die Luft aus.
Das war freilich kein Beinbruch. Denn der Fokus lag schon ein wenig mehr auf der gestrigen Partie. "Ich war mir wirklich sicher, dass wir gewinnen würden, vor dem Spiel schon", sagt Hostmann im Nachhinein. "Und als wir in der zweiten Hälfte sieben Tore vorne lagen, dachte ich, der Sack ist zu." Doch das junge Team aus Buchloe hatte sich noch nicht aufgegeben beim erwähnten Stand von 12:19. Ein paar schnell Tore der Gäste, leicht vergebene Abschlüsse auf der anderen Seite - dass sich ein Spiel dreht, geht im Handball auch mal ganz schnell. Die Gäste kamen heran, Partenkirchen fand gegen die "unorthodoxe Deckung" (Hostmann) der Schwaben plötzlich kein Mittel mehr. Auf einmal hieß es nur noch 22:20 für den TSVP.
Gut, dass Trainer Hostmann noch "meine beiden Stärksten" auf der Bank sitzen hatte: Franz und Toni Rieger. Besonders Regisseur Franz Rieger versuchten die Buchloer in Halbzeit zwei komplett aus dem Spiel zu nehmen. Das gelang auch ganz gut. "Ich musste reagieren", betont Hostmann. Er nahm seinen Spielmacher raus - um in für die Schlussphase zu schonen. Die Taktik ging auf. "Die beiden haben dan wieder Ordnung reingebracht." Der TSVP konnte seinen Vorsprung, den er sich zuvor kontinuierlich und verdientermaßen aufgebaut hatte - gestützt auf den starken Torhüter Michael Hostmann - bis zum Ende verwalten.
"Ich bin stolz auf das Team: Wir hatten Druck, mussten gewinnen und haben dieser Situation standgehalten", resümiert Hostmann. Nun ist der TSV Partenkirchen nur noch einen Sieg von der Rückkehr in die Bezirksliga entfernt: "Das Tor steht weit offen." (Christian Fellner/GAP-Tagblatt)

Videos und Bilder von der Partie gibt es auf unserer Facebook-Seitehttp://www.facebook.com/tsvpartenkirchen

[24.03.2015] Zum Abschluss noch ein Sieg - TSVP-Frauen gewinnen letztes Saisonspiel in Fürstenfeldbruck!

Fürstenfeldbruck – Man darf wieder Träumen bei Partenkirchens Handballfrauen. Pünktlich zum Saisonende konnte die Mannschaft von Trainerin Bettina Greinwald nochmals auf sich aufmerksam machen. In Fürstenfeldbruck feierten die TSVP-Frauen nach zwei Jahren ihre ersten Sieg in einem Pflichtspiel. 20:16 (9:8) hieß es nach 60 gespielten Minuten. Durststrecke beendet. Der Blick geht nun nach vorne. „Das Miteinander war wieder entscheidend“, meinte Coach Greinwald.
Von Anfang an gingen die Gäste in Führung (4:1) und zeigten den Willen, die ersten Punkte am letzten Spieltag der Bezirksklasse Ost einzufahren. Auch wenn Fürstenfeldbruck bis zur Halbzeit wieder herankam, ließen sich die Gäste nicht beirren und zogen ihr Spiel im zweiten Abschnitt durch. Die Folge: Bis Mitte der zweiten Hälfte hatte man sich den entscheidenden Vier-Tore-Vorsprung erspielt. Entspannte Schlussminuten folgten für Partenkirchen. „Irgendwie war es an der Zeit, dass wir mal wieder gewinnen“, freut sich Greinwald.
Eine zweiwöchige Pause gönnt sie sich und ihrem Team. Dann soll eine interne Sitzung darüber entscheiden, mit wem und wohin der Weg von Partenkirchens Frauenhandball in der kommenden Spielzeit gehen wird.
TSVP: Geisler – Lindebner (2), B. Grasegger (8), Scheithauer (1), Rohrmoser, Rothfuß (1), Waldmann, Schmid (5), S. Rieger (1), Bartsch (1), Bücher (1). (hb)

[24.03.2015] Zwei Kracher auf einmal - TSVP-Männer können gegen Buchloe und Peißenberg den Aufstieg klarmachen

Garmisch-Partenkirchen - Mammutprogramm für die Handballer des TSV Partenkirchen: Am Samstag tritt die Mannschaft des Trainergespanns Wolfi Hostmann/Georg Friedrich zunächst bei Verfolger Peißenberg (17.15 Uhr, Glückauf-Halle) an. Der Kracher - das entscheidende Duell gegen den VFL Buchloe - steht am Sonntag (17 Uhr) im Werdenfels-Gymnasium an. 
"Insgesamt gesehen, ist es überraschend, dass wir in dieser Saison schon um den Aufstieg mitspielen", sagt Hostmann. "Jetzt haben wir es selbst in der Hand. Es wäre schade, wenn wir auf der Zielgeraden jetzt noch einbrechen." Obwohl am Sonntag der direkte Konkurrent und aktuelle Tabellenführer zu Gast ist, sieht Hostmann in Peißenberg den härteren Brocken. "In der Rückrunde ist der TSV noch ungeschlagen und aktuell wohl das stärkste Team der Liga", erklärt der TSVP-Trainer. Peißenberg glänze mit variantenreichem Angriffsspiel und wurfstarken Rückraumschützen. Im Hinspiel behielten die Partenkirchner knapp die Nase vorn (24:23) und hatten Glück. Darauf möchte sich Hostmann diesmal nicht verlassen. "Wir haben nur eine Chance, dort zu bestehen, wenn die Defensive hellwach ist und früh attackiert." Außerdem fordert er, die immer noch hohe Fehlerquote zu reduzieren. Die gute Nachricht: Selbst wenn der TSVP in Peißenberg patzt, reicht ein Sieg gegen Buchloe für die Tabellenführung in der Bezirksklasse Mitte.
Während am Samstag noch Haiko Thöny, Ben Fünfstück und Christian Rieger fehlen, sind am Sonntag gegen Buchloe alle da - auch Hannes Bräu, der für Training und Spiel extra aus Augsburg kommt. Für den VFL sah es in dieser Saison lange nach einem Durchmarsch aus. Zuletzt musste der Tabellenführer aber drei Niederlagen hinnehmen. Hostmann wäre eine vierte recht. Er sagt: "Wir sind inzwischen als Mannschaft zusammengewachsen. Die Stimmung ist gut, alle sind heiß darauf, die Aufstiegschance zu nutzen." (Andreas Kögl/GAP-Tagblatt)  

[15.03.2015] 21:38 - HCD Gröbenzell überrollt TSVP-Frauen nach der Pause!

Gröbenzell – Lange mitgehalten, am Ende aber doch untergegangen. Partenkirchens Handballfrauen mussten am vergangenen Samstagabend erkennen, dass der Titelanwärter HCD Gröbenzell II zumindest vor heimischer Kulisse eine Nummer zu groß ist. Für die Reserve der 3. Liga-Mannschaft liefen zahlreiche Nachwuchstalente aus der Bayernliga auf, die gegen den TSVP unterm Strich 16 Tore warfen. Die 21:38 (13:19)-Niederlage hört sich aus Partenkirchner Sicht allerdings schlimmer an, als es in Wirklichkeit war. „Vor allem in der ersten Halbzeit konnten wir mit dem HCD sehr gut mithalten“, meinte TSVP-Spielertrainerin Bettina Greinwald. 6:8 hieß es aus Sicht der Gäste zur Mitte des ersten Durchgangs. Es entwickelte sich ein sehr körperbetontes, aber nie unfaires Spiel auf beiden Seiten. „Es hat uns auf alle Fälle Spaß gemacht“, sagt Greinwald. Selbst als die Gastgeberinnen kurz nach der Pause auf zehn Tore wegzogen, gab sich der TSVP nie auf. Gegen die zahlreichen Gegenstöße war am Ende aber nicht nur die Partenkirchner Abwehr, sondern auch Torhüterin Daniela Geisler machtlos. Trotz der elften Saisonniederlage sah Greinwald wieder eine Steigerung. Vor allem Rückraumspielerin Daniela Schmid kommt immer besser in Form und war mit neun Treffern erneut Partenkirchens beste Werferin. (hb)
TSVP: Geisler, Etsberger – Sand, Wörmann, Hasse, B. Greinwald (3), Daniela Schmid (9/1), S. Rieger (2), Bartsch (2), Bücher (5/2).

[13.03.2015] Den großen Favoriten etwas ärgern: TSVP-Frauen müssen in Gröbenzell ran!

Garmisch-Partenkirchen – Als letzte Mannschaft des Bezirks starteten Partenkirchens Handballfrauen im November 2014 in die Bezirksklassen-Saison. Umso intensiver gestaltete sich jetzt der Endspurt. Zwei Spiele stehen noch aus. Beide Male wird Bettina Greinwald als Trainerin an der Außenlinie stehen. Die Premiere am vergangenen Montagabend im Nachholspiel gegen die SG Unterpfaffenhofen/Germering konnte sich phasenweise schon sehen lassen (17:19). Ein erster Gradmesser könnte am Samstagabend (18 Uhr) die Partie bei Titelanwärter Gröbenzell II werden. Auch wenn Greinwald von „keinem Druck“ spricht und die Saison mit „viel Spaß“ über die Bühne bringen möchte – gerade die jungen Spielerinnen werden sich noch genau an das Heimspiel gegen den HCD im vergangenen Dezember erinnern, als die Partenkirchnerinnen den haushohen Favoriten sogar am Rande einer Niederlage hatten, am Ende aber knapp scheiterten (18:19). Die Konstellation von damals ist in etwa vergleichbar mit dem Spiel am Samstag. Greinwald kann aus zwei Teams eine Mannschaft formen. Selbst die Verhinderung von Lena Rohrmoser, Eva Rothfuß, Martina Scheithauer, Julia Simon, Amanda und Linda Waldmann bringt den TSVP-Kader nicht in Schwierigkeiten. „Es reicht immer noch für eine gut besetzte Mannschaft“, versichert Greinwald, die Gröbenzell allerdings die klare Favoritenstellung zuschreibt. „Die sind einfach stärker wie wir.“ Die Verletzung von Katrin Göers macht die Sache auch nicht besser. Dass der TSVP auch das Meisterschaftsrennen beeinflussen könnte, spielt für Greinwald keine Rolle: „Wir werden alles geben, um dort zu bestehen.“ (hb)

[10.03.2015] mA-Jugend besiegt Meister Pullach und mB-Jugend wird Meister in der Bezirksliga Süd-West!

ÜBOL: Männl. A-Jugend – SV Pullach 29:27 (15:13)
Letzter Akt für die männliche A-Jugend in der übergreifenden Bezirksoberliga. Am vergangenen Sonntag empfing das Team von Trainer Tom Pasurka zum Abschluss den bereits feststehenden Meister SV Pullach vor heimischer Kulisse. Dabei wollten die Buben nochmals alles mobilisieren, schließlich galt es, die unglückliche 37:40-Auswärtsniederlage zu revanchieren.
Vor allem in der Anfangsphase schlichen sich bei beiden Teams viele unnötige Fehler ein, die nicht nur den Spielverlauf empfindlich störten, sondern auch dazu führten, dass sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen konnte. Erst kurz vor der Halbzeit gingen die Gastgeber auch etwas verdient in Führung. Nach der Pause entwickelte sich wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das Partenkirchen am Ende auch aufgrund eines überragenden Lucas Plank (13 Tore) für sich entschied.
„Im Endeffekt hätten wir uns diese Saison etwas mehr ausgerechnet als den vorletzten Platz in der Tabelle, aber aufgrund der sehr geringen Stärke des Kaders war einfach nicht mehr drin“, resümierte Coach Pasurka. Viele Spieler werden in der kommenden Saison in den Männerbereich wechseln. (hb)
TSVP: Graf - Koch (3), Plank (13), Weber (2), Huber (4), Westhoff (2), Brandelik, Müller (5), Bräckle, Lerch.

Männl. B-Jugend – TSV Herrsching II 21:10 (12:7)
Ganz im Zeichen der Meisterschaft in der Bezirksliga Süd-West stand das letzte Saisonspiel der männlichen Handball-B-Jugend des TSV Partenkirchen. Nur mit einem Sieg konnten sich die Buben die Meisterschaft in diesem Jahr sichern. Entsprechend motiviert ging die von Interimscoach Tom Pasurka betreute Mannschaft an die Aufgabe heran und zog zu Anfang gleich mit 8:3 davon. Die Gäste hatten zu keiner Zeit auch nur den Hauch einer Chance. Nach der Pause ließ Partenkirchen nur drei Herrschinger Gegentore zu. Selbst wenn die eigene Offensivausbeute im zweiten Spielabschnitt sehr mager ausfiel, sicherten sich die Gastgeber am Ende den verdienten Meistertitel. (hb)
TSVP: S. Pasurka, Müller L. (1), Ober J. (6), Sprenger (1), Bräckle (1), Hoffmann (3), Weber (1), Lerch, Plank (8).

[10.03.2015] Bitter: TSVP-Männer verlieren gegen Verfolger Kaufbeuren!

Garmisch-Partenkirchen - Irgendwie hat es den Anschein, als würde die Handball-Bezirksliga einen gehörigen Schrecken verbreiten. Zumindest schaut es so aus, als würden sich die Aufstiegsaspiranten gerade darum streiten, wer aufsteigen "muss". Der VFL Buchloe, der über die Hälfte der Saison das Nonplusultra darstellte, ist plötzlich eingeknickt und hat dem TSV Partenkirchen den Weg bereitet. Der wiederum musste am Sonntag erstmals daheim Federn lassen und unterlag der SG Kaufbeuren/Neugablonz III mit 19:22. 
Für Trainer Wolfi Hostmann keine Überraschung: "Wir konnten nahezu über die gesammte Spieldauer das Fehlen unserer Stammachse Haiko Thöny sowie Franz und Toni Rieger nicht kompensieren", analysiert er. Hostmann versuchte es zunächst mit einer Manndeckung gegen den stärksten Werfer der Gäste, Julian Hagenmüller. Eine Maßnahme, die nur zum Teil fruchtete. Denn es ergaben sich Lücken für die anderen. 1:5 hieß es nach einer knappen Viertelstunde. Der TSVP kam aber bis zur Halbzeit auf 9:9 heran. Der Schwing ging aber bald wieder verloren. Die Gäste kamen wieder zurück. "Vielleicht war es ein Fehler, die Manndeckung zwischenzeitig aufzugeben", mutmaßt Hostmann. "Aber wir haben einfach auch zu viele eigene Fehler produziert. Klar hatten wir bei fünf Pfostentreffern auch etwas Pech. Aber mit 30 Ballverlusten und Fehlwürfen ist es schwierig zu gewinnen." (Andreas Kögl/GAP-Tagblatt). 
TSVP: M. Hostmann - Bader (1), H. Bräu (2), Ertel (4), Fünfstück (1), Müller (1), Polito, Ch. Rieger (2), Sartison (5), Thieme (3/1).  

[10.03.2015] Der Optimismus überwiegt - TSVP-Frauen verlieren auch gegen Unterpfaffenhofen

Garmisch-Partenkirchen – Für Partenkirchens Handballfrauen hat am vergangenen Montag im Nachholspiel gegen die SG Unterpfaffenhofen/Germering alles so gut begonnen. Mit einer vollen Bank, einer neuen Trainerin und neuem Elan gingen die Gastgeberinnen gleich mit 4:1 in Führung. 50 Minuten später sahen die Zuschauer aber wieder das gewohnte Bild: 17:19 (10:8)-Niederlage - keine Punkte in eigener Halle. Dass diesmal allerdings das Resümee positiver ausfallen sollte, merkte man gleich nach dem Schlusspfiff: „Die Partie war nur dazu da, um uns einzugewöhnen“, erklärt TSVP-Coach Bettina Greinwald, die im Vorfeld aus 20 Spielerinnen auswählen konnte und auf den ersten Pflichtspielsieg seit mehr als zwei Jahren gehofft hatte.
Im Grunde nutzte Germering die zehn Minuten vor der Halbzeitpause, um wieder heranzukommen. Partenkirchen führte aber immer noch, knüpfte allerdings an die schwachen Minuten vor der Pause an und geriet so das erste Mal in Rückstand (13:14). Alle Aufholjagd war dann zu spät. Unterpfaffenhofen verteidigte seinen Vorsprung bis zum Schlusspfiff. Bitter war für den TSVP letztendlich nicht die Niederlage an sich, sondern die frühe Verletzung von Katrin Göers, die bereits nach 15 gespielten Minuten das Parkett verlassen musste. „Die Saison ist für sie gelaufen“, ärgert sich Greinwald und blickt gleich auf das Auswärtsspiel kommenden Samstag bei Spitzenreiter Gröbenzell II. „Dann müssen wir da halt gewinnen.“ So sieht echter Optimismus aus. (hb)
TSVP: Etsberger, Geisler – B. Greinwald (1), B. Grasegger (4), Scheithauer (1), A. Waldmann, Rohrmoser, Hasse, Schmid (7), Simon (1), S. Rieger (3), Bartsch, Göers, Bücher.

[27.02.2015] Aufatmen bei Partenkirchens Frauen: Erste und zweite Mannschaft wieder vereint!

Garmisch-Partenkirchen – Aufatmen beim TSV Partenkirchen. Genauer gesagt: Bei den Handballfrauen des hiesigen Turnvereins. Nach monatelangen Zwistigkeiten zwischen erster und zweiter Frauenmannschaft scheint man nun, zum Handball-Saison-Finale, doch noch zueinander gefunden zu haben. Bereits nach dem Lokalderby gegen Murnau Anfang Februar trat Coach Florian Thieme (siehe Bild!) als Trainer der ersten Mannschaft in beiderseitigem Einvernehmen zurück. „Die Spielerinnen sind im Training an mich herangetreten und haben mir einen Vorschlag unterbreitet.“ Dieser sieht vor, dass erste und zweite Mannschaft die letzten drei Saisonspiele gemeinsam unter der bisherigen Reservetrainerin Bettina Greinwald absolvieren. Thieme sagt von sich aus, er „wollte nicht im Wege stehen“ - im Gegenteil: Er scheint richtig glücklich zu sein über diese Lösung. Private Angelegenheiten und sein Engagement als Aktiver im Männerteam, das sich mitten im Meisterschaftskampf befindet, stünden nun im Vordergrund. „Mehr als zwei Dinge wären einfach nicht drin gewesen“, erklärt Thieme, der laut eigener Aussage bereits vor Weihnachten den Entschluss zum Rücktritt gefasst hatte.
Wie es nun nach dieser Spielzeit mit den Frauen weitergeht, ist allerdings noch nicht ungeklärt. Greinwald tendiert dazu, selbst aktiv zu sein, werde aber auch einem Neuanfang mit jungen Spielerinnen unterstützen. „Letztendlich wissen wir noch nicht, wie wir weitermachen.“ Genügend Spielerinnen für eine starke erste Mannschaft wären immerhin vorhanden. Noch in dieser Hallenrunde sollen die ersten positiven sportlichen Neuigkeiten folgen. Die fürs Wochenende angesetzte Partie gegen Unterpfaffenhofen musste zwar wegen einer Grippewelle der Gäste verschoben werden, Thieme ist sich aber sicher, dass schon demnächst der erste Sieg nach zwei Jahren ohne Punktgewinn folgen wird. „Wenn die zusammen trainieren, ist Einiges möglich.“ (hb)

[27.02.2015] Gefährliches Terrain - TSVP-Männer ohne vier Stammspieler nach Ettal!

Ettal/Garmisch-Partenkirchen – Lange ist es her, dass Partenkirchens Handballmänner im Vorfeld eines Lokalderbys so eindeutig die Favoritenrolle inne hatten. Wenn das Team vom Trainergespann Wolfi Hostmann und Georg Friedrich am Samstag (19.30 Uhr/Bundesweg-Halle) in Oberammergau gegen den den SSV Ettal antritt, wäre alles andere als ein Sieg eine faustdicke Überraschung. „Partenkirchen hat wieder Aufstiegsgedanken“, weiß Ettals Trainer Sascha Gladun, dessen Team in der bisherigen Saison nur einen Punkt ergattern konnte. Den allerdings gegen die BOL-Reserve des TSV Mindelheim. Einem von nur zwei Teams, die bisher den aktuellen Spitzenreiter Buchloe bezwingen konnten. „Wir werden Ettal keinesfalls unterschätzen“, betont Hostmann, auch weil vier Stammspieler krankheitsbedingt ausfallen. Wieder mit an Bord ist allerdings Georg Bader. Der Linkshänder hat seine Knieverletzung wieder auskuriert und wird das Team auf der Rechtsaußen-Position verstärken. Dass die Partenkirchner auch mit weniger Spielern auf der Bank dennoch genug Ausdauer besitzen, bewiesen sie vergangene Woche in Weilheim. „Die Jungs sind konditionell fit“, bestätigt auch Hostmann. Entscheidend ist für ihn wieder eine „kompakte Defensive“, um sich gegen den Tabellenletzten keinen Ausrutscher zu leisten. „Ettal gegen Partenkirchen ist immer ein heißes Duell.“
Auf Emotionen setzt auch Gladun, der auf den Einsatz seiner erfahreneren Spieler hofft, selbst allerdings nicht zum Einsatz kommen wird. Gregorio Calocero und Stefan Moll sind auf jeden Fall wieder mit an Bord. Gladun schickt schon mal eine Warnung an die Gäste: „So einfach wird das bei uns in der sehr speziellen Halle nicht.“ Er wolle Partenkirchen ärgern und geht von einer „interessanten Partie“ aus. An einen 32:22-Heimerfolg wie vor einem Jahr zu glauben, wäre dann doch etwas zu famos. (hb)

[25.02.2015] 642 Kilometer pro Woche - für's Handballtraining! - Katrin Friedrich im Porträt

Gröbenzell – Von der Ortsmitte in Garmisch-Partenkirchen bis zur Wildmooshalle nach Gröbenzell sind es exakt 107 Kilometer – einfach. Katrin Friedrich legt die Distanz am späten Abend auch in der Gegenrichtung zurück. Und das dreimal die Woche. Macht zusammen 642 Kilometer. Die Weiterfahrten an jedem zweiten Wochenende zu den Spielterminen in ganz Bayern sind da gar nicht eingerechnet. Weil sie erst 15 Jahre alt ist, lässt sie sich von den Eltern chauffieren. Sie tun alles, um der 15-Jährigen den Weg zu ebnen für eine Karriere, die vielleicht irgendwann im Profigeschäft endet. Katrin Friedrich spielt Handball beim HCD Gröbenzell. In der Bayernliga, weil diese Spielklasse bei ihrem Heimatverein am Fuß der Zugspitze unerreichbar ist.
„Es ist vielleicht nur eine Sportart, es ist vielleicht nur ein Ball mit zwei Toren, es ist vielleicht nur ein klebriger Ball, der hin und her geworfen wird. Doch es ist mein Leben." Klingt poetisch, was Katrin Friedrich auf ihrer Facebook-Seite stehen hat. Aber dieses Worte zeigen, wie die Nachwuchskraft tickt. „Handballverrückt", urteilt Harald Fischer. Der ehemalige Torwart der deutschen Nationalmannschaft ist Co-Trainer. Gemeinsam mit Chef-Coach Harald Pleines ist er für das in der 3. Liga antretende Gröbenzeller Frauenteam verantwortlich. Fischer bezieht in diesen „verrückten" Kreis auch Verena Oßwald und Antonia Turner mit ein. Alle drei HCD-Talente wurden jüngst in die bayerische Auswahl berufen und zum Länderturnier nach Berlin beordert. Katrin Friedrich erzielte dort acht Treffer, Verena Oßwald vier, Antonia Turner ging leer aus – kein Wunder: Sie sorgt als Torhüterin dafür, dass der eigene Kasten sauber bleibt. Es vergeht kaum ein Tag, an dem das HCD-Trio nicht ein rundes Leder in der Hand hält. Soweit nichts Ungewöhnliches, wären da nicht die Wohnorte. Während Oßwald aus dem nahen Bergkirchen nur eine kurze Anreise hat und es für die Ur-Gröbenzellerin Antonia Turner nur ein Katzensprung in die Wildmooshalle ist, belebt die in Garmisch-Partenkirchen lebende Katrin Friedrich mit ihren weiten Ausflügen das eigene Familienleben. Papa Georg (50) wechselt sich als Chauffeur am Steuer mit Gattin Brigitte (47) ab, um die Tochter montags und donnerstags zum Training nach Gröbenzell und am Wochenende zu den Spielen zu kutschieren: „Es war der Wunsch unserer einzigen Tochter, und wir befürworten das", sagt der Papa, der die U17-Mädchen des TSV Partenkirchen betreut und früher selbst aktiver Handballer war.
Turnusgemäß ist Katrin Friedrich, die in Garmisch das Gymnasium besucht, bei den von Beate Bastian und Carsten von der Dovenmühle betreuten HCD-Juniorinnen im Einsatz. Doch nach ihren Einheiten trainiert sie oft noch im Kreis der Drittligisten mit. Über die sportliche Entwicklung seiner Tochter ist der Papa voll des Lobes: „Für uns ist das ein Glücksfall, deshalb nehmen wir das Ganze auch auf uns." (Udo Litterscheid)

Quelle: http://www.merkur-online.de/lokales/fuerstenfeldbruck/landkreis/groebenzell-handballerin-faehrt-kilometer-woche-4445681.html

[21.02.2015] Neue Zielsetzung vertagt - Nur bei einem Sieg in Weilheim wollen TSVP-Männer angreifen!

Garmisch-Partenkirchen - Trendwende in der Bezirksklasse Mitte der Handballer? Nachdem der bis dato souveräne Tabellenführer VFL Buchloe zuletzt sogar zweimal gepatzt hat, ist für den TSV Partenkirchen plötzlich die Tür zur Bezirksliga wieder ein gutes Stück weit aufgegangen. Trainer Wolfi Hostmann (siehe Bild!) allerdings bremst die Euphorie. "Das ist momentan kein Thema", betont er. "Uns stehen noch sehr schwere Spiele bevor." Eines davon bereits an diesem Sonntag, wenn es zum Tabellendritten nach Weilheim geht. "Schau ma moi", meint Hostmann vorsichtig. "Wenn wir dort bestehen, können wir auch über eine neue Zielsetzung nachdenken."
Die Gastgeber betrachtet er als hohe Hürde. "Bislang hat die Landesligareserve erst ein Heimspiel verloren." Den Schlüssel zum Sieg sieht Hostmann in der eigenen Defensive. "Da könnten wir einen kleinen Vorteil haben." Im Auge hat er dabei auch seinen Sohn, der im Tor steht. "Michi muss wieder in Höchstform auflaufen, der Deckungsverbund am Kreis konzentriert zusammenarbeiten." Ungünstig ist: Die beiden Trainer Hostmann und Georg Friedrich, sind am Sonntag verhindert. Interimscoach Martin Filser kann dafür mit Danny Ertel auf ein neues Gesicht bauen. Der athletische Linkshänder gibt sein Debüt. (Andreas Kögl/GAP-Tagblatt)

[08.02.2015] Partenkirchens Frauen I verpassen nur knapp Sensation gegen Murnau!

Garmisch-Partenkirchen – Die Favoritinnen haben gewackelt, aber sie sind nicht gefallen. Als Meisterschaftsanwärter waren Murnaus Handballfrauen am vergangenen Sonntag nach Garmisch-Partenkirchen gereist, um zwei lockere Punkte gegen die seit fast zwei Jahren ohne Punktgewinn schwächelnden Gastgeberinnen. „Einige haben gedacht, dass wir hier einfach mal so einen Sieg einfahren“, kritisiere Murnaus Trainerin Anja Umstadt. Am Ende konnte sie auch etwas von Glück reden, einen hart erkämpften 17:15 (7:8)-Arbeitserfolg beim Tabellenletzten der Bezirksklasse Ost einzufahren. Die Partenkirchnerinnen zeigten wieder einmal mehr Teamgeist. Die Reservemannschaft reiste kurz vor Spielbeginn aus Gaißach an. Die Partie wurde auf 17.15 Uhr vorverlegt. „Unser Zusammenspiel hat überraschend gut geklappt“, freute sich TSVP-Coach Florian Thieme, der zunächst überlegene Gäste sah. Murnau führte schnell mit 7:2, ehe die Gastgeberinnen auf eine defensivere Deckung umstellten und prompt kam der Murnauer Motor ins Stottern – oder er fiel bis zur Halbzeit fast aus. 12 Minuten gelang den Lokalrivalen kein Tor mehr. Partenkirchen führte sensationell zur Halbzeit. Umstadt hat die passende Fehleranalyse: „Wir haben in dieser Phase zu überhastet vorne abgeschlossen und TSVP-Torhüterin Daniela Geisler erwischte einen guten Tag.“
Nach der Pause dasselbe Spiel: Partenkirchen startete durchwachsen, kam allerdings durch die Einwechslung und das gute Zusammenspiel von Katrin Göers, Daniela Schmid und Elisabeth Lindebner wieder heran. Beim Stande von 15:16 ließ Partenkirchen von Außen einen Wurf zu, in der Hoffnung auf einen Fehler der Murnauerinnen, der sich aber nicht einstellte. Stattdessen stand es 15:17 – die Entscheidung. „Bis auf Sina Schwab und Diana Ernst hat heute keiner von uns Normalform erreicht“, kritisierte Umstadt. In Partenkirchen hingegen herrschte Aufbruchstimmung. Mit so einer Gemeinschaftsleistung dürfte der erste Sieg nach zwei punktlosen Jahren bald nur noch Formsache sein. (hb)
TSVP: Geisler – Göers (5/2), B. Grasegger (1), A. Waldmann, Rohrmoser, Schmid (3), B. Greinwald (2), L. Waldmann, Lindebner (2), Simon, Bartsch (1), Bücher, Scharl, Scheithauer (1).

[06.02.2015] Frauenlokalderby am Sonntag steht auf der Kippe!

Murnau/Garmisch-Partenkirchen – Fünf Spiele trennen Murnaus Handballfrauen noch vom großen Coup in der Bezirksklasse Ost. Drei Wochen ist es her, dass das Team von Trainerin Anja Umstadt den größten Konkurrenten um den Titel, den HCD Gröbenzell, in einem dramatischen Spiel denkbar knapp mit 23:22 besiegte und damit der Meisterschaft ein ganz großes Stück näher rückte. Am Sonntag (16.15 Uhr/Werdenfels-Gymnasium) geht es zum Lokalrivalen TSV Partenkirchen. Die Rollen sind wie auch im Hinspiel klar verteilt. Der TSVP ist seit fast zwei Jahren ohne Pflichtspielerfolg, verfügt über einen äußerst dünnen Kader und einen zunehmend verzweifelten Trainer. Auch nach Redaktionsschluss am Freitagabend konnte der Spielbeginn am Sonntag von Partenkirchner Seite nicht bestätigt werden. „Mir fehlen zu viele Spielerinnen“, erklärt Coach Florian Thieme. Lisa Wackerle und Martina Scheithauer sind verletzt. Michaela Etsberger fehlt aus privaten Gründen. „Ich brauche Unterstützung aus der Reserve, sonst müssen wir das Spiel verlegen“, betont Thieme. In Frage komme auch eine Spielverschiebung auf 17 Uhr, wodurch die Reserve aus Gaißach anreist und gemeinschaftlich die erste Mannschaft unterstützen könnte.
Genau davor fürchtet sich Umstadt: „Wenn Partenkirchen aus der zweiten Mannschaft rekrutiert, sind sie unberechenbar.“ Auch Gröbenzell holte beim TSVP nur Mühe zwei Punkte. Aus 17 Spielerinnen kann Murnaus Trainerin am Sonntag auswählen. Gesetzt sind nur Torhüterin Jacqueline Müller, Sina Schwab, Anna Kohlhund, Steffi Klünder, Sabrina und Julia Husel. „Ich habe die Qual der Wahl“, freut sich Umstadt. Druck, der durch die neue Situation an der Tabellenspitze entstanden ist, verspürt sie jedoch nicht: „Unser Ziel ist der Aufstieg. Aber selbst wenn der nicht klappt, geht die Welt nicht unter.“ Eine Niederlage im Derby gegen Partenkirchen könnte in der aktuellen Situation aber schon sehr weh tun. (hb)

[04.02.2015] Zu schwache Abwehrleistung - A-Junioren verlieren unglücklich in Pullach

ÜBOL: SV Pullach – Männl. A-Jugend 40:37 (16:18)
Die männliche Handball-A-Jugend des TSV Partenkirchen musste am vergangenen Wochenende eine äußerst unglückliche Niederlage beim SV Pullach hinnehmen. Das Team von Trainer Tom Pasurka erwischte einen ordentlichen Start und ging bis zur Pause in Führung. Aber schon da war klar, dass die Partenkirchner nicht ihren besten Tag erwischt hatten – vor allem in der Abwehr. Auch Torhüter Fabio Graf zeigte ungewohnte Schwächen. „Die ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte haben wir dann komplett den Faden verloren“, ärgerte sich Pasurka. Pullach setzte sich mit zeitweise sieben Toren ab. Mit viel Leidenschaft kämpften sich die Gäste zwar wieder ran, aber überhastet abgeschlossene Angriffe in der Schlussphase brachen dem Team endgültig das Genick. Nach längerer Abstinenz feierte Kreisläufer Florian Adlwärth ein Kurzcomeback. „Nach so einer langen Pause hat er wirklich eine gute Leistung geboten“, lobte Pasurka. (hb)
TSVP: Graf - Koch (4), Eitzenberger, Weber (5), Huber, Westhoff (1), Plank (13), Müller (9), Adlwärth (5).

[01.02.2015] Miniaufgebot der Frauen unterliegt Pullach II deutlich!

Pullach – Ausgerechnet vor dem Lokalderby gegen Murnau am kommenden Sonntag erlitt Partenkirchens erste Frauenmannschaft am vergangenen Samstag den nächsten Tiefschlag in der Bezirksklasse Ost. Das Schlusslicht unterlag auswärts dem Tabellennachbarn SV Pullach II deutlich mit 14:27 (6:14). „Wir haben insgesamt gesehen einfach zu wenig dagegen gehalten“, resümierte Coach Florian Thieme, der allerdings auch mit einem Minimalaufgebot von sechs Feldspielerinnen anreiste und einer recht gut besetzten Bezirksoberliga-Reserve gegenüberstand.
Probleme hatten die Partenkirchnerinnen von Anfang an mit Pullachs Kreisläuferin Evi Nowotny, der zwar selbst kein Tor gelang, die allerdings am Kreis nur mit unfairen Mitteln zu stoppen war. Die Folge: Zehn Siebenmeter gegen den TSVP, wovon die Gastgeber auch neun im Tor unterbrachten. „Es gelang uns erst nach der Pause, diese Spielerin unter Kontrolle zu bringen“, gab Thieme zu. Aber selbst da hatte der TSVP dem Tabellennachbarn nichts entgegenzusetzen. Durch ein zwischenzeitliches Hoch kamen die Gäste wieder auf 12:18 heran, danach aber war die Luft wieder raus. Deprimierend war für den TSVP-Coach vor allem, dass Pullach meist sehr einfach über die erste oder zweite Welle zum Torerfolg kam. „Hier hätten wir konsequenter umschalten und zurücklaufen müssen“, ärgerte sich Thieme. Auch für den einzigen Partenkirchner Lichtblick an diesem Tag lief es nicht gut. Lisa Wackerle konnte zwar fünf von fünf Strafwürfen für die Gäste verwandeln, verletzte sich aber während der Partie am rechten Fuß. Die Diagnose steht noch aus. „Gebrochen ist aber nichts“, weiß Thieme. Wackerles Ausfall vor dem Lokalderby wäre der nächste große Rückschlag für Partenkirchens Frauen. (hb)
TSVP: Geisler – A. Waldmann (1), Wackerle (6/5), L. Waldmann (2), Simon (4), Bücher (1), Etsberger.

[29.01.2015] TSVP-Frauen I in Pullach zu Gast - historische Negativmarke soll gebrochen werden!

Garmisch-Partenkirchen – Florian Thieme ist um sein Amt als Trainer von Partenkirchens Handballfrauen derzeit einfach nicht zu beneiden. Vor der Saison hatte er mit Auseinandersetzungen zwischen erster und zweiter Mannschaft zu kämpfen. Nun, nachdem dieses Problem weitgehend aus der Welt geschafft wurde, reißt die Personalmisere beim TSVP nicht ab. Mit Martina Scheithauer, Vanessa Scharl und Anna-Lena Kossi fehlen Thieme für die Partie am Samstag (15.50 Uhr) in Pullach gleich drei Stammspielerinnen aus privaten und beruflichen Gründen. Bedenkt man die äußerst dünne Kaderdecke der Partenkirchnerinnen, gleicht dieses Szenario schon einem Super-GAU. Auch an geregelte Trainingszeiten ist derzeit unter diesen Bedingungen nicht zu denken. „Wenn wir nicht ein paar Spieler aus der Reservemannschaft rekrutieren können, fahren wir wohl nur mit sechs Feldspielern nach Pullach“, meint Thieme. Ausgerechnet in diesem Spiel könnte der TSVP im Vorfeld schon auf Augenhöhe agieren. Der SV rangiert mit drei Siegen auf dem vorletzten Tabellenplatz der Bezirksklasse Ost. „Wenn wir zwei bis drei Auswechselspielerinnen haben, dann ist die Chance auf einen Sieg sicherlich da“, ist sich Thieme sicher. In der Tat konnten seine Frauen in dieser Saison schon gegen weitaus stärkere Gegner mithalten. Nach wie vor dürstet Partenkirchen aber nach einem Sieg. Es gilt auch, eine Negativmarke einzureißen: Seit dem 16.03.2013 ist der TSVP ohne Sieg in einem Pflichtspiel. Zeit, daran etwas zu ändern. (hb)

[19.01.2015] Ersatzgeschwächte Frauen I sind Alling hilflos ausgeliefert

Alling – Es sollte die Revanche für die recht knappe Heimspielniederlage (13:15) vom vergangenen Montag werden. Und doch war für die erste Frauenmannschaft des TSV Partenkirchen am Sonntag in Alling letztendlich nicht viel zu holen, was allerdings auch an der prekären Personallage der Gäste lag. Beim 14:24 (6:10) reiste Trainer Florian Thieme mit sechs Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen an – schlechte Voraussetzungen, um einen der Geheimfavoriten auf den Meistertitel in der Bezirksklasse Ost in die Knie zu zwingen. „Am Ende hat uns aufgrund der Ausfälle auch einfach die Kraft gefehlt“, resümierte der TSVP-Coach.
Die Partenkirchnerinnen begannen überraschend mutig und gingen, auch weil Alling einige Chancen leichtfertig vergab, mit 3:1 in Führung, ehe die Gastgeberinnen die Partie wieder zu ihren Gunsten drehten (4:3). Bis zur Halbzeit konnte der TSVP noch mithalten. Dann aber machte sich die prall gefüllte Auswechselbank Allings bemerkbar, während bei den Gästen mit Martina Scheithauer (Rückenverletzung) und Linda Waldmann (Fußverletzung) zwei Spielerinnen ab der 45. Spielminute nicht mehr einsetzbar waren. Mit nur fünf Feldspielerinnen war der TSVP dem Tabellenzweiten hilflos ausgeliefert. Konter um Konter schloss Alling trotz zwischenzeitlicher Aufstellungsexperimente erfolgreich ab, wodurch der zwischenzeitliche drei-Tore-Rückstand in der Schlussviertelstunde merklich anschwoll.
Mit dieser siebten Saisonniederlage bleiben die TSVP-Frauen ohne Punktgewinn das Schlusslicht der Bezirksklasse Ost. (hb)

TSV Partenkirchen: Geisler, Etsberger – Scheithauer (1), Wackerle (7/2), L. Waldmann, Simon (5), Bücher (1), Scharl.

[19.01.2015] mA-Junioren mit verdienter Heimniederlage gegen Eichenau

ÜBOL: Männl. A-Jugend – Eichenauer SV 15:19 (5:7)
Es war ein äußerst schwaches Bezirksoberligaspiel , das die beiden A-Jugend-Teams des TSV Partenkirchen und des Eichenauer SV am vergangenen Sonntag in der Halle des Werdenfels-Gymnasiums ablieferten. Auch wenn die Gastgeber mit denkbar schlechten Voraussetzungen die Partie angingen – Torjäger Lukas Plank krank angeschlagen, Moritz Ober bis Saisonende im Ausland – , konnten die Partenkirchner vor allem im Angriff nicht annähernd an ihre bisherigen Saisonleistungen anknüpfen. Die offensive Deckung des ESV provozierte auf Partenkirchner Seite immer wieder Ballverluste und Fehlwürfe. Vor allem von den Rückraumpositionen kam zunächst wenig. Nur fünf Tore zur Halbzeit sprachen für sich. Aber auch die Gäste scheiterten immer wieder am starken TSVP-Torwart Fabio Graf oder am Partenkirchner Abwehrbollwerk. In Hälfte konnten sich die Gastgeber kaum steigern. Zudem verletzte sich Tobias Westhoff am Fuß. „Eine verdiente Niederlage“, resümierte TSVP-Coach Tom Pasurka, „aber aus solchen Spielen können meine Jungs nur lernen.“ (hb)

TSVP:
Graf – Koch (1), Plank (7), Eitzenberger, Brandelik, Weber (2), Huber (1), Westhoff (1), Müller (3).

[16.01.2015] Männer mit großen Personalsorgen vor Lokalderby in Murnau!

Murnau/Garmisch-Partenkirchen – An das Hinspiel will Wolfram Hierlinger gar nicht mehr erinnert werden. 15:23 verlor seine Handballmannschaft, die Männerreserve des TSV Murnau, beim Lokalrivalen TSV Partenkirchen. Eine deftige und verdiente Klatsche. Der TSVP war im Derby in allen Bereichen die überlegende Mannschaft. Partenkirchen konnte sich als zweite Kraft im Landkreis behaupten.
Vier Monate später sind die Ausgangsbedingungen ganz andere. Während Murnaus Reserve am Samstag (18.30 Uhr/Hans-Burger-Halle) wohl mit einem BOL-verstärkten Kader auflaufen kann und zudem Heimvorteil genießt, hat Partenkirchens Trainer Wolfi Hostmann mit schweren Personalproblemen zu kämpfen. Für den linken Rückraum fehlen Stammspieler Haiko Thöny (beruflich) und der etatmäßige Ersatz Hannes Bräu (privat). Christoph Widenmayer und Christian Rieger fallen verletzt aus. Hinter dem zuletzt so wichtigen und treffsicheren Kreisläufer Sven Sartison steht aus beruflichen Gründen ein dickes Fragezeichen. Auch der Einsatz von Georg Bader und Hannes Filser ist noch nicht gesichert. Stand Freitagabend müssen die Partenkirchner wohl mit einer Rumpfmannschaft auflaufen. Grund genug für Hostmann die Erwartungshaltung zu dämpfen. „Es wird sehr schwer für uns, in Murnau zu bestehen.“ Kassieren die Partenkirchner nach acht ungeschlagenen Spielen eine Niederlage? Eine Spielabsage kommt für Hostmann auf jeden Fall nicht in Frage. „Dafür ist diese Saison nicht wichtig genug.“ Trotz Platz zwei und weiterhin realistischen Aufstiegschancen ist die Bezirksliga 2015 noch kein Ziel. „Wir sind mit dem Erreichten sehr zufrieden. Die Entwicklung dauert weiterhin an.“ Bedenkt man die äußerst spartanischen Trainingsmöglichkeiten in Garmisch-Partenkirchen hat der TSVP seine Erwartungen bereits übertroffen.
In Murnau hingegen ist man gierig auf eine Revanche. Trotz der roten Karten in Kaufbeuren sind Sebastian Methner und Marcel Tetzlaff spielberechtigt. „Wir wollen die Partie positiver gestalten als im Hinspiel“, kündigt Hierlinger an. Eine Favoritenstellung will er dann doch nicht annehmen. (hb)

[16.01.2015] TSVP-Frauen müssen wiederholt in Alling ran

Garmisch-Partenkirchen – Und wieder wartet Alling. Nachdem Partenkirchens Handballfrauen am vergangenen Montagabend gegen den Münchner Vorort ein Nachholspiel vor heimischer Kulisse bestritten, muss das Team von Trainer Florian Thieme am Sonntag (18 Uhr) auswärts beim Tabellendritten der Bezirksklasse Ost ran. Auch eine dramatische Schlussphase wollte für Partenkirchen Anfang der Woche nicht die Wende bringen. Thiemes Mannschaft verlor denkbar knapp mit 13:15 und bleibt damit Tabellenletzter. Selbst wenn Alling noch zum Favoritenkreis der Liga zählt – fürchten braucht sich der TSVP keineswegs. „In der Abwehr haben die ihre Probleme“, weiß Thieme, der seine Frauen auf Distanzwürfe einschwört. „Diese defensive Ausrichtung muss für uns eine Einladung sein.“ Viel Hoffnungen setzt er in die wiedergenese Rückraumspielerin Julia Simon. Im Hinspiel noch geschont, wird sie am Sonntag wieder Betriebstemperatur erreichen müssen, auch weil Thieme auf Unterstützung der Reservemannschaft verzichten muss, die in Gaißach spielt. Der Stammkader ist allerdings komplett. „Viel wird auch davon abhängen, ob unsere Kraft reicht“, prophezeit der TSVP-Coach, der einen möglichen Sieg als „sehr wertvoll“ für die Motivation seiner Frauen einstuft. (hb)

[14.01.2014] Frauen I verlieren unglücklich gegen Alling!

Garmisch-Partenkirchen – An die Montagabendspiele scheinen sich Partenkirchens Handballfrauen in dieser Saison schon gewöhnt zu haben – für Siege reicht es aber immer noch nicht. In der Nachholpartie gegen den TSV Alling Anfang dieser Woche unterlag die Mannschaft von Trainer Florian Thieme denkbar knapp mit 13:15 (8:8) und bleibt damit punktloser Tabellenletzter der Bezirksklasse Ost. „Weit hatten sehr viel Pech. Zwei Punkte wären definitiv drin gewesen“, ärgert sich Thieme.
Nach einem 1:4-Rückstand kämpften sich die Gastgeberinnen durch eine Systemumstellung auf eine 6:0-Abwehr wieder heran und gingen kurz vor der Pause sogar mit 8:7 in Führung, ehe Alling der Ausgleich gelang. Anfang der zweiten Halbzeit deutete sich aber bereits das Pech an, dass die Partenkirchnerinnen vor allem in der Schlussphase noch verfolgen sollte. Erst ging der TSVP mit 11:10 in Führung, ehe Thiemes Team einen Siebenmeter verwarf, zwei große Chance ungenutzt ließ und statt einer 14:10-Führung einen 13:14-Rückstand hinterherrannte. Fast zehn Minuten fiel in der Folge kein Tor mehr. Unter anderem hielt TSVP-Torfrau Daniela Geisler einen Strafwurf. Zwei traf Partenkirchen den Pfosten. Alling erhöhte auf 13:15 – die Entscheidung. (hb)

TSV Partenkirchen: Etsberger, Geisler – B. Greinwald, Scheithauer, Schieber (2), Bartsch (1), Wackerle (2), L. Waldmann, Schmid (6), Simon (2), Bücher, Scharl (2).

[13.01.2015] TSVP-Männer nehmen Revanche!

Garmisch-Partenkirchen - Das Verfolgertrio von Spitzenreiter VFL Buchloe konnte seine Chance nutzen, um an den Klassenprimus, der diesmal spielfrei war, heranzurücken. Für den TSV Partenkirchen, der beim 32:21 (13:10)-Erfolg gegen den TSV Mindelheim II erfolgreich Revanche für den Punktverlust aus dem Hinspiel nehmen konnte und somit dem VFL am hartnäckigsten im Nacken sitzt, bedeutet dies Tuchfühlung mit Platz eins in der Bezirksklasse Mitte. 
"Wir sind jetzt schon seit acht Spielen in Serie ungeschlagen", jubelt auch Trainer Wolfi Hostmann. "Trotz der langen Trainingspause war es ein verdienter, nie gefährdeter und souveräner Sieg meiner Mannschaft. Ich hatte nie das Gefühl, dass wir auch nur einen Punkt abgeben müssen." Spätestens beim 19:12 in der 42. Spielminute war der Widerstand der Allgäuer gebrochen. (Andreas Kögl/GAP-Tagblatt)
TSV Partenkirchen: M. Hostmann - H. Bräu (2), Filser (3), Fünfstück (3), Montenegro (4), Ch. Rieger (2), F. Rieger (5), T. Rieger (2), Sartison (6/1), Thieme (4), Thöny (1).  

[10.01.2015] TSVP-Männer müssen gegen Mindelheim alles abrufen!

Garmisch-Partenkirchen - Wolfi Hostmann nutzt den Start in die Rückrunde, um auf die ersten acht Saisonspiel zurückzublicken. Und was der Trainer des TSV Partenkirchen sieht, gefält ihm. "Wir sind sehr zufrieden, dass wir die Hinserie als Tabellenzweiter abschließen konnten." Sein Ausblick: Er will "die gute Position verteidigen". Und dafür gleich am Sonntag (18 Uhr/Werdenfels-Gymnasium) gegen Mindelheim gewinnen. Zumal sein Team im Hinspiel bisher "die schwächste Saisonleistung" gezeigt hat. Mit über 30 Ballverlusten und Fehlwürfen reichte es nur zu einem 15:15-Unentschieden. Doch der TSVP scheint gefestigter zu sein. "Bleibt zu hoffen, dass sich die trainingsfreie Zeit nicht negativ auswirkt", sagt Hostmann.
Noch weiß er nicht, wie der Kader am Sonntag aussieht. "Fest steht, dass uns mit Georg Bader aus familiären Gründen eine wichtige Stammkraft fehlt." Auch auf Neuzugang Danny Ertel hatte der Coach gehofft. Doch laut BHV kann er erst ab Mitte Februar mit ihm rechnen. "Trotzdem bleibt es bei unserer Zielsetzung, kein Heimspiel zu verlieren." Dafür muss sein Team "alles abrufen. Ein Selbstläufer wird das Spiel gegen den Tabellensechsten nicht." (Andreas Kögl/GAP-Taglatt)

[10.01.2015] Faschingsball "Turnerkranzl" feiert am 14.2.2015 sein Comeback!

Wir sind wieder da! Fünf Jahre nach dem letzten offiziellen Turnerkranzl feiert der TSV 1899 Partenkirchen am Faschingssamstag, den 14. Februar 2015, mit dem legendärsten Faschingsball des Landkreises sein Comeback!

Seit Wochen und Monaten wird geplant und geschuftet. Ganz nach dem Motto "Zurück in die Zukunft" setzen wir auf eine bewährte Location (Turnhalle St. Irmengard-Schulen/GAP), ein eingespieltes Personal, aber eben auch auf ein neues Bar- und Partykonzept, eine neue Band, eine neue Tanzshow und vieles mehr...

...Marty McFly (gespielt von Michael J. Fox), der Held aus der Science-Fiction-Film-Trilogie "Zurück in die Zukunft", wäre bei uns 2015 sicherlich Gast :).

Der Kartenvorverkauf (7 Euro) fürs Turnerkranzl 2015 startet am Freitag, den 16. Januar 2015, bei Sportmode Biermaier in Garmisch-Partenkirchen. Schnell Karten sichern und mit uns den Faschingsendspurt feiern! Eintritt ab 18 Jahren! Einlass am Veranstaltungstag ab 19 Uhr.

Das Vorprogramm am Faschingssamstag (14 bis 16.30 Uhr) bestreiten wieder unsere Jüngsten. Kein Turnerkranzl ohne Kinderfaschingsball! Alle Kinder von 4 bis 11 Jahren inklusive Eltern sind bei kulinarischen Leckereien und einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm herzlich Willkommen!

Mehr Infos zu beiden Veranstaltungen gibt es in kommenden Tagen und Wochen auf der offiziellen Facebook-Veranstaltungsseite: https://www.facebook.com/events/809667642423065/?notif_t=plan_user_joined

In diesem Sinne: Maschkera, mia gfrein uns auf eich!



Neues Bar- und Partykonzept, neue Band und neue Tanzshow!

[22.12.2014] Handballsplitter 12/2014

Die Handballabteilung des TSV Partenkirchen kann zu Beginn der kurzen Winterpause auf eine sportlich recht erfolgreiche Hinrunde zurückblicken.

Vor allem das Männerteam von Trainer Wolfi Hostmann, das in der vergangenen Spielzeit noch vorletzter wurde und damit so schlecht abschnitt wie noch nie ihrer jüngeren Geschichte, geht als erster Verfolger von Spitzenreiter Buchloe in die Weihnachtsfeiertage. Seit Anfang Oktober haben die Partakurcha "Buam" nicht ein Spiel verloren. Vor heimischer Kulisse hat man eine weiße Weste. Die Gründe für den Erfolg sind vielschichtig: Zum einen führt mit Hostmann ein ausgebildeter Übungsleiter das Team, der eine bunte Truppe zu einer wirklichen Mannschaft formte. Dabei konnte sich Kapitän Franz Rieger zum Spielmacher und Torjäger entwickeln. Der 27-Jährige spielt seine bisher beste Saison beim Turnverein. Mit Michael Hostmann besitzt der TSV Partenkirchen den besten Torwart der Liga. Neuzugänge wie Sven Sartison (Kreis) oder Haiko Thöny (Außen und Rückraum) konnten sich gut integrieren. Die Rückkehrer Georg Bader, Benedikt Fünfstück und Hannes Bräu fanden ebenfalls schnell Anschluss. Positiv ist auch die Entwicklung im Zuschauerbereich zu sehen. In den vergangenen drei Heimspielen fanden jeweils gut 100 Zuschauer den Weg ins Werdenfels-Gymnasium. Eine Tendenz, die erfreulich ist. Hierfür ein ganz großes Dankeschön an alle, die unsere "Buam" 2014 unterstützt haben!

Im Frauenbereich machte sich vor Weihnachten ein erster Aufwärtstrend bemerkbar. Zweimal verpasste das erste Frauenteam von Trainer Florian Thieme nur knapp eine Sensation. Die Spiele gegen Tabellenführer Gröbenzell und Bezirksliga-Absteiger Fürstenfeldbruck wurden in der letzten Minute unglücklich verloren. Eine schwere Verletzung von Torjägerin Julia Simon und zahlreiche kurzfristige Krankheiten führten dazu, dass den Partenkirchnerinnen vor Weihnachten die Luft ausging. Ein Rumpfteam verlor so überraschend deutlich das Nachholspiel gegen den SV Pullach II (7:19).

Erfreuliches gibt es vor allem von der männlichen Jugend zu berichten. Die männliche A-Jugend von Trainer Tom Pasurka konnte in der Bezirksoberliga nach unglücklichen und knappen Niederlagen zu Saisonbeginn erste Erfolge einfahren. Darunter ein deutlicher 29:18-Heimerfolg im Lokalderby über Murnau! Auch die männliche B-Jugend von Elisabeth Lindebner konnte sich gegen Ettal und Murnau durchsetzen und steht im Spitzenfeld der Bezirksliga! Damit schließt der männliche Nachwuchs als Nummer eins im Landkreis Garmisch-Partenkirchen das Jahr 2014 ab! Gratulation! Auch wenn es bei den Mädchen mit nur einer weiblichen B-Jugend etwas mager ausschaut, kämpft Trainer Georg Friedrich erfolgreich gegen den Personalnotstand und schlägt sich mit seinen Mädels wacker in der Bezirksliga.

[22.12.2014] Verfolger Nummer eins - TSVP-Männer machen mit Schongau kurzen Prozess!

Garmisch-Partenkirchen – Es schaut so aus, als könnte sich der TSV Partenkirchen in der Handball-Bezirksklasse Mitte auf dem zweiten Tabellenplatz festsetzen. In die Winterpause jedenfalls geht die Mannschaft von Wolfi Hostmann als direkter Verfolger von Spitzenreiter Buchloe, der am Wochenende sogar den ersten Zähler abgab. Die Partenkirchner hingegen ließen gegen den TSV Schongau nichts anbrennen. 25:11 hieß es am Ende mehr als deutlich.
Der Beginn jedoch verlief zäh. „Beide Teams hatten am Anfang Mühe“, sagt Hostmann. „Durch viele Fehler stand es nach acht Minuten erst 1:1.“ Bis Mitte der ersten Hälfte hielt Schongau noch mit. Dann folgt ein Zwischenspurt der Hausherren, der in einer 13:8-Führung zur Pause gipfelte. Ein Zurückschalten wollte Hostmann aber nun aber keinesfalls sehen. Eine gute Abwehrleistung war ihm wichtig. Und die bekam er auch zu sehen. Gerade mal drei Treffer gelangen Schongau noch. „Das war die beste Defensivleistung der gesamten Vorrunde“, lobt er. „Schade ist nur, dass einer der Schiedsrichter meinte, auch noch ins Spielgeschehen eingreifen zu müssen und Georg Bader vorzeitig zum Duschen schickte“, ärgert sich Hostmann. „Das war absolut überzogen.“ (Andreas Kögl/GAP-Tagblatt)
TSVP: M. Hostmann – Bader (2), Bräu (1),, Fünfstück (1), Ch. Rieger (1), F. Rieger (6/1), T. Rieger (7), Sartison (3), Thieme (1), Thöny (3).

[22.12.2014] Deftige Klatsche für TSVP-Frauen im Nachholspiel gegen den SV Pullach

Garmisch-Partenkirchen – Mit einer deftigen Klatsche beendete Partenkirchens erste Frauenmannschaft am vergangenen Montagabend das Handballjahr 2014. Im Nachholspiel gegen den SV Pullach II verlor das Team von Trainer Florian Thieme stark ersatzgeschwächt mit 7:19 (1:10) und geht damit als Tabellenletzter in die Weihnachtspause der Bezirksklasse Ost. „Mit einer normalen Aufstellung ist Pullach locker unsere Kragenweite“, meint Thieme. Durch Verletzungen und Krankheiten standen Partenkirchens Coach allerdings nur sechs Feldspielerinnen zu Verfügung. Torhüterin Michaela Etsberger musste auf dem Parkett ran. Während die Abwehr in der ersten Halbzeit zumindest durchschnittliche Leistungen zeigte, krankte es vor allem im Angriff. Nur ein Treffer gelang den Gastgeberinnen in Hälfte eins – ein neuer Negativrekord für eine Seniorenmannschaft beim TSV Partenkirchen. Nach der Pause spornte Thieme seine Frauen nochmals an, mutiger aufs Tor zu werfen, um Schadensbegrenzung zu betreiben. „Mehr war aber einfach nicht drin“, sagt Thieme, der im Januar auf die Rückkehr der verletzten Spielerinnen hofft, um in der Rückrunde den ersten Pflichtspielsieg seit eineinhalb Jahren einzufahren. (hb)
TSVP: Geisler – Scheithauer (2), Schieber (2), L. Waldmann, M. Etsberger, Scharl (3), Ferkau.

[12.12.2014] Personalnot nach der Fast-Sensation

Garmisch-Partenkirchen – Auch die Erinnerung an die knappe Niederlage vom vergangenen Wochenende, als Partenkirchens Handballfrauen in der Bezirksklasse Ost vor heimischer Kulisse gegen Spitzenreiter Gröbenzell einer Sensation nahe waren (18:19), vermochte die Stimmung von Coach Florian Thieme am Freitagabend nicht zu heben. Ausgerechnet vor dem so wichtigen Auswärtsspiel bei der SG Unterpfaffenhofen/Germering am Samstag (18 Uhr) werden die TSVP-Frauen vom Krankheitspech heimgesucht. Wurde der schon sehr dünne Kader durch die schwere Verletzung von Torjägerin Julia Simon noch weiter dezimiert, fallen dieses Wochenende mit Anna-Lena Kossi und Svenja Bücher die nächsten zwei Stammspielerinnen wegen Krankheit kurzfristig aus. Ausgerechnet Bücher, die gegen Gröbenzell ihr bisher bestes Spiel im TSVP-Trikot absolviert. Privat verhindert ist Martina Scheithauer. „Ich bin zwar zuversichtlich, dass wir eine Mannschaft auf die Beine bekommen, aber versichern kann ich noch nichts“, sagt Thieme. Ohnehin sind durch die vielen Spielverlegungen im Oktober/November kaum mehr freie Spielwochenenden bis zum Saisonende zu bekommen. „Zwei bis drei Spielerinnen werden aus der Reservemannschaft aushelfen. Ob es mehr werden, weiß ich nicht“, gibt Thieme zu. Gegner Germering konnte in der abgelaufenen Hallenrunde erst einen Sieg bei vier Niederlagen einfahren – ein schlagbarer Gegner. „Wenn wir antreten, wollen wir natürlich die Punkte mitnehmen“, verspricht Partenkirchens Trainer. (hb)

[10.12.2014] Männl. A-Jugend deklassiert Murnauer Lokalrivalen im Derby!

ÜBOL: Männl. A-Jugend – TSV Murnau 29:18 (12:9)
So nimmt man erfolgreich Revanche. Im Hinspiel stark ersatzgeschwächt unterlegen, konnte Partenkirchens männliche Handball-A-Jugend am vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen den Lokalrivalen aus Murnau einen äußerst deutlichen Derbysieg einfahren. „Über die ganze Spielzeit waren wir klar die überlegene Mannschaft“, freute sich TSVP-Coach Tom Pasurka. Dabei traten die Gäste durchaus in Bestbesetzung an und konnten unter anderem auf Spieler älteren Jahrgangs zurückgreifen, die bereits bei den Erwachsenen Spielpraxis gesammelt hatten. Die Gastgeber ließen sich davon aber nicht beirren und zeigten über 60 Spielminuten eine sehr starke Abwehrleistung, gegen die Murnau in der Offensive kein Mittel fand. „Je länger die Partie dauerte, um so demotivierter wirkte Murnau“, berichtete Pasurka. In der Offensive nutzten die TSVP-Buben vor allem im zweiten Spielabschnitte konsequent die sich ergebenden Torchancen. „Ich bin einfach nur stolz auf meine Mannschaft“, resümierte Pasurka, „endlich wurden die Vorgaben mustergültig umgesetzt.“ In der Tabelle der ÜBOL steht das Pasurka-Team in Lauerstellung zur Spitzengruppe.
Mit diesem prestigeträchtigen Sieg untermauerte Partenkirchens männlicher Handballnachwuchs seine Vormachtstellung im Landkreis. Erst im Oktober konnte die männl. B-Jugend des TSVP den Murnauer Rivalen in die Schranken weisen (27:24.). (hb)
TSVP: Graf, Brandelik - Koch (4), Plank (7), Eitzenberger, Ober (8), Weber, L. Huber (3), Westhoff (3), Müller (4).

 

[10.12.2014] Wieder nahe an einer Sensation dran

Garmisch-Partenkirchen – Und sie waren wieder einer Sensation sehr nahe. Partenkirchens erste Handball-Frauenmannschaft verlor ihr Heimspiel nach einer dramatischen Schlussphase gegen Tabellenführer Gröbenzell II denkbar knapp mit 18:19 (6:10). Die ersten Pflichtspielpunkte seit eineinhalb Jahren scheinen nach so einer Leistung noch vor Weihnachten realistische zu sein. „Wir hätten zumindest einen Punkt verdient gehabt“, ärgert sich TSVP-Coach Florian Thieme, der gegen die 3. Liga-Reserve des HCD erstmals in dieser Saison auf die routinierten Spielerinnen Bettina Greinwald und Katrin Göers zurückgreifen konnte. Beide zeigten, dass sie nicht nur für die Reservemannschaft der Partenkirchner, sondern vor allem für die etablierte erste Mannschaft sehr viel wert sein können. „Bettina hat durch schöne Anspiele geglänzt“, lobt Thieme. Göers hingegen überzeugte als Torjägerin. Erst Mitte der ersten Halbzeit konnten sich die Gäste allmählich von Partenkirchen absetzen (5:10), ehe Thiemes beherzte Kabinenansprache nochmals einige Reserven auf der Seite der Gastgeberinnen mobilisieren konnte. Beim Stande von 13:14 hatte der TSVP erstmals die Chance zum Ausgleich. Lisa Wackerle traf eineinhalb Minuten vor dem Ende zum 17:18. 20 Sekunden waren noch zu spielen (18:19), als Partenkirchen Manndeckung spielen ließ, den Ball eroberte, der allerdings unter erschwerten Bedingungen von Göers nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte. (hb)
TSVP: Etsberger, Geisler – Scheithauer (2), A. Waldmann, B. Greinwald, L. Wackerle (4), L. Waldmann, Buchwieser (1), Göers (5), Bücher (5/2), Scharl (1).

Foto (c) Andreas Mayr: Svenja Bücher 

[05.12.2014] Am Nikolauswochenende hoffen TSVP-Frauen auf eine Sensation gegen Gröbenzell

Garmisch-Partenkirchen – Wenn es ein Spiel gibt, in dem Partenkirchens Handballfrauen von einem ungewöhnlichen und hochkarätigen Gegner sprechen können, dann ist es die Partie gegen den HCD Gröbenzell II. Die Gäste reisen am Sonntag (17.45 Uhr/Werdenfels-Gymnasium) als Reserve einer Bundesligamannschaft an, da Team eins des HCD in der 3. Liga spielt. Eine kuriose Situation. Partenkirchen könnte nun auch auf junge Gegnerinnen treffen, die aufgrund der U23-Regel bereits in der 3. Liga zum Einsatz gekommen sind. Zumindest strebt Gröbenzells Reserve den längst überfälligen Aufstieg in die Bezirksliga an. Der TSVP ist krasser Außenseiter. „Es gibt andere Teams, gegen die wir punkten müssen“, fordert TSVP-Coach Florian Thieme (siehe Bild). Wenn er sich da mal nicht zu sicher ist. Erst vor einer Woche musste sich Gröbenzell im Spitzenspiel gegen Fürstenfeldbruck den 28:25-Sieg hart erarbeiten, während die Partenkirchnerinnen in Gilching durch die unglückliche Verletzung von Julia Simon von Anfang an in Unterzahl agierten. Torjägerin Simon fehlt. Allerdings kann Thieme womöglich Kräfte aus der Reservemannschaft bündeln, die im Spiel zuvor (16 Uhr) auf den BSC Oberhausen II trifft. Ein Gemeinschaftswerk der TSVP-Frauen, um die Sensation zu schaffen? Gegen Fürstenfeldbruck vor zwei Wochen war es fast so weit. Warum nicht auch gegen Gröbenzell? Nach eineinhalb sieglosen Jahren wäre es der Mannschaft zu gönnen. (hb)

Terminübersicht zum Heimspieltag der Handballer am Sonntag, den 7. Dezember 2014, in der Halle des Werdenfels-Gymnasiums:
11.15 Uhr: Männl. B-Jugend - HSG Isar-Loisach
12.45 Uhr: Weibl. B-Jugend - TSV Mindelheim
14.15 Uhr: Männl. A-Jugend - TSV Murnau
16.00 Uhr: Frauen II - BSC Oberhausen II
17.45 Uhr: Frauen I - HCD Gröbenzell II

[03.12.2014] ÜBOL: Männl. A-Jugend lässt HSG München West keine Chance

ÜBOL: Männl. A-Jugend – HSG München West 34:18 (14:8)
Mit ihrem zweiten Sieg in der laufenden Bezirksoberliga-Saison konnte Partenkirchens Handball-A-Jugend Anschluss zur Spitzengruppe halten. Nur in der Anfangsphase zeigte das Team von Trainer Tom Pasurka Nerven. Unnötige Fehler in Angriff und Abwehr wurden allerdings spätestens zur Mitte der ersten Halbzeit abgestellt. Die eher als schwach einzustufenden Münchner boten bis zur Pause kaum Gegenwehr. Konsequenter als im ersten präsentierten sich die Partenkirchen im zweiten Durchgang. Vor allem im Angriff konnten sich die schön herausgespielten Tore sehen lassen. Die Abwehr stand stabil. Auch einige technische Fehler in der Schlussphase vermochten die Gastgeber nicht mehr ins Schwitzen zu bringen. „Es war auch ein in dieser Höhe verdienter Sieg“, freute sich Pasurka, dessen Team nun genug Selbstvertrauen gesammelt hat, um am kommenden Sonntag (14.15 Uhr/Werdenfels-Gymnasium) den Lokalrivalen und Tabellennachbarn TSV Murnau zu empfangen. „Wir haben da noch eine Rechnung offen“, kündigt der TSVP-Coach an. (hb)
TSVP: Graf - Plank (13), Eitzenberger (2), Ober (2), Weber, Huber (4), Westhoff (5), Müller (7), Bräckle, Koch (1).

[03.12.2014] In Gilching vom Pech verfolgt - TSVP-Frauen 57 Minuten lang in Unterzahl

Gilching – Mit dem ersten Pflichtspielsieg seit eineinhalb Jahren hatten Partenkirchens Handballfrauen gerechnet und doch reiste das Team von Trainer Florian Thieme am vergangenen Sonntagabend frustriert aus Gilching ab. Auch gegen die BOL-Reserve gab es eine 16:20 (7:10)-Niederlage – die dritte in Folge und eine sehr bittere. „Da wäre sicherlich mehr möglich gewesen“, ärgert sich Thieme, dessen Team nicht nur personell sehr geschwächt angetreten war, sondern bereits ab der dritten Spielminute auf Julia Simon verzichten musste. Die Rückraumhoffnung schied verletzt aus. Schulter und Sprunggelenk traf es. Eine längere Pause droht. Thieme hatte jedenfalls keinen Ersatz auf der Bank parat, wodurch die Gäste die restliche Spielzeit in Unterzahl agierten und sich mutig gegen die drohende Niederlage stemmten. „Die Bereitschaft war bei meinen Frauen sicherlich vorhanden“, meint Thieme, „auch gab es genügend Chancen, die Partie sogar zu drehen, aber wir hatten heute einfach Pech.“ Einen 1:4-Rückstand verkürzte man auf 4:6. Auch nach der Halbzeitpause blieb Partenkirchen dran, näher als zwei Tore kam man aber nie an Gilching heran. Thieme störte sich vor allem an den inkonsequenten Entscheidungen der Schiedsrichter. Trotz grenzwertiger Aktionen kassierten die Gastgeberinnen binnen 60 Minuten nur zwei Gelbe Karten. „Es blieb immer nur bei mündlichen Verwarnungen“, klagt der TSVP-Coach. Auch die vom Feld humpelnde Simon konnte die Unparteiischen nicht beeindrucken. Es blieb bei einem Freiwurf. (hb)
TSVP: Geisler – Scheithauer (1), Wackerle (8/4), Bücher (5), L. Waldmann, Simon, Kossi (2).

[03.12.2014] Hostmann verteilt Komplimente - TSVP-Männer holen ersten Auswärtssieg

Neugablonz – Seinen ersten Auswärtssieg in der laufenden Saison der Handball-Bezirksklasse Mitte feierte der TSV Partenkirchen ausgerechnet bei Tabellennachbar SG Kaufbeuren/Neugablonz. Mit 25:21 hatten die Gäste das bessere Ende für sich. „Es war eine Partie auf Augenhöhe“, sagt TSVP-Trainer Wolfi Hostmann. „Jeder hat sein Bestes gegeben. Ein großes Kompliment von meiner Seite.“
Auch der Übungsleiter hat seinen Teil zum Auswärtserfolg beigetragen. Durch seine taktische Umstellung in der Halbzeitpause, bei der er Georg Bader zur Manndeckung für den gefährlichsten SG-Akteur Julian Haggenmüller abstellte, konnte das Blatt im zweiten Abschnitt gewendet werden. Bis zum Seitenwechsel hatten die Hausherren das Geschehen bestimmt. Zum Glück konnte Partenkirchens Kapitän Franz Rieger noch Schadensbegrenzung betreiben, sodass es mit einem Spielstand von nur 12:10 für die Gastgeber in die Kabinen ging. In der 43. Spielminute war der Rückstand aufgeholt. Die Führung gab der TSVP nicht mehr ab. In dieser Phase klappte fast alles bei den Gästen. Michi Hostmann im Tor entschärfte zahlreiche Schüsse, und im Angriff funktionierten Konter, Spielzüge sowie gelungene Anspiele an den Kreis, von wo Sven Sartison immer wieder zum Erfolg kam. (Andreas Kögl/GAP-Tagblatt)
TSVP: M. Hostmann – Bader (3), Filser (2), Fünfstück (3), W. Hostmann, Ch. Rieger, F. Rieger (7/2), Sartison (7/3), Thöny (2), Widenmayer (1).

[27.11.2014] Erste Frauenmannschaft zu Gast in Gilching - historische Negativmarke soll gebrochen werden!

Garmisch-Partenkirchen – So schnell kann sich die Gesamtlage in einem Sportverein ins Positive wenden. Noch vor drei Wochen waren Partenkirchens Handballfrauen am Rande des Abgrunds. Coach Florian Thieme brachte mangels Aktiven gar eine Abmeldung deines Teams vom Spielbetrieb ins Gesprächs. Dann folgte vor einer Woche die Partie gegen Tabellenführer Fürstenfeldbruck. 18:20 – nur knapp eine Sensation verpasst. Gespräche zwischen Reserve- und Stammmannschaft scheinen gefruchtet zu haben. Der Kader der TSVP-Frauen war merklich besser bestückt. Am Sonntag (16 Uhr) soll es in Gilching so weiter gehen. Thieme will Fakten schaffen: „Ich muss wissen, wer aus der zweiten Mannschaft zu welchem Zeitpunkt für die erste spielen kann“, fordert er. Gegen den Tabellenletzten der Bezirksklasse Ost können die Partenkirchnerinnen ihren ersten Pflichtspielsieg seit eineinhalb Jahren einfahren. Eine historische Negativ-Marke, die endlich gebrochen werden soll. „Gilching wird nicht so gut aufgestellt sein. Das ist unsere Chance“, weiß Thieme. Zumal Anna-Lena Kossi (siehe Bild!) nach ihrer Gehirnerschütterung wieder einsatzfähig ist und auch Martina Scheithauer in den Kader zurückkehrt. Einzig Vanessa Scharl fehlt. Thieme hofft ebenfalls wieder auf Lisa Wackerle. Die gelernte Außenspielerin konnte zuletzt im linken Rückraum überzeugen. „Auch wenn sie außen lieber spielt, brauche ich sie im Rückraum“, betont der TSVP-Coach.

[27.11.2014] Chancenverwertung und Schiedsrichter bringen männl. B-Jugend um den Sieg!

TSV Herrsching – männl. B-Jugend 19:18 (10:11)
Einen ganz ärgerlichen Nachmittag erlebte Trainerin Elisabeth Lindebner mit ihrer männlichen B-Jugend am vergangenen Sonntag auswärts in Herrsching. Die Gäste dominierten die Partie vor der Pause, zeigten eine überzeugende Leistung in Angriff und Abwehr, verpassten es aber, einen beruhigenden Vorsprung herauszuspielen. „Unsere Chancenauswertung war mangelhaft, sonst wären wir mit eine Sechs-Tore-Führung in Halbzeit gegangen“, kritisiert Lindebner. Nach der Pause lief es nicht unbedingt besser. Hinzu kamen unnötige technische Fehler auf Partenkirchner Seite, die in einer knappen Herrschinger Führung endeten. 17 Sekunden vor Schluss beim Stande von 19:18 hatte der TSVP seinen letzten Angriff. „Unsere letzte Aktion war siebenmeterwürdig, aber der Schiedsrichter hat ihn uns verwehrt“, klagt Lindebner. Mit dieser Niederlage bleiben die Partenkirchner Buben in der Bezirksliga auf einem guten zweiten Rang. (hb)
TSVP: Pasurka S. – Müller L., Ober J. (4), Bräckle D. (1) , Sprenger (2), Ober M. (6), Hoffmann, Weber (5), Lerch, Hattensberger M.

 

[27.11.2014] Erster Derbysieg seit drei Jahren! TSVP-Männer dominieren SSV Ettal!

Garmisch-Partenkirchen - Darauf hat der TSV Partenkirchen lange warten müssen. Nachdem in den vergangenen beiden Jahren ausnahmslos der SSV Ettal die Nase in den Duellen der beiden Landkreisrivalen vorne gehabt hatte, konnten die TSVP-Handballer diesmal den Spieß umdrehen und ihrerseits mit dem 35:25 (19:13) den dritten Sieg im vierten Heimspiel in der laufenden Saison der Bezirksklasse Mitte feiern. "Wir bleiben zu Hause ungeschlagen", sagt TSV-Trainer Wolfi Hostmann über den letztendlich ungefährdeten und überzeugenden Heimsieg. Für Ettals Sascha Gladun fiel dieser aber dann doch ein paar Tore zu hoch aus. "Zehn Tore sind viel", meint er. "Wir haben nicht so schlecht gespielt."
Gladun musste krankheitsbedingt mit Stefan Moll und Gregorio Calocero auf zwei Leistungsträger verzichten. Deshalb stand er über weite Strecken der Partie selbst auf dem Feld. Zudem verletzte sich nach vier Minuten auch noch Manuel Roch schwer am Knie. Dennoch schafften es die Gäste, zweimal in Führung zu gehen. Ansonsten war ein Toregleichstand das Höchste der Gefühle. Zuletzt war das beim Zwischenstand von 9:9 der Fall.
In der zweiten Halbzeit wurde es ansatzweise nochmal spannend, als sich die Gäste auf 19:22 herankämpften. Doch gerade TSVP-Schlussmann Michael Hostmann trumpfte in dieser Phase auf. Gladun vermochte zwar auch immer wieder mit schönen Anspielen seine Kreis- und Außenspieler in Szene zu setzen. Knapp neun Minuten vor Schluss war für den 42-Jährigen jedoch nach einer Roten Karte Schluss. "Das war eine dumme Aktion von mir", gibt er zu. "Ich habe mich dafür auch gleich entschuldigt." (Andreas Kögl/GAP-Tagblatt)
TSV Partenkirchen: Hostmann - Bader (1), Bräu (3), Filser (2), Fünfstück (2), Montenegro (4/3), Ch. Rieger (2), F. Rieger (7), Sartison (3), Thieme (3), Thöny (7), Widenmayer (1).
SSV Ettal: Ritzmann, Sas - Boger (1), L. Denninghaus (2), Gladun (3), Götz, Ketteler (2), Rebentisch (4), Roch (1), Rossi, Sternbeck (1), Wriedt (11/2).

[27.11.2014] TSVP-Frauen gegen Fürstenfeldbruck: Nur knapp an einer Sensation vorbei!

Garmisch-Partenkirchen - Die Sensation ist ausgeblieben - und trotzdem konnte sich die Erste Handball-Frauenmannschaft des TSV Partenkirchen als Sieger fühlen. Gegen den neuen Tabellenführer der Bezirksklasse Ost, den TuS Fürstenfeldbruck, zeigte das Team von Trainer Florian Thieme eine klare Leistungssteigerung, verlor allerdings am Ende unglücklich mit 18:20 (9:8).
Überraschen konnte der TSVP vor allem mit seiner Aufstellung. Mit Daniela Schmid und Stephanie Zollner hatte Thieme wie gewünscht zwei Spielerinnen aus der Reservemannschaft mit an Bord. Sein Katastrophenszenario aus der Vorwoche, die Mannschaft müsse aufgrund eines zu kleinen Kaders abgemeldet werden, ist damit vorerst abgewendet. "Ich hoffe, es bleibt bei einem regen Austausch", meint Thieme. Der Mannschaft und auch dem Verein wäre es zu wünschen.
Vor allem in der Abwehr zeigten die Partenkirchnerinnen vor der Pause, dass sie gegen jedes Team in dieser Liga bestehen können. Auf der vorgezogenen Position setzte Thieme wieder auf Teresa Buchwieser, die ihren Job glänzend ausfüllte. Die Gäste hatten bereits im Spielaufbau Probleme. Partenkirchen führte zur Halbzeit knapp.
Durch eine ungewohnt offensive Deckung konnte Fürstenfeldbruck allerdings einen 8:10-Rückstand in einen 12:10-Vorsprung umwandeln. Zwei Tore, die Partenkirchen trotz einer wieder sehr starken Lisa Wackerle im Angriff und guten Paraden von Torhüterin Daniela Geisler nicht mehr in der Lage war aufzuholen. (hb)
TSV Partenkirchen: Etsberger, Geisler - Zollner (2), Rieger (1), Wackerle (9/5), L. Waldmann, Schmid (3), Kossi, Bücher (1), Scharl (2), Eitzenberger, Buchwieser.

[21.11.2014] Brisantes Lokalderby! Partenkirchens Männer empfangen Ettal

Ettal/Garmisch-Partenkirchen – Die Halle des Werdenfels-Gymnasiums in Garmisch-Partenkirchen hat in den vergangenen Wochen einige spannende Handballkrimis erlebt. Am Sonntag (18 Uhr) könnte es wieder so weit sein. Diesmal empfangen Partenkirchens Handballmänner in der Bezirksklasse Mitte den SSV Ettal. Für beide Teams eine Partie, die alles andere in dieser Saison in den Schatten stellt. Weder der TSVP noch die Ammertaler streben 2014/15 den Aufstieg an. Eine Übergangssaison. Und doch besitzt dieses Duell der Erzrivalen eine gewisse Brisanz. „Für meine Jungs ist es ohne Zweifel das Spiel des Jahres“, sagt Ettals Spielertrainer Sascha Gladun, der auf viele Zuschauer hofft, die „beide Teams“ unterstützen. „Wir sind auf alle Fälle heiß und gut aufgestellt.“ Unter anderem kann der SSV wieder auf Stefan Moll und Gregorio Calocero zurückgreifen.
Seit Dezember 2011 gingen die Ettaler teils deutlich als Sieger aus diesem prestigeträchtigen Lokalderby hervor. Eine Demütigung, die auf Partenkirchner Seite seither nur schwer hinnehmbar ist. Am Sonntag geht es also auch um die Frage, wer hinter Murnau die zweite Handballkraft im Landkreis ist. „Es wird höchste Zeit, dass wir uns gegen Ettal wieder behaupten“, meint TSVP-Coach Wolfi Hostmann, der für diese Saison ein ambitioniertes Ziel vorgegeben hat: „Zu Hause wollen wir kein Spiel verlieren.“ Bisher ist dies seinem Team immer gelungen. Für einen Sieg über den SSV, der bisher noch ohne Punktgewinn ist, setzt Hostmann allerdings eine klare Steigerung gegenüber dem Spiel gegen Weilheim II (20:20) voraus: „Wir müssen die individuellen Fehler abstellen.“ Er erwarte für die Zuschauer eine höchst spannende Partie, selbst wenn die Partenkirchner erstmals in dieser Spielzeit einen personellen Aderlass zu verkraften haben. Vier Stammspieler waren im Laufe der Woche krank oder verletzt. „An der Quantität wird es nicht scheitern, aber unsere Qualität auf der Bank bleibt eine Überraschung“, sagt Hostmann. 

[21.11.2014] Heimpremiere: Im Duell der Absteiger treffen TSVP-Frauen auf Fürstenfeldbruck

Garmisch-Partenkirchen – Für Partenkirchens Handballfrauen muss sich das vergangenen Wochenende wie eine Fahrt in der Achterbahn angefühlt haben. Optimistisch nach Murnau gefahren, das Lokalderby so klar wie selten zuvor verloren und anschließend Weltuntergangsstimmung. TSVP-Coach Florian Thieme brachte selbst eine Abmeldung seiner Mannschaft ins Gespräch. Der Grund: ein zu kleiner Kader (wir berichteten). Mittlerweile scheinen sich die Wogen geglättet zu haben. Zumindest ist in Partenkirchen vorerst Ruhe eingekehrt. „Ich werde am Sonntag nochmals Gespräch mit unserer Reservemannschaft führen und hoffe auf ein positives Signal“, kündigt Thieme an und macht aber auch in aller Deutlichkeit klar: „Ohne Unterstützung aus der zweiten Mannschaft werden wir diese Spielzeit nicht durchziehen können.“
Am Sonntag (16.15 Uhr/Werdenfels-Gymnasium) empfängt sein Team den TuS Fürstenfeldbruck. Für den TSVP nicht nur die Heimpremiere in dieser Saison, sondern auch ein Wiedersehen mit einem bekannten Gegner aus Bezirksliga-Zeiten. „Gegen den TuS haben wir vergangene Saison unser bestes Spiel abgeliefert“, erinnert sich Thieme, dem bis auf Martina Scheithauer der gesamte Kader zur Verfügung steht. Zudem feiert TSVP-Torjägerin Julia Simon am Sonntag ihr Saisondebüt. „Es fehlt uns aber nach wie vor die Quantität“, klagt Thieme.

[18.11.2014] Partenkirchens Frauenteam vor dem Aus?

Murnau – Für Partenkirchens Handballfrauen ist Murnau auch in dieser Saison keine Reise wert gewesen. Am vergangenen Sonntag verlor das Team von Trainer Florian Thieme in der Hans-Burger-Halle das heiß ersehnte Lokalderby klar mit 17:26 (9:12). Die Gäste blieben allerdings auch nach dem Schlusspfiff im Zentrum des Interesses. Der Grund: Thieme, der im Vorfeld fest mit einer personellen Unterstützung aus dem zweiten Frauenteam gerechnet hatte, reiste mit nur sieben Feldspielerinnen an – das derzeitige Maximum in Partenkirchen. Kurzfristig wurde Torhüterin Michael Etsberger zur Spielerin umfunktioniert. Richtige Derbystimmung wollte dadurch von Anfang an nicht aufkommen. Auch wenn die verfügbare Restbestand es den Gastgeberinnen so schwer wie möglich machten, deutete der TSVP-Coach bereits nach dem Schlusspfiff Konsequenzen an. „Wir müssen uns Gedanken machen. Mit so wenig Spielerinnen sehe ich keine Chance, eine ganze Saison zu bestreiten.“ Ein Rückzug des Partenkirchner Teams aus der Bezirksklasse Ost? Thieme will nichts ausschließen. Gespräche mit der Vereins- bzw. Abteilungsleitung, den Spielerinnen und vor allem der gut bestückten Reservemannschaft sollen diese Woche noch geführt werden. Selbst Murnaus Trainerin Anja Umstadt zeigte sich besorgt über die aktuelle Lage in Partenkirchen: „Es wäre unglaublich schade für den Frauenhandball in der Region, müsste Partenkirchen zurückziehen.“
Viel mehr Mitleid zeigten die Murnauerinnen auf dem Spielfeld aber nicht. Der Favorit legte einen guten Start hin, führte zwischenzeitlich mit 10:5, ehe die Gäste zur Halbzeit wieder herankamen. Thieme hatte seine anfängliche defensive 6:0-Abwehr gegen eine offensivere 5:1-Formation getauscht – mit Erfolg. Vor allem Linda und Amanda Waldmann sorgten immer wieder für Partenkirchner Ballgewinnen, während vorne Lisa Wackerle im Rückraum und auf Außen ihre bisher stärkste Partie im TSVP-Dress ablieferte.
Nur eine gefährliche Spielerin im Angriff sollte aber gegen eine kompakte und ausgeglichen besetzte Murnauer Mannschaft nicht reichen. Je offensiver und frecher die Gäste agierten, desto erfolgreicher war Murnau in Hälfte zwei. „Wir können uns in der Tabelle nach oben orientieren“, freut sich Umstadt, die vom TSVP, der in der Schlussphase durch Fouls personell noch weiter dezimiert wurde, nichts mehr zu befürchten hatte. (hb)

TSVP: Geisler – Scheithauer (2/1), A. Waldmann, Wackerle (8/1), L. Waldmann, Etsberger, Kossi (3), Bücher (4), Scharl.

[15.11.2014] TSVP-Frauen starten mit Lokalderby gegen Murnau in die neue Saison

Murnau/Garmisch-Partenkirchen – Die Bilder vom letzten Aufeinandertreffen sind wohl allen Beteiligten im Gedächtnis geblieben. Murnau gegen Partenkirchen. Ein Duell, dass im Männerhandball seit Jahren vergeblich herbeigesehnt wird, war bei den Frauen über sehr lange Zeit Tradition. 2012 folgte das vorerst letzte Duell – ein Entscheidungsspiel um den Abstieg aus der Bezirksliga. Murnau gewann und zog sein Team trotzdem freiwillig ab. Ein blaues Auge für traurige Partenkirchnerinnen.
Am kommenden Sonntag (12.30 Uhr/Hans-Burger-Halle) werden diese Ereignisse wohl keine Rolle spielen – zu viel hat sich bei beiden Teams seither geändert. Eines ist aber gleich geblieben: Die Rivalität. „Es ist klar, dass wir gewinnen wollen“, sagt Murnaus Trainerin Anja Umstadt selbstbewusst. Sie hat allen Grund dazu. Nach zwei Spieltagen scheint ihr Team auf dem besten Weg, ein Titelkandidat in der Bezirksklasse Ost zu werden. Zuletzt wurde Unterpfaffenhofen geschlagen. „Meine Frauen sind gut drauf und wir haben an den Fehlern der Vergangenheit gearbeitet.“ Vor allem im Abschluss offenbarten die Murnauerinnen zuletzt Schwächen, wobei Umstadt immer wieder betont, dass Trainings- und Spielleistung ihrer Leistungsträgerinnen zwei unterschiedliche Welten seien. Egal ob Barbara Schlögel, Sina Schwab oder Magdalena Langer – neben Torjägerin Anna Kohlhund gäbe es noch mehr Potenzial für den Angriff. „Sie trauen sie nur so wenig zu“, meint Umstadt, die auf einen vollen Kader zurückgreifen kann.
Florian Thieme würde Umstadts Sorgen als Luxusprobleme ansehen. Vor allem die spartanischen Trainingsumstände in Garmisch-Partenkirchen machen Partenkirchens Coach das Leben schwer. Kurzfristig wurde diese Woche vom Landratsamt die Halle gesperrt. Partenkirchens Frauen stellen das einzige Team, dass im gesamten Bezirk Alpenvorland noch ohne Pflichtspiel ist. Ein Saisonstart mit sechs Wochen Verspätung. „Ich schätze Murnau stärker ein“, folgert Thieme, den noch andere Sorgen plagen: „Stand Freitagabend habe ich nur sechs Feldspielerinnen zur Verfügung.“ Ob er Unterstützung aus dem Reserveteam bekommt, steht, stand Freitagabend, noch aus. Grundsätzlich erwartet der TSVP-Coach ein kompaktes, sicheres Auftreten seines Teams. „Wir dürfen uns keine unnötigen Ballverluste leisten.“ Im Angriff setzt alle Hoffnungen auf Julia Simon. „Sie soll zeigen, was sie drauf hat.“ (hb)

Bild: Vanessa Scharl (C) Andreas Mayr 

[13.11.2014] Ein kleiner Rückschritt - Männer nur Unentschieden gegen Weilheim

Garmisch-Partenkirchen – Spannend war die Partie, die sicher TSV Partenkirchen und der TSV Weilheim geliefert hatten, auf alle Fälle. Handballtechnisch lieferten beide Seiten aber Magerkost ab. Nach mehrfach wechselnden Führungen trennten sich die beiden Kontrahenten mit einem leistungsgerechten 20:20 (11:8)-Unentschieden.
„Spielerisch wohl unser bislang schlechtestes Saisonspiel“, räumt Wolfi Hostmann ein. „Im Vergleich zu den vier Begegnungen zuvor sicherlich ein kleiner Rückschritt.“ Den nahm Partenkirchens Trainer billigend in Kauf, da er großen Wer darauf legt, allen 13 Feldspielern Wettkampfpraxis zu verschaffen. „Ich habe viel durchgewechselt, das geht natürlich zulasten des Spielflusses.“ Trotzdem war die Gastgeber bis zur 40. Spielminute voll auf Kurs. Zu diesem Zeitpunkt lagen sie mit 15:11 vorne, leisteten sich dann aber zwei unnötige Zeitstrafen, die Weilheims Landesligareserve zu nutzen wusste. „Bei uns war plötzlich ein Bruch im Spiel“, wundert sich Hostmann. „Aufgrund der spartanischen Trainingsmöglichkeiten fehlt uns natürlich die Konstanz“, meint der Übungsleiter. „Das darf aber nicht als Ausrede für die hohe Fehlerquote dienen. Zehn Ballverluste und 19 Fehlwürfe sind zu viel.“ Bis zum nächsten Spiel – das Derby gegen den SSV Ettal – hat er nun zwei Wochen Zeit. „Die sollten wir nutzen, um an den Mängeln zu arbeiten.“ (Andreas Kögl/GAP-Tagblatt)

TSVP: M. Hostmann – Bader (1), Bräu (1), Filser (2), Montenegro, Ch. Rieger, F. Rieger (1), T. Rieger (4/1), Sartison (1/1), Thieme (2), Thöny (4), Widenmayer (1), Wörndle (3/1).

[13.11.2014] Frauen II gelingt zweiter Sieg über Gaißach II

Garmisch-Partenkirchen – Auch im zweiten Heimspiel binnen drei Wochen gegen die Reserve aus Gaißach konnte die zweite Frauenmannschaft des TSV Partenkirchen die Oberhand behalten. Nach einem katastrophalen Start, verbesserte sich das Team von Trainerin Bettina Greinwald in Hälfte zwei und gewann am Ende knapp mit 15:14 (7:12). In der Tabelle der Handball-Bezirksklasse außer Konkurrenz sind die TSVP-Frauen nun Spitzenreiter.
Danach sah es am vergangenen Wochenende nach 20 Minuten noch überhaupt nicht aus. Gaißach präsentierte sich kompakter als die Gastgeberinnen und führte zwischenzeitlich mit 7:1. „Wir haben uns in der Anfangsphase überrumpeln lassen“, gesteht Trainerin Greinwald, die noch vor der Pause mit einer Auszeit eine kleine Wende einleitete. Der Rückstand konnte dadurch auf fünf Tore verkürzt werden. Die lehrreiche Halbzeitansprache Greinwalds fruchtete im zweiten Spielabschnitt. Torgefährlicher, kreativer und sicherer in der Abwehr präsentierten sich die Partenkirchnerinnen. Das Resultat: Gaißach kam bis zum Schlusspfiff auf nur zwei Tore. In einer spannenden Schlussphase war es Katrin Göers vorbehalten 15 Sekunden vor Abpfiff den Siegtreffer für den TSVP zu erzielen. „Ich bin sehr stolz, dass die Mädels nicht aufgegeben haben und so das Spiel drehten“, resümiert Greinwald. (hb)

TSVP: Martina Friebe – Katrin Göers (4/2), Steffi Zollner (2), Amanda Waldmann, Lena Rohrmoser, Katharina Jocher (1), Daniela Schmid (3), Karoline Bartsch (2), Steffi Rieger, Lisl Lindebner, Eva Rothfuß (1).

Bild: Amanda Waldmann 

 

[13.11.2014] Spielberichte der Handballjunioren: männl. A-Jugend nur Unentschieden in Milbertshofen

ÜBOL: TSV Milbertshofen – Männl. A-Jugend 20:20 (9:12)
Partenkirchens männliche Handball-A-Jugend wartet weiterhin auf ihren ersten Sieg in der übergreifenden Bezirksoberliga Süd-West. In Milbertshofen erwischten die Buben von Trainer Thomas Pasurka einen glänzenden Start. Durch eine aggressive und kompakte Abwehr brachte man die Gastgeber völlig aus dem Konzept, vorne überzeugten die Gäste hingegen durch einen konzentrierten Spielaufbau, der zahlreiche Torchancen zur Folge hatte. Zwischenzeitlich stand es 7:2 für Partenkirchen. Nach der Pause knüpften die TSVP-Buben an die starke Anfangsphase an und verteidigten den Pausenvorsprung zunächst (17:12). Umstrittene Schiedsrichterentscheidungen und der zunehmende Kräfteverschleiß kam Milbertshofen schließlich entgegen. Unnötige Abspielfehler wurden von den Münchnern eiskalt bestraft. Am Ende stand ein glückliches Unentschieden aus Sicht Gastgeber auf der Anzeigetafel. „Unsere kämpferisch und spielerisch starke Leistung wird demnächst mit einem Sieg belohnt werden“, ist sich Pasurka sicher. (hb)
TSVP: Graf – Koch (1), Eitzenberger (1), Ober (2), Weber (1), Weber (1), Müller (6), Plank (8), Huber (1), Brandelik, Bräckle.

SSV Ettal – Männl. B-Jugend 18:27 (11:14)
Mit Startschwierigkeiten hatte Partenkirchens männliche B-Jugend im Lokalderby gegen den SSV Ettal zu kämpfen. „Im Angriff haben wir zu wenig aus der Bewegung agiert und unsere Konter wurden zu hektisch ausgeführt“, analysiert Trainerin Elisabeth Lindebner. Vor allem Ettals bester Werfer machte den Gästen zunächst Probleme. „Wir haben ihn nicht in den Griff bekommen“, gibt Lindebner zu. Erst durch die Einwechslung von Moritz Ober kam Bewegung ins Spiel, wodurch ein 4:7-Rückstand in einem 14:11-Vorsprung verwandelt wurde. Auch nach der Pause traten die Partenkirchner weiter selbstbewusst auf. Der Rückraum aus Ober und Jakob Weber ragte dabei besonders heraus. Dieses Erfolgsduo sicherte seinem Team den dritten Saisonsieg und damit die Tabellenführung in der Bezirksliga Süd-West III. (hb)
TSVP: Stefan Pasurka – Lukas Müller, Moritz Ober (9), David Bräckle, Jonas Ober (4), Franz Sprenger (3), Sebastian Hoffmann (2), Jakob Weber (8), Markus Lerch, Maximilian Hattensberger (1).

Weibl. B-Jugend – TSV Ottobeuren 13:16 (7:9)
Als klarer Außenseiter war die weibliche Handball-B-Jugend des TSV Partenkirchen zur ihrem Heimspiel gegen Tabellenführer Ottobeuren angetreten und überraschte am Ende mit einer zumindest bis zur Pause sehr ausgeglichenen Partie. Dabei mussten die Gastgeberinnen von Beginn an auf ihre Stammtorhüterin verzichten, die allerdings von Samantha Wagner und Daniela Bothe hervorragend vertreten wurde. Auf dem Parkett konnte vor allem Luisa Rummel ihre guten Trainingsleistungen umsetzen und auch bei jüngsten Spielerinnen Franziska Barth und Maxine Kolzem sah Coach Georg Friedrich eine klare „Leistungssteigerung“. Die Gastgeberinnen liefen von Beginn an einem Rückstand hinterher und brachten sich durch unnötige Ballverluste selbst in Verlegenheit. „Wenn wir die abstellen können, dann ist auch gegen Ottobeuren demnächst ein Sieg drin“, glaubt Friedrich. (hb)
TSVP: Samantha Wagner, Daniela Bothe - Anna Neff (4), Luisa Rummel (4), Julia Wackerle (2), Milena Kolzem (1), Maxine Kolzem (1), Franziska Barth (1).

[08.11.2014] Integration hat Vorrang - TSVP-Männer empfangen favorisierte Weilheimer Landesliga-Reserve

Garmisch-Partenkirchen – Mit völlig neuen Erfahrungen geht Wolfi Hostmann in sein fünftes Saisonspiel. Erstmals in dieser Spielzeit ist der Trainer des TSV Partenkirchen in der Lage, in der Partie gegen den TSV Weilheim II (Sonntag (18 Uhr, Werdenfels-Gymnasium) 14 Spieler aufbieten. „So wie es ausschaut, kann ich wirklich mal aus dem Vollen schöpfen“, sagt er.
Drei Wochen ist es her, dass die Partenkirchner zum letzten Mal um Punkte gekämpft haben. Da reichte es gegen den TSV Peißenberg zu einem knappen 24:23-Erfolg. Ein Ergebnis, das Hostmann auch gegen Weilheim wohl sofort unterschreiben würde. „Wir haben beide Vergleiche mit jeweils fünf Toren Unterschied verloren“, erinnert er sich. „Trotzdem wollen wir natürlich versuchen, es diesmal besser zu machenen.“
In der Pause haben die Partenkirchner weiter daran gearbeitet, Spielsituationen einzuüben, aber auch die reaktivierten Benedikt Fünfstück und Georg Bader sowie die Neuzugänge Sven Sartison und Haiko Thöny möglichst schnell zu integrieren. „Es ist wirklich erfreulich wie zügig das vorangeht“, sagt Hostmann, der diese Saison zum Aufbau nützen will. (Andreas Kögl/GAP-Tagblatt)

Kleiner Heimspieltag der Handballabteilung am Sonntag (9.11.2014) in der Halle des Werdenfels-Gymnasiums:
14.30 Uhr: Frauen II – SC Gaißach II
16.15 Uhr: Weibl. B-Jugend – TSV Ottobeuren
18 Uhr: Männer – TSV Weilheim II

[02.11.2014] Das Potenzial ist vorhanden - Partenkirchner Handballer Thomas Bräu im Porträt...

Garmisch-Partenkirchen – Große Töne spuckt er nicht. Und Überheblichkeit ist für ihn vollkommen fehl am Platz. Obwohl er eigentlich gute Gründe hätte, mächtig stolz auf sich zu sein. Denn Thomas Bräu ist der erste Handballer aus Garmisch-Partenkirchen seit Lazar Tosic, der überregional zum Einsatz kommt. Der 25-Jährige wechselte zur neuen Saison nämlich vom TSV Murnau zum TuS Fürstenfeldbruck. So hoch wie Tosic, der damals den Sprung in die 2. Bundesliga schaffte, spielt Bräu zwar nicht. Immerhin aber verbesserte er sich von der Bezirksoberliga in die Landesliga und versucht sich als Kreisläufer und auf der Halbposition.
Vier Jahre lang hat Bräu für den TSV Murnau, seit vielen Jahren der hochklassigste Vertreter aus dem Landkreis, gespielt. „In Murnau bin ich zu dem Handballer geworden, der ich heute bin“, sagt er auch ganz offen. Sein Handwerk gelernt hat er freilich daheim: beim TSV Partenkirchen. Dort wurde er sogar in ganz jungen Jahren noch von seinem Vater trainiert.
Doch das ist lange her. Nun weht ein anderer Wind. Denn sein neuer Coach ist kein Unbekannter in der Szene: Christoph Kolodziej spielte in der Ersten und Zweiten Bundesliga und trainierte nach seiner aktiven Karriere das Jugend-National-Team. Unter dem neuen Übungsleiter ist vor allem das Training „anders“, als Bräu das aus der Vergangenheit gewohnt war. „Das ist eine Schau. Ich glaube, dass ich da einiges mitnehmen kann.“
Dass es zum Engagement in Fürstenfeldbruck gekommen ist, hat verschiedene Gründe. Derzeit absolviert Bräu im Zuge seines Energie- und Gebäude-Technik-Studiums ein Praxis-Semester in München. „In Murnau habe ich aus Zeitgründen nicht mehr spielen können“, sagt er. „Und ich wollte handballerisch weiterkommen.“ Diese Chance erhält er jetzt in der Landesliga. Dabei ist er ist auf den Verein zugegangen und mit Kolodziej in Kontakt getreten. „Da hat dann gleich alles gepasst“, verrät er. „Und es lief nicht so, dass ich mich erst einmal beweisen musste.“ Auch wenn es anfangs recht frustrierend für den Kreisläufer war. Denn die Vorbereitung verpasste er fast komplett, weil er eine Verletzung am Knöchel auskurieren musste. Zu Beginn der Saison saß er deshalb meist auf der Bank. „Mittlerweile bekomme ich aber meine Einsätze.“ Und dass er in Form gekommen ist, zeigt das Feedback des Coaches. „Er hat gesagt, dass ich das Potenzial habe. Und wenn das so ein Experte sagt, dann hat das schon etwas zu bedeuten.“
Derzeit muss er sich aber mit dem nächsten Dämpfer herumschlagen. Bräu ist wieder verletzt. Dass die physischen Anforderungen in der Landesliga höher sind, hat er zu spüren bekommen. Beim Aufwärmen zog er sich eine Bauchmuskel- und Adduktoren-Zerrung zu. Bitter, nachdem er allmählich in Schwung gekommen war. Wie lange er ausfällt, steht noch nicht fest. Vor Weihnachten will er aber auf jeden Fall aufs Parkett zurückkommen. Ob Bräu Ambitionen hegt, in der Zukunft sogar noch höher zu spielen – mit dem Thema hat er sich noch nicht wirklich beschäftigt. „Ich möchte jetzt erst einmal in der Landesliga Fuß fassen“, betont er. Das reiche ihm vorerst. Er übt sich weiter in Bescheidenheit. (Sebastian Saller/GAP-Tagblatt)

[21.10.2014] TSVP-Männer zu Hause weiterhin ohne Punktverlust

Garmisch-Partenkirchen – Zweites Heimspiel – zweiter Sieg. Während auswärts der Motor beim TSV Partenkirchen stottert, schnurrt er zu Hause wie ein Kätzchen. Wobei das 24:23 (11:11) gegen den TSV Peißenberg eine viel engere Kiste war als der deutliche 23:15-Erfolg über den TSV Murnau II. „Eigentlich wäre ein Unentschieden wohl das gerechtere Ergebnis gewesen“, räumt Trainer Wolfi Hostmann ein. „Peißenberg hat uns alles abverlangt.“ Wie das knappe Ergebnis vermuten lässt, war es ein Spiel auf Augenhöhe. „Wie erwartet“, sagt Hostmann, der mit ansehen musste, wie die Gäste zu Beginn der Partie davonzogen. Beim Stand von 1:4 sah sich der Übungsleiter gezwungen, schon früh eine Auszeit zu nehmen. Diese Maßnahme war von Erfolg gekrönt, denn im Anschluss wandelten die Hausherren den 1:4-Rückstand in eine 5:4-Führung um.
„Peißenberg präsentierte sich aber wurfstärker, gefährlicher und effektiver als wir“, gibt Hostmann zu. Somit musste er miterleben, wie sich die Gäste langsam zumindest einen Zwei-Tore-Vorsprung erarbeiten konnten. Fünf Minuten vor Ende lag der TSVP mit 21:23 zurück. Plötzlich ging ein Ruck durch die Mannschaft. Während Peißenberg zu keinem Torerfolg mehr kam, erzielten die Gastgeber noch drei Treffer, wobei sich Neuzugang Sven Sartison mit erfolgreichen Abschlüssen als besonders nervenstark präsentierte. (Andreas Kögl/GAP-Tagblatt)

TSVP: Hostmann – Filser (3), Montenegro (1), Ch. Rieger (2), F. Rieger (3), T. Rieger (1), Sartison (4), Thieme, Thöny (2), Widenmayer, Wörndle (8).

[21.10.2014] Spielberichte der TSVP-Junioren: Unglückliche Niederlage für männliche A-Jugend, Derbysieg für männliche B-Jugend!

Eichenauer SV – Männl. A-Jugend 20:21
Auch eine sehr gute Leistung vermochte die männliche A-Jugend des TSV Partenkirchen nicht zu den ersten zwei Punkten in der noch jungen Bezirksoberliga-Saison zu verhelfen. In Eichenau begannen die Buben von Trainer Tom Pasurka vor allem in der Abwehr konzentriert. TSVP-Torhüter Fabio Graf erwischte einen ebenfalls einen Sahnetag. Einziges Manko: Im Angriff ließ man zahlreiche Chancen ungenutzt. „Trotzdem war es eine klare Leistungssteigerung gegenüber unserem ersten Saisonspiel“, freute sich Pasurka. Am Ende war es auch der Kräfteverschleiß – die Partenkirchner reisten mit nur einem Auswechselspieler an – der die Gäste in die Knie zwang. „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie haben alles gegeben“, resümierte der TSVP-Coach. (hb)

TSVP: Graf - Koch, Eitzenberger (4), Ober (3), Weber (1), Westhoff (4), Müller (1), Plank (7).

Männl. B-Jugend – TSV Murnau 27:24 (8:7)
Völlig überrascht war Partenkirchens Trainerin Elisabeth Lindebner vom Auftreten ihrer Mannschaft über 50 Minuten. „Ich hatte Murnau als Favorit auf dem Blatt.“ Die Gäste rieben sich vor der Pause an der starken Partenkirchner Abwehr auf und waren von hinten trotz einer 6:0-Abwehr von der Effektivität der Gastgeber überrascht. Zu Beginn der zweiten Hälfte setzten sich die Gastgeber mit drei Toren ab, ehe Murnau wieder ausglich (45.), „auch weil wir zu fahrlässig mit unseren Torchancen umgegangen sind“, kritisierte Lindebner. Ein Time-Out in der Schlussphase brachte schließlich den Derbysieg. Auch eine rote Karte durch Moritz Ober in der Schlussphase mochte daran nichts mehr ändern. „Im Angriff müssen wir noch torgefährlicher werden, aber ansonsten bin ich zufrieden“, konstatierte Lindebner. (hb)

TSVP: Stefan Pasurka – Lukas Müller, Moritz Ober (4), David Bräckle (6), Jonas Ober (4), Franz Sprenger (3), Sebastian Hofmann (1), Lukas Plank (6), Jakob Weber (1), Markus Lerch (2), Maximilian Hattensberger.

[21.10.2014] Frauen II siegen zum Einstand!

Garmisch-Partenkirchen – Eine erfolgreiche Premiere feierte die zweite Handballfrauen-Mannschaft des TSV Partenkirchen am vergangenen Wochenende vor heimischer Kulisse in der Bezirksklasse außer Konkurrenz. Gegen den SC Gaißach II gewannen die Gastgeber denkbar knapp mit 10:9 (3:5). Über 60 Minuten dominierten auf beiden Seiten die Abwehrreihen und Torhüter, wobei Gaißach als auch Partenkirchen klare Abschlussschwächen erkennen ließen. „In den nächsten Trainingseinheiten steht sicherlich Wurftraining an“, bestätigte TSVP-Trainerin Bettina Greinwald. Der bunte Mix aus erfahrenen Spielerinnen, Rückkehrerinnen und Jugendspielerinnen befindet sich nach wie vor in der Findungsphase. „Einige hatten zwei, drei Jahre keinen Handball in der Hand und für unsere Youngsterinnen war es das erste Spiel bei den Erwachsenen“, erklärte Greinwald. Die ganze Spielzeit konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Erst in der Schlussphase nutzten die Gastgeberinnen Lücken in der Gaißacher Abwehr. Greinwald zeigte sich zufrieden: „Hauptsache war, dass es uns allen Spaß gemacht hat.“ (hb)

TSVP: Martina Friebe - Katrin Göers (1), Stephanie Zollner (2), Amanda Waldmann, Lena Rohrmoser, Eva Rothfuß (2/1), Daniela Schmid (3), Bettina Greinwald, Karoline Bartsch (1), Stephanie Rieger, Sophia Hasse, Elisabeth Lindebner (1).

[19.10.2014] TSVP-Männer empfangen Peißenberg - Hostmann setzt auf Kampf

Garmisch-Partenkirchen - Es geht aufwärts mit den Handballern des TSV Partenkirchen. "Wir merken, dass der Neuaufbau langsam Früchte trägt", meint Männertrainer Wolfi Hostmann. Und das, obwohl es am vergangenen Wochenende nur zu einem 15:15 beim TSV Mindelheim II gereicht hatte. "Die Trainingsbeteiligung nimmt erfreulich konstant zu. Und mit Georg Bader und Benedikt Fünfstück auch zwei ehemalige TSVP-ler wieder in unseren Reihen begrüßen."Diesen Sonntag (16.45 Uhr) steht "Duell der Kellerkinder aus der vergangenen Saison", wie Hostmann es nennt, auf dem Programm. In der abgelaufenen Spielzeit bildeten der TSVP und der TSV Peißenberg das Schlussduo in der Bezirksklasse Mitte. Hostmann erwartet eine sehr enge Partie. "Wenn wir gewinnen wollen, müssen wir bis zum Schluss kämpfen." Im Kader gibt da schon noch ein paar Fragezeichen. Die Brüder Toni und Franz Rieger drohen krankheitsbedingt auszufallen. (Andreas Kögl/GAP-Tagblatt)

15:15 in Mindelheim - eine gefühlte Niederlage für die TSVP-Männer

Mindelheim – Nach der Niederlage in Buchloe und dem Sieg im Derby gegen den TSV Murnau II ist nun die Ergebnispalette des TSV Partenkirchen in der Bezirksklasse Mitte komplett. Beim zweiten Auftritt in der Fremde endete die Partie beim TSV Mindelheim II mit einem 15:15-Unentschieden. „Für mich ist das aber eine gefühlte Niederlage“, gab TSV-Coach Wolfi Hostmann zu. „Über die gesamte Spielzeit gesehen haben wir einfach nicht das gezeigt, was wir eigentlich können.“
Ganz anders zu Beginn der Begegnung. „Da haben wir stark begonnen“, schwärmte Hostmann, der zu diesem Zeitpunkt schon eine „gmade Wiesn“ sah. „Wir lagen nach sechs Minuten mit 4:0 vorne, dann nimmt der Gegner eine Auszeit und wir verlieren komplett den Faden“, schimpft Hostmann. So konnten die Gastgeber bis zum Pausenpfiff das Spiel zu ihren Gunsten drehen und mit einem knappen 10:9-Vorsprung in die Kabine gehen.
Auch nach dem Seitenwechsel wurde das Angriffsspiel der Gäste nicht sonderlich besser. „Wir haben im Angriff 35 Fehler produziert“, zählte Partenkirchens Übungsleiter auf. „Da war die ganze Palette geboten.“ Zu, Glück funktionierte wenigstens die Abwehrarbeit, die mit erneut einem starken Michael Hostmann im Tor, nicht zu viel zuließ und so wenigstens das Unentschieden rettete. „Das ist aber zu wenig“, ärgerte sich der Coach. „Kurz vor Schluss lagen wir noch mit zwei Toren vorne. Aber wir waren nicht in der Lage, den Vorsprung über die Zeit zu retten.“ (Andreas Kögl/GAP-Tagblatt)

TSVP: Hostmann – Bader (1), H. Bräu, Filser (3), Montenegro (2), Ch. Rieger, F. Rieger (4), Thieme (1), Thöny (2), Widenmayer (2), Wörndle.

[15.10.2014] Kräfteverschleiß zwingt A-Junioren gegen Murnau in die Knie

TSV Murnau – Männl. A-Jugend 31:25 (15:13)

Mit zweiwöchiger Verspätung startete Partenkirchens männliche A-Jugend am vergangenen Wochenende mit einem Lokalderby gegen Murnau in die neue Bezirksoberliga-Saison. Die Auftaktgegner Unterhaching und Germering hatten ihre Teams zum Saisonstart überraschend zurückzogen. Für die Buben von Trainer Thomas Pasurka lief es von Anfang nicht unbedingt rund. 0:4 geriet man in Rückstand. Die Defensive agierte nicht konsequent genug. Murnau kam immer wieder zu leichten Treffern. Eine frühe Auszeit der Gäste brachte zwar den erwünschten positiven Effekt, trotzdem blieb es bei einer knappen Murnauer Halbzeitführung. Nach der Pause dasselbe Bild: Partenkirchen schaute zu, während die Gastgeber wieder auf 19:13 davonzogen. Zwischenzeitlich kam der TSVP zwar wieder auf 21:18 heran, in der Schlussphase aber machte sich der Kräfteverschleiß der Partenkirchner bemerkbar, die mit nur einem Auswechselspieler angereist waren. Auch 14 Tore vom überragenden Lucas Plank halfen da nicht mehr weiter. „Ein verdienter Sieg für Murnau“, resümierte Pasurka. (hb)

TSVP: Graf – Koch (3), Plank (14), Eitzenberger, Ober, Huber, Westhoff (1), Müller (7).

[10.10.2014] Mit neuem Teamgeist ran an die nächste Aufgabe - Partenkirchens Handballer in Mindelheim

Garmisch-Partenkirchen – Zwei gute Auftritte zum Saisonauftakt brachten Partenkirchens Handballmänner über die Bühne. Auch wenn noch nicht alles glänzt und auch das Trainergespann aus Wolfi Hostmann und Georg Friedrich zur Geduld mahnt: Ein Aufwärtstrend beim TSVP ist erkennbar. „Am meisten freut mich, dass in so kurzer Zeit wieder ein Partenkirchner Teamgeist im kleinen Kader entstanden ist“, meint Hostmann, der für Friedrich am Samstag (19 Uhr) in Mindelheim coacht. Die Schwaben sind als Reservemannschaft unberechenbar. „Unser Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung des Stammkaders“, erklärt Hostmann. Für diesen konnte er auch wieder Rückraumtalent Martin Wörndle gewinnen und Georg Bader. Der Linkshänder kehrt nach acht Jahren wieder zum TSVP zurück.

[06.10.2014] Starker Torwart, starke Abwehr - Derbysieg für TSVP-Männer!

Garmisch-Partenkirchen – Mit dem klarsten Derbyerfolg seit Jahren starteten Partenkirchens Handballer in der Bezirksklasse Mitte am vergangenen Sonntagabend in die Heimspielsaison 2014/15. Gegen Murnau II ließ die Mannschaft vom Trainergespann Georg Friedrich und Wolfi Hostmann von der ersten Minute an nichts anbrennen und gewann deutlich mit 23:15 (12:5). Hostmann sprach nach 60 umkämpften Minuten von einer „geschlossenen, kämpferisch starken Teamleistung“. Murnaus Reserve hingegen offenbarte vor allem im Torabschluss viele Schwächen, was allerdings auch an Partenkirchens Torwart Michael Hostmann lag, der in der ersten Hälfte 75 Prozent aller Bälle auf sein Tor abwehrte und damit den Grundstein für den Erfolg legte. Bei den Hausherren fügten sich die Aushilfen Christoph Widenmayer, Christian Rieger und René Möckel nahtlos ein. Auch Neuzugang Haiko Thöny und Rückkehrer Hannes Bräu zeigten vor allem in der Abwehr vielversprechende Ansätze. „Für beide ist die Premiere gut gelaufen“, bestätigte Hostmann.
Von Anfang nutzten die Hausherren jede sich bietende Möglichkeit zum erfolgreichen Torabschluss. Auch die zwischenzeitliche Manndeckung gegen Spielmacher Franz Rieger und der spätere verletzungsbedingte Ausfall (40./Nasenbeinbruch) von Torjäger Toni Rieger vermochte sie nicht aus dem Konzept bringen. 9:2 stand es nach knapp 20 Minuten. Erst nach der Pause folgte ein kleiner Einbruch. Murnau gab sich zu keiner Zeit auf und verkürzte zwischenzeitlich wieder auf 15:10, ehe der TSVP gegen Ende der zweiten Hälfte wieder auf 20:11 davonzog.

TSVP: Hostmann – F. Rieger (6/2), T. Rieger (5/1), H. Filser, Thieme (3), Thöny (2), C. Rieger (4), Polito, H. Bräu (1), Möckel (1/1), Widenmayer (1).

[03.10.2014] Partenkirchens Männer empfangen Murnau II zum Lokalderby!

Murnau/Garmisch-Partenkirchen – So ein Lokalderby verspricht Brisanz – sportlich und emotional, vor allem beim Handball. Die zweite Spielzeit in Folge treten drei Landkreisteams in der Bezirksklasse Mitte an. Sechs Derbys mit Biss. Das erste folgt am Sonntag (18.15 Uhr/Werdenfels-Gymnasium) in Garmisch-Partenkirchen, wenn die Handballmänner des TSV Partenkirchen auf die Reserve des TSV Murnau treffen. Die Ausgangssituation könnte nicht unterschiedlicher sein. Während die Partenkirchner bei ihrem ersten Saisonspiel aufgrund Personalmangels mit nur fünf Spielern antreten mussten und während der Partie einem Totalausfall nahe waren, konnten die Murnauer gegen eine junge Kaufbeurer Mannschaft einen nie gefährdeten 32:24-Erfolg feiern. TSVP-Coach Wolfi Hostmann verspricht den Zuschauern einen harten Kampf: „Wir werden uns teuer verkaufen.“ Dafür konnte er nach dem Ausfall von Leistungsträger Dominik Suttor (Bänderris) mit Christoph Widenmayer, Christian Rieger und René Möckel drei kurzfristige Aushilfen rekrutieren. Längerfristig und früher als geplant stoßt am Sonntag wieder Hannes Bräu (siehe Bild) zu den Partenkirchnern. Der 27-jährige Rückraumspieler verließ das Bezirksligateam des TSVP 2010 aus beruflichen Gründen und lief die letzten vier Jahre für den TSV Haunstetten auf. Ein erster von Hostmanns erhofften Rückkehrern.
In Murnau geht man wie in der vergangenen Saison von einem engen Spiel aus. Coach Wolfram Hierlinger kann bis auf den verletzten Lukas Zach (Knie) auf alle Spieler zurückgreifen. „Partenkirchen wird alles aufbieten. Wir erwarten wie in der vergangenen Saison einen heißen Tanz“, sagt Murnaus Trainer.

[03.10.2014] Heimspieltag: Partie der Frauen gegen Alling verschoben!

Während die männliche B-Jugend am Sonntag wie geplant um 13.15 Uhr in der Halle des Werdenfels-Gymnasiums den HC Gauting zum Duell empfängt, müssen sich Partenkirchens Handballfrauen weiter gedulden. Die für Sonntag angesetzte Heimpartie gegen den TSV Alling musste auf Wunsch der Gäste kurzfristig verschoben werden. Neuer Termin ist Montag, der 10. November, um 20.30 Uhr in der Halle des Werdenfels-Gymnasiums. Damit findet das erste Saisonspiel der Partenkirchnerinnen erst am 19. Oktober (18.15 Uhr) vor heimischer Kulisse gegen den SV Pullach II statt.

[01.10.2014] Sieg in Oberstaufen - Weibl. B-Jugend feiert erfolgreichen Saisonauftakt und Tabellenführung!

TSV Oberstaufen – Weibl. B-Jugend 11:20 (5:10)

Als erstes Junioren der Partenkirchner Handballabteilung startete die weibliche B-Jugend am vergangenen Wochenende in die neue Spielzeit. Im Allgäu beim TSV Oberstaufen gelang schließlich ein nie gefährdeter Auftakterfolg, dessen Grundstein vor allem in der Abwehr gelegt wurde, die von Anna Neff organisiert wurde. „Dadurch kam Oberstaufen kaum zu Torchancen“, erklärte Coach Georg Friedrich. Auch während der Partie kam es nicht zum befürchteten konditionellen Einbruch. Die Gäste waren nach krankheitsbedingten Ausfällen mit nur sieben Spielerinnen angetreten. Auch in Hälfte zwei drehten Marija Malic und Julia Wackerle im Angriff auf. Das positive Gesamtbild rundeten Samantha Wagner und Johanna Maurer ab, die Friedrich für „engagiertes Auftreten“ lobte. (hb)

TSVP: Marija Malic (8), Julia Wackerle (5), Anna Neff (3), Samantha Wagner (2), Johanna Maurer (1), Maxine Kolzem (1), Franziska Barth

[28.06.2014] Dauerunterzahl und Verletzungspech stoppen TSVP-Männer in Buchloe

Buchloe – Gäbe es im Handballsport eine Auszeichnung für die tapferste Mannschaftsleistung des Wochenendes – Partenkirchens Handballer hätten sie bei ihrem Auswärtsspiel am Sonntag in Buchloe sicherlich verdient gehabt. Ohne das beruflich verhinderte Trainergespann aus Georg Friedrich und Wolfi Hostmann reisten der TSVP mit nur fünf Feldspielern ins Schwabenland. „Wir wollten sportlich fair sein und antreten“, erklärte Hostmann, „die Jungs haben sich teuer verkauft.“ 23:30 (12:12) hieß es nach 60 gespielten Minuten, in denen die Partenkirchner zeitweise mit nur drei Spielern auf dem Parkett agierten.
In Dauerunterzahl verhielten sich die Gäste in Hälfte eins taktisch klug und ließen Buchloes eher schwache Außenspieler öfters frei abschließen, die allerdings immer wieder am glänzend aufgelegten TSVP-Goalie Michael Hostmann verzweifelten. Unentschieden zur Halbzeit. „Unser Training macht sich bezahlt. Wir sind auf dem richtigen Weg“, versicherte Hostmann. Wer weiß, wie die Partie ausgegangen wäre, wenn nach der Pause nicht nacheinander Toni Rieger (Platzwunde), Florian Thieme (Schulterverletzung) und Dominik Suttor ausfielen. Letzteren traf es in der 44. Spielminute mit einem Achillessehnenriss besonders schlimm. Auch mit nur drei Spielern leisteten die Gäste weiter bis zum Schluss erbitterten Widerstand. „Wir sind wieder ein Stück mehr zusammengewachsen“, meinte Hostmann. (hb)
TSVP: M. Hostmann – Thieme (2), Filser (2), Suttor (3), T. Rieger (7), F. Rieger (8)

[26.09.2014] "Wundertüte" TSVP-Männer: Die Hoffnung steht im Tor

Garmisch-Partenkirchen – Neuanfänge haben Partenkirchens Handballer schon viele hinter sich gebracht. Der letzte große ist genau zehn Jahre her. Damals musste man den Männerhandball in Partenkirchen wieder neu erfinden, nachdem acht Jahre kein TSVP-Team auf Torejagd gegangen war. Ein Umbruch steht den Partenkirchnern auch in dieser Saison ins Haus. Und die daran beteiligten Personen ähneln sich sehr stark denen vor zehn Jahren. Wolfi Hostmann und Georg Friedrich, die auch schon 2004/05 an Bord waren, werden den TSVP in dieser Saison trainieren und betreuen (wir berichteten). Zwei lizenzierte und erfahrene Übungsleiter – ein Glücksgriff für die Abteilung. Vor allem Friedrich gilt im Landkreis als fachkundigster Handballtrainer überhaupt und ist im Verein unantastbar. „Jörgi gibt das Training vor“, sagt Hostmann, der die Organisation übernimmt und bei Bedarf selbst Übungsstunden leitet.
Die Situation vor der Saison 2014/15 ist freilich eine andere als vor einer Dekade. Die TSVP-Männer sind am Tiefpunkt angelangt. In der vergangenen Spielzeit belegte man den vorletzten Platz in der Bezirksklasse Mitte, seit drei Jahren verliert man jedes Derby gegen den Lokalrivalen aus Ettal und auch die Spielerdecke scheint mehr und mehr auszudünnen. „15 feste Zusagen hatten wir zum Sommeranfang. In der Praxis stehen uns nur sechs Feldspieler regelmäßig im Training zur Verfügung“, berichtet Hostmann. Hauptproblem seien berufliche und studiumsbedingte Verpflichtungen. Das neue Trainerduo sieht die kommende Hallenrunde deshalb als Übergangssaison, „bis die Jugend nachkommt und der ein oder andere Handballer nach Partenkirchen zurückkehrt“. Trotz der eher negativen Vorzeichen sieht Hostmann Potenzial für einen Platz im Mittelfeld. Seine große Hoffnung: Sohn Michael im Tor. Der Ex-Bayernauswahltorwart hat Trainingsrückstand, kann Spiele in dieser Liga aber alleine entscheiden. Auch der hessische Neuzugang Haiko Thöny macht einen guten Eindruck: „Er ist agil, fit und zuverlässig“, lobt Hostmann.
Mehrere Testspielanfragen musste der TSVP aufgrund Spielermangels absagen. „Wir sind eine Wundertüte“, meint Hostmann, der wie auch Friedrich beim Auftakt am Sonntag in Buchloe (14 Uhr) fehlen wird. Kapitän Franz Rieger (siehe Bild) übernimmt das Ruder. Hostmann drückt die Daumen: „Ein 17:32-Debakel wie im letzten Jahr sollten wir vermeiden.“ (hb)

"Handballsplitter" vom 26. September 2014: Hallensituation, Abteilungssitzung und Landesliga-Debüt...

Auch zum Auftakt der Heimspielsaison am 5. Oktober muss Partenkirchens Handballabteilung weiterhin auf seine traditionelle Spielstätte in der Halle der Zugspitz-Realschule verzichten, die wegen Renovierungsarbeiten über das Jahresende hinaus gesperrt sein wird. „Frühestens zur Rückrunde können wir mit der Halle rechnen“, meint TSVP-Abteilungsleiter Robert Waldmann. Auch der Trainingsbetrieb ist dadurch weiterhin nur eingeschränkt möglich, was die Partenkirchner aber nicht davon abhält am Freitagabend um 19.30 Uhr im Olympiahaus am Skistadion in einem großen Infoabend über die Neustrukturierung der Abteilung, ihre Teams und Übungsleiter abzuhalten. Eingeladen sind alle Interessierten, Eltern, Sponsoren, Ehemalige und Aktive.
Eine eher misslungene Landesliga-Premiere legte der Partenkirchner Thomas Bräu mit dem TuS Fürstenfeldbruck II am vergangenen Sonntag hin. Gegen den TV Memmingen verlor sein Team nicht nur in letzter Minute unglücklich mit 26:27, auch Bräu kam nur fünf Minuten zum Einsatz und kassierte obendrein eine Zwei-Minuten-Strafe. „Ich warte auf meine Chance“, gibt sich Bräu kampfbetont. (hb)

[09.09.2014] Partenkirchner Thomas Bräu wechselt von Murnau zum Landesligisten Fürstenfeldbruck II

Jetzt ist es offiziell! Der Partenkirchner Handballer Thomas Bräu wechselt für die kommende Spielzeit vom Bezirksoberligisten TSV Murnau zur 3. Liga-Reserve und zugleich Landesligisten TuS Fürstenfeldbruck II ( www.tus-ffb-handball.de ). Bräu durchlief alle Jugendmannschaften des TSV Partenkirchen und spielte bis zur Saison 2009/10 für die Partenkirchner Männer! Eine Rückkehr zu seinem Heimatverein ist in naher Zukunft nicht ausgeschlossen.

Turnier in Taufers: Männl. A-Jugend enttäuscht in sportlicher Hinsicht

Taufers – Licht und Schatten gab es für die männliche Handball A-Jugend des TSV Partenkirchen beim alljährlichen Vorbereitungsturnier in Taufers (Südtirol). Mit 112 teilnehmenden Mannschaften ist die internationale Veranstaltung eine der größten ihrer Art im mitteleuropäischen Raum. „Ziel war es, dass die Jungs auf der einen Seite Spaß haben und auf der anderen Seite aber auch das Sportliche nicht aus den Augen verlieren“, erklärte A-Jugend-Coach Thomas Pasurka (siehe Bild/ © Andreas Mayr). Nach der Anreise am Freitag und der obligatorischen Willkommensfeier am Abend fanden die Werdenfelser am Samstag nicht so richtig ins Turnier. Gegen den späteren Turniersieger RW Neckar und die SG Hengensberg/Lieberbronn gab es zum Auftakt gleich zwei Niederlagen. „Man hat hier klar gesehen, dass so einiges noch nicht zusammenpasste“, analysierte Pasurka, dessen Team von zwei B-Jugendlichen und zwei ehemaligen Jugendspielern verstärkt wurde. Die Abwehr agierte zu passiv, während die TSVP-Buben in der Offensive den Ball kaum laufen ließen und somit keine Akzente setzen konnten.
Zumindest am Sonntag sollte es besser laufen. Gegen den italienischen Konkurrenten Pressano gab es einen Sieg. Ein Unentschieden sprang in der Partie gegen APD Camerano heraus. In der letzten Partie gegen die hessischen Vertreter aus Trebur knüpfte man wieder an den schwachen Turnierstart an und verlor klar.
Pasurka war trotz des sportlich schwachen Abschneidens seiner Buben höchst zufrieden mit dem Wochenende in Südtirol: „Für unser Teambuilding war es ideal.“ Aufgrund fehlender Hallenzeiten wird die A-Jugend bis zum Schulanfang verstärkt im Freien trainieren. Ab dem 16. September beginn wieder das Hallentraining. Die erste Partie der Bezirksoberliga findet am 27. September in Unterhaching statt. (hb)

Samstag, 19. Juli 2014: Dritte Auflage des TSVP-Beachvolleyballcups geplant!

Garmisch-Partenkirchen – „Bewegung!“ - unter dieser einfachen Überschrift veröffentlichte das Magazin DER SPIEGEL vergangene Woche seinen Leitartikel mit passendem Titelcover. Bewegung, so hieß es, sei die beste Medizin. Nein, Elvira Witting ist keine regelmäßige Leserin von Deutschlands auflagenstärksten Magazin. Und doch verbindet sie etwas mit diesem Leitartikel. Vor mehr als einem Jahr führte sie als Vorsitzende des TSV Partenkirchen den Slogan „Beweg dich mit dem TSVP – fit für deine Zukunft“ ein. Zusatzkurse wie „Bauch, Beine, Po“, „Wirbelfit“ oder „Einsteigerpilates“ bereicherten das Sportangebot des hiesigen Sportvereins und wurden gut angenommen. Björn Michel, der im März diesen Jahres Witting als ersten Vorstand ablöste, knüpfte an dieses Programm an und versucht es nun zu erweitern. „Wir wollen allen Bevölkerungsgruppen ein Angebot machen, sich zu bewegen“, sagt der ehemalige Hockey-Nationalspieler.
Ein weiterer Baustein in diesem Konzept soll ein offizieller Beachvolleyballcup sein. Vor fünf Jahren veranstaltete der TSVP im Rahmen des 110-jährigen Vereinsjubiläums ein vereinsinternes Beachvolleyballturnier. Der Andrang war groß. Das Interesse der Verantwortlichen an einer Nachfolgeveranstaltung auch. Immerhin besitzen die Partenkirchner ein modernes Vereinsheim in bester Lage direkt neben den Beachplätzen am Kainzenbad in Garmisch-Partenkirchen. „Die Infrastruktur ist schon vorhanden“, meint Michel. Der Wille auch. Nachdem eine Neuauflage der Veranstaltung im September 2013 wegen schlechten Wetters ausfiel, soll nun am Samstag, den 19. Juli, alles besser werden. Positive Wetterprognosen stimmen Michel zuversichtlich.
Um möglichst vielen Interessierten die Teilnahme zur ermöglichen, wurde das Starterfeld für die Allgemeinheit geöffnet. „Vier Spieler bilden ein Team. Jeder kann sich anmelden“, erklärt Michel. Auf ein Startgeld wird verzichtet. Nur der Anmeldezeitraum ist begrenzt: Bis Mittwoch, den 16. Juli, sollten die Team-Meldungen bei Spielleiter und Moderator Wolfi Hostmann eingehen (Kontaktinfos siehe unten). Michel sucht auch den Schulterschluss mit den örtlichen Skiclubs. Sowohl der SC Partenkirchen und der SC Garmisch wurden persönlich eingeladen. Ebenso der SC Eibsee Grainau und der TV Garmisch. „Unser Cup ist die einzige Veranstaltung ihrer Art im Landkreis“, betont Michel. Auch für die Verpflegung hat man sich etwas einfallen lassen. „Grillfleisch kann selbst mitgebracht werden. Wir stellen den Grill“, sagt Michel.
Sportlich muss der Sieger Gruppenspiele, Zwischenrunde und Finalspiele erfolgreich bestreiten. Wie hoch das spielerische Niveau am Ende sein wird, hängt auch von den Teilnehmern ab. Fest steht aber, dass Michel auf ein möglichst breitgefächertes Starterfeld hofft - „es geht uns in erster Linie um die Bewegung“. (hb)

Anmeldung:
Unter 08821/90 89 90 oder per Email unter w.hostmann@fondsshop-gap.de. Weitere Infos rund um die Veranstaltung gibt es unter www.tsv-partenkirchen.de.

TSVP-Männer in Memmingen erstmals Favorit

Partenkirchen – Die Handballer des TSV Partenkirchen haben Blut geleckt. Nach dem ersten doppelten Punktgewinn seit dem Auf(stieg in die Bezirksliga am vergangenen Wochenende gegen den TSV Alling sollen an diesem Sonntag gleich die nächsten beiden Zähler folgen. Zu Gast ist die Mannschaft von Trainer Wolfi Hostmann dann ab 16.30 Uhr beim TV Mem-mingen II in der Halle 1 des Berufsbildungszentrums. Sollte wirklich ein Sieg ein-gefahren werden, wäre das gleich die nächste Premiere, denn auswärts gab es für die Werdenfelser bislang noch überhaupt nichts zu holen.
„Wir reisen jedenfalls mit ordentlich Rückenwind nach unserem Sieg an“, verkündet Hostmann, der sein Traineramt an diesem Tag allerdings an Jörgi Friedrich abgeben muss, da er den letzten Sonnenstrahlen nach Fuerteventura gefolgt ist. „Wir werden den Gegner nicht unterschätzen, aber da müssen zwei Punkte her.“ Dass er mit seinen Forderungen das Team groß unter Druck setzt glaubt Host-mann nicht. „Die Stimmung und der Zusammenhalt sind sehr gut und alle Spieler sind richtig heiß.“
Zudem kann Friedrich eine volle Bank aufbieten und das obwohl Thomas Bräu weiterhin verletzt ausfällt und wohl erst mit Beginn der Rückrunde im Januar wieder auflaufen kann. Bruder Hannes steht dem TSV hin-gegen gar nicht mehr zu Verfügung. Ihn hat es mo-mentan beruflich ins Allgäu verschlagen, weshalb er sich dem TSV Niederraunau angeschlossen hat. Doch es gibt auch positive Meldungen aus dem Personalbereich. „Georg Bader ist wie-der mit dabei“, freut sich Hostmann über den vierten Linkshänder im Team. „Er hat zwar noch Trainingsrückstand, ist aber künftig sicher eine weitere Option auf der rechten Seite.“

 

1. Juli 2014: Mit Hostmann zurück in die Zukunft

Garmisch-Partenkirchen – Kein Trainer, miese Trainingszeiten mangels Halle und ein vorletzter Platz in der Abschlusstabelle – die Hallenrunde 2013/14 konnten Partenkirchens Handballer gleich nach der letzten Partie in Murnau und der elften Saisonniederlage getrost abhaken. Weiter konnte es nun wirklich nicht mehr nach unten gehen. Nur drei Monate später steht der TSVP vor einer ganz anderen Situation und feiert die überraschende Rückkehr von Wolfi Hostmann. Der 58-Jährige kehrt als Trainer zu den Partenkirchnern zurück und weckt damit Erinnerungen an die letzte erfolgreiche Saison des Vereins. 2007/08 stiegen die Männer unter seiner Regie in die Bezirksliga auf, während die Frauen trainerlos gleichzeitig in die Bezirksoberliga marschierten.
Unterstützt von Georg Friedrich soll Hostmann nun die Partenkirchner Männer wieder auf Vordermann bringen. Es ist ein langfristiges Engagement des selbsternannten Handballdinos. „Wir sind jetzt ganz unten und werden relativ schnell eine Steigerung erfahren“, meint Hostmann, der eine offizielle Übungsleiterlizenz besitzt und sich seit Jahren durch Fortbildungen in Sachen Handball fit hält. Grundsätzlich sehe er „Potenzial“ in der Mannschaft und kündigt schon mal eine andere Einstellungsweise unter seiner Regie an: „Der ein oder andere wird sich umstellen müssen. Bisher lief da nur sehr viel 'Larifari'.“ Langfristig soll wieder der Aufstieg in die Bezirksliga angepeilt werden, wobei Hostmann die kommende Spielzeit für den Übergang nutzen will. „Ich glaube fest daran, dass wir in den nächsten Jahren unsere Chance bekommen werden.“ Dabei setzt er nicht nur auf den durchaus talentierten Partenkirchner Nachwuchs und die bereits etablierten Spieler, sondern auch auf Rückkehrer. Bernhard Gröbl und Thomas Bräu haben auf lange Sicht wieder Interesse an einem Engagement in Partenkirchen gezeigt und könnten sich in den kommenden Spielzeiten einen Wechsel vorstellen.
Torwart Michael Hostmann, der Trainerfilius, gilt eigentlich erst seit Juni als echter Neuzugang und soll durch den Konkurrenzdruck von Seiten Martin Ritzers und Nachwuchstalent Fabio Graf an seine alte Form zurückgeführt werden. „Wenn Michi trainiert und an sich arbeitet, führt kein Weg an ihm vorbei“, meint der Vater. Ein ehemaliger BHV-Auswahltorhüter in Bestform wäre für Partenkirchen umso wichtiger, da Torwarttalent Markus Pasurka im April nach Murnau wechselte. „Ich finde es nicht schlecht, wenn er auch mal etwas anderes kennenlernt“, meint Hostmann. Anders verhält es sich bei Rückraumspieler Bastian Eisenhofer, der bei der ersten offiziellen Mannschaftssitzung den Partenkirchner zugesagt hatte und dann kurzfristig zum Lokalrivalen wechselte. „Da weiß ich einfach nicht, wo ich dran bin“, rätselt der neue TSVP-Coach.
Fest eingeplant sind nach wie vor die drei Spanier Lukas Montenegro, Ismael und Roberto Rodriguez. Auch von diesen fordert Hostmann eine Steigerung. „Sie sind grundsätzlich eine Verstärkung, müssen sich aber unserem Handball anpassen.“ Insgesamt plant der erfahrene Trainer mit 13 Spielern. Am Dienstag leitete er die erste offizielle Übungseinheit. „Viele im aktuellen Kader haben einfach noch nicht die Qualität für ein anspruchsvolles Training.“ Er wolle die Mannschaft voranbringen und wird erst einmal an den „Basics“ arbeiten. „Alles andere können wir mit Engagement und viel Leidenschaft kompensieren.“ Die Saison in der Bezirksklasse beginnt für die Partenkirchner Ende September. (hb)

1. Juli 2014: Viele ungelöste Probleme bei den Frauen

Garmisch-Partenkirchen - Nach dem Abstieg von der Bezirksliga in die Bezirksklasse hat sich die Situation um den Frauenhandball in Partenkirchen weiter verschärft. Abteilungsleiter Robert Waldmann meldete für die kommende Hallenrunde zwei Teams, darunter eines „außer Konkurrenz“ in einer Liga mit nur vier Mannschaft. Der Grund: Neuzugänge und Unstimmigkeiten im Kader. Einige ehemalige Spielerinnen planen die Rückkehr in den offiziellen Spielbetrieb. Noch ist man sich aber uneins über Konzept und Ausrichtung. „Bei den Frauen stehen wir vor einer sehr schwierigen Aufgabe“, meint Waldmann. Zusätzlich erschwert wird diese durch die langsame Integration der weiblichen A-Jugend in den Seniorenspielbetrieb. „Dieses Team soll aber zusammenbleiben“, fordert der TSVP-Chef. Ende des Monats oder Anfang Juli soll eine erneute Zusammenkunft aller Beteiligten eine Lösung des Problems bringen. (hb)

Gruppensieg in Landsberg! A-Jugend qualifiziert sich souverän für ÜBOL!

Landsberg – Es ist geschafft! Partenkirchens neuformierte Handball A-Jugend konnte sich in der zweiten Qualifikationsrunde zur übergreifenden Bezirksoberliga in Landsberg als Tabellenführer den Aufstieg in die höchste Liga des Bezirks sichern. „In drei von vier Partien waren wir klar überlegen“, jubilierte Coach Tom Pasurka (siehe Bild). In der Tat besiegten die Partenkirchner nacheinander Landsberg (18:8), Rosenheim (15:9) und Ebersberg II (15:5) deutlich. Nur ein Team machte in Landsberg Probleme: Der Erzrivale aus Murnau. Die Begegnung blieb bis zum Ende hin spannend, ohne das sich eines der beiden Teams entscheidend absetzen konnte. „Am Ende hatten wir das Glück auf unserer Seite“, gab Pasurka zu. Während das Murnauer Team um Trainer Axel Pohl entscheidende Fehler des TSVP nicht für sich nutzen konnte, sicherte sich das Pasurka-Team in letzter Sekunde einen 12:11-Sieg und damit den entscheidenden Gruppensieg. Pasurka geht zuversichtlich in die neue ÜBOL-Saison: „Mit den gezeigten Leistungen brauchen wir uns vor keinem verstecken.“ Sorgen bereitet ihm allerdings die dünne Spielerdecke.
Nur wenige Tage vor dem Turnier in Landsberg zog sich mit Florian Adlwärth ein absoluter Leistungsträger des Teams vom Handballsport vorzeitig zurück. „Das hat uns schon getroffen“, meint Pasurka. Umso höher einzuschätzen sei der aktuelle Teamgeist der Buben. Herausragend in Landsberg waren wieder einmal die Torgaranten Lucas Plank und Valentin Müller. Immer mehr zum Leistungsträger entwickelt sich auch Tobias Westhoff.
Bleibt zu hoffen, dass die Partenkirchner vom Verletzungspech verschont bleiben, um vor allem in den Derbys gegen Murnau ihre Leistung abzurufen. Die Drachen sicherten sich am vergangenen Wochenende trotz eines vorletzten Platzes in der dritten Qualifikationsrunde die Teilnahme an der ÜBOL. (hb)

TSVP: Graf – Koch (4), Plank (16), Eitzenberger (1), Ober (11), Weber (1), Huber (7), Westhoff (10), Müller (10)

[30.03.2014] Jahresbericht der Handballabteilung TSV Partenkirchen 2013/14 - jetzt online!

Der Jahresbericht der Partenkirchner Handballer wurde am vergangenen Wochenende (22.03.2014) bei der Jahresversammlung des TSV Partenkirchen veröffentlicht und steht nun auch online unter folgendem Link zur Verfügung: Jahresbericht Handballabteilung TSV Partenkirchen 2013/14

Jahresversammlung TSV Partenkirchen 2014: Ex-Profi Michel neuer erster Vorsitzender - drei Handballer in Führungsriege

Letzte Spielberichte der Juniorinnen und Junioren

Weibl. B-Jugend – TSV Neubiberg 20:9 (10:6)
In ihrem letzten Saisonspiel konnte die weibliche B-Jugend des TSV Partenkirchen gegen Neubiberg nicht nur einen abschließenden, nie gefährdeten Sieg einfahren, sondern auch gleichzeitig den zweiten Tabellenplatz in der Bezirksliga Süd II sichern. „Wir sind richtig stolz auf unsere Mädels“, resümierte das Trainergespann aus Bettina Greinwald und Katrin Göers. In der Rückrunde wurde kein Spiel verloren, einige Talente aus der weiblichen C-Jugend des Vorjahres konnten sich weiterentwickeln und am Ende stand vor allem das Wichtigste im Mittelpunkt: der Spaß am Spiel. Gegen Neubiberg brauchten die Gastgeberinnen aber einige Zeit, um die Trägheit ihrer längeren Spielpause abzuschütteln und liefen zunächst einem Rückstand hinterher (1:3), ehe Partenkirchen besser in Schwung kam und wieder Ansatzweise Normalform zeigte. (hb)
TSVP: Martina Friebe – Theresa Hofmann (1), Anna Neff (2), Amanda Waldmann (1), Lena Rohrmoser (3), Eva Rothfuß (4/3), Katharina Jocher, Stephanie Rieger (3), Katrin Friedrich (6).

SG Biessenhofen/Marktoberdorf – Männl. B-Jugend 17:20 (6:11)
Es ging nochmal um alles: Im Allgäu kämpfte die männliche B-Jugend um den dritten Platz in der Abschlusstabelle der übergreifenden Bezirksoberliga – mit Erfolg. Im Fernduell mit Gilching, das sich Meister Eichenau geschlagen geben musste (17:18), konnte das Team von Trainer Tom Pasurka triumphieren. Dies war allerdings mit mehr Arbeit verbunden als zunächst gedacht. Die Gäste legten auch aufgrund einer ansprechenden Leistung von Florian Adlwärth und Valentin Müller einen guten Start hin und führten zur Pause souverän. Leichtsinnsfehler und Unkonzentriertheiten ließen die Gastgeber wieder bis auf zwei Tore herankommen. Eine Auszeit von Pasurka brachte schließlich die Wende. „Abgesehen von den Schwächephasen war es ein verdienter Sieg“, resümierte der TSVP-Coach. In der kommenden Spielzeit wird die B-Jugend als A-Jugend an den Start gehen. „Wir wollen da anknüpfen, wo wir in dieser Spielzeit aufgehört haben“, kündigt Pasurka an. (hb)
TSVP: Graf, Geschew – Koch (1), Plank (1), Eitzenberger (1), Ober (1), J. Weber (1), Müller (6), Huber (3), Saalfeld, Bräckle, Adlwärth (6).

TSV Murnau – Männl. C-Jugend 27:28 (16:14)
Kampfgeist, unbedingten Siegeswillen und spielerische Klasse zeigte die männl. C-Jugend im abschließenden Lokalderby gegen Murnau in der Bezirksliga Süd I. Nach einer sehr chaotischen ersten Spielhälfte – Partenkirchen spielte zu hektisch – hatte Trainerin Elisabeth Lindebner in der Pause viele verzweifelte Gesichter vor sich. „Wir mussten etwas ändern“, berichtete Trainerin Elisabeth Lindebner. Ab der 32. Spielminute konnten die Gäste endlich den Schalter umlegen. Die Gäste provozierten viele technische Fehler auf Murnauer Seite und gingen mit 26:22 in Führung. Auch ein Murnauer Schlussspurt sollte am Ende nicht mehr reichen. Für Partenkirchen beginnt nun die Vorbereitung für die Qualifikationsrunden im Mai. „Wir wollen in die Bezirksoberliga“, kündigte Lindebner an. (hb)
TSVP: Stefan Pasurka – Franz Sprenger (3), Jonas Ober (5), Lukas Müller, Sebastian Hofmann (5), Quirin Zollner (1), Remigius Mamhofer (3), Markus Lerch (2), Maximilian Hattensberger (9).

Weibl. C-Jugend – TSV Herrsching 22:22 (11:11)
Eine erfolgreiche Saison in der Bezirksoberliga ging für die weibliche C-Jugend gegen Herrsching zu Ende. Dabei konnte die Mannschaft von Trainer Georg Friedrich wieder mal eine überzeugende Leistung abliefern, bedenkt man, dass Herrsching in der Tabelle nach Punkten klar vor Partenkirchen liegt. Herausragend auf Partenkirchner Seite waren in Angriff und Abwehr Antonia Barth und Julia Wackerle. In der entscheidenden Phase des Spiels konnte Torhüterin Daniela Bothe einige klare Chancen Herrschings erfolgreich entschärfen. Im Endklassement belegt die weibliche C-Jugend am Ende einen sechsten Rang. (hb)
TSVP: Katrin Friedrich (10), Marija Malic (6), Antonia Barth (4), Maria Hornsteiner (1), Julia Wackerle (1), Kristina Debertin, Jenny Schauer, Franziska Barth, Luisa Rummel, Johanna Maurer, Daniela Bothe.

Bild: Männliche C-Jugend 2013/14
hinten v.l.: Trainer Elisabeth Lindebner, Franz Sprenger, Jonas Ober, Remigius Mamhofer, Maximlian Hattensberger, Quirin Zollner, Markus Lerch; vorne v.l.: Lukas Müller, Stefan Pasurka, Sebastian Hofmann.

Comeback der Routiniers - aber auch Friedrich und Hostmann können Niederlage gegen Weilheim II nicht abwenden - DIENSTAG Derby in Ettal!

Garmisch-Partenkirchen – Ordentlich verkauft haben sich Partenkirchens Handballmänner am vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten der Bezirksklasse Mitte, den TSV Weilheim II. Mit 24:29 (12:12) mussten sich die Hausherren zwar geschlagen geben, am Ende aber war keiner der Verantwortlichen enttäuscht über dieses Ergebnis. „Es war insgesamt gesehen ein gutes, letztes Heimspiel von uns“, meinte Teamsprecher Rene Möckel.
Die trainerlose Mannschaft erwischte einen denkbar schlechten Start und geriet zwischenzeitlich mit 1:5 in Rückstand. Weilheims offensive Abwehrformation sorgte für reichlich Verwirrung und Fehler auf Partenkirchner Seite. Es dauerte eine Weile, bis der TSVP auf Gegenwehr umschaltete und zum 5:5 ausglich. Bis zur Pause war das Spiel ausgeglichen. Erst mit Beginn der zweiten Hälfte konnte sich Weilheim kontinuierlich absetzen und führte zehn Minuten vor dem Ende mit 23:17. Auf Partenkirchner Seite gaben vor allem die Routiniers Georg Friedrich und Wolfi Hostmann nochmals Gas, sodass die Gastgeber zwei Minuten vor Schluss wieder dran waren (24:27), sich dann allerdings in Unterzahl geschlagen geben mussten.
Bereits am heutigen Dienstag (20 Uhr) reisen die Partenkirchner zum Derby nach Ettal. „Wir werden mit der gleichen Aufstellung antreten wie gegen Weilheim“, kündigt Möckel an. Mit dabei sei auch wieder Lucas Montenegro. „Es wird eine schwierige Aufgabe. Ich erwarte ein spannendes Derby.“ (hb)
TSVP: Ritzer, M. Pasurka – M. Hostmann, Eisenhofer (6/2), F. Rieger (6), Filser (1), Friedrich (3), W. Hostmann (2), Bräckle (3), Thieme (2), T. Rieger (1), Möckel (2), C. Rieger

Bild: Bastian Eisenhofer

Ansprechende Leistung im letzten Heimspiel - TSVP-Frauen forderten Meister Immenstadt heraus

Garmisch-Partenkirchen – Phasenweise konnten Partenkirchens Handballfrauen, feststehender Absteiger aus der Bezirksliga Alpenvorland, am vergangenen Sonntagabend dem Meister und Aufsteiger aus Immenstadt sehr gut Paroli bieten. Am Ende verlor das Team von Trainer Florian Thieme zwar deutlich mit 15:30 (6:14), zeigte aber eine der besten Leistungen in dieser Hallenrunde.
Besonders die Anfangsphase ließ allerdings böses erahnen. Der TSVP kam vor allem im Angriff so gut wie gar nicht in Schwung. 10:1 führten die Gäste nach 20 Minuten. „Wir haben einfach keinen Druck aufs Tor ausgeübt“, ärgerte sich Thieme. Erfreulich sei aber die Abwehrleistung seiner Frauen gewesen. „Viele der gefährlichen Gegenstöße konnten wir erfolgreich unterbinden.“ Zur Halbzeit korrigierten die Gastgeberinnen den Zwischenstand auf 6:14. Thieme motivierte sein Team in der Halbzeit mit der Bitte um Schadensbegrenzung – und der kamen seine Frauen dann tatsächlich nach. In der Offensive wurden plötzlich Löcher in den Immenstädter Abwehrverbund gerissen. Geduldig traten die Partenkirchnerinnen auf. Auch die Abwehr hielt den Allgäuerinnen phasenweise gut stand. Am Ende kam Immenstadt nur auf 30 Tore – unterdurchschnittlich für den Meister. Thieme zog ein positives Fazit: „Jeder hat sich eingebracht. Es war eines der besseren Spiele von uns.“ (hb)
TSVP: Geisler, Etsberger – Kossi (1), Bücher (2/1), Scheithauer (3), Schieber (2), Waldmann, Simon (4), Zollner, Scharl (3).

Männer peilen Überraschung gegen Weilheim II an - Friedrich mit Comeback

Garmisch-Partenkirchen – Ein letztes spannendes Heimspiel der Partenkirchner Männer erwartet die Zuschauer am Sonntag (18 Uhr) in der Halle des Werdenfels-Gymnasiums. Die Gastgeber empfangen den TSV Weilheim II. Die Landesliga-Reserve konnte sich im Lauf der Rückrunde enorm steigern und nimmt aktuell sogar Platz zwei in der Bezirksklasse Mitte ein. Selbst der feststehende Meister Schongau musste Anfang Februar einen Punkt gegen die „Dachse“ abgeben (25:25). Die haben sich in der Rückrunde hochgemausert und sind stärker geworden“, bestätigt TSVP-Teamsprecher Rene Möckel, der eigentlich Revanche für die Hinspielniederlage nehmen wollte: „Damals hatten wir nur wegen der Schiedsrichter verloren.“ Mit Georg Friedrich (siehe Bild, links mit Ball) wird ein wirklicher Handballdino am Sonntag sein Comeback auf dem Parkett geben und damit den Ausfall von Lucas Montenegro auf Rückraum-Mitte kompensieren. „Der Jörgi war zuletzt immer im Training und hat eine herausragende Übersicht“, meint Möckel. Partenkirchen schielt also noch auf eine kleine Überraschung. „Wir wollen uns anständig von unserem Publikum verabschieden.“ (hb)

Letzter Heimspieltag - TSVP-Frauen empfangen Bezirksligameister Immenstadt

Garmisch-Partenkirchen – Zehn Spiel in Folge ohne Niederlage, im Schnitt mehr als 35 Tore pro Spiel und seit Wochen schon feststehender Aufsteiger in die Bezirksoberliga – zum Jahresabschluss vor heimischer Kulisse treffen Partenkirchens Handballerinnen am Sonntag (16.15 Uhr) im Werdenfels-Gymnasium auf das Top-Team Immenstadt. Für die Zuschauer, aber auch für die Spielerinnen ist es die wohl vorerst letzte Chance qualitativ hochwertigen Frauenhandball zu Gesicht zu bekommen. Während es für Immenstadt nach oben geht, werden die TSVP-Frauen kommende Saison nur noch in der Bezirksklasse anzutreffen sein. „Wir sind komplett und werden versuchen, Immenstadts starken Rückraum so früh wie möglich zu attackieren“, kündigt Coach Florian Thieme an. Vor allem die schnelle erste Welle müsse konsequent unterbrochen werden. Thieme zieht damit Lehren aus der Vergangenheit. Im Hinspiel (15:39) wurde Partenkirchen von den Allgäuerinnen regelrecht überrollt.
Im Angriff komme es auf ein „sicheres Spiel“ an, so Thieme. Er wolle „Fortschritte in der Spieleröffnung“ sehen und fordert ein besseres „Rückzugsverhalten“. Um gegen den großen Favoriten zumindest ein paar Tore zu werfen, müsse sich die Mannschaft ohne Ball im Angriff mehr bewegen. Nur dann hat Partenkirchen die Chance, 13 Tore zu werfen, die sie in der Saison durchschnittlich für sich verbuchen konnten. (hb)

Katrin Friedrich für DHB-Sichtung nominiert!

Garmisch-Partenkirchen – In der Liga konnte ihr Team zuletzt nicht immer überzeugen, doch das scheint Katrin Friedrich nicht zu beeinflussen. Im Schnitt fast zehn Tore wirft die Nachwuchshandballerin des TSV Partenkirchen in der Bezirksoberliga. Diese Leistung wurde nun auch wieder vom Bayerischen Handball-Verband (BHV) honoriert. Bei einem Lehrgang der BHV-Auswahl in dieser Woche wurde sie für eine Sichtung des Deutschen Handball-Bundes (DHB) am kommenden Wochenende in Keith/Stuttgart nominiert. Nach dieser Hallenrunde wird sie zunächst nur im Rahmen der Qualifikationsturniere zur Landesliga für die weibliche B-Jugend des HCD Gröbenzell auflaufen. Die erste Frauenmannschaft des HCD ist neben Haunstetten und Regensburg einer von nur drei bayerischen Vertreter auf Bundesligaebene (3. Liga Süd) und bekannt für seine exzellente Jugendarbeit. (hb)

Spielberichte der Handball-Junioren [23.02.2014]

TuS Raubling – Weibl. C-Jugend 24:19 (11:10)
Licht und Schatten lieferte die weibliche C-Jugend von Trainer Georg Friedrich in den vergangenen Wochen ab. In einem schwachen Spiel verlor man beim Tabellenletzten Milbertshofen mit 20:21. Gegen das Topteam Ebersberg hingegen zeigte das Team Charakter und verlor am Ende unglücklich 25:26. Gegen die in der Tabelle schlechter situierten Raublinger fehlte mit Marija Malic die derzeit zweitbeste Spielerin im Team von Trainer Georg Friedrich. „Die anderen Spielerinnen konnten diese Lücke leider nicht ausfüllen“, gestand der Coach. Die Gastgeberinnen bekamen aber TSVP-Auswahlspielerin Katrin Friedrich nicht in den Griff. Aber auch ihre Anspiele konnte die Mitspielerinnen nicht verwerten. Auch eine tadellose Leistung von Torhüterin Daniela Bothe konnte die Niederlage am Ende nicht verhindern.
TSVP: Katrin Friedrich (12), Luisa Rummel (3), Antonia Barth (2), Julia Wackerle (1), Daniela Bothe (1), Franziska Barth, Jenny Schauer.

Eichenauer SV – Männl. B-Jugend 29:21 (14:11)
Krankheitsbedingt musste Trainer Thomas Pasurka im Vorfeld des Spitzenspiels gegen den aktuellen Tabellenführer der übergreifenden Bezirksoberliga auf mehrere Spieler verzichten. Sieben Akteure und zwei Torhüter standen unterm Strich zur Verfügung – zu wenig, um das qualitativ sehr gut besetzte ESV-Team in Bedrängnis zu bringen. Vor allem in der ersten Halbzeit konnte Partenkirchen aber gut mit den Gastgebern mithalten. „Eichenau hat aber einfach konzentrierter und zielstrebiger agiert“, meinte Pasurka. Der Vorsprung zur Halbzeit wurde auf 18:13 ausgebaut. Danach schwanden auf Partenkirchner Seite zunehmend die Kräfte. „Es war ein verdienter Eichenauer Sieg“, gestand Pasurka am Ende.
TSVP: Graf - Koch (1), Plank (9), Geschew (1), Ober (5), Weber (1), Huber (2), Saalfeld (1), Müller (1).

Männl. C-Jugend – Unterpfaffenhofen/Germering 37:23 (18:7)
Eine super Anfangsphase legte war der Grundstein für den Kantersieg der männlichen C-Jugend über Unterpfaffenhofen/Germering. Aus einer gefestigten Abwehr heraus konnte das Team von Trainerin Elisabeth Lindebner ihren Tempohandball aufziehen. Selbst ein kleiner Durchhänger nach der Pause mit hektischen Angriffen und vielen Fehlpässen vermochte die Hausherren nicht mehr in Bedrängnis zu bringen. „Das darf uns in den verbleibenden wichtigen Spielen nicht mehr passieren“, mahnte Lindebner. Ihr Team kämpft aktuell noch um Rang drei in der Bezirksliga Süd.
TSVP: Stefan Pasurka – Seppi Streitel, Franz Sprenger (6), Christian Bäumler (4), Sebastian Hofmann (2), Quirin Zollner (9), Remigius Mamhofer (8), Markus Lerch (3), Maximilian Hattensberger (5).

Thieme: "Ich bin enttäuscht."

Garmisch-Partenkirchen – Auch in ihrem vorletzten Heimspiel der laufenden Bezirksliga-Saison mussten Partenkirchens Handballfrauen gegen den direkten Tabellennachbarn Kaufbeuren am vergangenen Sonntagabend eine deutliche 17:36 (9:18)-Niederlage hinnehmen. Dabei hatte sich Trainer Florian Thieme im Vorfeld bereits etwas Hoffnung auf eine spannende Partie gemacht, nachdem man im Hinspiel zumindest in der Defensive eine ansprechende Leistung zeigte. „Ehrlich gesagt bin ich heute einfach nur enttäuscht“, resümierte der TSVP-Coach. Seine Mannschaft konnte in keiner Weise überzeugen. „Das Positivste war noch, dass wir zu Beginn mit 1:0 in Führung gegangen sind.“
Dann aber zogen die Allgäuerin langsam aber stetig davon, was vor allem an der wenig koordinierten Abwehr der Gastgeberinnen lag. TSVP-Torhüterin Michaela Etsberger war öfters auf sich alleine gestellt. Selbst ihre Paraden auf den Außenpositionen vermochten dem Team nicht zu helfen. Einen Lichtblick gab es zwischenzeitlich im Angriff. Lisa Wackerle, beste Partenkirchner Werferin an diesem Tag, konnte sich desöfteren im rechten Rückraum durchsetzen und erfolgreich abschließen. Auch Julia Simon bewies bei ihrem Comeback, dass sie vom Siebenmeterpunkt sehr sicher ist. Sechs Strafwürfe konnte sie verwandeln. Da Partenkirchen aber auch nach er Pause vor allem im Abwehrverbund vor unüberwindbare Probleme gestellt wurde, musste schon früh mit einer hohen Niederlage gerechnet werden. In drei Wochen empfängt der TSVP den Tabellenführer und feststehenden Meister Immenstadt. Reichlich Zeit also, um Fehleranalyse zu betreiben. (hb)
TSVP: Etsberger – Zollner, Schieber (1), Eitzenberger, Wackerle (8/1), Scheithauer, Waldmann, Kossi (1), Simon (7/6).

Wieder nichts zu holen - TSVP-Männer verlieren klar gegen "arrogante" Schongauer

Schongau – Kurz vor der Halbzeit hatten Partenkirchens Männer am vergangenen Samstagabend beim TSV Schongau noch die Hoffnung auf eine Überraschung. Die Gäste verkürzten auf 11:13 und bekamen die äußerst schnelle Mitte des Tabellenführers immer besser in den Griff. Mit einem hatten die Partenkirchner dann aber nicht gerechnet: Dass Schongau noch einen Gang zulegen konnte. „Schongaus erste Welle war auch in der zweiten Halbzeit extrem schnell“, berichtete TSVP-Teamsprecher Rene Möckel. Am Ende verlor sein Team klar mit 20:32.
Kurzzeitig sah es aber so aus, als könnte Partenkirchen den Schongauern das Leben schwer machen. Nach sieben Minuten führten die Gastgeber zwar mit 6:1. Eine Umstellung der Abwehr brachte Partenkirchen wieder ins Spiel (9:11). Dann allerdings lief in der Offensive nicht mehr wirklich viel. „Nur neun Tore in der zweiten Halbzeit sind einfach zu wenig“, kritisierte Möckel. Er sei „ratlos“. „Wir wissen derzeit einfach nicht, an was es liegt.“ Dass die Schongauer nicht wirklich zu den Lieblingsgegnern der Partenkirchner zählen, bewiesen die Hausherren in der Schlussphase nochmals eindrucksvoll, als sie ihren komfortablen Vorsprung dazu nutzten, ihren Torwart im Feld mitspielen zu lassen. So kam TSVP-Goalie Markus Pasurka zu einem Treffer ins leere Tor. Möckel bezeichnete die Schongauer Aktion als "unnötig" und "arrogant". (hb)
TSVP: Ritzer, M. Hostmann, M. Pasurka – Deparade, I. Rodriguez (1), Eisenhofer (6/4), Thieme (3), C. Rieger (3), F. Rieger (1), R. Rodriguez (1), Montenegro (5/1), Möckel.

TSVP-Männer reisen als krasser Außenseiter zum Meisterschaftsfavoriten aus Schongau

Garmisch-Partenkirchen – Und wieder sind sie nur krasser Außenseiter. Partenkirchens Handballmänner müssen am Samstagabend (18 Uhr) zum Tabellenführer nach Schongau. Noch ist die Meisterschaft in der Bezirksklasse Mitte nicht entschieden. Mit einem Sieg gegen den TSVP könnte Schongau diesem Ziel ein gehöriges Stück näher kommen. „Ich erwarte eigentlich ein Debakel“, sagt Partenkirchens Teamsprecher Rene Möckel. Die Erinnerungen an das Hinspiel mögen ihm Recht geben. 22:35 verloren die TSVP-Männer Anfang Dezember 2013 – eine Blamage vor gut gefüllten heimischen Rängen. „Analysiert man das Hinspiel, dürften wir eigentlich keine Chance haben.“ Schongau stehe für ihn schon als Meister und Aufsteiger in die Bezirksliga fest.
Mit Hannes Filser und Toni Rieger fehlen außerdem zwei Stammspieler. Lucas Montenegro kehrt wieder ins Team zurück und auch das Torhüter-Trio wird wieder zum Einsatz kommen. Nicht dabei ist dagegen Betreuer Wolfi Hostmann. Auch wenn die Vorzeichen nicht so gut stehen: „Für uns könnte es das leichteste Spiel der Saison werden“, meint Möckel, „wir haben schließlich nichts zu verlieren und freuen uns auf viele Zuschauer in der Schongauer Halle.“ (hb)
Bild: Martin Wörndle

Frauen im Duell mit Kaufbeuren - die letzte Chance auf Punkte?

Garmisch-Partenkirchen – Es könnte die vielleicht letzte Chance auf Punkte in der Bezirksliga sein. Partenkirchens Handballfrauen empfangen am Sonntag (17 Uhr/Werdenfels-Gymnasium) die SG Kaufbeuren/Neugablonz. Zwei Tabellennachbarn im Duell. Womöglich ist die Partie aus sportlicher Sicht aber bedeutungslos. Die Allgäuerinnen haben im Gegensatz zu Partenkirchen noch rechnerisch Chancen auf den Klassenerhalt. Entscheidend ist aber der gleitende Abstieg. Und der sieht für die Bezirksliga aufgrund drei abstiegsgefährdeter Landesteams aus dem Alpenvorland sehr düster aus.
Zumindest für Thieme geht es darum, nicht nur seine Frauen bei Laune zu halten, sondern auch sein Versprechen auf Punkte einzulösen. „Wir haben uns noch nicht aufgegeben“, kündigt der TSVP-Coach an. Die Vorzeichen für Sonntag stehen jedenfalls gut: Julia Simon ist nach wochenlanger Verletzungspause wieder im Kader. Auch Spielgestalterin Martina Scheithauer wird auf Rückraum-Mitte zum Einsatz kommen. „Ich erwarte, dass die eingespielten Auslösehandlungen auch umgesetzt werden“, sagt Thieme. Viel wird auch von Torhüterin Michaela Etsberger abhängen, die nach dem Ausfall von Daniela Geisler die neue Nummer eins ist. „Im Angriff müssen wir mehr Durchschlagskraft entwickeln“, fordert Thieme. Im Hinspiel (9:15) zeigten Partenkirchens Frauen ihren ersten bezirksligareifen Auftritt. Gegen eine Wiederholung dieser Leistung am Sonntag hätte sicherlich keiner etwas einzuwenden. (hb)

Schulhandball: St. Irmengard-Gymnasium erringt in Kooperation mit TSV Partenkirchen Rang drei im oberbayerischen Bezirksfinale!

Gröbenzell – Das St. Irmengard-Gymnasium bleibt im Schulhandball der Mädchen unter allen Bildungseinrichtungen im Landkreis die Nummer eins. Hatte sich das Team von Betreuer Georg Friedrich im Regionalentscheid gegen die hausinterne Konkurrenz der St. Irmengard-Realschule durchsetzen können, stand einer Teilnahme am oberbayerischen Bezirksfinale nichts mehr im Wege.
In Gröbenzell trafen die Garmisch-Partenkirchenerinnen auf qualitativ stark besetzte Gegner, die viele auswahl- und bayernligaerfahrene Spielerinnen aufbieten konnten. Am Ende scheiterte das hiesige Gymnasium wie schon im vergangenen Jahr nur knapp am Einzug ins oberbayerische Finale und die damit verbundene Chance auf die Teilnahme an der Südbayerischen Meisterschaft. Damit hält die Durststrecke des Schulhandballs im Werdenfelser Land weiter an. Zwölf Jahre ist es her, dass sich eine Schule aus dem Landkreis für einen überregionalen Handballentscheid qualifizieren konnte.
Dass sich die Irmengard-Mädchen aber Hoffnung für die Zukunft machen dürfen, zeigten sie bereits in ihrer ersten Partie gegen das Gymnasium Ingolstadt, dem späteren Turniersieger. Friedrichs Team scheiterte knapp mit 8:9. Gegen das Gymnasium Traunreut vergab man in der ersten Halbzeit zu viele klare Chancen, gewann am Ende aber mit 7:6. Als Gruppenzweiter qualifizierte sich das St. Irmengard-Gymnasium für das Spiel um Platz drei gegen Gastgeber Gröbenzell, den man mit 15:9 klar besiegte. „Das war unsere beste Turnierleistung“, lobte Friedrich, der zusammen mit Hannes Bräu die örtliche SAG zwischen den St. Irmengard-Schulen und dem TSV Partenkirchen organisiert. „Unsere Zusammenarbeit trägt Früchte“, versicherte Friedrich. Alle Spielerinnen des Irmengard-Kaders laufen in der regulären Saison für den TSV Partenkirchen auf. (hb)
St.-Irmengard-Gymnasium: Katrin Friedrich (15), Laura Sanktjohanser (6), Luisa Rummel (1), Kristina Debertin (1), Marija Malic (6), Franziska Paul, Johanna Maurer (1).

Spielberichte TSVP-Junioren (16.02.2014) - Verspielen B-Junioren Platz drei in der ÜBOL?

Männl. B-Jugend – TSV Gilching 19:20 (7:8)
Verspielt die männliche B-Jugend des TSV Partenkirchen ihren sicher geglaubten dritten Tabellenplatz in der übergreifenden Bezirksoberliga? Durch die Niederlage gegen den Tabellennachbarn aus Gilching schmilzt der Vorsprung der Partenkirchner auf zwei Punkte. Von Anfang entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, die durch zwei sehr sicher stehende Abwehrreihen geprägt wurde. Vor allem die Gastgeber vergaben bereits vor der Pause einige gute Tormöglichkeiten. Bis in die Schlussminute war auch die zweite Hälfte ausgeglichen. Gilching gelangen zu diesem Zeitpunkt aber zwei schnelle Treffer (18:20), ehe die Gastgeber in den letzten 20 Sekunden auf 19:20 verkürzten und mit einer Manndeckung noch einmal alles auf eine Karte setzten, aber nicht belohnt wurden. Ein Pfostentreffer besiegelte am Ende die Partenkirchener Niederlage, von denen nur Lucas Plank mit elf Treffern überzeugen konnte.
TSVP: Graf - Plank (11), Eitzenberger, Ober, Huber (2), Westhoff (1), Saalfeld, Müller (1), Adlwärth (3), Koch (1).

SSV Ettal – Männl. C-Jugend 30:25 (16:14)
Wütend verließ Partenkirchens Trainerin Elisabeth Lindebner die Oberammergauer Nato-Halle. „Die Schiedsrichter haben uns regelrecht verpfiffen“, schimpfte sie. Dies sei aber nicht der einzige Grund für die unglückliche Auswärtsniederlage ihres Teams gegen Tabellennachbarn gewesen. Die Gäste bekamen während der Partie Ettals besten Werfer, der für die Hälfte aller SSV-Tore verantwortlich war, nie unter Kontrolle. So verspielte man eine 8:6-Vorsprung. „Wir haben bis zum Schluss gekämpft und uns nicht aufgegeben“, lobte Lindebner.
TSVP: Stefan Pasurka – Seppi Streitel, Franz Sprenger (5), Jakob Weber (6), Sebastian Hofmann (2), Quirin Zollner (6), Remigius Mamhofer (3), Markus Lerch (1), Maximilian Hattensberger (2).

Positive Trendwende: TSVP-Männer gelingt nie gefährdeter Heimsieg über Peißenberg

Garmisch-Partenkirchen – So schnell ist man wieder positiv im Gespräch. Partenkirchens Handballmänner konnten am vergangenen Sonntagabend vor heimischer Kulisse einen nie gefährdeten 26:24 (14:10)-Erfolg über den TSV Peißenberg einfahren. „Es war insgesamt eine gute Teamleistung“, resümierte Betreuer Wolfi Hostmann. Und doch stachen bei den Gastgebern diesmal vor allem die Torhüter heraus. Machte Martin Ritzer (siehe Bild) bis zur 40. Spielminute bereits einen guten Job, so vernagelte ab diesem Zeitpunkt Kollege Michael Hostmann das Partenkirchner Tor. Die Gäste kamen kaum mehr zu einem Torerfolg, während die Einheimischen auf 25:18 davonzogen. Überzeugen konnte auch wieder der zum Feldspieler umfunktionierte Torhüter Markus Pasurka. Ein starkes Comeback nach längerer Verletzungszeit gab Toni Rieger. „Er hat nahtlos an seine guten Leistungen in der Hinrunde anknüpfen können“, bestätigte Hostmann. Nur in der Schlussphase gerieten die Gastgeber noch etwas in Hektik, ohne dass ihnen aber das junge Peißenberger Team noch einmal gefährlich werden konnte. „Respekt auch an die Gäste, die sich nie aufgegeben haben“, lobte Hostmann.
TSVP: Ritzer, M. Hostmann – Thieme (4/1), T. Rieger (3), Eisenhofer (7/4), Filser (3), R. Rodriguez (4/1), C. Rieger, F. Rieger (2), I. Rodriguez (1), M. Pasurka (1), Möckel.

6:34 - Frauen gehen in Bad Tölz unter

Bad Tölz – Zur aussichtslosen Tabellensituation mussten Partenkirchens Handballfrauen am vergangenen Sonntagabend in Bad Tölz auch noch eine gehörige Tracht Prügel einstecken. Das Bezirksligateam von Trainer Florian Thieme verlor deutlich mit 6:34 (4:19) und kassierte damit die höchste Niederlage in der jüngeren Geschichte des Partenkirchner Frauenhandballs. „Es ist genauso gelaufen, wie wir uns das erwartet hatten“, meinte Mannschaftssprecherin Daniela Geisler, die aufgrund einer Operation als Betreuerin an der Seitenlinie stand, nachdem Coach Thieme zur gleichen Zeit für das Männerteam im Einsatz war.
Einige gute Gründe führten zu dieser historisch hohen Niederlage. Zum einen lief für Partenkirchen das wohl jüngste Frauenteam aller Zeiten auf das Parkett. Zum anderen fehlte mit Martina Scheithauer die Spielgestalterin, während Michaela Etsberger im Tor auf sich allein gestellt war. Tölz machte von Anfang an Druck, fing einige Bälle ab und konnte sich so sehr früh von den Gästen absetzen. „Keiner von uns hat auf seiner angestammten Position spielen können“, merkte Geisler an. Als Thieme vom Ergebnis erfuhr, reagierte er zunächst sehr enttäuscht. Vertretung Geisler verwies auf das baldige Saisonende und dem damit verbundenen Ende der Leidenszeit: „Wir haben jetzt noch drei Spiele, die wir einigermaßen über die Bühne bringen sollten.“ Was danach mit dem Frauenhandball in Partenkirchen passieren soll, sei laut ihrer Information noch völlig offen. „Ich gehe davon aus, dass wir auch in der kommenden Spielzeit ein Team stellen werden.“ (hb)
TSVP: Etsberger – Zollner (1), Kossi (2), Wackerle (2), F. Schieber (1), Waldmann, Eitzenberger, Koch, Buchwieser.

Männer empfangen Peißenberg ohne großen Erfolgsdruck

Garmisch-Partenkirchen – Sich bloß selbst keinen Druck aufbauen, könnte das Motte von Partenkirchens Handballmännern lauten. Nach dem 23:23-Unentschieden bei der Reserve des TSV Mindelheim vor einer Woche empfangen die Partenkirchner am Sonntag (17 Uhr/Werdenfels-Gymnasium) den TSV Peißenberg. Beide Teams stehen derzeit punktgleich am Tabellenende der Bezirksklasse Mitte. Würde es um den Abstieg gehen, wäre die Partie sicherlich das Spiel des Jahres. So aber geht es nur ums Prestige. Vorbei die Bezirksligazeiten als sich beide Teams umkämpfte Duelle um den Klassenerhalt lieferten. In Partenkirchen sieht man der Partie entspannt entgegen. „Anspruch und Realität klaffen bei uns derzeit einfach weit auseinander“, erklärt Teamsprecher Rene Möckel. Gegen Peißenberg solle die Mannschaft einen frühen Rückstand so gut es geht vermeiden. „Dann haben wir auch eine Chance.“ Mit Toni Rieger gibt Partenkirchens bester Torjäger nach längerer Verletzungspause sein Comeback. Wolfi Hostmann steht als Betreuer zur Verfügung und auch dessen Sohn Michael hütet wieder das TSVP-Tor. Da mit Martin Ritzer und Markus Pasurka ein Überangebot an Torhütern herrscht, wird letzterer wohl auf dem Parkett zum Einsatz kommen. (hb)
Bild: Thomas Bräckle und Roberto Rodriguez

Frauen in Tölz - Thieme erwartet "hartes Spiel"

Garmisch-Partenkirchen – Rechnerisch ist für Partenkirchens Handballfrauen in diesem Jahr nichts mehr drin. Der Abstieg aus der Bezirksliga steht fest. Im Rückblick muss man sich auch die Frage stellen, ob der Verbleib in der Liga nicht ein großer Fehler war. Drei Frauen hatte Trainer Florian Thieme in dieser Woche bei den Übungseinheiten beisammen. Bisher konnte sein Team kein Spiel auch nur annähernd für sich entscheiden. „Es muss was passieren. So kann es einfach nicht weiter gehen“, warnt der Coach. Gerüchten zu Folge wird in der Abteilungsspitze überlegt, die aktuelle Frauenmannschaft für die kommende Saison aufzulösen. Dafür sollen neue Impulse aus einer A-Jugend kommen. Potenzial im Jugendbereich ist vorhanden. Mit Katrin Friedrich schaffte es eine B-Jugendspielerin in den erweiterten Kader der Bayernauswahl. Hochtalentiert ist auch Sandra Lautenbacher, Tochter der ehemaligen TSVP-Torjägerin Regina Lautenbacher, die allerdings aufgrund einer fehlenden A-Jugend in diesem Jahr nach Murnau ausweichen musste.
Am Sonntag (18 Uhr) müssen die Partenkirchnerinnen nach Bad Tölz. „Ich erwarte eine harte Partie und hoffe, dass wir ihnen etwas dagegen setzen können“, sagt Thieme. Da Torhüterin Daniela Geisler nach einer Operation vorerst ausfällt, ist Michaela Etsberger auf sich selbst gestellt. Martina Scheithauer fehlt aus privaten Gründen, während Julia Simon immer noch verletzungsbedingt ausfällt. „Sonst haben wir alle an Bord“, weiß Thieme. (hb)

Trotz überragendem Adlwärth: Männliche B-Jugend verliert Spitzenspiel gegen Herrsching!

Männl. B-Jugend – TSV Herrsching 17:25 (8:11)
Im Spitzenspiel der übergreifenden Bezirksoberliga gab es für Partenkirchens männliche B-Jugend eine empfindliche Heimniederlage. Stark ersatzgeschwächt kämpften die Gastgeber von Anfang an sehr beherzt, ohne jemals aufzugeben. Vor allem in der ersten Halbzeit bot man dem Tabellennachbarn lange Paroli, auch weil die Gäste über die gesamte Partie TSVP-Kreisläufer Florian Adlwärth nie in den Griff bekamen, der am Ende mit acht Treffern Partenkirchens bester Werfer sein sollte. Mit nur einem Auswechselspieler ging es in die zweite Halbzeit. Herrsching hatte mehr Kraft und gewann am Ende auch verdient mit 25:17. „Wenn wir alle Spieler dabei gehabt hätte, wäre es ein ausgeglichenes Spiel geworden“, war sich Partenkirchens Trainer Tom Pasurka sicher. (hb)
TSVP: Graf - Koch (1), Eitzenberger (1), Ober, Huber (4), Westhoff (1), Saalfeld(1), Müller (1), Adlwärth (8).

Niederlage wird zur Nebensache - TSVP-Frauen droht 2014/15 das aus!

Garmisch-Partenkirchen – Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit konnten Partenkirchens Handballfrauen gegen den BSC Oberhausen II mithalten. Dann aber rollte die Lawine der Landesliga-Reserve über sie her. Mit 16:30 (9:17) mussten sich die Gastgeber am Ende geschlagen geben. Für das Team von Trainer Florian Thieme war es Saisonniederlage 14 der laufenden Hallenrunde. Verliert der TSVP auch am kommenden Sonntag in Bad Tölz ist der Abstieg aus der Bezirksliga auch rechnerisch wohl nicht mehr abzuwenden. „Wir haben phasenweise recht geduldig unsere Angriffe ausgespielt und Oberhausen zumindest im Ansatz Paroli geboten“, analysierte Thieme. Vor allem im zweiten Spielabschnitt, als Partenkirchen wieder auf 13:19 verkürzen konnte, gelangen einige schöne Treffer, ehe Oberhausen in der Schlussphase einige schöne Gegenstöße erfolgreich verwandelte und deutlich gewann.
Mit ausschlaggebend für die hohe Niederlage war auch die sehr kritische Personallage. Josepha Koch plagten während der Partie schwere Magenkrämpfe. Nur eine Auswechselspielerin stand Thieme zur Verfügung. Die angespannte Situation bei den Frauen war auch Thema der Abteilungssitzung vergangene Woche. Aus internen Kreisen wurde bekannt, dass eine Abmeldung des Frauenteams zur kommenden Saison in Partenkirchen kein Tabu sei. Thieme selbst hat diesen Vorschlag zur Diskussion gestellt. „Mit nur elf Spielerinnen kannst du keine Hallenrunde bestreiten.“ Alternativ wolle man eine A-Jugend bilden und einen völligen Neustart wagen. So oder so muss beim TSVP etwas passieren. „Wir müssen uns etwas einfallen lassen“, fordert Thieme. (hb)
TSVP: Etsberger – Zollner (2), Scheithauer (2), Schieber (2/1), Wackerle (6/3), Waldmann, Koch (2), Scharl (2).

Nur Unentschieden in Mindelheim - Partenkirchens Männer neues Schlusslicht der Bezirksklasse Mitte

Mindelheim – Dem kleinen Hoch zum Jahresende 2013 folgen für Partenkirchens Handballmänner wieder erste Dämpfer in der Schlussphase der laufenden Bezirksklassen-Saison. Ja, der TSVP hatte sich bei der Reserve des TSV Mindelheim am vergangenen Sonntag mehr ausgerechnet. Ein Sieg sollte es werden, um den drohenden Absturz auf den letzten Tabellenplatz zu vermeiden. Es kam alles anders: Zum einen reichte es für die Partenkirchner nur zu einem 23:23 (10:11)-Unentschieden und zum anderen konnte Peißenberg gegen Landsberg punkten, wodurch das trainerlose Team der Werdenfelser nun das offizielle Schlusslicht der Bezirksklasse Mitte ist. Ein neuer Tiefpunkt – allerdings mit Ansage. Thomas Bräckle, Martin Wörndle, Ismael und Roberto Rodriguez mussten kurzfristig absagen. Mit drei Torhütern und fünf Feldspielern ging es nach Mindelheim. Mit Christian Rieger hatte man einen A-Jugendlichen als Debütanten dabei. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem Torhüter Markus Pasurka als Torjäger brillierte und die Partenkirchner kurz nach der Pause auch mit 14:10 in Führung gehen konnten, diese aber wieder verspielten. In der Schlussphase kassierte Bastian Eisenhofer eine Zeitstrafe und Pasurka vergab durch einen verworfenen Siebenmeter 30 Sekunden vor Ende die Partenkirchner Chance zum Sieg. „Es war ein leistungsgerechtes Unentschieden, das uns insgesamt aber nicht weiterbringt“, resümierte Teamsprecher Rene Möckel. (hb)
TSVP: Ritzer – Eisenhofer (5), C. Rieger (3), Filser (3), F. Rieger (3), M. Pasurka (7/2), Möckel (1), M. Hostmann (1).
Bild: Franz Rieger

Ende der Depression? - TSVP-Männer peilen Sieg in Mindelheim an

Mindelheim – Mit einer Woche Verspätung reisen Partenkirchens Handballmänner am Sonntag (18 Uhr) zur Bezirksoberliga-Reserve des TSV Mindelheim. Im Allgäu steigt damit das Kellerduell der Bezirksklasse Mitte. Nur einen Punkt trennt beide Teams. Verliert der TSVP, würde er das erste Mal in seiner jüngeren Geschichte das Tabellenende zieren. Teamsprecher Rene Möckel hofft, dass es erst gar nicht so weit kommt: „Wenn wir gegen die verlieren, dann stehen wir auch zurecht da unten.“ Die 17:32-Pleite beim VFL Buchloe ist abgehackt. „Wir wollen und werden uns besser verkaufen“, verspricht Möckel. In Mindelheim wieder mit an Bord ist Betreuer Wolfi Hostmann. Mit Franz Rieger kehrt auch der vielleicht wichtigste Spieler wieder in die Reihen der Partenkirchner zurück. „Er hat uns zuletzt auf der Spielmacherposition schon sehr gefehlt“, meint Möckel. Nicht dabei sind Tobias Deparade, Lucas Montenegro und Toni Rieger. Letzterer kehrt nach seiner Verletzungspause aller Voraussicht nach kommende Woche ins Training zurück. Auch ohne ihn hofft Möckel auf mehr Elan und Einsatz in der Offensive und eine konsequente Abwehrarbeit. „Alle waren nach der Partie gegen Buchloe deprimiert, weil wir auch gar nichts aus den guten Trainingseinheiten umsetzen konnten.“ (hb)

Oberhausen zu Gast - schwere Aufgabe für Partenkirchens Frauen

Garmisch-Partenkirchen – Ein erneut schwere Aufgabe erwartet Partenkirchens Handballfrauen am Sonntag (18 Uhr/Werdenfels-Gymnasium) vor heimischer Kulisse. Zu Gast ist der BSC Oberhausen II. Die Landesliga-Reserve hat sich in der Bezirksliga im Mittelfeld eingependelt und darf in dieser Spielzeit als „unberechenbar“ bezeichnet werden. In den vergangenen zwei Wochen gewann der BSC auswärts beim Topteam aus Tölz (26:19), hatte aber nur sieben Tage später Probleme mit Partenkirchens Tabellennachbar Kaufbeuren (27:24). Was dem TSVP weniger Mut machen wird, ist das Resultat aus dem Hinspiel, als das Team von Trainer Florian Thieme deutlich mit 10:31 verlor. Chancenlos, hilflos und ersatzgeschwächt präsentierten sich die Partenkirchnerinnen im November des vergangenen Jahres.
Am Sonntag ist also Wiedergutmachung angesagt. Thieme betont dabei immer die Fortschritte seiner Mannschaft: „Die, die da sind, entwickeln sich weiter.“ Gegen Landsberg konnte er das zuletzt sehr deutlich erkennen. „Vom Tabellenstand her haben wir diese Saison aber schon lange abgehakt.“ (hb)

 

Heimspiele am Sonntag, den 9. Februar 2014 (Werdenfels-Gymnasium Garmisch-Partenkirchen):

14.45 Uhr: Männl. B-Jugend - TSV Herrsching (ÜBOL)

16.15 Uhr: Männl. C-Jugend - TSV Weilheim II (a.K.)

18.00 Uhr: Frauen - BSC Oberhausen II

Spielberichte der TSVP-Junioren [1./2.02.2014]

Männl. B-Jugend – TSV Allach 20:18 (12:8)
Der TSV Allach ist in dieser Saison nicht die Lieblingsmannschaft der männlichen B-Jugend des TSV Partenkirchen. Das Hinspiel hatte das Team von Trainer Florian Thieme als Spitzenreiter der übergreifenden Bezirksoberliga überraschend verloren. Vor heimischer Kulisse sollte nun alles besser werden. Wieder konnte sich aber keine der beiden Mannschaft entscheidend absetzen. Erst leichte Ballverluste des Gegners, ausgelöst durch eine konsequenter arbeitende TSVP-Defensive, brachte den Gastgebern einen 12:8-Vorsprung ein. Nach der Pause nutzte Allach eine Partenkirchner Schwächephase aus und verkürzte wieder auf 12:11. Am Ende waren es Lucas Plank, Valentin Müller und Florian Adlwärth, die durch teils sehenswerte Treffer und einer ungebrochenen Kampfmoral den Sieg für ihre Mannschaft sicherten. „Durch die eher leichten Fehler und unsere Nervosität machen wir uns immer selbst das Leben schwer“, ärgerte sich Pasurka. (hb)
TSVP: Graf, Geschew; Koch (1), Plank (7), Eitzenberger, Ober, Weber, Huber, Westhoff, Saalfeld, Müller (7), Adlwärth (5)

TSV Schongau – Männl. C-Jugend 26:29 (13:11)
Mit den Schongauern hatte die männliche C-Jugend noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen, das man sehr unglücklich mit 20:21 verlor. Die gesamte erste Hälfte hielt das Team von Trainer Elisabeth Lindebner mit den Gastgebern sehr gut. Nur ein kleiner Durchhänger führte zum Halbzeitrückstand. Erst als Franz Sprenger in der zweiten Hälfte die Rote Karte sah und Jonas Ober verletzt vom Parkett musste, wachten die Partenkirchner auf. Als Schlüssel zum Erfolg stellte sich eine starke Abwehr- und Torwartleistung heraus. Stefan Pasurka parierte einige Bälle und leitete die Gegenstöße des TSVP ein. Angetrieben von Moritz Ober und Jakob Weber kämpften die Gäste Schongau bis zum Spielende nieder. (hb)
TSVP: Stefan Pasurka - Remigius Mamhofer (3), Lukas Müller, Jonas Ober, Moritz Ober (11) , Jakob Weber (8), Franz Sprenger (1), Sebastian Hofmann (1), Quirin Zollner (1), Christian Bäumler (1), Markus Lerch, Maxi Hattensberger.

Anschauungsunterricht beim Tabellenzweiten? TSVP-Frauen in Landsberg zu Gast

Garmisch-Partenkirchen – Die Zeit drängt für Partenkirchens Handballfrauen. Bei nur noch sechs ausstehenden Saisonspielen bleibt dem Team von Trainer Florian Thieme (siehe Bild; (C) GAP-Tagblatt) in der Bezirksliga Alpenvorland nur noch wenig Zeit, zumindest einen Sieg nach Hause zu bringen, um am Ende der Hallenrunde nicht mit einer Null am Tabellenende als eine der erfolglosesten Frauenteams in die Historie der traditionsreichen Partenkirchner Handballabteilung einzugehen. „Wir sind definitiv in der Lage noch zwei Punkte zu holen“, meint Thieme.
Am Samstag (20 Uhr) aber scheint er diese Chance noch nicht zu sehen. Zur Prime-Time tritt der TSVP in Landsberg an. Die Gastgeber sind theoretisch noch Meisterschaftsanwärter, haben aber auch bereits fünf Punkte Rückstand auf Tabellenführer Immenstadt. „Im Hinspiel haben die uns an die Wand gespielt“, erinnert sich Thieme. 16:24 verlor sein Team im Oktober 2013 vor heimischer Kulisse. Die Partenkirchnerinnen scheiterten vor allem am schnellen Spiel der Landsbergerinnen, die sie am Ende überrannten. „Die haben ein unglaubliches Spielverständnis“, weiß Thieme, für den Landsberg in Sachen Spielweise fast schon ein gutes Musterbeispiel darstellt. „Es könnte sein, dass das für uns ein Anschauungsunterricht wird.“ Schnelle Mitte, Kreisanspiele, überragende Außenspielerinnen – diese Landsberger Tugenden würde Thieme am liebsten bei seiner Mannschaft sehen. Verzichten muss er am Samstag auf Franziska Eitzenberger, Josepha Koch (beide Studium), die zuletzt stark aufspielende Vanessa Scharl (beruflich) und Franziska Schieber (privat). (hb)

Meldung: Spiel der TSVP-Männer in Mindelheim abgesagt! Derby gegen Ettal wird ebenfalls verschoben!

Garmisch-Partenkirchen – Alles ist angerichtet für eine anstrengende Schlussphase in der Bezirksklasse Mitte. Die ursprünglich für Samstag angesetzte Partie der Handballmänner des TSV Partenkirchen musste auf Sonntag, den 9. Februar, verschoben werden. „Mindelheim hat keine wettbewerbsfähige Mannschaft zur Verfügung“, weiß Partenkirchens Teamsprecher Rene Möckel. Auch das Derby gegen Ettal wird wohl nicht wie geplant am Samstag, den 8. Februar, über die Bühne gehen. „Die Ettaler haben für diesen Termin wegen Personalgründen bereits abgesagt“, erklärt Möckel. Ein Nachholtermin im März steht noch aus. (hb)

Spielberichte TSVP-Junioren (26.01.2014)

PSV München – Weibl. C-Jugend 24:22 (15:14)
Einen äußerst schwachen Jahresstart erwischte die weibliche C-Jugend von Trainer Georg Friedrich in der übergreifenden Bezirksoberliga Süd. Gegen Allach (17:26) und Anzing (3:24) verlor man deutlich. Keine gute Aussichten also, um beim Tabellenzweiten PSV München zu bestehen. Doch Partenkirchen kämpfte. Vor allem zwei Spielerinnen hatten es die Gäste zu verdanken, dass sich die Partie bis zum Ende hin sehr ausgeglichen gestaltete: Auswahlspielerin Katrin Friedrich und Marija Malic. „Leider passierten uns in der zweiten Halbzeit einfach zu viele Abspielfehler, wodurch der PSV zu leichten Toren kam und sich auf 20:16 absetzen konnte“, berichtete Friedrich. Mit starken Parade hielt Torhütern Daniela Bothe ihr Team im Spiel. Erst in der Schlussminute kassierten die Gäste den entscheidenden Treffer zum 24:22-Endstand. (hb)
TSVP: Marija Malic (8), Katrin Friedrich (8), Daniela Bothe (2), Antonia Barth (2), Luisa Rummel (1), Julia Wackerle (1), Kristina Debertin, Franziska Barth, Johanna Maurer, Samantha Wagner.

Männl. B-Jugend – JSG Olching/Gröbenzell 28:24 (12:8)
Einen großen Schritt in Richtung Podestplatz in der Bezirksoberliga hat Partenkirchens männliche B-Jugend gemacht. Gegen den Tabellennachbarn aus Olching ging das Team von Trainer Tom Pasurka schnell mit 8:4 in Führung. Die Partie schien in gewohnten Bahnen zu verlaufen, bis die Gastgeber durch eigene Unkonzentriertheiten und fragwürdige Zeitstrafen durch den Schiedsrichter bis zur Pause den Faden etwas verloren. In der zweiten Halbzeit dasselbe Bild: Partenkirchen startete gut, wirkte dann aber wieder nervös. „Wir hatten eigentlich keinen Grund dazu“, ärgerte sich Pasurka. Seine Buben fingen sich aber rechtzeitig und setzten sich phasenweise wieder mit 27:20 ab – die Vorentscheidung. „Es war ein verdienter Sieg“, resümierte Pasurka. (hb)
TSVP: Geschew, Graf - Koch (2), Plank (8), Eitzenberger, Ober, Weber, Huber (3), Westhoff (2), Saalfeld (2), Bräckle, Müller (9), Adlwärth (2).

Heimvorteil nicht genutzt: TSVP-Frauen kassieren gegen Memmingen zwölfte Saisonniederlage

Garmisch-Partenkirchen – Wer auf den angekündigten Heimbonus von Partenkirchens Handballfrauen am vergangenen Sonntagabend wartete, der wurde enttäuscht. Konnte der TSVP dem TV Memmingen im Hinspiel noch lange Paroli bieten (17:19), erwischte das Team von Trainer Florian Thieme vor heimischer Kulisse keinen guten Tag und verlor am Ende klar mit 10:22 (8:12). Für die Partenkirchnerinnen war es die zwölfte Niederlage im zwölften Saisonspiel, wodurch die Lage in der Bezirksliga Alpenvorland hoffnungsloser denn je erscheint.
Bis zum 3:4 (11.) konnten die Gastgeberinnen mit den Allgäuerinnen gut mithalten. Ab diesem Zeitpunkt aber zog Memmingen das Tempo an und ging schnell mit 8:3 in Führung. In der Zwischenzeit hatte Partenkirchen zwei Strafwürfe kläglich vergeben. Eine Auszeit brachte sie allerdings wieder auf 8:10 heran. Aber auch dann sollte das Glück nicht auf Partenkirchner Seite stehen. Zwei Mal hintereinander traf man nur Aluminium. „Es hätte zur Halbzeit auch 10:10 stehen können“, verzweifelte Thieme, der in der Pause nochmals an den Kampfgeist seiner Spielerinnen appellierte.
Die aber konnten ihre gezeigten technischen Schwächen aus der ersten Halbzeit nicht abstellen. Im Gegenteil: Zahlreiche Fangfehler führten zu schnellen Gegenstoßtoren der Gäste. Neun von zehn Memminger Treffern wurden auf diese Weise erzielt. Auf der anderen Seite gelang Partenkirchen erst beim Stande von 18:8 das erste Tor durch Vanessa Scharl, die als Einzige an diesem Tag eine ansprechende Leistung zeigte. „Unser Torabschluss war einfach nicht bezirksligareif“, gestand Thieme. (hb)
TSVP: Geisler, Etsberger – Zollner, Schieber (1), Wackerle (2/1), Waldmann (1), Buchwieser, Scharl (4), Kossi (2/1), Bücher.

Ohne Chance in Buchloe - TSVP-Männer kassieren deutliche Niederlage

Buchloe – Anspruch und Realität klafften bei Partenkirchens Handballmännern am vergangenen Sonntagabend weit auseinander. Mit einem guten Gefühl und den überzeugenden Leistungen aus den vergangenen Spielen im Rücken wollte der TSVP in Buchloe ein erstes Ausrufezeichen setzen und sich langsam aber stetig in der Tabelle der Bezirksklasse Mitte vorarbeiten. Doch es kam alles anders. Deutlich, mit 17:32 (8:18), verloren die Gäste im Allgäu. „Diese Leistung kann ich mir einfach nicht erklären“, gestand Teamsprecher René Möckel. Auch Betreuer Wolfi Hostmann war machtlos: „Leider hat sich Hoffnung im Vorfeld, dass die Jungen mehr Verantwortung übernehmen, nicht erfüllt.“ Stattdessen lief Partenkirchen von Anfang an einem klaren Rückstand hinterher. Binnen weniger Minuten stand es 3:8 und 5:12. Im Angriff konnte man den Ausfall von Aufbauspieler Franz Rieger nicht kompensieren und in der Defensive agierten die Gäste zu harmlos. „Keiner der Spieler hat heute Normalform erreicht“, bestätigte Möckel. Zudem erwischte Ismael Rodriguez mit zahlreichen Abspielfehlern und Fehlwürfen einen rabenschwarzen Tag. Auch nach der Pause änderte sich nichts am tristen Bild. Mehr als zehn Minuten gelang dem TSVP kein Tor mehr. Buchloe setzte sich zwischenzeitlich mit 24:9 ab. „Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung“, resignierte Hostmann. (hb)
TSVP: Ritzer, M. Pasurka – Bräckle, Deparade, I. Rodriguez (1), Eisenhofer (7/4), Filser, R. Rodriguez, Schmicking (3), Wörndle (3), Polito (1), Möckel (2/1).

Reise nach Buchloe: Schaffen Partenkirchens Männer den Befreiungsschlag?

Garmisch-Partenkirchen – Schaffen Partenkirchens Handballmänner am Sonntag (17 Uhr) endgültig den Befreiungsschlag? Das trainerlose Team ist zu diesem Zeitpunkt beim VFL Buchloe zu Gast. Ein alter Bekannter, den man in den vergangenen zehn Jahren immer mal wieder in der Bezirksklasse über den Weg lief.
Im Jahr 2014 bahnt sich ein besonders spannendes Duell an. Während die Partenkirchner in den vergangenen beiden Partien viel Selbstvertrauen tanken konnten und unter anderem Meisterschaftsfavorit Landsberg an den Rand einer Niederlage brachte, erwischte der VFL einen rabenschwarzen Jahresauftakt. Zwei deutliche Niederlage setzte es gegen Landsberg (25:35) und eben auch Murnau II (23:28). Die Landkreisteams scheinen den Allgäuern nicht wirklich zu liegen. Nach vier Siegen in Folge zu Anfang der Saison kassierten sie gegen Ettal im November letzten Jahres die erste Heimpleite (22:23). „Buchloe ist eine Wundertüte“, behauptet TSVP-Teamsprecher Rene Möckel, „wir peilen einen Sieg an, sind aber nicht unter Druck.“ Nachdem mit Lukas Montenegro (verletzt), Florian Thieme (Frauentrainer), Toni (verletzt) und Franz Rieger (privat) vier Stammkräfte fehlen, sollen vor allem die jungen Spieler im Team Verantwortung übernehmen. Erfreulich ist sicherlich auch, dass sich mit Wolfi Hostmann der Handballdino schlechthin als Chefbetreuer zur Verfügung stellen wird. (hb)

Heimvorteil: TSVP-Frauen empfangen Memmingen

Garmisch-Partenkirchen – An das Hinspiel kann sich Florian Thieme noch genau erinnern. Nach einer 8:7-Halbzeitführung und einem anschließenden 13:17-Rückstand waren seine Partenkirchner Handballfrauen in den Schlusssekunden nochmal dran (17:18), verpassten es aber am Ende einen verdienten Punkt aus Memmingen zu entführen. Das Allgäu ist eben kein gutes Pflaster für die TSVP-Frauen.
Am Sonntag (17 Uhr/Werdenfels-Gymnasium) muss allerdings der TV Memmingen die beschwerliche Reise ins Werdenfelser Land antreten – Heimvorteil für die Partenkirchnerinnen. Ob diese allerdings im Jahr 2014 fähig sind, Memmingen zu schlagen, oder überhaupt noch einen Punktgewinn in der laufenden Bezirksligasaison einzufahren, darf freilich bezweifelt werden. Coach Thieme hat den Klassenerhalt bereits abgeschrieben, den Blick allerdings, auch wenn es derzeit schwer fällt, nach vorne gerichtet.
Mit Julia Simon fällt ausgerechnet Partenkirchens beste Torjägerin für mindestens vier Wochen aus. Der Verdacht eines Syndesmosebandrisses konnte sich zwar nicht bestätigen, allerdings ist das Außenband am Sprungelenk gegen Weßling in Mitleidenschaft gezogen worden. Martina Scheithauer verweilt im Heimaturlaub und Josepha Koch widmet sich Klausuren in Passau. Ob Stephanie Zollner rechtzeitig aus dem Urlaub zum Spiel erscheint, ist offen. Thieme plant allerdings fest mit dem Einsatz von Franziska Eitzenberger, die im linken Rückraum Simon ersetzen soll. „Memmingen profitiert von seinem schnellen Konterspiel“, warnt Thieme, „wir müssen uns diszipliniert und schnell zurückziehen.“ (hb)

Spielberichte Handballjunioren [18.01.2014]

Weibl. B-Jugend – TSV Solln 21:2 (12:1)
Eine Woche zuvor konnte die weibliche B-Jugend des TSV Partenkirchen dem bis dato punktverlustfreien BSC Oberhausen in der Bezirksliga Süd sensationell einen Punkt abtrünnig (10:10) machen. Gegen Schlusslicht Solln war das Team vom Trainergespann Bettina Greinwald und Katrin Göers dann aber klar in der Favoritenstellung. „Wir haben den Ball in der offensive schön laufen lassen. Solln hatte keine Chance“, berichtete Greinwald. Mit etwas mehr Präzision wäre der Sieg noch etwas höher ausgefallen. Trotzdem sie die Leistung sehr „zufriedenstellend“ gewesen.
TSVP: Martina Friebe - Theresa Hofmann (1), Amanda Waldmann, Lena Rohrmoser (1), Eva Rothfuß (4), Katharina Jocher (3), Milena Kolzem, Stephanie Rieger (2), Katrin Friedrich (3), Theresa Angerer (7).

Männl. C-Jugend – SG Gröbenzell/Olching 19:23 (10:10)
Die Sensation war für die männliche C-Jugend zum Greifen nahe. Das Team von Trainer Elisabeth Lindebner wehrte sich lange tapfer gegen den Tabellenführer, musste am Ende aber die athletische und technische Überlegenheit des Gegners anerkennen. Vor Pause gingen die Hausherren zwischenzeitlich sogar mit zwei Toren in Führung. „Trotzdem bin ich nach wie vor mit unserer Angriffsleistung nicht zufrieden“, kritisierte Lindebner, „die Jungs können viel mehr.“ In Hälfte zwei brachte auch eine kurzzeitige Stabilisierung der Abwehr keine Erfolge gegen den äußerst schnellen Toranwurf der Gäste.
TSVP: Stefan Pasurka – Seppi Streitel, Franz Sprenger (1), Jonas Ober (4), Moritz Ober (12), Sebastian Hofmann (1), Quirin Zollner, Remigius Mamhofer (1), Markus Lerch, Maximilian Hattensberger, Lukas Müller, Christian Bäumler.

TSV Weilheim - Männl. B-Jugend 24:37 (12:18)
Es war ein Torfestival, das die männliche B-Jugend des TSV Partenkirchen in der Weilheimer Jahnhalle ablieferte. Von Anfang an trat die Mannschaft von Coach Tom Pasurka sehr dominant und aggressiv auf. „Dadurch haben wir Weilheim vor allem im zweiten Spielabschnitt immer wieder zu kleinen Fehlern gezwungen“, analysierte der TSVP-Trainer. Zahlreiche Gegenstoßtore waren die Folge. Am Ende stand ein mehr als verdienter Erfolg zu Buche. In der übergreifenden Bezirksoberliga kann Partenkirchen damit Anschluss an die beiden Tabellenersten Eichenau und Herrsching halten. Am Sonntag (15.15 Uhr/Werdenfels-Gymnasium) ist Tabellennachbar Olching zu Gast. „Meine Jungs sind motiviert. Wir wollen gewinnen“, kündigt Pasurka an.
TSVP: Geschew, Graf; Plank (10), Koch (5), Eitzenberger, Ober (1), Weber, Huber (6), Westhoff (3), Müller (8), Adlwärth (4).

Hoffnungslos unterlegen - Partenkirchens Frauen gehen in Weßling unter - Klassenerhalt wohl nicht mehr machbar

Weßling – Klassenerhalt adé? Nach der elften Niederlage in Folge scheint der Abstieg für Partenkirchens Handballfrauen aus der Bezirksliga nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Sechs Punkte beträgt der Abstand auf Rang neun. Womöglich könnte aber aufgrund des gleitenden Abstiegs nur der achte Rang das rettende Ufer sein. Der TuS Fürstenfeldbruck ist allerdings schon neun Punkte enteilt – aussichtslos. „Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, war es das für diese Saison“, bestätigte TSVP-Trainer Florian Thieme nach der 14:35 (9:18)-Pleite beim SC Weßling am vergangenen Samstag, der seinerseits wieder Anschluss an die Top Drei der Bezirksliga Alpenvorland fand.
In den ersten zehn Minuten eines sonst überwiegend einseitigen Handballabends konnten die Gäste das Spiel sehr ausgeglichen gestalten (2:2). Weßling zog kurzzeitig auf 10:3 davon, ehe Partenkirchen, aufgeweckt durch eine Auszeit, wieder ins Spiel fand und auf 11:8 herankam. Dann allerdings fiel Torjägerin Julia Simon nach einem bösen Stoß während eines Sprungwurfes mit einer Knöchelverletzung am Fuß aus. „Es schaut nicht gut aus“, gab sich Thieme besorgt. Franziska Eitzenberger sprang für Simon im linken Rückraum ein. Die Gastgeberinnen ließen sich ab diesem Zeitpunkt nicht mehr aufhalten und nutzten auch nach der Pause die unkoordinierte Organisation der TSVP-Abwehr für schöne Tore vom Kreis. Im Angriff völlig von der Rolle gelangen Partenkirchen im zweiten Spielabschnitte nur fünf Tore. Positiv ins Rampenlicht spielte sich allerdings Franziska Schieber, die Stephanie Zollner auf Rechtsaußen gut vertrat. Ihr Comeback im Partenkirchner Trikot nach langer Pause feierte Josepha Koch. (hb)
TSVP: Geisler, Etsberger – Scheithauer (3), Schieber (3), Eitzenberger, Wackerle (4/2), Waldmann, Koch, Simon (3/1), Kossi, Scharl (1).

Problem dünne Personaldecke: TSVP-Frauen müssen in Weßling auf vier Spielerinnen verzichten

Garmisch-Partenkirchen – Nach dem misslungenen Jahresstart gegen den TUS Fürstenfeldbruck müssen Partenkirchens Handballfrauen am Samstag (17.30 Uhr) beim SC Weßling antreten. Vor einem Jahr wäre der Gegner wohl als „schlagbar“ bezeichnet worden – zumindest hätten sich TSVP-Frauen im Vorfeld ebenbürtig gefühlt. Angesichts der aktuellen Tabellensituation (0:20-Punkte) scheint auch ein Erfolg beim SC derzeit außer Reichweite zu sein. „Wir haben gut trainiert“, lobt Coach Florian Thieme, um im selben Atemzug in einem Nebensatz die unterdurchschnittliche Trainingsbeteiligung zu nennen. Die dünne Personaldecke – sie ist und bleibt die Schwachstelle der Partenkirchnerinnen. Am Samstag fehlen Vanessa Scharl, Svenja Bücher, Teresa Buchwieser und voraussichtlich Stephanie Zollner. Ausgerechnet Zollner, die bisher beständigste Spielerin in Thiemes Kader droht nochmals auszufallen. „Man hat schon gegen Fürstenfeldbruck gemerkt, dass sie uns abgeht“, gesteht Partenkirchens Coach.
Verbesserungen erwartet er sich im Angriffs- und Abwehrspiel. Martina Scheithauer soll in der Defensive für die nötige Kommunikation sorgen. Vorne gelte es Druck auf die gegnerische Abwehr zu erzeugen. „Wir brauchen mehr Zug zum Tor, um auch mal erfolgreich zu sein“, fordert Thieme. Eine, die dabei helfen könnte, wäre sicherlich Elisabeth Lindebner, die 2013 zwar eine Handball-Auszeit bekannt gab, gegen den TuS zuletzt aber wieder dabei war. Ob es einen Rücktritt vom Rücktritt gibt? Thieme weiß es nicht: „Eigentlich stand ihre Entscheidung fest.“ (hb)

Spielberichte TSVP-Junioren [12.01.2014]

Männl. B-Jugend – HSG Würm-Mitte 23:22 (12:7)
Mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen startete Partenkirchens männliche B-Jugend in das neue Handballjahr. Nachdem das Team von Trainer Tom Pasurka in der Weihnachtspause ein hochklassig besetztes Turnier in Dietmannsried mit einem hervorragenden fünften Rang abschloss, sollte der Auftakt in der übergreifenden Bezirksoberliga gegen den Tabellenletzten Würm-Mitte eine Pflichtaufgabe darstellen. Zunächst schienen die Gastgeber den Gegner auch nach Belieben zu dominieren. Aggressiv und ballorientiert in der Abwehr ließ man der HSG auch im Angriff keine Verschnaufpause. Gleich nach der Pause geriet der TSVP in einen Schlendrian, der sich im Laufe der zweiten Halbzeit verstärken sollte, wodurch die Gäste zwischenzeitlich sogar in Führung gehen konnten. In beherzten Schlussminuten rissen die TSVP-Burschen das Ruder aber noch herum und entschieden die Partie für sich. (hb)
TSVP: Graf, Geschew - Koch (3), Plank (6), Eitzenberger (3), Ober, Huber (1), Westhoff, Saalfeld, Bräckle, Müller (6), Adlwärth (4).

Männl. C-Jugend – SC Weßling 27:17 (9:9)
Dritter Saisonsieg für die männliche C-Jugend des TSV Partenkirchen. Dem Team von Trainerin Elisabeth Lindebner gelang ein perfekter Start. Sowohl in der Abwehr, als auch im Angriff hatte man die Gäste aus Weßling im Griff. Erst sieben Minuten vor der Pause verloren die Partenkirchner erstmals den Faden. Weßling glich zur Halbzeit aus. Erst eine Halbzeitansage von Lindebner führte die Buben wieder auf die Erfolgsspur. „Wir haben starken Handball abgeliefert und auch in der Höhe verdient gewonnen“, resümierte Lindebner. (hb)
TSVP: Stefan Pasurka – Seppi Streitel (1), Franz Sprenger (4), Jonas Ober (3), Sebastian Hofmann (2), Quirin Zollner (5), Remigius Mamhofer (1), Markus Lerch (3), Maximilian Hattensberger (6), Moritz Ober (2).

 

Knapp an der Sensation vorbei - Männer setzen gegen Landsberg positiven Trend fort

Garmisch-Partenkirchen – Sie waren nahe dran an der Sensation. Am Ende aber blieb den Handballmännern des TSV Partenkirchen wieder nur eine Nullnummer vor heimischer Kulisse. Das trainerlose Team unterlag am vergangenen Sonntag dem Tabellenzweiten der Bezirksklasse Mitte und Aufstiegsaspiranten TSV Landsberg II denkbar knapp mit 23:26 (14:14) und setzte damit den positiven Trend, der sich bereits im letzten Spiel des Jahres 2013 gegen Murnau (28:26) abzeichnete, weiter fort. „Das war ein ganz anderes Niveau als noch im Hinspiel“, bestätigte Mannschaftssprecher Rene Möckel. Im November 2013 kassierte der TSVP in Landsberg noch eine deftige 24:40-Pleite. „Auch der gegnerische Trainer hat uns eine klare Leistungssteigerung bescheinigt“, weiß Möckel. So tat sich der Aufstiegsaspirant lange sehr schwer gegen die Partenkirchner. Von einer starken Anfangsphase (6:5) bis zu den Schlussminuten waren die Gastgeber gegen stark besetzte Landsberger auf Augenhöhe. Einer, der mit der Niveau des Spiels aber nicht mithalten konnte, war der Unparteiische aus Bad Tölz, der vor allem in der zweiten Halbzeit mit teils sehr überzogenen Zeitstrafen gegen Partenkirchen auf sich aufmerksam machte. Am Ende standen elf Zwei-Minuten-Strafen auf Seiten der Hausherren und nur zwei auf Landsberger Seite. „Da kannst du natürlich kein Spiel gewinnen. Das war der Knackpunkt“, ärgerte sich Möckel. „Ein Unentschieden wäre verdient gewesen.“ Eines aber kann ihnen nach dieser Partie aber keiner nehmen: die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. (hb)
TSVP: Ritzer, M. Pasurka – Peters, I. Rodriguez (3), Eisenhofer (4/2), R. Rodriguez (2), F. Rieger (3), Thieme (3), Filser, Montenegro (7), Möckel (1).

Bild ((C) A. Mayr): Bastian Eisenhofer

Katastrophale Angriffsleistung: Frauen unterliegen Fürstenfeldbruck deutlich!

Garmisch-Partenkirchen – Ohne eine Trainingseinheit in diesem Jahr absolviert zu haben waren Partenkirchens Handballfrauen gegen den TuS Fürstenfeldbruck am vergangenen Sonntag machtlos. Vor heimischer Kulisse verlor das Team von Trainer Florian Thieme deutlich mit 11:23 (6:10) und zeigte wieder einmal, dass vor allem die Offensive alles andere als bezirksligatauglich ist. „Wir müssen unbedingt unsere Einstellung während des Spiels ändern“, polterte der TSVP-Coach nach er Partie. Hellwach, zielstrebig und aggressiv – so stelle er sich seine Mannschaft vor.
In der Anfangsphase schien das Team gewillt diese Vorgaben umzusetzen. Einen 1:3-Rückstand verwandelten die Gastgeberinnen in einen 4:3-Vorsprung. „Bis zum 6:7 hat man keinen Qualitätsunterschied gemerkt“, berichtete Thieme. Spätestens ab der Pause lief beim TSVP so gut wie gar nichts mehr. In der Abwehr ließ man die Gäste schalten und walten, wie sie wollten, um im Angriff zeichneten sich die Partenkirchnerinnen durch ein ungünstiges Stellungsspiel aus. „Wir haben uns kaum bewegt. Und die wenigen Würfe aus der zweiten Reihe gingen zwei Meter und mehr über das Tor.“ Da half es auch nichts, dass Torhüterin Daniela Geisler wieder einmal einen Sahnetag erwischte und 20 gegnerische Würfe parierte. Selbst Elisabeth Lindebner, die eigentlich zurückgetreten war, aber nochmals einsprang, vermochte keine Impulse zu setzen. Angesichts einer vollen Bank konnte auch von Personalmangel beim TSVP keine Rede sein. Thieme hofft nun in den kommenden Wochen gegen Gegner auf Augenhöhe wie Weßling oder Memmingen auf die ersten Punkte der laufenden Bezirksligasaison. (hb)
TSVP: Geisler, Etsberger – Scheithauer (2/1), Buchwieser, Simon (3/2), Eitzenberger, Scharl, Lindebner, Schieber, Waldmann (1), Wackerle (2), Bücher (1), Kossi (2).

Aufwind dank Friedrich und Hostmann - TSVP-Männer gegen Landsberg

Garmisch-Partenkirchen – Neues Jahr, neues Glück – das gilt vor allem für die Handballmänner des TSV Partenkirchen. Nach der bisher schwächsten Saisonhälfte seit der Neugründung des Männerteams vor zehn Jahren stehen die Partenkirchner in der Bezirksklasse Mitte auf dem vorletzten Tabellenplatz. Ein Jahr zum Vergessen.
Umso besser, dass die Vorzeichen für 2014 wohl besser denn je stehen, um nicht nur die aktuelle Tabellensituation zu bereinigen, sondern auch wieder langfristig in Partenkirchen etwas aufzubauen. Bereits am letzten Spieltag 2013 gegen Murnau verzeichneten die TSVP-Männer nicht nur einen Prestigesieg, sondern zeigten auch, dass die Tendenz klar nach oben zeigt. „Wir haben nach wie vor eine gute Trainingsbeteiligung und viele Spieler“, bestätigt Mannschaftssprecher Rene Möckel. Georg Friedrich und Wolfi Hostmann leiten die Trainingseinheiten, auch wenn sie den Trainerjob offiziell vorerst ablehnen. Gerüchte, beide würden bald ein Comeback auf dem Parkett geben, will Möckel nicht bestätigen: „Solange wir eine volle Bank haben, ist das nicht nötig.“ Am Sonntag (16.15 Uhr/Werdenfels-Gymnasium) empfängt man Landsberg II, den aktuellen Tabellenzweiten und Titelfavoriten. Möckel fordert eine Wiedergutmachung für das Debakel aus dem Hinspiel (24:40) und muss dabei mit Toni Rieger auf den besten Werfer verzichten (Knieoperation). (hb)

Kaltstart ins neue Jahr - Frauen empfangen Fürstenfeldbruck

Garmisch-Partenkirchen – Florian Thieme hat die aktuelle Saison in der Bezirksliga schon abgehakt. Pünktlich zum neuen Jahr nimmt der Trainer von Partenkirchens Handballfrauen den Druck von seinen Spielern, wenn er sagt: „Ich wünsche mir noch zwei, drei Siege in dieser Hallenrunde. Das ist möglich und realistisch.“ Um die Klasse zu halten müsste der punktlose Tabellenletzte aktuell aber sechs Zähler aufholen. „Das ist einfach zu viel.“ Vier Teams sehe konkret in Reichweite.
Darunter auch den TuS Fürstenfeldbruck, der am Sonntag (18 Uhr) in der Halle des Werdenfels-Gymnasiums gastiert. „Im Hinspiel haben wir zwei Punkte liegen lassen“, ärgert sich Thieme. 15:17 verlor seine Mannschaft. Am Ende scheiterte man am Aluminium oder den eigenen Nerven. Ein Erfolg über den Tabellenachten würde sicherlich nochmals alle Hoffnung auf den Klassenerhalt befeuern. Wichtiger als die aktuelle Saison ist Thieme allerdings die langfristige Zukunftsplanung. Immerhin: Partenkirchens Frauen müssen sich keine Gedanken um ihren Coach machen. „Auch im Falle eines Abstiegs werde ich weiter machen und hier versuchen etwas aufzubauen.“ Er hoffe bereits im Sommer ehemalige und neue Spielerinnen für das Team zu gewinnen. Mit maximal acht kann er derzeit im Training rechnen. Der Rest studiert unter der Woche. Keine optimale Situation, die sich aber nicht ändern lässt. Am Samstag sind bis auf Franziska Schieber alle Spielerinnen an Bord. Aufgrund des Feiertags am Montag fiel allerdings die erste Trainingseinheit des Jahres gleich aus – ein Kaltstart ins neue Handballjahr. (hb)

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2014!

Die Handballabteilung des TSV Partenkirchen wünscht allen Aktiven, Funktionären, Eltern, Sponsoren und Fans erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2014! (Foto: A. Mayr)

 

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2014!

Spielberichte der TSVP-Juniorenteams (15./16.12.2013)

Männl. C-Jugend – TSV Murnau 17:16 (9:9)
Trainerin Elisabeth Lindebner war vor dem Lokalderby gegen Murnau schon etwas mulmig. „Wir wussten, dass es kein leichtes Spiel wird. Immerhin hatte Murnau zuvor in jedem Spiel mindestens 30 Tore werfen können.“ Im letzten Spiel des Jahres gegen Partenkirchen sollte das nicht mehr möglich sein. Die Gastgeber standen gut in der Deckung und konnten sich in Hälfte eins zwischenzeitlich mit vier Toren absetzen. Erst als die Gäste ihre Defensive offensiver ausrichtete, bekam Partenkirchen wieder Probleme. Die Partie blieb bis zur Schlusssekunden spannend. Den Siegtreffer für den TSVP erzielte Remigius Mamhofer. Fünf Sekunden waren da noch zu spielen. „Ich bin wirklich stolz auf meine Mannschaft. Mit dieser Leistung können wir jeden Gegner in dieser Liga schlagen“, freute sich Lindebner.
TSVP: Stefan Pasurka – Lukas Müller, Christian Bäumler, Franz Sprenger (5), Jonas Ober, Sebastian Hofmann, Quirin Zollner (3), Remigius Mamhofer (5), Markus Lerch, Maximilian Hattensberger (4).

Männl. B-Jugend – SG Biessenhofen/Marktoberdorf 33:19 (18:10)
Nicht den Hauch einer Chance hatten die Gäste aus dem Allgäu am letzten Spieltag des Jahres in der Halle des Werdenfels-Gymnasiums. Zu dominant trat die männliche B-Jugend auf. „Die Partie lief von Anfang an wie aus einem Guss“, freute sich TSVP-Coach Tom Pasurka. Vor allem spielerisch sei sein Team dem Gegner klar überlegen gewesen. Bereits zur Halbzeit war der Sieg unter Dach und Fach. Aber auch in Hälfte zwei ließen die Gastgeber nicht locker, verbesserten ihr Torverhältnis und bleiben damit über die Weihnachtspause in der übergreifenden Bezirksoberliga auf Rang drei in Lauerstellung auf die beiden erstplatzierten Teams aus Eichenau und Herrsching.
TSVP: Graf - Koch (3), Plank (8), Weber A. (1), Ober (3), Weber J., Huber (4), Westhoff (2), Müller (6), Adlwärth (6).

Derbysieg macht Hoffnung auf mehr

Garmisch-Partenkirchen – Es war ein wichtiges Lebenszeichen, dass die Handballer des TSV Partenkirchen am vergangenen Sonntag von sich gaben. Abteilung, Funktionäre und Fans können aufatmen: Handball beim TSVP lebt. Mit ein Grund für die eher euphorische Stimmung im letzten Spiel des Jahres war der 28:26 (13:13)-Derbyerfolg über die Reserve des TSV Murnau. „Das könnte uns etwas Auftrieb für die Rückrunde geben“, meinte Teamsprecher Rene Möckel nach der Partie. Die Katastrophe, hinter Murnaus Reserve nur noch vierte Kraft im Landkreis zu sein, wurde vorzeitig abgewendet. Wohl auch, weil mit Wolfi Hostmann und Tom Pasurka zwei erfahrene Ehemalige auf der Bank Regie führten. Hostmann war es, der unter der Woche zusammen mit Georg Friedrich die Übungseinheiten des Teams betreute. Dieses Engagement zeigte erste Wirkung. „Letztendlich haben wir einen verdienten Sieg eingefahren“, resümierte Möckel. Während die Gastgeber jubelten, rätselten die Murnauer über sich selbst. „Diese Punkte haben wir leichtfertig vergeben“, war sich Interimscoach Nico Herrmann sicher. Sein Team habe über 60 Minuten „nicht so schlecht gespielt“.
Bis zur 12. Spielminute führten die Murnauer sogar mit 6:4. In dieser Phase stellte Partenkirchen allerdings seine Abwehr etwas um, und TSVP-Torhüter Martin Ritzer erwischte zudem seinen besten Tag seit langem. Mit zahlreichen Paraden brachte er die Lokalrivalen zur Verzweiflung. Beim Stand von 9:8 ging Partenkirchen erstmals in Führung. Die ohne viel Emotionen und äußerst fair geführte Partie sollte sich in den Schlussminuten nochmals zu einem Krimi entwickeln. Beim Stande von 25:25 kassierte Murnaus Maximilian Mangold eine umstrittene Zeitstrafe. Partenkirchen nutzte die Überzahl, um sich entscheidend abzusetzen. „Der TSVP war auch noch ein Stück mehr motivierter als wir“, gestand Herrmann. Die zahlreich im Werdenfels-Gymnasium erschienen Partenkirchner Fans wird es freuen: 2014 könnte es mit ihrem Team bergauf gehen. (hb)

 

Bild: Betreuer Thomas Pasurka

TSVP: Ritzer, M. Pasurka – F. Rieger (6), Bräckle (2), I. Rodriguez (2), Eisenhofer (6/2), Montenegro (4/1), H. Filser (3), Thieme (5), R. Rodriguez, Möckel.
Murnau: Gutjar – Pratz (1), M. Mangold (4), Schlögel (3), Luckhardt (6), Kurt (4), C. Mangold (3/2), Rummelsberger, Wimmer (1), R. Utschneider (5)

15:20 gegen Peißenberg - den TSVP-Frauen geht am Schluss die Puste aus

Garmisch-Partenkirchen – Keine Frage, dieser Gegner wäre schlagbar gewesen. Die Handballfrauen des TSV Partenkirchen unterlagen am vergangenen Sonntagabend dem TSV Peißenberg denkbar knapp mit 15:20 (6:9), zeigten aber über weite Strecken eine ebenbürtige Leistung. Auch wenn es mit den erhofften ersten Punkten vor der Weihnachtspause nichts wurde – Coach Florian Thieme sieht nun optimistischer auf das neue Jahr 2014. „Wenn es uns gelingt, mehr Tore zu werfen, dann gewinnen wir auch noch ein paar Spiele.“ Ob es selbst in diesem Fall für den Klassenerhalt in der Bezirksliga Alpenvorland reicht, darf aber trotzdem bezweifelt werden. Der Abstand zum derzeit rettenden achten Platz beträgt bereits sieben Punkte.
Vor heimischer Kulisse führten die Gastgeberinnen gegen Peißenberg zunächst mit 6:5. Ein paar unglückliche Schiedsrichterentscheidungen später stand es aber 6:9. „Letztendlich lag es aber nicht am Unparteiischen, sondern an unserer Fehlwurfquote“, gab Thieme zu. 14 Treffer ans Aluminium hatte er sich notiert. Vor allem im zweiten Spielabschnitt wurden Gegenstöße auf Partenkirchner Seite fahrlässig vergeben. Bis zum 11:12 waren die Siegeschancen des TSVP noch realistisch, ehe Thieme mitansehen musste, wie zwei seiner Spielerinnen gleichzeitig mit Zeitstrafen belegt wurden. Unter anderem Stephanie Zollner erwischte ihrer Gegenspielerin unglücklich im Gesicht. Einige vergebene Chance und Minuten später hatte sich Peißenberg entscheidend mit 17:13 abgesetzt. Thieme ließ den Tag trotzdem optimistisch ausklingen: „Die Mädels hatten mehr Zug zum Tor. Die Punkte kommen schon noch.“ (hb)

TSVP: Geisler, Etsberger – Zollner (3), Wackerle (3/2), Schieber, Waldmann, Buchwieser (1), Simon (4/1), Kossi (2), Bücher, Scharl (2).

Männer empfangen Murnau II zum ersten Lokalderby seit fünf Jahren!

Murnau/Garmisch-Partenkirchen – Für die einen ist es das Spiel der Saison, für die anderen die Chance dem vermeintlich stärkeren Lokalrivalen endgültig den Schneid abzukaufen. Partenkirchens Handballmänner empfangen am Sonntag (16.15 Uhr/Halle des Werdenfels-Gymnasiums) die Reserve des TSV Murnau – ein Duell, dessen Geschichte schon etwas weiter zurückreicht, nachdem die Murnauer ihre zweite Mannschaft in den vergangenen Jahren entweder gar nicht meldeten oder in der Bezirksklasse außer Konkurrenz antreten ließen. Am Wochenende steigt also das erste Aufeinandertreffen beider Teams seit dem Jahr 2008. Damals hatten die Partenkirchner meist klar die Nase vorn und behaupteten sich somit als Handballkraft Nummer zwei im Landkreis. Diesmal scheint der Ausgang der Partie offener denn je. Auf TSVP-Seite fehlt mit Toni Rieger der beste Torjäger. Unter der Woche wurde das Team von den Routiniers Wolfi Hostmann und Georg Friedrich betreut bzw. trainiert. „Wir haben gerade in der Abwehr neue Formationen einstudiert“, berichtet Teamsprecher Rene Möckel, der sich gegen Murnau schon etwas ausrechnet. „Wenn wir die Leistung gegen Weilheim wiederholen können, schaut es nicht schlecht aus.“ Egal, wie die Partie ausgeht – ein Debakel wie gegen Schongau vor zwei Wochen soll es nicht mehr geben. „Wir hoffen wieder auf viele Zuschauer und werden uns entsprechend reinhängen“, verspricht Möckel.
Gleiches ist von Murnauer Seite zu hören. Für Coach Wolfram Hierlinger springt Nico Hermann ein, der durch seinen erlittenen Kreuzbandriss als Aktiver eine Zwangspause einlegen muss. „Wir werden mit zehn Mann anreisen und sind sehr motiviert.“ Es gehe vor allem darum, in der Tabelle den Platz vor Partenkirchen in der Bezirksklasse Mitte zu verteidigen. Abteilungsleiter Robert Schotten findet nur Lob für die Arbeit seiner zweiten Männermannschaft und kann sich eine langfristige Zukunft des Teams vorstellen. „Die organisieren sich selbst und sind sicherlich ein Bestandteil unseres Konzepts.“ (hb)

Heimspieltag der TSVP-Handballer am Sonntag, den 14.12.2013, in der Halle des Werdenfels-Gymnasiums in Garmisch-Partenkirchen:
10.00 Uhr: Männl. C-Jugend vs. TSV Murnau
11.30 Uhr: Weibl. C-Jugend vs. TSV Weilheim (ÜBOL)
14.45 Uhr: Männl. B-Jugend vs. SG Biessenhofen-Marktoberdorf (ÜBOL)
16.15 Uhr: Männer vs. TSV Murnau II
18.00 Uhr: Frauen vs. TSV Peißenberg

Ein Gradmesser vor Weihnachten - Partenkirchens Frauen empfangen Peißenberg

Garmisch-Partenkirchen – Was für die Männer gilt, muss auf die Frauen noch lange nicht zutreffen. Zwischen Partenkirchen und Peißenberg gibt es im Handball eine innige Freund- und Feindschaft. Ein Duell mit Tradition – nur nicht bei den Frauen. Dafür kennen sich beide Teams zu wenig. Peißenberg ist als Fahrstuhlmannschaft bekannt, während der TSVP sich in den vergangenen Jahren in der Bezirksliga immer wieder durchmogeln konnte. So bekam man Peißenberg nicht so oft zu Gesicht. Der Aufsteiger müsste am Sonntag um 18 Uhr (Halle des Werdenfels-Gymnasiums) aber ein Gradmesser für die Partenkirchnerinnen sein, für die sich im Abstiegskampf nach acht Niederlagen in Serie eine fast aussichtslose Situation ergeben hat. Trainer Florian Thieme konnte weder das Ziel, seine Mannschaft bis Weihnachten auf Bezirksliga-Niveau zu hieven, erreichen, noch durch ein paar „Arbeitssiege“ das Punktekonto erweitern. Fünf Zähler beträgt der Rückstand auf den vorletzten Platz. Zuletzt war man der Übermacht des Tabellenführers aus Immenstadt nicht gewachsen. Aber vielleicht liegt dort die Hoffnung des TSVP. „Wenn wir ihre schnellen Konter verhindert haben und hinten standen, dann hatte auch Immenstadt seine liebe Mühe und Not“, meint Thieme. Ihm sei allerdings auch bewusst, dass die derzeitige Offensivleistung seiner Frauen keinesfalls bezirksligatauglich ist. Es fehlt an der nötigen Durchschlagskraft im Rückraum und nicht zuletzt auch an einem eingespielten Team. „Viele studieren. Bis Februar wird sich an der Situation erst einmal nichts ändern“, weiß Thieme. (hb)

Schiedsrichter und Großbrand verhindern Erfolg der Männer in Weilheim

Weilheim – Demotiviert und enttäuscht verließen Partenkirchens Handballmänner am vergangenen Samstag spätabends die Weilheimer Jahn-Halle. Mit 21:26 (10:14) verlor das trainerlose Team gegen die Landesliga-Reserve des TSV Weilheim in der Bezirksklasse Mitte. Eine unnötige Niederlage, für die Teamsprecher Rene Möckel aber einen Schuldigen fand: „Mit diesem Schiedsrichter konnten wir heute nicht gewinnen.“ Erschwerend kam für Partenkirchen hinzu, dass durch den Großeinsatz der Feuerwehr am selben Abend mit Hannes Filser, Franz und Toni Rieger gleich drei Spieler kurzfristig verhindert waren.
Trotzdem begannen die Gäste gut, führten mit 3:2 und waren dran sich in Weilheim abzusetzen. Eine überzogene Zeitstrafe gegen den Spanier Lukas Montenegro machte aber alle Pläne zunichte. Weilheim spielte die Überzahl souverän aus und lag phasenweise wieder mit fünf Toren in Front. „Immer wenn wir dran waren den Weilheimern gefährlich zu werden, kam wieder so eine dubiose Entscheidung“, ärgerte sich Möckel. Den Halbzeitrückstand konnten die Partenkirchner bis zur 40. Spielminute wieder wettmachen (19:20). Dann aber mussten mit Ismael Rodriguez und Florian Thieme gleich zwei Partenkirchner für zwei Minuten vom Parkett. Möckel bezeichnete die Entscheidung als „ungerechtfertig“, während die Gastgeber in der Folge ihre Führung ausbauten und den Sieg sicherstellten. „Spielerisch konnten wir uns trotz der kurzfristigen Ausfälle aber deutlich steigern“, resümierte Möckel.

Stark in der Defensive, aber chancenlos beim Tabellenführer

Immenstadt – Wie bereits im Vorfeld erwartet, konnten Partenkirchens Handballfrauen den aktuellen Spitzenreiter TV Immenstadt am vergangenen Sonntagabend nicht in Bedrängnis bringen. Die Mannschaft von Trainer Florian Thieme verlor klar mit 15:39 (9:18), reiste aber gleichzeitig mit einem guten Gefühl aus dem Allgäu ab. „Die sind klar das stärkste Team der Liga“, musste Thieme zugeben, „wie die gegen Kaufbeuren verlieren konnten, ist mir wirklich rätselhaft.“ Positiv sah der Coach aber diesmal die Angriffsleistung seiner Mädels. „Wir sind viel mehr aus der Bewegung gekommen und haben unsere Chance teils ganz gut genutzt.“ Vor allem vom Siebenmeterpunkt waren die Partenkirchnerinnen immer mal wieder erfolgreicher. Sechs von acht Strafwürfen trafen die Gäste. Einzig die vielen technischen Fehler und erzwungenen Fehlwürfe nutzten die Gastgeberinnen für schnelle Konter über die erste Welle. In diesen Phasen war Partenkirchen mit seinen beiden Torfrauen Michaela Etsberger und Daniela Geisler machtlos. „Insgesamt haben wir uns aber gut geschlagen“, lobte Thieme. Vor allem Kreisläuferin Linda Waldmann konnte mit ihrem bedingungslosen Einsatz am Kreis für Unruhe sorgen und Freiräume schaffen. Einmal selbst erfolgreich war sie obendrein. In der Defensive zeigte Partenkirchen seine Stärke, wenn die Allgäuerinnen aus dem Spiel heraus agieren mussten und nicht, wie gewohnt, über die erste Welle kamen. „Wenn wir gestanden sind, dann richtig gut“, bestätigte Thieme, der sich in der letzten Partie des Jahres gegen Peißenberg am kommenden Wochenende noch vorweihnachtliche Hoffnungen auf Punkte macht. (hb)
TSVP: Geisler, Etsberger – Zollner (1) Scheithauer (3/1), Eitzenberger (2), Wackerle (2/1), Waldmann (1), Simon (5/1), Kossi (2/2), Bücher.

Leichtes Spiel - Frauen in Immenstadt zu Gast

Garmisch-Partenkirchen – Und wieder eine Reise ins Allgäu. Am Sonntag (17 Uhr) müssen Partenkirchens Handballfrauen beim TV Immenstadt ran. Es ist das denkbar leichteste Spiel der Saison für den TSVP. Während die Gastgeber mit nur einer Saisonniederlage die Tabellenführung der Bezirksliga schmücken, schaut es für die Partenkirchnerinnen äußerst dunkel aus. Nach sieben Partien und null Punkten beträgt der Rückstand auf den Tabellennachbarn Fürstenfeldbruck bereits fünf Zähler – für das junge Team von Trainer Florian Thieme eine schier unerreichbare Punkteausbeute. „An unserer Situation wird sich wohl erst gegen Februar wieder etwas ändern, wenn alle Studentinnen ihre Semesterferien haben“, meint Partenkirchens Coach. Die größte Baustelle seiner Mannschaft sei derzeit der Angriff. Mit nur 94 geworfenen Toren stellt Partenkirchen den mit Abstand schwächsten der Liga, während die Defensive im Durchschnitt sogar mit dem Spitzenreiter mithalten kann. Genau da liegt die Hoffnung Thiemes. „Wir werden uns natürlich auf unsere Stärke, die Abwehr, besinnen müssen.“ Mit Teresa Buchwieser und Franziska Schieber fehlen zwei Youngsterinnen, sonst aber wird der TSVP mit einem vollen Kader ins Allgäu reisen.
Zumindest einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt es: Erst vor zwei Wochen verlor Immenstadt gegen Kaufbeuren (25:26) vor heimischer Kulisse. Zuletzt sah das Partenkirchner Miniaufgebot in Kaufbeuren nicht so schlecht aus. „Die waren schlagbar“, bestätigt Thieme, der aber nicht so ganz an eine Überraschung glauben mag. (hb)

Viel Personal, wenig Erfolg - Männer hoffen in Weilheim auf einen Sieg

Garmisch-Partenkirchen – Wann schaffen Partenkirchens Handballmänner endlich den Sprung aus dem Tabellenkeller der Bezirksklasse Mitte? Trotz 14 Spielern und einer vollen Bank gab es vor einer Woche gegen Schongau die nächste Demontage. „Es ist schon etwas enttäuschend, dass wir trotz der super Personallage derzeit einfach keine Punkte einfahren“, gibt TSVP-Teamsprecher Rene Möckel zu. Mittlerweile haben die Partenkirchner drei Spanier an Bord, die in ihrem Heimatland bereits höherklassiger gespielt haben und auch noch an den Schlüsselstellen des Teams, den Rückraumpositionen, eingesetzt werden können. „Wir haben in den letzten zwei Wochen erstmals mit ihnen allen trainiert. Es dauert noch“, meint Möckel. Dienstag dieser Woche gab es mit Georg Friedrich und Wolfi Hostmann als Betreuer Unterstützung im Training. Am Samstag steht zur besten Abendzeit um 20 Uhr das nächste schwere Auswärtsspiel bei der aufstiegsorientierten Landesliga-Reserve des TSV Weilheim an. „Jede Partie muss erst einmal gespielt werden. Wir gehen die Sache in Weilheim entspannt an“, versichert Möckel. Für den weiterhin verletzten Torwart Markus Pasurka ist Martin Ritzer zurückgekehrt, der auch langfristig bei Bedarf wieder zur Verfügung steht. Noch fraglich ist der Einsatz von Toni Rieger, den Verletzungssorgen plagen. (hb)

Minikader mit ganz starker Abwehrleistung

Kaufbeuren – Mit einem Miniaufgebot lieferten sich Partenkirchens Handballfrauen in Kaufbeuren am vergangenen Samstag eine Abwehrschlacht. 9:15 (4:5) verlor das Team von Trainer Florian Thieme am Ende. Und doch war das, was die Partenkirchnerinnen in der Abwehr zeigten phasenweise bezirksligareif. Die Defensiv-Leistung ist umso höher einzuschätzen, nachdem die Gastgeberinnen erst eine Woche zuvor den bislang punktverlustfreien Tabellenführer Immenstadt mit 26:25 besiegten. „Klar hat uns im Angriff wieder die Durchschlagskraft gefehlt“, meinte Thieme, „aber gerade in der Abwehr haben wir eigentlich über 60 Minuten eine super Partie abgeliefert.“
Nach zehn Minuten lagen die Gäste mit 2:0 in Führung. So mancher Zuschauer wird sich die Augen gerieben haben. Während die SG mit 13 Spielerinnen einen kompletten Kader aufbot, hatte Thieme nur sechs Feldspieler an Bord. Erst nach der Pause konnte sich Kaufbeuren mit drei erfolgreich abgeschlossenen Gegenstößen absetzen (8:5), ehe sich Partenkirchen auch durch eine starke Leistung von Kreisläuferin Linda Waldmann und Torfrau Daniela Geisler, die fünf der sechs Kaufbeurer Strafwürfe parierte, wieder herankämpfte. Beim Stande von 5:8 verwarf der TSVP aber einen Siebenmeter, der den Ausgleich gebracht hätte. „Das war der Knackpunkt“, analysiere Thieme. Von da an schwanden die Kräfte im Sekundentakt. „Uns ist dann einfach die Puste ausgegangen.“ Bis fünf Minuten vor Ende stand es noch 11:9 für die Gastgeberinnen, deren kurzer Schlussspurt die siebte Saisonniederlage der Partenkirchnerinnen besiegelte. (hb)

TSVP: Geisler, Etsberger – Bücher (1), Zollner (3), Scheithauer (2), Wackerle (2), Waldmann, Kossi (1/1).

Von Schongau überrollt - nächste Demontage für Partenkirchens Männer

Garmisch-Partenkirchen – Alles war angerichtet für einen großen Kampf. Partenkirchens Handballmänner gegen den TSV Schongau. Zwei ewige Rivalen trafen am vergangenen Sonntag in der Halle des Werdenfels-Gymnasiums aufeinander. Dabei wurden die Gäste ihrem Ruf als Angstgegner der Partenkirchner mal wieder gerecht. Deutlich, mit 22:35 (8:19), unterlagen die Gastgeber vor heimischer Kulisse. Die nächste Demontage, der nächste Tiefpunkt. Nach sechs Spieltagen liegt das trainerlose Team mit nur drei Pluspunkten auf dem vorletzten Tabellenplatz der Bezirksklasse Mitte – nur Mindelheims Reserve ist noch schwächer in die Saison gestartet. „Das war wirklich katastrophal – hinten, wie vorne“, gestand Teamsprecher Rene Möckel.
Bis zur siebten Spielminute konnten die Hausherren mit Schongau mithalten (3:3). Ein paar unnötige Ballverluste und einige Gegenstöße später stand es aber plötzlich 14:6 für die Gäste. „Die Partie war bereits nach 20 Minuten entschieden“, analysierte Möckel. Auch der spanische Neuzugang Ismael Rodriguez konnte noch keine Impulse im Partenkirchner Spiel setzen. Schongau konterte auch im zweiten Spielabschluss gnadenlos. Der Rückstand wuchs beständig. Beunruhigend sicherlich, dass die Gastgeber zwar mit 14 Mann aus dem Vollen schöpfen konnte, aber kaum eine Chance hatten gegen die Schongauer Übermacht. „Dass Schongau ein starker Gegner ist, wussten wir. Mit so einer deutlichen Niederlage hatten wir aber nicht gerechnet“, resümierte Möckel. (hb)

TSVP: Ritzer, Polito – Bräckle (1), Deparade (1), I. Rodriguez (1), Eisenhofer (3/1), Thieme (1), Filser (1), F. Rieger (2), Wörndle (4), Schmicking (7), R. Rodriguez (1), Möckel.

Zwei neue Spanier und ein Sachse - vor dem Duell mit Schongau können sich die Männer verstärken

Garmisch-Partenkirchen – Festspielwochen bei den Handballmännern des TSV Partenkirchen. Vor sieben Tagen war das trainerlose Team beim Erzrivalen Peißenberg zu Gast. Am Sonntag (17 Uhr/ Werdenfels-Gymnasium) empfängt man das nächste Kaliber zu einem hochbrisanten Duell: den TSV Schongau. Beide Mannschaften kämpfen seit Jahren mit dem Fluch, in der untersten Liga spielen zu müssen. Egal, ob Bezirksklasse oder zweigleisige Bezirksliga (Foto: Florian Thieme Saison 2008/09 in Schongau) – zwischen Schongau und Partenkirchen ging es schon immer hoch her. Auch am Sonntag wird es wohl nicht anders sein, was auch an den hochgesteckten Ambitionen der Gäste liegen könnte. Die nehmen derzeit Rang zwei in der Bezirksklasse Mitte ein und haben den Aufstieg als Ziel ausgegeben. Wenn nicht jetzt, wann dann, lautet dort die Devise. Der TSVP hingegen holt sich weiter Verstärkung. Mit Ismael Rodriguez, dessen Bruder Roberto bereits zwei Spiele für den TSVP absolvierte, konnte man einen zweiten Spanier für den Kader gewinnen. „Die können sich auf spanisch unterhalten, was viele Kommunikationsprobleme löst“, meint TSVP-Teamsprecher Rene Möckel. Auch auf der Rückraum-Mitte-Position gibt es mit Lukas Montenegro einen weiteren Neuzugang, der ebenfalls aus Spanien kommt. Der Sachse Marcel Peters verstärkt Partenkirchen im linken Rückraum. „Ich hoffe, dass sie sich integrierten und uns weiterhelfen“, sagt Möckel, der am Sonntag eine weitere Leistungssteigerung erwartet. „Vor heimischer Kulisse wollen wir Schongau ärgern.“ (hb)

Frauen: Mit einem Miniaufgebot zum wichtigsten Spiel des Jahres

Garmisch-Partenkirchen – Man stelle sich vor, dass wichtigste Spiel des Jahres steht vor der Tür, und ein Großteil der Mannschaft kann nicht teilnehmen. Genau diese Problematik beschäftigte in den vergangenen Tagen Florian Thieme. Der Trainer von Partenkirchens Handballfrauen kann am Samstag (19 Uhr) in Kaufbeuren auf nur sechs Feldspielerinnen zurückgreifen. Mit einem Miniaufgebot ins Allgäu. „Klar ist es wohl eine unserer letzten Möglichkeiten die Chancen auf den Klassenerhalt noch realistisch zu gestalten“, weiß Thieme. Aber unter den gegebenen Bedingungen sei an einen Erfolg erst einmal nicht zu denken. „Mir fehlt eigentlich der komplette Rückraum.“ Vanessa Scharl, Teresa Buchwieser, Franziska Schieber und auch die zuletzt sehr positiv auffallenden Julia Simon und Franziska Eitzenberger fehlen wegen privater Gründe. „Bei Julia weiß ich, dass Samstagabend ein wirklich wichtiger Termin ansteht“, sagt Thieme. Viele andere Gründe könne er aber bei so einem wichtigen Spiel nicht verstehen. So wird wohl auch Neuzugang Svenja Bücher ein Spiel komplett durchspielen, obwohl die noch vor kurzem Antibiotika einnehmen musste. „Vielleicht kann ich die ein oder andere Ehemalige für ein Kurzcomeback überzeugen“, meint Partenkirchens Coach, dessen Ziel, die Mannschaft bis Weihnachten auf Bezirksliganiveau zu hieven, unter diesen Umständen wohl zunächst nicht erreicht werden kann. „Die aktuelle Situation enttäuscht mich natürlich schon sehr. Ich kann das aber jetzt nicht an denen auslassen, die sich tapfer durchschlagen“, erklärt Thieme. Dass man in Kaufbeuren wohl ein Debakel verhindern muss, hat die SG bereits vor einer Woche gezeigt. Da gewannen die Allgäuerinnen beim bisher punktverlustfreien Tabellenführer Immenstadt mit 26:25. (hb)

Sieg in letzter Sekunde verspielt - Männer spielen Unentschieden in Peißenberg

Peißenberg – Partenkirchen gegen Peißenberg. Diese Partie stand in Bezirksliga-Zeiten für Leidenschaft und Spannung bis zur letzten Spielsekunde. Das Aufeinandertreffen am vergangenen Sonntag, wenn auch nur eine Liga darunter, stand diesem Anspruch in nichts nach. Erst in den letzten fünf Sekunden mussten die Gäste den Ausgleichstreffer hinnehmen. Die Partie endete 23:23 (11:9). „Wir konnten uns gegenüber der Partie gegen Ettal deutlich steigern“, meinte Teamsprecher Rene Möckel. Die Partenkirchner wurden in Peißenberg während des Spiels unerwartet von personellen Ausfällen heimgesucht. Roberto Rodriguez musste bereits nach zwölf Minuten wegen starken Prellung am Fuß passen. In dieser Phase war es vor allem TSVP-Torhüter Markus Pasurka zu verdanken, dass die Gäste bis zur Pause einen Zweit-Tore-Vorsprung halten konnten. Auch in der zweite Hälfte dasselbe Bild. Allerdings verletzte sich Pasurka bei einem Zusammenprall derart schwer, dass er ausgewechselt werden musste. Peißenberg war im Angriff harmlos, konnte von den Werdenfelsern aber auf Distanz gehalten werden, bis die letzten beiden Spielminuten anbrachen. Raffael Dörries und Bastian Eisenhofer kassierten kurz nacheinander zwei völlig unnötige Zeitstrafen, sodass Partenkirchen mit nur vier Mann den Sieg verteidigen musste. Die Gastgeber spielten die letzte Minute aber souverän nach unten und konnte kurz vor Schlusspfiff doch noch ausgleichen. (hb)

TSVP: M. Pasurka, Polito – Thieme (3), Filser (2), Deparade (1), Dörries, Eisenhofer (7/3), T. Rieger (5), Rodriguez, F. Rieger (2), Möckel.

Aussichtslose Lage - Frauen verlieren deutlich gegen Tölz

Garmisch-Partenkirchen – Die Lage erscheint aussichtslos. Auch gegen Bad Tölz, einer Mannschaft aus dem Mittelfeld der Bezirksliga, konnten Partenkirchens Handballfrauen am vergangenen Sonntag nicht punkten. Deutlich, mit 13:25 (6:14), musste sich das Team von Trainer Florian Thieme vor heimischer Kulisse geschlagen geben. „Es war leider so wie immer“, gestand der TSVP-Coach. In der Abwehr sei man vor allem in der Anfangsphase zunächst zu weit von Gegnern entfernt gewesen. Die Folge: ein 1:8-Rückstand. Bereits zu diesem Zeitpunkt war die Partie zugunsten der Gäste entscheiden. Im weiteren Spielverlauf ging es für den TSVP um Schadensbegrenzung gegen die körperlich sehr robusten und eingespielten Tölzerinnen. Die gelungenen Kreisanspiele der Gäste konnte Partenkirchen kaum unterbinden. Auch in den 1:1-Situationen war man hoffnungslos unterlegen. Bis zur Pause konnte Tölz seinen Vorsprung auf acht Tore ausbauen.
Auch wenn die erste Hälfte mit zwei schnellen Gegentoren ähnlich schlecht begann – mit Julia Simon und Franziska Eitzenberger zeigten zwei junge Partenkirchnerinnen, dass sie im Rückraum durchaus über Potenzial verfügen. Je drei Würfe aus dem Neun-Meter-Bereich landeten im Tölzer Tor. „Beide konnte aber noch torgefährlicher sein, wenn sie ihre Angriffsbemühungen auch immer vollends durchziehen würden“, meinte Thieme. Am Sieg der Tölzer hätte aber selbst diese Besserung wohl nichts mehr geändert. Mit der sechsten Niederlage in Folge bleibt Partenkirchen Tabellenletzter der Bezirksliga Alpenvorland. (hb)

TSVP: Etsberger, Geisler – Zollner (1), Scheithauer (1), Schieber, Eitzenberger (3), Buchwieser, Simon (5), L. Waldmann, Wackerle (3).

Immer mehr Hiobsbotschaften: Elisabeth Lindebner beendet Karriere

Garmisch-Partenkirchen – Noch ist der letzte Zug in Sachen Klassenerhalt für Partenkirchens Handballfrauen in der Bezirksliga Alpenvorland nicht abgefahren. Das liegt auch an der schwächelnden Konkurrenz. So konnten Kaufbeuren und Fürstenfeldbruck bisher ebenfalls nur zwei Punkte einfahren. Einen Platz davor steht der TV Bad Tölz. Das Team von Trainerin Sandra Buchberger ist am Sonntag (18.15 Uhr/ Werdenfels-Gymnasium) in Partenkirchen zu Gast. Auch für TSVP-Coach Thieme steht fest: „Tölz ist klarer Favorit.“ Für ihn, der sich als Ziel gesetzt hatte, die Mannschaft bis Weihnachten auf ein ansprechendes Niveau zu hieven, nehmen die Hiobsbotschaften rund um sein Personal nicht ab. Diese Woche verkündete Elisabeth Lindebner ihren vorzeitigen Rücktritt als Aktive. Trainerin der männlichen C-Jugend wird sie aber nach wie vor bleiben. „Ihr fehlt einfach der Ehrgeiz“, weiß Thieme. Mit Lisa Wackerle, Svenja Bucher und Vanessa Scharl fallen drei Spielerinnen krankheitsbedingt aus. Es wird wohl wieder ein Mini-Kader am Sonntag auflaufen. Überhaupt musste Partenkirchens Trainer diese Woche für die verbliebenen Spielerinnen Aufbauarbeit leisten. „Die müssen den Kopf freibekommen“, meint Thieme. Neue Führungsspielerinnen braucht das Team. Mit einer Perspektive dazu sieht er Martina Scheithauer und vor allem Julia Simon im linken Rückraum. „Sie muss auch mal den schnellen Abschluss suchen. Wir müssen insgesamt torgefährlicher werden“, fordert Thieme. In der Abwehr gelte es, die nötige Aggressivität an den Tag zu legen. „Daniela Geisler im Tor darf nicht nur auf sich alleine gestellt sein.“ (hb)

Freundschaftliches Aufeinandertreffen - Partenkirchens Männer müssen nach Peißenberg

Garmisch-Partenkirchen – Großen Druck können die Handballmänner des TSV Partenkirchen nicht verspüren. Bereits im Vorfeld der Saison stand man ohne Trainer da. Die Bezirksklasse kennt keine Absteiger. Tiefer geht es eben nicht mehr. Aber genau darum schmerzt die fünfte Derby-Niederlage gegen Ettal vom vergangenen Wochenende immer noch. Es fehlt ein Prestige-Sieg, der das Team wohl wieder aus seiner Lethargie erlösen würde. Eine Chance dazu gibt es bereits am Sonntag (16.15 Uhr) in Peißenberg. Die Gastgeber hat in den vergangenen Jahren dasselbe Schicksal ereilt wie Partenkirchen. Vor Jahren konnten die Peißenberger in legendären Bezirksliga-Duellen ausgerechnet in Garmisch-Partenkirchen den Klassenerhalt sichern. Wenig später ging es aber auch für sie bergab. Bezirksklasse eben. Unterste Liga. Die Begegnung am Sonntag ist wohl eher freundschaftlicher Art und trotzdem hofft Partenkirchens Mannschaftssprecher Rene Möckel auf ein Erfolgserlebnis. „Mit Buchloe, Ettal und Landsberg hatten wir bisher drei Titelfavoriten als Gegner.“ Neben Adam Toth wird am Sonntag nur noch Dominik Suttor fehlen. „Sonst sind alle an Bord.“ Im Training hat sich bereits Verstärkung angekündigt. Torwart Michael Hostmann ist nach seinem Rauswurf in Murnau wieder zum TSVP zurückgekehrt und mit dem Bruder von Roberto Rodriguez wird demnächst noch ein zweiter Spanier zum Team stoßen. (hb)

Lokalderby: Werdenfels-Gymnasium fest in Ettaler Hand

Garmisch-Partenkirchen – Die Halle des Werdenfels-Gymnasiums war fest in der Hand der Ettaler Handballer. Am vergangenen Sonntag konnte das Team von Trainer Markus Wanger die Gastgeber aus Partenkirchen mit 24:20 (11:8) besiegen. Für die Ammertaler war es fünfte Derbyerfolg in Serie, während die Gastgeber nach der dritten Saisonniederlage nur noch den vorletzten Tabellenplatz in der Bezirksklasse Mitte einnehmen. „Wir sind diszipliniert aufgetreten und haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen“, analysierte SSV-Coach Wanger, der während der ganzen Partie auf 14 Spieler zurückgreifen konnte und dadurch munter durchwechselte. „Vor allem bei den Jungen hat man gesehen, dass sie bisher schon einiges dazu gelernt haben.“ Tristesse herrschte dagegen bei den Partenkirchnern. Zwar meinte Teamsprecher Rene Möckel, dass man die Partie nicht hätte verlieren müssen, allerdings offenbarte der TSVP während der 60 Minuten im Angriff als auch in der Abwehr eklatante Schwächen, wodurch der Sieg der Ettaler zu keiner Zeit gefährdet war.
Angefeuert von rund 25 mitgereisten Fans taten sich aber auch die favorisierten Gäste zunächst schwer mit dem Torewerfen. Nach acht Spielminuten stand es erst 0:1 aus Sicht der Gastgeber. Partenkirchen brauchte mehr als elf Minuten für den ersten Torerfolg. „Vorne ging heute überhaupt nichts zusammen“, gestand Partenkirchens Rückraum-Mitte Franz Rieger. Viele technische Fehler führten zu einem zwischenzeitlichen 3:7-Rückstand, den die Gastgeber durch ihren besten Mann Toni Rieger zwar wieder verkürzen konnten (6:8), sich dann aber wieder durch unnötige Zeitstrafen von Bastian Eisenhofer und Franz Rieger selbst schwächten. Ettals Abwehr, angeführt vom vorgezogenen Kreisspieler Felix Thalheimer, stand felsenfest. Immer wieder wurden Partenkirchner Wurfversuche erfolgreich abgeblockt. Auch für den bemühten Spanier in Diensten des TSVP, Roberto Rodriguez, gab es kein Durchkommen. Nach der Pause hielten die Gastgeber den Rückstand konstant bei zwei Toren, auch weil Torwart Markus Pasurka wieder eine starke Leistung bot. Ettal war an diesem Tag nicht zu schlagen und setzte mit dem Sieg in Partenkirchen ein erstes Ausrufezeichen, dass mit ihnen in dieser Saison noch zu rechnen ist. (hb)

TSVP: Pasurka – Bräckle (4), Deparade, Enthardt, Eisenhofer, T. Rieger (9), Rodriguez (2), Filser (2), F. Rieger (2/2), Thieme (1), Möckel.
SSV Ettal: Schauer, Schneider – Bauer (5), Thalheimer (1), M. Denninghaus (1), J. Thiermeyer (6/2), Menzel (2), Hofmeister, Calocero, L. Denninghaus (5), Rebentisch, Roch (2), Rossi (2), Geiger.

10:31 in Oberhausen - Talffahrt der Frauen geht weiter

Garmisch-Partenkirchen – Die Talfahrt von Partenkirchens Handballfrauen geht unaufhaltsam weiter. Am vergangenen Sonntag verlor das Team von Trainer Florian Thieme bei der Landesliga-Reserve des BSC Oberhausen klar mit 10:31 (2:13). Damit bleibt der TSVP Schlusslicht in der Bezirksliga Alpenvorland. Noch aber sind ist der Klassenerhalt rechnerisch durchaus möglich. Auch Florian Thieme glaubt nach wie vor an seine Mannschaft. „Wir sind nicht so weit weg und können es schaffen.“ Wie viele Teams am Ende aus der Bezirksliga absteigen, entscheidet sich im gleitenden Abstieg. Im Fokus steht dabei die Anzahl der Absteiger aus der Landesliga. Bisher zeichnet sich ab, dass mit Weilheim ein Team aus dem Alpenvorland in die Bezirksoberliga absteigt, was zu zwei fixen Absteigern in der Bezirksliga führen würde.
In der Huglfinger Halle war zumindest die erste Halbzeit der Partenkirchnerinnen keine Bezirksligatauglichkeit. Nur zwei Tore gelangen den Gästen. Hätte Partenkirchens Torhüterin Daniela Geisler nicht noch mehr BSC-Würfe entschärft, wäre wohl schon zur Halbzeit das Debakel perfekt gewesen. So aber reichte eine ernste Kabinenansprache von Trainer Thieme, der seine Frauen an der Ehre packte, um dem Partenkirchner Spiel wieder Leben einzuhauchen. Dies änderte aber nichts am völlig verdienten Sieg der Gäste, deren Offensive in Hälfte zwei immer besser in Fahrt kam. (hb)

TSVP: Geisler, Etsberger – Simon (3), Kossi (1), Eitzenberger, Scharl (2), Lindebner (1), Schieber, Waldmann, Zollner (3).

Handball-Junioren: Spielberichte vom 16./17.11.2013

Weibl. C-Jugend – TSV Milbertshofen 21:15 (13:5)
Ihren ersten Sieg der laufenden ÜBOL-Saison konnte Partenkirchens weibliche C-Jugend gegen das Ligaschlusslicht Milbertshofen einfahren. Vor allem gegen Ende der ersten Halbzeit gelang es den Gastgeberinnen davon zu ziehen und den Vorsprung auf mehr als acht Tore auszubauen. Einige leichte Ballverluste und technische Fehler führten dann nach der Pause zu einer Aufholjagd der Gäste, die zwischenzeitlich wieder bis auf drei Tore herankamen. Antonia Barth, Luisa Rummel und Julia Wackerle und ihrem schnellen umschalten von Abwehr auf Angriff war es am Ende zu verdanken, dass Partenkirchen als verdienter Sieger vom Parkett ging. Mit diesem Erfolg verbessert sich das Team von Trainer Georg Friedrich auf Rang sieben der ÜBOL. (hb)
TSVP: Friedrich Katrin (11), Antonia Barth (3), Julia Wackerle (3), Luisa Rummel (1), Marija Malic (1), Michele Tramarin (1), Samantha Wagner, Johanna Maurer, Kristina Debertin, Veronika Becherer, Jenny Schauer, Franziska Barth, Maxine Kolzem.

TSV Weilheim II – Männl. C-Jugend 12:21 (9:11)
Erster Sieg im dritten Spiel für Partenkirchens männliche C-Jugend. Das Team von Trainerin Elisabeth Lindebner erwischte einen hervorragenden Start in Weilheim, ging mit vier Tore in Führung und musste nur gegen Ende der ersten Halbzeit mitansehen, wie die Weilheimer etwas aufholten, auch weil sich im Spiel der Gäste zu viele Unkonzentriertheiten einschlichen. „Auch im Angriff kam zu wenig aus der Bewegung“, kritisierte Lindebner. Ihre klare Ansage in der Kabine zeigte im zweiten Spielabschnitt aber Wirkung. Durch eine schnelle zweite Welle kam Partenkirchen immer wieder zu leichten Torerfolgen, während sich die TSVP-Abwehr in ein schier unüberwindliches Hindernis verwandelte und bis Spielende nur noch drei Tore der Gastgeber zuließ. (hb)
TSVP: Stefan Pasurka - Lukas Müller (1), Seppi Streitel, Franz Sprenger (2), Jonas Ober (10), Sebastian Hofmann (1), Quirin Zollner (3), Remigius Mamhofer (2), Christian Bäumler (1), Markus Lerch, Maximilian Hatttensberger (1)

Die Schmach tilgen - TSVP-Männer empfangen Ettal zum Derby

Garmisch-Partenkirchen/ Ettal – Vor zwei Jahren kassierten die Handballmänner des TSV Partenkirchen eine historische Pleite. Vor heimischer Kulisse musste man sich dem Lokalrivalen aus Ettal geschlagen geben (27:34). Fast sieben Jahre hatte man gegen die Ammertaler nicht verloren. Wie tief der Stachel damals saß, sah man Außenspieler Dominik Suttor an: „Ich schäme mich vor allen Zuschauern.“
Mittlerweile sind die Niederlagen gegen den Nachbarn Routine geworden. Vier Spiele in Folge blieb Ettal ungeschlagen. „Die sind der klare Favorit“, meint auch Partenkirchens Teamsprecher Rene Möckel. Dabei kann der TSVP am Sonntag (18 Uhr/Werdenfels-Gymnasium) auf fast alle Spieler zurückgreifen. Einzig Suttor fehlt verletzungsbedingt. Auch der ehemalige Bayernauswahlspieler Niklas Huber hat sich wieder angekündigt. „Falls er dabei ist, müssen wir gewinnen“, fordert Möckel. Auch er hat erkannt, dass der SSV unter seinem neuen Trainer Markus Wanger keine überragende Saison spielt. „Das ist eine sehr junge Mannschaft.“ Auf die Abwehr werde es am Sonntag ankommen. „Mit Markus Pasurka und Guliano Polito haben wir zwei hervorragende Leute im Tor, die wir unterstützen müssen.“
Wanger nimmt die Herausforderung gerne an. Um emotional eingestimmt zu sein, organisiert Ettal extra einen Fanbus nach Garmisch-Partenkirchen. „Die Stimmung bei uns ist super und wir sind zuversichtlich.“ Das für Samstag angesetzte Nachholspiel der Ettaler gegen Weilheim II musste wegen einer Hallensperre nochmals verlegt werden. „Wir bekommen für das Nato-Gebäude erst wieder im Dezember grünes Licht.“ (hb)

Lust- und chancenlos nach Oberhausen

Garmisch-Partenkirchen – Für alle Sportzehnkämpfer des Garmisch-Partenkirchner Tagblatts sind die Handballerinnen des TSV Partenkirchen in dieser Saison wieder eine feste Bank. Der Bezirksligist, aktuell wieder Tabellenletzter, reist am Sonntag (16.30 Uhr) nach vier Niederlagen in Folge zur Landesliga-Reserve des BSC Oberhausen. Erfolgsaussichten? Gleich null.
Coach Florian Thieme weilt seit fast zwei Wochen im Urlaub, während ein Großteil des sonst schon sehr kleinen Kaders am Wochenende fehlt oder die Übungseinheiten der vergangenen Wochen nicht besuchen konnte. Unter diesen Umständen scheint das von Thieme ausgegebene Ziel, bis Weihnachten die ersten Punkt einzufahren, in weite Ferne zu rücken. „Wir haben beim BSC so oder so keine Chance“, meint auch Teamsprecherin Daniela Geisler, die bei dieser Aussage weniger pessimistisch als viel mehr realistisch klingt. Zwar sind am Sonntag mit Julia Simon und Steffi Zollner zwei Leistungsträgerinnen an Bord – mehr als sieben Feldspielerinnen werden es aber wohl nicht werden, meint Geisler. Zumindest versucht sie es mit dem Prinzip Hoffnung: In der vergangenen Spielzeit verlor man gegen den BSC zu Hause klar mit 17:30. Das Rückspiel auswärts endete nach umkämpften 60 Minuten 26:27 – eine unglückliche Niederlage. Dass die Partenkirchnerinnen über Nacht Oberhausen plötzlich gefährlich werden, glaubt Geisler nicht, „aber vielleicht sind wir in fremden Hallen einfach besser“. Ein Auswärtsbonus also. (hb)

Spielberichte TSVP-Junioren vom 9./10.11.2013

SV Anzing – Weibl. C-Jugend (ÜBOL) 24:9 (9:1)
Die weibliche C-Jugend von Trainer Georg Friedrich wartet weiterhin auf ihren ersten Sieg in der übergreifenden Bezirksoberliga Süd. Beim Spitzenteam aus Anzing konnten die Partenkirchnerinnen vor allem in der Abwehr zunächst sehr gut Paroli bieten. „Allerdings haben wir im Angriff einfach zu viele Chancen verschenkt“, ärgerte sich Friedrich. Nach der Pause bemühte sich der TSVP um mehr Zug zum Tor, machte dann aber in Abwehr sehr viele unnötige Fehler, sodass am Ende eine klare Niederlage zu Buche stand. Friedrich aber erfreuten vor allem die kleinen Erfolge: „Marija Malic, Samantha Wagner und Luisa Rummel zeigen durch ihren Trainingseifer ganz klare Leistungssteigerungen.“ (hb)
TSVP: Katrin Friedrich (6), Marija Malic (3), Luisa Rummel, Antonia Barth, Michele Tramarin, Vroni Becherer, Johanna Maurer, Julia Wackerle, Samantha Wagner, Franziska Barth.

Bild: Buswart Markus Koller und die weibliche C-Jugend beim Waschen des Vereinsbuses.

TSV Herrsching – Männl. B-Jugend (ÜBOL) 22:18 (8:6)
Zweite Niederlage in Folge für Partenkirchens männliche B-Jugend. Beim neuen Tabellenführer Herrsching hielten die Buben von Trainer Thomas Pasurka lange Zeit sehr gut mit. „Nur einige Unkonzentriertheiten vor der Pause brachten uns einen Rückstand ein“, berichtete Pasurka. Während der 50 Minuten waren die Gäste klar auf Augenhöhe und mussten am Ende nicht nur den schwindenden Kräften Tribut zahlen, sondern waren vor allem durch die Verletzungen von Valentin Müller und Tobias Westhoff stark ersatzgeschwächt, wodurch die Gastgeber sich am Ende klar absetzen konnten. „Kämpferisch haben wir uns nichts vorzuwerfen“, resümierte Pasurka, „in spielerischer Hinsicht müssen wir uns aber noch steigern.“ (hb)
TSVP: Geschew, Graf; Plank (10), Eitzenberger, Ober (1), Weber, Huber (1), Westhoff, Saalfeld, Müller (2), Adlwärth (3), Koch (1),

Negativ-Rekord in Landsberg

Landsberg – Auch das Comeback eines Neuzugangs aus Spanien hat das Debakel nicht verhindern können. Partenkirchens Handballer verloren am vergangenen Samstagabend in Landsberg klar mit 24:40 (13:20). Damit stellte der TSVP einen neuen Negativrekord auf. 40 Gegentreffer hat keine Partenkirchner Männermannschaft seit der Neugründung 2005 kassiert. „Es schaut jetzt aber schlimmer aus, als es letztendlich war“, meinte TSVP-Sprecher Rene Möckel. Bis zur 15 Spielminute hielten die Gäste sehr gut mit (5:5). In den Folgeminuten zogen die Landsberger aber kontinuierlich davon und erarbeitete sich bis zur Pause einen Sieben-Tore-Vorsprung. „Ab diesem Zeitpunkt war die Partie eigentlich schon gelaufen“, gab Möckel zu. Während die Gastgeber 14 Spieler aufboten, hatte Partenkirchen gerade einmal sieben Feldspieler dabei. Zu wenig, um in der zweiten Halbzeit nochmal Gegenwehr zu leisten. Landsberg konterte gnadenlos. Das TSVP-Torhütergespann aus Markus Pasurka und Martin Ritzer war völlig auf sich allein gestellt. Erste gute Ansätze zeigte aber Neuzugang Roberto Rodriguez mit drei Treffern. „Es gibt aber nach wie vor Verständigungsprobleme. Er spricht nur Englisch“, meint Möckel. Gut verstanden hat er sich offensichtlich mit Franz Rieger, der mit sieben Treffern Partenkirchens bester Torschütze an diesem Abend war. (hb)
TSVP: M. Pasurka, Ritzer – T. Rieger (4), Rodriguez (3), Eisenhofer (5/2), Filser (4), F. Rieger (7), Möckel, Deparade.

Spanier feiert Debüt bei den Männern!

Garmisch-Partenkirchen – Nach drei Wochen Pause starten die Handballmänner des TSV Partenkirchen am Samstag (20 Uhr) beim TSV Landsberg II in eine stressige Vorweihnachtsphase mit sechs Partien in Folge. Beim 20:18-Heimerfolg über Mindelheim II konnten das trainerlose Team spielerisch zumindest keinesfalls überzeugen. „Wenn wir die gleiche Leistung in Landsberg abliefern, dann werden wir ein Debakel erleben“, prognostiziert Teamsprecher Rene Möckel. Den Partenkirchnern macht eine akute Personalnot zu schaffen. Dominik Suttor ist weiterhin verletzt. Martin Wörndle und Torhüter Guliano Polito fehlen aus privaten Gründen. „Neun Spieler haben sich bisher gemeldet“, bestätigt Möckel. Darunter aber auch Neuzugang Roberto Rodriguez aus Spanien. Der 25-Jährige arbeitet in der Marktgemeinde als Gebäudereiniger bei der Firma Bitzer und verstärkt den Partenkirchner Rückraum. Seine Jugendzeit als Handballer hat Rodriguez beim FC Barcelona verbracht. Potenzial ist also da. „Er kann den Unterschied ausmachen“, hofft Möckel, der sich auf eine langfristige Zusammenarbeit mit dem jungen Spanier freut. (hb)

Spielberichte der TSVP-Junioren (20./21.10.2013)

Weibl. C-Jugend – PSV München (ÜBOL) 18:19 (10:6)
Mit vier Toren führte die weibliche C-Jugend von Trainer Georg Friedrich zur Halbzeit gegen den PSV München. Der erste Sieg in der übergreifenden Bezirksoberliga schien zum greifen nahe. „Durch einige leichtfertige Ballverluste wir den Vorsprung zu Beginn der zweiten Hälfte verspielt“, ärgerte sich der TSVP-Coach. Torhüterin Daniela Bothe und Katrin Friedrich hielten die Partie lange offen. Erst zehn Sekunden vor Ende sollte die Siegtreffer für die Münchnerinnen fallen. (hb)
TSVP: Katrin Friedrich (12), Michele Tramarin (3), Luisa Rummel, Kristina Debertin (1), Maija Malic (1), Julia Wackerle, Samantha Wagner, Franziska Barth, Jennifer Schauer, Daniela Bothe.

TSV Brannenburg – Weibl. C-Jugend (ÜBOL) 21:21 (8:12)
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nd wieder war es spannend bis zum Schlusspfiff. Vor allem in der ersten Halbzeit hatte die weibliche C-Jugend die Gastgeber aus Brannenburg sehr gut im Griff. Eine sehr gute Abwehrleistung und schöner Kombinationshandball im Angriff hielten den Gegner in Schach. Stark geschwächt würde der TSVP Anfang der zweiten Halbzeit nach einem harten Foul an Torjägerin Katrin Friedrich, die nicht mehr weiterspielen konnte. „Hier hätte man eine Rote Karte zeigen müssen“, brüskierte sich Friedrich. Der Rest des Teams kämpfte aufopferungsvoll. Im Angriff überzeugte vor allem Michelle Tramarin mit gelungenen Kreisanspielen auf Julia Wackerle, deren positive Entwicklung weiter voranschreitet. Ersatztorhüterin Antonia Barth trug mit einigen Paraden mit dazu bei, dass die Partenkirchnerinnen am Ende einen Punkt mir nach Hause nahmen. (hb)
T
SVP: Maija Malic 7, Julia Wackerle (6), Katrin Friedrich (4), Michele Tramarin (2), Antonia Barth 1, Kristina Debertin 1, Luisa Rummel, Franziska Barth, Johanna Maurer, Maxine Kolzem.

Männl. C-Jugend – TSV Schongau 20:21 (10:11)
Nach einem miserablen Start liefen die Gastgeber gegen Schongau lange Zeit einem Vier-Tore-Rückstand hinterher. Erst zur Pause trat Besserung ein, auch weil Trainerin Elisabeth Lindebner mit Moritz Ober einen etablierten B-Jugendspieler aufs Parkett brachte. Die Partenkirchner führten plötzlich mit drei Toren, ehe Schongau gegen Ende wieder ausgleichen konnte (15:15) und am Ende von der Fehlerquote der Gastgeber profitierte. „Das, was wir uns in der Abwehr erarbeitet haben, haben wir uns in der Abwehr wieder durch technische Fehler verspielt“, ärgerte sich Lindebner, „wir müssen uns im Angriff noch mehr ohne Ball bewegen.“ (hb)
TSVP: Stefan Pasurka – Moritz Ober (11/3), Franz Sprenger, Jonas Ober (2), Sebastian Hofmann (3), Quirin Zollner (2), Remigius Mamhofer (2), Markus Lerch, Maximilian Hattensberger.

TSV Allach 09 – Männl. B-Jugend (ÜBOL) 24:20 (9:12)
Zwei völlig unterschiedliche Gesichter zeigte die männl. B-Jugend von Trainer Tom Pasurka beim Gastspiel in Allach. Einer doch ansehnlichen ersten Halbzeit mit einer zwischenzeitlichen 4:0-Führung, folgte eine miserable zweite Hälfte – zumindest aus spielerischer Sicht. „Kämpferisch haben die Jungs nichts vermissen lassen“, meinte Pasurka. Allach nutzte die vielen einfachen Fehler der Gäste gnadenlos aus. „Am Ende konnten wir den Schalter nicht mehr umlegen“, gestand Pasurka. Für sein Team war es die erste Niederlage der laufenden Spielzeit. „Wir haben heute gesehen, dass wir auch gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner ins straucheln kommen, wenn wir zu unkonzentriert agieren“, resümierte Pasurka. (hb)
TSVP: Geschew, Graf; Koch (3), Weber, Saalfeld, Ober (1), Huber (7), Westhoff, Adlwärth (2), Plank (7),

Zweiter Anlauf, erster Sieg für TSVP-Männer

Garmisch-Partenkirchen – Im zweiten Anlauf hat es dann endlich geklappt. Trotz einer phasenweise katastrophalen ersten Halbzeit konnten Partenkirchens Handballmänner am vergangenen Sonntag vor heimischer Kulisse gegen den TSV Mindelheim II ihren ersten Saisonsieg im zweiten Ligaspiel feiern. 20:18 (5:8) stand es nach 60 gespielten Minuten – zahlreiche Schweißperlen auf der Stirn inklusive. „Vor der Pause konnten wir unsere Chancen einfach nicht nutzen“, berichtete Teamsprecher Rene Möckel. Insgesamt sei die Leistung in Ordnung gewesen. „Es gibt aber noch Steigerungsbedarf.“
Vor allem im Angriff offenbarten die Gastgeber zahlreiche technische Schwächen gepaart mit Prise Unvermögen vor dem Tor. Ein Musterbeispiel lieferte die 34. Spielminute als Partenkirchens Torwart Markus Pasurka einen Siebenmeter parierte, im direkten Gegenzug aber Martin Wörndle leichtsinnig den Ball verlor, was Mindelheim nutzte, um den Vorsprung noch weiter auszubauen (6:11). Erst dann stand der TSVP sicherer in der Abwehr, den Gästen gelang zehn Minuten kein Tor, während Florian Thieme in Unterzahl vom Kreis die erstmalige Führung für Partenkirchen erzielte (40./12:11). Auch die dritte Zeitstrafe und die darauf folgende Rote Karte gegen Bastian Eisenhofer (44.) sollte die Gastgeber nicht mehr vom Erfolg abhalten. Hannes Filser erzielte in den Schlussminuten von außen das entscheidende 20:17. (hb)

TSVP: M. Pasurka, Polito – T. Bräckle (1), Enthart, Eisenhofer (6/2), T. Rieger (5), Filser (1), Thieme (2), F. Rieger (2), Wörndle (2), M. Pach (1), Möckel.

Thieme: "Momentan nicht konkurrenzfähig."

Garmisch-Partenkirchen – Ernüchterung macht sich bei Partenkirchens Handballfrauen breit. Am vergangenen Sonntag kassierte das Team von Trainer Florian Thieme vor heimischer Kulisse gegen den TSV Landsberg eine 16:24 (7:11)-Niederlage und bleibt damit mit vier Niederlagen in Folge Tabellenletzter in der Bezirksliga Alpenvorland. „In der derzeitigen Situation sind wir in dieser Liga nicht konkurrenzfähig“, stellte Thieme nach dem Schlusspfiff fest. Die Lage beim TSVP ist ernst. Gegen Landsberg konnte Thieme auf fast den kompletten Kader zurückgreifen und dennoch hatte man gegen die Gäste von Beginn an keine Chance. Nach einem 0:5-Rückstand in der Anfangsphase nahm Thieme bereits die erste Auszeit. Partenkirchen kam danach besser ins Spiel. Zwei Treffer von Julia Simon brachten die Gastgeberinnen wieder auf 7:9 heran, ehe sie beim darauffolgenden Angriff unglücklich mit dem Fuß umknickte und vorzeitig ausschied. Als Alternative zu Simon brachte Thieme Franziska Schieber, die aber kurze Zeit später ebenfalls verletzt ausfiel. Einen kurzen Hoffnungsschimmer gab es für die TSVP-Frauen zu Beginn der zweiten Halbzeit, als man auf 10:11 verkürzte. Konditionelle Defizite auf Partenkirchner Seite brachten die junge Landsberger Mannschaft wieder ins Spiel. Kontinuierlich setzten sich die Gäste weiter ab und entführten am Ende verdient zwei Punkte aus der Halle des Werdenfels-Gymnasiums. Mehr Zeit ist jetzt alles auf was Thieme in den kommenden Wochen setzt. „Eine Trainingseinheit in der Woche ist zu wenig. Wir werden bis Dezember brauchen, um annähernd unser Potenzial abzurufen.“ (hb)

TSVP: Geisler, Etsberger – Lindebner (2), Scheithauer (1/1), Schieber, Eitzenberger (1), Wackerle (6/3), Waldmann, Buchwieser, Simon (3), Kossi (2), Bücher (1/1).

Ende der Torflaute? Partenkirchens Frauen haben Landsberg zu Gast

Garmisch-Partenkirchen – Folgt dem Allgäu-Trauma eine Wiederauferstehung vor heimischer Kulisse? Partenkirchens Handballfrauen empfangen nur eine Woche nach der unglücklichen 17:19-Niederlage in Memmingen am Sonntag (15.15 Uhr (Werdenfels-Gymnasium) den TSV Landsberg. „Nach zwei so guten Leistungen auswärts, sollten wir zu Hause die ersten Punkte einfahren“, hofft TSVP-Coach Florian Thieme. Die Partenkirchnerinnen stehen zwar da, wo man sie vor der Saison gesehen hatte, auf dem letzten Tabellenplatz, sind aber alles andere als Kanonenfutter in der Bezirksliga Alpenvorland. Die Liga ist so ausgeglichen wie nie zuvor. Selbst Landsberg konnte vergangene Woche nur knapp gegen Kaufbeuren behaupten (22:21). Für Thieme kommt es hauptsächlich darauf an, die Torflaute im Angriff und da vor allem vom Siebenmeterpunkt zu beenden. Die Lösung hat er bereits ausgetüftelt: „Ich lasse nur noch zwei Spielerinnen zum Strafwurf antreten, um keine Unruhe reinzubringen.“ Ausgewählt wurden hierfür die zwei erfahrensten Spielerinnen im Kader: Martina Scheithauer und Vanessa Scharl (siehe Bild). Während Thieme an der aktuellen Abwehrleistung nichts zu meckern hat, stört ihn das bisher schwache bis planlose Auftreten in der Offensive. „Vor allem vom Kreis muss mehr kommen“, fordert Partenkirchens Trainer. Linda Waldmann ist dort bisher gesetzt. Thieme denkt aber auch bereits an die Alternative: Elisabeth Lindebner. Wichtig sei aber auch, in Führung zu gehen wie zuletzt in Memmingen. „Wir müssen die vergangene Saison aus unseren Köpfen bringen, als wir eine Führung immer wieder verspielt haben“, meint Thieme, der bis auf Teresa Buchwieser (Gehirnerschütterung) auf alle Spielerinnen zurückgreifen kann. (hb)

Männer peilen gegen Mindelheim ersten Saisonsieg an - Verstärkung aus Spanien

Garmisch-Partenkirchen – Und gleich im zweiten Saisonspiel wird es ernst für Partenkirchens Handballer. Am Sonntag (17 Uhr) empfängt das trainerlose Team in der Halle des Werdenfels-Gymnasiums den TSV Mindelheim II, das Schlusslicht der Bezirksklasse Mitte. Bisher kassierten die Allgäuer drei Niederlagen in Folge. Geht es nach Teamsprecher Rene Möckel soll diese Serie nicht abreisen. „Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung für uns.“ Zumindest aus personeller Sicht stehen die Vorzeichen gut. Bis auf den Langzeitverletzten Dominik Suttor wird nur Tobias Deparade (Urlaub) am Sonntag fehlen. Zurück im Kader ist Thomas Bräckle. Der Linkshänder ist eine der Nachwuchshoffnungen im Kader des TSVP, der variabel außen als auch im Rückraum eingesetzt werden kann. „Thomas ist eine gute Alternative zu Toni Rieger“, meint auch Möckel. Unter der Woche bekamen die Partenkirchner auch noch unverhofft Verstärkung aus Spanien. Ein neuer, höherklassiger Rückraumspieler soll bei den Partenkirchnern bereits im Training gewesen sein. „Er wird aber erst gegen Landsberg Anfang November dabei sein“, verrät Möckel, der am Sonntag einen Gegner auf Augenhöhe erwartet. (hb)

Spielberichte der Handball-Junioren vom 13.10.2013

JSG Gröbenzell-Olching - Männl. B-Jugend 25:26 (8:15)
Wie ein würdiger Tabellenführer präsentierte sich die männliche B-Jugend bei der JSG Gröbenzell-Olching in der ersten Halbzeit. „Wir sind von Anfang an gut in die Partie gestartet und hatten den Gegner im Griff“, freute sich TSVP-Coach Tom Pasurka. Vor allem Torhüter Fabio Graf bewies wieder einmal was für ein wichtiger Rückhalt er für sein Team ist und hielt die Partenkirchner bis zur Halbzeit auf Siegkurs. Nach der Pause sollte sich aber das Blatt wenden. Im Angriff zu nachlässig und in der Abwehr zu wenig aggressiv nutzten die Gastgeber ihre Chancen, um mit dem TSVP fast gleich zu ziehen. Als dann auch noch Valentin Müller und Lukas Plank für jeweils zwei Minuten auf dieBank mussten, schien der Erfolg noch in Gefahr zu geraten. (hb)
TSVP: Geschew, Graf - Plank (4), Adlwärth (6), Westhoff (6), Huber (3), Müller (5), Koch (2), Bräckle, Eitzenberger, Saalfeld.

TuS Fürstenfeldbruck - Männl. C-Jugend 17:23 (12:7)
50 Tore konnte Fürstenfeldbruck in der Woche zuvor gegen Weßling erzielen. Ohne jede Erwartung reiste dadurch die männliche C-Jugend in die Wittelsbacher Halle mit nur sechs Feldspielern. „Der Spielverlauf hat mich dann schon überrascht“, gab TSVP-Trainerin Elisabeth Lindebner zu. Vor allem die Abwehr der Gäste stand konsequent und sicher – kaum eine Lücke für Fürstenfeldbruck. Die aber nutzten jeden technischen Fehler, um per Gegenstoß zu einfachen Toren zu kommen. Auch der eigentlich überragende Stefan Pasurka im TSVP-Torwart war an diesem Tag machtlos. „Hätten der TuS nicht acht und mehr Tore per Konter erzielte, wäre vielleicht sogar ein Punkt drin gewesen“, resümierte Lindebner. (hb)
TSVP: Stefan Pasurka – Lukas Müller (2), Seppi Streitel, Sebastian Hofmann (7), Quirin Zollner (3), Remigius Mamhofer (4 ), Markus Lerch (1).

Nur Eisenhofer überzeugt - Männer verlieren Auftakt gegen Buchloe

Garmisch-Partenkirchen – Auftaktniederlage für Partenkirchens Handballmänner. Das trainerlose Team verlor am vergangenen Sonntag vor heimischer Kulisse sein erstes Saisonspiel in der Bezirksklasse Mitte gegen den VFL Buchloe mit 23:29 (11:14). Die Gastgeber kamen gut in die Partie führten nach 15 Minuten mit 7:4. „Dann hat Buchloe einen zweiten Kreis gebracht und wir bekamen Probleme“, berichtete Teamsprecher Rene Möckel. Vor allem im Aufbauspiel leistete sich der TSVP zu viele, leichtfertige Fehler, die Buchloe eiskalt ausnutzte. Die Gäste gingen mit einer Drei-Tore-Führung in die Halbzeit. Nach der Pause konnte auf Partenkirchner Seite nur Youngster Bastian Eisenhofer überzeugen, der mit acht Treffern am Ende des Tages bester Werfer des TSVP sein sollte. Näher als drei Tore sollten Gastgeber aber nicht mehr herankommen. „Für unser erstes Saisonspiel war die Leistung recht ansprechend“, resümierte Möckel. Immerhin sei es gegen den aktuellen noch punktverlustfreien Tabellenführer gegangen. Buchloe profitierte auch von seinem stärksten Werfer im Kader, der für 14 der 29 Tore für die Allgäuer warf. „Bei uns ist es besser gelaufen als man durch die schwache Vorbereitung hätte erwarten können“, meinte Möckel. (hb)

TSVP: M. Pasurka, Polito – Pach (2), T. Rieger (4), Eisenhofer (8), Filser (1), Thieme (1), F. Rieger (3), Wörndle (3), Toth (1), Möckel.

17:19 in Memmingen - Für Partenkirchens Frauen geht das Allgäutrauma weiter

Memmingen – Das Allgäu ist und bleibt kein gutes Pflaster für Partenkirchens Handballfrauen. Ob zu wenig Personell, ein schlechter Tag oder einfach fehlendes Glück – man kann es drehen und wenden, wie man möchte, auch am vergangenen Samstag war für das Team von Trainer Florian Thieme nichts zu holen. Denkbar knapp mit 17:19 (8:7) verlor der TSVP. Dabei war die Chance sicherlich da, in Memmingen die ersten zwei Punkte einzufahren. „Schade, dass wir die Punkte nicht einfahren konnten, aber schön, dass die Mädels einige Anweisungen gut umsetzen konnten“, meinte Thieme. Vor allem Julia Simon zeigte im auf Rückraum-Rechts ab und an ihr Können. Ihren Saisoneinstand feierte Franziska Eitzenberger, die im rechten Rückraum erkennen ließ, dass die Partenkirchnerinnen sie dringend nötig haben.
Die Gäste starteten gut und führten zur Halbzeit 8:7. Aus einem 9:7-Vorsprung wurde binnen kurzer Zeit ein 9:11-Rückstand, weil die Partenkirchnerinnen in dieser Zeit gleich zwei Siebenmeter nicht verwandeln könnten. Überhaupt wurde das Spiel von einer katastrophalen Strafwurfquote auf beiden Seiten geprägt. Allein Partenkirchen traf nur vier der insgesamt elf Siebenmeter. „Das nehme ich auch ein bisschen auf meine Kappe. Ich habe stetig die Werferinnen gewechselt“, gab Thieme zu. Memmingen nutzte eine Schwächephase des TSVP, um den Vorsprung auf 17:13 auszubauen. In den Schlussminuten wurde es dann wieder eng. Beim Stande von 18:17 verpassten die Gäste ihre Chance zum Ausgleich. Im Gegenzug machte der TV das 19:17 und Partenkirchens Allgäu-Trauma fand eine Fortsetzung. (hb)

TSVP: Geisler, Etsberger – Lindebner, Zollner, Scheithauer (3/1), Eitzenberger (3/1), Wackerle (5/1), Waldmann, Buchwieser, Simon (4), Bücher, Scharl (1/1).

Verspäteter Saisonstart: Männer empfangen Buchloe!

Garmisch-Partenkirchen – Mit zwei Wochen Verspätung starten Partenkirchens Handballer als letztes Landkreisteam am Sonntag (17 Uhr) in die neue Bezirksklassen-Saison. Zu Gast in der Halle des Werdenfels-Gymnasiums ist der VFL Buchloe, Bezirksligaabsteiger und Geheimfavorit auf den Meistertitel. „Wir werden diese Aufgabe mit dem nötigen Respekt angehen“, meint Teamsprecher Rene Möckel. Nachdem der Saisonstart in Landsberg wegen Personalmangel verlegt werden musste, hat sich die Kadersituation in Partenkirchen wieder gebessert. Bis auf Raphael Dörris und Dominik Suttor (beide verletzt) tritt der TSVP in Bestbesetzung an. Premiere feiert am Samstag Neuzugang Adam Toth. Den 28-Jährigen zog es aus beruflichen Gründen in die Marktgemeinde. Vor zehn Jahren war der gebürtige Ungar noch in seiner Heimat bei Serienmeister MKB Veszprém aktiv. Zusammen mit B-Jugendcoach Tom Pasurka betreute er die Übungseinheiten der Partenkirchner in den vergangenen Wochen. „Adam hat natürlich einen konditionellen Rückstand. Aber seine Erfahrung ist sehr viel wert für uns“, sagt Möckel, der am Sonntag durchaus mit einem Heimsieg rechnet. (hb)

Es fehlt ein Durchschlagskraft - Frauen beim TV Memmingen

Garmisch-Partenkirchen – Gelassen und entspannt konnte man Florian Thieme vor einer Woche in der Kabine antreffen. Zwar hatten seine Handballfrauen des TSV Partenkirchen in der Bezirksliga Alpenvorland eine 15:25-Schlappe gegen Weßling erlitten, aber ihr Coach blieb ohne große Emotionen. „Es kommen noch andere Spiele, die wir gewinnen müssen.“ So eine Pflichtaufgabe steht für den TSVP bereits an diesem Samstag (15.15 Uhr) auswärts in Memmingen an. Die Allgäuerinnen konnten sich in der vergangenen Spielzeit nur einen Platz vor Partenkirchen platzieren. Das letzte Saisonspiel in der Halle der Zugspitz-Realschule in Garmisch-Partenkirchen verlor der TV sogar mit 12:14. Gute Vorzeichen also, um die ersten beiden Punkte einzufahren. Auch personell bekommt Thieme mit Rückkehrerin Julia Simon Verstärkung für den sehr klein gewachsenen Rückraum. Wie gegen Weßling zu sehen war, fehlt den Partenkirchnerinnen die nötige Durchschlagskraft aus der zweiten Reihe. Neuzugang Svenja Bücher konnte vor einer Woche erste gute Ansätze im rechten Rückraum zeigen – als Shooterin ist sie aber ebenso untauglich wie Anna-Lena Kossi. Simon strahlt dagegen mehr Gefahr aus. „Ihre Trainingsleistungen waren gut“, lobt Thieme, der in Memmingen einen „Neuanfang“ erwartet. „Wir haben auch in dieser Woche wieder unsere Auslösehandlungen kontinuierlich einstudiert.“ Er erwartet ein vorzeitiges Abstiegsduell. „Auch wenn das Allgäu kein gutes Pflaster für uns war und ist – wir brauchen unbedingt Punkte.“ (hb)

TSVP-Junioren: Spielberichte vom Wochenende (4./5.10.2013)

ÜBOL: Männl. B-Jugend - TSV Weilheim 27:21 (13:11) (vgl. Bild)
Zweites Saisonspiel, zweiter Sieg – Partenkirchens männliche B-Jugend geht auch aus dem ersten Heimspiel gegen Weilheim als Sieger hervor und nimmt nach dem zweiten Spieltag in der übergreifenden Bezirksoberliga Süd als einziges Team ohne Punktverlust Rang eins ein. „Wenn wir konzentriert spielen und unsere Chancen nutzen, dann können wir gegen jeden Gegner gewinnen“, meinte TSVP-Coach Tom Pasurka. Gerade in der ersten Hälfte gegen Weilheim wurde klar, dass man eben auch seine Chance nutzen muss, um den Gegner auf Distanz zu halten. Einen minimalen Vorsprung zur Pause bauten die Gastgeber in den zweiten 25 Minuten kontinuierlich aus. Spielerisch ließ das Team aber noch Luft nach oben erkennen. So konnte Florian Adlwärth in der Offensive am Kreis Freiräume schaffen für Rückraumschütze Valentin Müller – gerade über die Außenpositionen gelang aber zunächst nicht viel. Partenkirchens Trumpf war am Ende eine konsequente Abwehrarbeit, die Weilheim vor unüberwindbare Probleme stellte. (hb)
TSVP: Graf - Koch (1), Plank (5), Ober (3), Huber (2), Weber (3), Bräckle, Müller (7), Adlwärth (6), Westhoff.

TSV Solln – Weibl. B-Jugend 3:19 (2:11)
Vor zwei Wochen wurde die weibliche B-Jugend in Oberhausen regelrecht vom Parkett gefegt. 3:13 verlor das Team von Trainerin Bettina Greinwald beim BSC. Nur sieben Tage später warfen die Partenkirchnerinnen den TSV Solln aus der eigenen Halle. Ein 19:3-Sieg katapultierte den TSVP wieder auf Rang drei der übergreifenden Bezirksliga Süd. „Wir konnten sehr viel Selbstvertrauen sammeln“, freute sich Greinwald, die mit nur sieben Spielerinnen antreten konnte, aber auf völlig verunsicherte und überforderte Gastgeberinnen traf, denen im zweiten Spielabschnitt nur ein Treffer gelang. „In der Liga herrschen anscheinend extreme Leistungsunterschiede“, wunderte sich Greinwald. (hb)
TSVP: Martina Friebe, Theresa Hofmann (3), Anna Neff (4/2), Amanda Waldmann (1), Lena Rohrmoser (2), Eva Rothfuß (7/3), Milena Kolzem (2).

ÜBOL: TSV Allach – Weibl. C-Jugend 28:13 (13:5)
Zum Saisonstart in der übergreifenden Bezirksoberliga gegen Allach trat die weibliche C-Jugend von Coach Georg Friedrich geschwächt an: Des Trainers Tochter Katrin Friedrich qualifizierte sich im Rahmen eines Förderlehrgangs in Großwallstadt mit der Bayernauswahl für ein mehrtägiges Länderauswahlturnier mit internationaler Beteiligung in Berlin. Ohne ihre Leistungsträgerin agierten die Partenkirchnerinnen in der Abwehr gegen Allach zu vorsichtig. „Allach kam immer wieder zu leichten Torerfolgen und ließen unserer Torhüterin Daniela Bothe keine Chance“, klagte Friedrich. Trotzdem zeigten Maria Malic und Michelle Tramarin, dass sie sich im Angriff zu Hoffnungsträgerinnen ihres Teams entwickelt haben. „Leider scheiterten beide dann zu oft an der starken, gegnerischen Torhüterin“, berichtete Friedrich, dessen Team trotz des phasenweise großen Rückstand stets um Torgefahr bemüht war. (hb)
T
SVP: Daniela Bothe - Maria Malic (6), Michele Tramarin (4), Julia Wackerle (2), Antonia Barth (1), Luisa Rummel, Kristina Debertin, Johanna Maurer, Vroni Becherer, Samantha Wagner, Franziska Barth.

JSG Gröbenzell/Olching – Männl. C-Jugend 19:12 (8:5)
Die männliche C-Jugend machte sich am vergangenen Wochenende in Gröbenzell selbst das Leben schwer. „Wir haben den Ball nicht laufen lassen und sind zu wenig aus der Vorwärtsbewegung gekommen“, kritisierte TSVP-Coach Tom Pasurka. Auch in der Abwehr zeigten die Gäste zu wenig Teamgeist. „Unser einziges Glück war, dass die JSG die sich ihnen bietenden Chancen nicht nutzen konnte“, meinte Pasurka. Nur deshalb hielt sich der Abstand zur Pause in Grenzen. Aber auch im zweiten Spielabschnitte kam es zu keiner Besserung. Je länger die Partie dauerte, umso entscheidender konnte sich die Gastgeber absetzen. „Wir werden die Probleme in den kommenden Trainingseinheiten ansprechen“, versprach Pasurka. (hb)
TSVP: Pasurka, Porer - Müller, Streitel, Sprenger (3), Ober (4), Hoffmann, Zollner (4), Mamhofer, Bäumler, Lerch, Hattensberger (1).

15:25 gegen Weßling - Frauen mit Rückfall in alte Zeiten

Garmisch-Partenkirchen – Zweites Spiel, zweite Niederlage und zudem ein Rückfall in alte Zeiten – im ersten Heimspiel der Saison kassierten Partenkirchens Handballfrauen am vergangenen Samstag gegen den SC Weßling eine 15:25 (8:11)-Pleite. TSVP-Coach Florian Thieme bezeichnete das Ergebnis als „sehr ärgerlich“, allerdings habe er auch auf zwei wichtige Spielerinnen im Vorfeld verzichten müssen. Julia Simon lag krank zu Hause im Bett und Teresa Buchwieser musste wegen einer erneuten Kieferbehandlung passen. „Dadurch konnten wir unsere einstudierten Auslösehandlungen aus dem Training nicht umsetzen.“ Anna-Lena Kossi war zumindest in der ersten Halbzeit im Angriff auf Rückraum-Mitte bemüht Druck auszuüben. Erfreulich war auch der Einstand von Neuzugang Svenja Bücher, die im rechten Rückraum ab und zu ihr Können zeigen ließ. Bis zur 18. Spielminute (4:4) hielten boten die Partenkirchnerinnen den Gäste gut Paroli. Ab diesem Zeitpunkt häuften sich aber die technischen Fehler auf Seiten der Gastgeberinnen. Weßling kam zunehmend zu sehr einfachen Toren, auch weil das TSVP-Torhütergespann aus Daniela Geisler und Michaela Etsberger keinen Sahnetag erwischte. Nach der Pause wechselte Thieme munter durch, brachte Franziska Schieber und Lisa Wackerle im Rückraum, die aber keine neuen Akzente setzen konnte. Stattdessen setzte sich Weßling kontinuierlich (46./10:21) ab, während Partenkirchen zwischenzeitlich 12 Minuten lang kein Tor gelang. „Wir waren im Angriff einfach zu statisch“, kritisierte Thieme, der die Partie kurz nach dem Schlusspfiff schon abgehakt hatte. „Es kommen noch andere Spiele.“ (hb)

TSVP: Geisler, Etsberger – Zollner (1), Scheithauer (4/1), Schieber (1), Wackerle (3/2), Waldmann, Kossi (1), Bücher (3), Scharl (2).

Selbstvertrauen gewonnen - Partenkirchens Frauen empfangen Weßling

Garmisch-Partenkirchen – Drei Tore fehlten Partenkirchens Handballfrauen am vergangenen Wochenende, um beim Saisonauftakt in der Bezirksliga in Fürstenfeldbruck zumindest einen Punkt zu holen. „Mit der Leistung konnte ich schon zufrieden sein. Wir haben auf alle Fälle an Selbstvertrauen gewonnen“, meint TSVP-Coach Florian Thieme. Zuversichtlich stimmt ihn auch ein Blick auf die Ergebnisse des ersten Spieltages. Kein Bezirksligateam fuhr einen souveränen und klaren Erfolg ein. Es könnte somit noch eine spannende Hallenrunde bei den Frauen im Alpenvorland werden. Favoriten sucht man auf jeden Fall vergeblich. Auch der aktuell Erstplatzierte SC Weßling kann kaum als Übermannschaft bezeichnet werden. Am Samstag (15 Uhr/Werdenfels-Gymnasium) ist der Spitzenreiter in Partenkirchen zu Gast. „Wir rechnen uns vor heimischer Kulisse schon etwas aus“, verrät Thieme, der wohl auch an die knappe 16:20-Niederlage vom Januar diesen Jahres zurückdenkt. Jetzt, fast neun Monate später, leiden die TSVP-Frauen zwar unter miserablen Trainingsbedingungen, haben aber personell wesentlich mehr Alternativen. „Es besuchen regelmäßig zehn bis 12 Mädels die Übungseinheiten“, freut sich Thieme. So kann er sich auch den Luxus leisten, die zuletzt starke Anna-Lena Kossi zunächst auf die Bank zu setzen und stattdessen Teresa Buchwieser auf Rückraum-Mitte zu bringen. „Anna-Lena muss sich die Dinge, die wir einstudiert haben, erst noch anschauen“, meint Thieme, der am Samstag alle Spielerinnen an Bord hat und seine Aufstellung kaum verändern wird. Dass heißt, dass auch Partenkirchens beste Spielerin zuletzt, Stefanie Zollner, wird wieder die vorgezogene Position in der Abwehr einnehmen wird. „Wir brauchen die schnellen Ballgewinne und Vorstöße“, erklärt Thieme. (hb)

Heimspiele Samstag, 5.10.2013 (Halle des Werdenfels-Gymnasiums):
13 Uhr: Männl. B-Jugend – TSV Weilheim (ÜBOL)
15 Uhr: Frauen – SC Weßling

Spielberichte der TSVP-Junioren (29./30.09.2013): Männl. B-Jugend überrascht in Würm-Mitte

HSG Würm-Mitte – Männl. B-Jugend 25:19 (15:11)
Es war eine faustdicke Überraschung, die der männlichen B-Jugend von Trainer Tom Pasurka bei der HSG Würm-Mitte gelang. In den Aufstiegsspielen zur Landesliga kassierte man gegen die favorisierten Gastgeber noch eine klare Niederlage. Ausgerechnet zum Saisonauftakt in der übergreifenden Bezirksoberliga (ÜBOL) siegten die Partenkirchner deutlich und souverän und sind damit der erste Tabellenführer dieser Hallenrunde in der Süd-Staffel. „Ich hatte das Gefühl, die HSG wusste gar nicht so recht, wie ihr geschah“, meinte Pasurka. Kämpferisch als auch spielerisch habe sein Team in Abwehr und Angriff überzeugen können. Nach 15 Spielminuten führten die Gäste bereits klar mit 12:6. Nur phasenweise schien man nach der Pause den Faden zu verlieren. Würm-Mitte kam wieder auf drei Tore ran, ehe Partenkirchen im Schlussabschnitt alles klar machte. Überragender TSVP-Spieler an diesem Tag war Lukas Plank, der alleine 12 von 25 Partenkirchner Treffern erzielte. (hb)
TSVP: Graf, Geschew - Plank (12), Eitzenberger, Saalfeld, Ober, Huber (4), Westhoff, Weber, Müller (3), Adlwärth (5), Koch (1).

SC Weßling – Männl. C-Jugend 18:23 (7:13)
Auftaktsieg für die männliche C-Jugend von Trainerin Elisabeth Lindebner. Die Partenkirchner hatten nur zu Beginn ihre Schwierigkeiten mit der sehr offensiven Deckungsformation der Gastgeber, die zu vielen technischen Fehlern auf Seiten der Gäste führte. „Eine kleine Umstellung hat dann aber die Wende gebracht“, freute sich die junge TSVP-Trainerin. Besonders lobenswert sei die Kompaktheit der Mannschaft im Defensiv- und Offensivverhalten gewesen. Überzeugt hat vor allem Stefan Pasurka, der in dieser Spielzeit erstmals im Tor steht und jederzeit ein sicherer Rückhalt für sein Team war. „Ich bin mit diesem Start rundum zufrieden“, resümierte Lindebner. (hb)
TSVP: Stefan Pasurka – Lukas Müller (2), Seppi Streitel, Franz Sprenger (4/1), Jonas Ober (4), Sebastian Hofmann (1), Remigius Mamhofer (8/1), Christian Bäumler (1), Markus Lerch (1), Maxi Hattensberger (2).

TSVP-Frauen verlieren in Fürstenfeldbruck - eine Auftaktniederlage, die nicht schmerzt

Fürstenfeldbruck – So eine Auftaktniederlage kann weh tun. Für die Handballfrauen des TSV Partenkirchen war das 14:17 (6:7) auswärts beim TuS Fürstenfeldbruck aber alles andere als ein verpatzter Start in die Bezirksliga Alpenvorland. Erst im Januar diesen Jahres kassierte man gegen die Münchner Vorstädterinnen eine deutliche 11:23-Pleite. Dagegen wirkte das Ergebnis vom vergangenen Samstag wie ein Wundpflaster. „Ich bin erst einmal zufrieden. Jeder hätte mit einer deutlicheren Niederlage gerechnet“, gestand TSVP-Coach Florian Thieme nach der Partie. In der Tat zeigte sich Partenkirchen in der Wittelsbacher Halle in einigen Teilbereichen stark verbessert gegenüber der vergangenen Spielzeit. Nie ließen sich die TSVP-Frauen von den Gastgeberinnen den Schneid abkaufen. Hätte man kurz vor dem Pausenpfiff nicht den Treffer zum 6:7 hinnehmen müssen – die Gäste wären wohl noch motivierter aus ihrer Kabine gegangen. Aber selbst in der zweiten Halbzeit sprang nicht mehr als ein zwischenzeitliches 11:11-Unentschieden heraus. „Eine Führung hätte uns noch mehr Selbstvertrauen gegeben“, meint Thieme. Besonders gut gefiel ihm am Samstag Stefanie Zollner. Die gelernte Außenspielerin brillierte in der Abwehr auf der vorgezogenen Position. Auf der so wichtigen Rückraum-Mitte-Position zeigte vor allem Anna-Lena Kossi vielversprechende Ansätze. Viele Auslösehandlungen liefen über die Youngsterin. Überhaupt probierte Thieme viele neue Dinge aus. „Es war fast eine zusätzliche Trainingseinheit.“ Die der TSVP aufgrund der miserablen Hallensituation zu Hause sicherlich brauchen kann. (hb)

TSVP: Geisler, Etsberger – Lindebner (1), Zollner (4), Scheithauer (4/2), Simon (3), Schieber, Wackerle, Waldmann, Buchwieser, Kossi, Scharl (1/1).

Männer mit Personalproblemen - Saisonstart vertagt!

Garmisch-Partenkirchen – Saisonstart vertagt. Die für Samstag angesetzte Partie von Partenkirchens Handballer bei der BOL-Reserve des TSV Landsberg musste am Freitag kurzfristig abgesagt werden. Der Grund: Der TSVP hatte nach den Ausfällen von Martin Wörndle, Dominik Suttor, Hannes Filser, Franz Rieger und Raphael Dörris nicht genug Spieler, um eine erste Sieben auf das Parkett zu zaubern. Die Partie wurde auf den 9. November verschoben. Damit starten die Partenkirchner erst am 13. Oktober mit einem Heimspiel gegen den VFL Buchloe in die neue Bezirksklassen-Saison. (hb)

Überlebenskampf steht an erster Stelle - TSVP-Frauenteam ist eine einzige Baustelle

Garmisch-Partenkirchen – Alles andere als bezirksligareife Trainingsbedingungen haben Partenkirchens Handballfrauen in den vergangenen zwei Wochen vorgefunden. Aufgrund der prekären Hallensituation in Garmisch-Partenkirchen (siehe Randspalte) musste TSVP-Trainer Florian Thieme in den sauren Apfel beißen und eine Zeit für seine Übungseinheiten reservieren, die wohl kein Coach so gerne nimmt: Montagabend. „Bei Sonntagsspielen ist das besonders ungünstig“, meint Thieme. Nur eine Hallenzeit konnte die Abteilung für das Bezirksligateam auftreiben – optimale Voraussetzungen sehen sicherlich anders aus. Thieme, der nach einem großen Trainertheater erst im Juni als Nachfolger von Franz Rieger feststand (wir berichteten), prophezeit schon jetzt, dass sein Team mehr Zeit brauche, um eine seine Auffassung von Handball zu durchdringen. „Bis Weihnachten kann es schon dauern“, meint er. Sein größtes Augenmerk gilt dem Angriff. Mit nur 245 geworfenen Toren in der vergangenen Spielzeit waren die Partenkirchnerinnen das Schlusslicht der Bezirksliga – noch hinter Absteiger Alling. „Die Mannschaft kann und muss einen sehr schnellen Handball spielen, um die körperlichen Defizite auszugleichen“, meint Thieme. Sein Team solle zu „leichten Torerfolgen“ kommen, um den Gegner unter Druck zu setzen. Diese Ansicht bestätigt sich durch das teils planlose Angriffsspiel des TSVP während der vergangenen zwei Jahre. Dabei lag es nicht nur an Rieger, der, immer bemüht um Lerneffekte, nie aufgab, sondern eher an der Lernbereitschaft vieler Spielerinnen.
Und ausgerechnet jetzt hat Thieme noch weniger Zeit. Bereits am Samstag (16.30 Uhr) startet die Saison mit einem Auswärtsspiel beim TuS Fürstenfeldbruck. Der Kader ist weitgehend unverändert – und damit gerade noch ausreichend. Einziger Abgang: Barbara Grasegger, die in das Lager der Fußballer wechselte. Zumindest einen „höherklassigen“ Neuzugang will Thieme in den kommenden Wochen noch präsentierten. Bis dahin gelte es, an den „technischen Defiziten“ zu arbeiten. Das Saisonziel hat Thieme bereits klar vor Augen: „Wir wollen nicht absteigen.“ (hb)

Der Kader 2013/14
Tor: Daniela Geisler, Michaela Etsberger Feldspielerinnen: Tessy Buchwieser, Svenja Bücher, Franziska Eitzenberger, Anna-Lena Kossi, Elisabeth Lindebner, Vanessa Scharl, Martina Scheithauer, Franziska Schieber, Julia Simon, Lisa Wackerle, Linda Waldmann, Stefanie Zollner.

Schlimmer geht's nicht mehr: TSVP-Männer zum Saisonstart ohne Trainer

Garmisch-Partenkirchen – Seit der letzten Bezirksligasaison 2008/09 und dem Abgang einer Leistungsträger geht die Talfahrt für Partenkirchens Handballmänner weiter stetig bergab. Immer wieder wird ein neuer Tiefpunkt erreicht. Oft hat man in den vergangenen Jahren schon von einem Aufschwung geträumt, um am Ende doch wieder enttäuscht zu werden. Vor dieser Hallenrunde können die Partenkirchner aber getrost sagen: Tiefer fallen geht nicht mehr. Erstmals in der jüngeren Geschichte muss das Team in der Bezirksklasse Mitte ohne Trainer antreten. Florian Thieme zog die Konsequenzen aus der schwachen vergangenen Spielzeit, als man abgeschlagen nur Rang vier erreichte, und wechselte zu den Frauen. „Es hat sich auch kein Nachfolger gefunden“, bedauert TSVP-Abteilungsleiter Robert Waldmann. Und trotzdem geht die Geschichte weiter. 17 Mann umfasst der offizielle Kader der Partenkirchner – eine Mischung aus erfahrenen und sehr jungen Spielern. Mit den A-Jugendlichen Juliano Polito (Torwart), Bastian Eisenhofer, Tobias Enthart und André Conceicao sind frische Kräfte im Team angekommen, die aber weiterhin unter ihrem Jugendcoach trainieren – wie eben auch der Rest der Männermannschaft. B-Jugend-Trainer Tom Pasurka übernimmt die Übungseinheiten und wird wohl auch einige Spiele als Betreuer agieren. Um die Verwaltung kümmert sich Rene Möckel. Der gebürtige Sachse geht in seine zweite Saison beim TSVP. In der eher stark besetzten Mitte-Staffel der Bezirksklasse hat Möckel keine großen Erwartungen für Partenkirchen, nur „Letzter“ wolle man eigentlich nicht werden. (hb)

Der Kader 2013/14
Tor: Markus Pasurka, Juliano Polito, Martin Ritzer Feldspieler: Tobias Deparade, Florian Thieme, Martin Wörndle, Toni Rieger, Franz Rieger, Hannes Filser, Dominik Suttor, Raphael Dörris, Bastian Eisenhofer, André Conceicao, Tim Schmickine, Adam Toth, Christoph Widenmayer.

Partenkirchner Handballer leiden unter miserablen Hallenbedingungen in Garmisch-Partenkirchen - Waldmann macht weiter

Garmisch-Partenkirchen – Robert Waldmann bleibt Abteilungsleiter bei Partenkirchens Handballer. Der 43-Jährige übernahm vor mehr als einem Jahr die Führung beim TSVP, nachdem Daniela Geisler überraschend von ihrem Amt zurückgetreten war. „Solange sich keiner findet, werde ich es weitermachen“, sagt Waldmann. Um seinen Job ist er derzeit wahrlich nicht zu beneiden. Die Partenkirchner stehen in dieser Saison vor einem massiven Hallenproblem, nachdem die Dreifachturnhalle der Zugspitz-Realschule wegen Renovierungsarbeiten bis auf Weiteres für den Sportbetrieb ausfallen wird. Damit sind die Handballer ihre traditionelle Heimspielstätte los. Waldmann ärgert vor allem die mangelnde Transparenz der Behörden gegenüber den Sportvereinen vor Ort: „Wir wurden nie wirklich persönlich und pünktlich über die Planungen informiert“, bedauert er. Dabei müsse er regelmäßige Trainingszeiten für mehr als 70 Aktive organisieren. „Wir haben bisher nur eine Hallenzeit pro Woche eine ganze Halle zur Verfügung.“ Bei den Spieltagen teilen sich die Handballer die Halle des Werdenfels-Gymnasiums mit den Basketballern. Statt Samstags, wird es nun nur noch Sonntags Heimspieltage geben. (hb)

2. Beachvollyballcup des TSV Partenkirchen am 14. September - Anmeldung bis 6. September!

Garmisch-Partenkirchen – Die Premiere im vergangenen Jahr hat Elvira Witting noch gut in Erinnerung. Angenehme Temperaturen, Sonnenschein, viele Teilnehmer und eine gelungene Abschlussfeier – besser hätte der erste Beachvolleyballcup des TSV Partenkirchen aus Sicht der ersten Vorsitzenden nicht laufen können. Am Samstag, den 14. September gibt es deshalb eine zweite Auflage des Events mit ein paar Schönheitskorrekturen. Gespielt wird nach wie vor auf den Beachplätzen am Kainzenbad, die sich neben dem Vereinsheim befinden. Jedes Team besteht aus vier Spielern. Konnten sich Interessierte im vergangenen Jahr nur über eine Abteilung zum Turnier anmelden, können diesmal auch allgemeine Sportgruppen starten. „Es ist auch möglich, dass eine Abteilung mehrere Teams ins Rennen schickt“, erklärt Witting.
Die Siegermannschaft muss am Ende jedenfalls viel Ausdauer besitzen. Es gilt nicht nur eine Gruppenphase erfolgreich zu überstehen. In diesem Jahr gibt es noch eine Zwischenrunde, bevor es in den Finalspielen (zwei Sätze bis 21 Punkte) zur Entscheidung kommt. Die Anmeldung für alle Teams geht bis zum 6. September über Organisator Wolfi Hostmann telefonisch unter 08821/908990 oder info@fondsshop-hostmann.de. Mehr Infos gibt es unter www.tsv-partenkirchen.de. (hb)

3. Platz! TSVP-B-Jugend überzeugt beim 28. Internationalen Handballturnier in Taufers!

Taufers – Verausgabt haben sie sich, während andere bereits in die spielfreie Zeit genossen. Partenkirchens männliche Handball-B-Jugend musste im Mai diesen Jahres einige Qualifikationsspiele absolvieren, um den Sprung in die neu strukturierte übergreifende Bezirksoberliga zu schaffen. Die Zusatztrainingseinheiten haben sich gelohnt. Erstmals seit mehr als sieben Jahren misst sich in der kommenden Saison eine männliche Jugendmannschaft des TSVP mit der überregionalen Konkurrenz.
Zum Abschluss der ersten Vorbereitungsphase nahm das Team von Trainer Thomas Pasurka am 28. Internationalen Jugendturnier im italienischen Taufers teil. Auch dort machten die Partenkirchner mit guten Leistungen auf sich aufmerksam. In der Kategorie U16 männliche verpassten die Buben nur knapp das Finale und belegten am Ende einen hervorragenden dritten Platz bei insgesamt 15 teilnehmenden Teams.
In der Gruppenphase des ersten Spieltages blieben die Werdenfelser gegen die internationale Konkurrenz aus Estense (ITA), Oderzo (ITA), Pallamano (ITA), SG Hegensberg (GER) und Ancona (ITA) ungeschlagen und sicherten sich den Gruppensieg. Am zweiten Turniertag wurde der TSVP von Verletzungsproblemen heimgesucht. Zunächst erwischte des Torjäger Valentin Müller im letzten Gruppenspiel gegen Pallamano Chiaravalle (ITA). Im Halbfinale musste Louis Huber mit Verdacht auf Armbruch ins Krankenhaus. Partenkirchen verlor die Partie mit zwei Toren unterschied. Das Spiel um Platz drei war dann wieder eine klare Angelegenheit für Partenkirchen. „Wir haben den starken Gegner aus Italien an die Wand gespielt“, freute sich Pasurka, der angesichts dieser Energieleistung „sehr entspannt“ dem Saisonstart am 28. September bei der HSG Würm-Mitte entgegen sieht. (hb)

Neuer Trainer, neue Motivation - Zukunft der Frauen gesichert!

Garmisch-Partenkirchen – Die Zukunft der Handballfrauen des TSV Partenkirchen ist vorerst gesichert. Ende Juni war das Bezirksligateam nachdem Rücktritt von Coach Franz Rieger verzweifelt auf der Suche nach einem neuen Übungsleiter. Im ungünstigsten Fall wäre der Posten vakant geblieben und einige Spielerinnen hätten den Verein wohl verlassen oder ihre Handballballschuhe vorerst an den Nagel gehängt, warnte Teamsprecherin Elisabeth Lindebner.
Seit Dienstag ist aber klar: Soweit wird es nicht kommen. Neuer Trainer der TSVP-Frauen ist Florian Thieme, der Anfang Juli als Coach der Männermannschaft zurücktrat. „Ich habe bereits in der vergangenen Spielzeit das Team beobachtet und über ein Engagement nachgedacht“, gesteht Thieme. Ihn reize vor allem die Arbeit mit jungen Spielerinnen. Diese waren es auch, die Thieme auf ein mögliches Engagement bei den Frauen ansprachen. Es folgten zwei Probetrainingeinheiten und die endgültige Zusage. Während Thieme bei den Männern keine Zukunft sah, sieht er bei den Frauen trotz des sehr dünnen Kaders Entwicklungspotenzial. „Die Mannschaft kann und muss Tempohandball spielen.“
Mit 13 Spielerinnen wird Thieme in die Vorbereitung starten. Einige Testspiele sind geplant. Erstes Ziel bleibt aber nach wie vor der Klassenerhalt. „Die letzten drei Jahre wurde der Abstieg immer knapp abgewehrt. Ich traue es der Mannschaft auch in der kommenden Hallenrunde zu“, sagt der neue Coach der Frauen. Ein weiteres Ziel sei es, als Team „zusammenzuwachsen“. Dieser Prozess werde einige Zeit in Anspruch nehmen, weshalb Thieme mehr als eine Saison bei den Frauen eingeplant hat – mit einer Einschränkung: „Es kommt darauf an, wie die kommenden Spielzeit verläuft.“ (hb)

Männerteam ohne Trainer - Thieme tritt zurück!

Garmisch-Partenkirchen – Irgendwann und irgendwo hat Florian Thieme (vgl. Bild) in den vergangenen Jahren den Spaß an seinem Job als Trainer der Partenkirchner Handballer verloren. Vor allem die vergangene Saison, als die Männer früh aus dem Meisterschaftskampf in der Bezirksklasse Mitte ausschieden, mutierte für den jungen Coach zur Lehrstunde. Im Sommer 2013 zieht er nun die Konsequenzen daraus: Thieme ist ab sofort nicht mehr Trainer der Männermannschaft. Ein Schritt, der nicht überrascht, die TSVP-Männer aber an einen neuen Tiefpunkt in ihrer jungen, zehnjährigen Geschichte führt. „Die Trainingsbeteiligung und das Engagement vieler Spieler waren sehr schwach ausgeprägt. Es ging einfach nichts mehr vorwärts“, erklärt Thieme, der die Mannschaft nach dem Bezirksliga-Abstieg im Herbst 2009 übernahm, den oftmals angepeilten Wiederaufstieg aber nicht realisieren konnte.
Wer die Mannschaft in der kommenden Saison betreut, steht noch nicht fest. Glaubt man Thieme, müsse diese Frage vorerst gar nicht geklärt werden. B-Jugend-Trainer Thomas Pasurka gestaltet zusammen mit seinen Jungs derzeit die Übungseinheiten der Männer. „Aufgrund der sehr problematischen Hallensituation müssen die Trainingseinheiten beider Teams zusammengelegt werden“, weiß Thieme. Die Kriterien für einen neuen Trainer seien klar gestrickt: „Am besten wäre es, wenn einer außerhalb des Vereins das Team trainieren würde, um vor allem den jungen Spielern wieder Freude am Handball zu vermitteln.“
Der Kader der TSVP-Männer wird sich zur kommenden Spielzeit wieder etwas verjüngen. Christoph Widenmayer springt nur noch sporadisch ein, Felix Müllerschön hat den Verein verlassen, hinter Youngster Dominik Pach steht noch ein großes Fragezeichen. Thomas Bräckle wird sich wohl wieder mehr dem Skisport widmen. Thieme selbst überlegt der Mannschaft als Aktiver erhalten zu bleiben. Alles im allem umfasse der Kader 13 Spieler, sagt der Ex-Trainer. Er traue dem Team im aktuellen Zustand einen Platz im oberen Mittelfeld zu. Für einen Aufstieg ist die Liga in diesem Jahr zu stark aufgestellt. Neben dem Tabellenzweiten Ettal, werden auch die Bezirksliga-Absteiger Landesberg II und Peißenberg als heiße Meisterschaftsfavoriten gehandelt. Vom TSV Partenkirchen wird man in diesem Sommer sicherlich keine Kampfansage vernehmen. (hb)

Vorbereitung 2013/14: Weibl. C-Jugend erreicht Finale in Forstenried - Katrin Friedrich in erweiterten Kader der Bayernauswahl berufen

Forstenried – Die kommende Saison in der übergreifenden Bezirksoberliga wird für die weibliche C-Jugend des TSV Partenkirchen lang und anstrengend. Um ganz vorne mitzuspielen, hat für die Mannschaft von Trainer Georg Friedrich bereits jetzt die Saisonvorbereitung angefangen. Am vergangenen Wochenende nahmen die Mädels mit großem Erfolg an einem Turnier in Forstenried teil, wo sie sich bis ins Finale vorarbeiteten.
Gleich zu Beginn aber gab es den ersten Dämpfer. 4:8 gegen Weßling. „Durch unsere leichten Ballverluste haben wir es dem Gegner sehr leicht gemacht“, analysiere Friedrich. Gegen Ingolstadt (10:3) und Unterhaching (7:0) hatte man keine Mühe. Gegen den SV München Laim wurden dann auch klarste Torchancen vergeben (4:4). Im Halbfinale gegen Solln zeigte Katrin Friedrich mit drei sehenswerten Treffern ihre ganze Klasse. Im Finale traf der TSVP dann wieder auf Weßling – diesmal jedoch unter anderen Umständen. Marija Malic und Michele Tramarin setzten sich im Angriff immer wieder entscheidend durch und unterstrichen damit ihre Rolle als Leistungsträgerinnen im Team. Torhüterin Daniela Bothe glänzte mit einigen Paraden. Am Ende jedoch verloren die Partenkirchnerinnen das Endspiel äußerst knapp mit 8:9.
Ein kleines Trostpflaster gab es für das Team dann doch noch. Katrin Friedrich wurde aufgrund ihrer starken Leistungen am Folgetag zu einem dreitätigen Lehrgang der Bayernauswahl in der Sportschule Oberhaching eingeladen und steht damit als erste TSVP-Aktive überhaupt im erweiterten Kader.

TSVP: Katrin Friedrich (20), Marija Malic (14), Michele Tramarin (6), Julia Wackele (2), Daniela Bothe (1), Luisa Rummel (1), Kristina Debertin (1), Franziska Barth.

Geschafft! Weibl. C-Jugend wieder für ÜBOL qualifiziert!

Gilching – Sie haben es wieder geschafft! Die Handballerinnen der weiblichen C-Jugend des TSV Partenkirchen haben sich zum zweiten Mal in Folge für die übergreifende Bezirksoberliga (ÜBOL) qualifiziert. Beim zweiten und bereits entscheidenden Turnier in Gilching belegte das Team von Trainer Georg Friedrich den zweiten Rang, der zur Qualifikation reichte. Die erste Runde in Weilheim hatten die Partenkirchnerinnen souverän ohne Niederlage gewonnen, wodurch sie nach den Regeln des Bayerischen Handball-Verbandes (BHV) an der Teilnahme zur Landesliga-Qualifikation berechtigt gewesen wären. Friedrich verzichtete aus guten Gründen: „Ich wollte alle Spielerinnen einsetzen, das wäre in der Landesliga einfach nicht möglich.“
In Gilching erwischte sein Team gegen die Gastgeberinnen einen furiosen Start. 7:1 führte der TSVP zur Halbzeit. Am Ende gewann man 10:4, auch weil Torhüterin Michele Tramarin gute Paraden zeigte. Gegen den TV Immenstadt schöpften Laura Sanktjohanser und Marija Malic ihr ganzes Potenzial aus. Die Allgäuerinnen hatten Partenkirchen am Ende nichts entgegen zu setzen (17:5). Auch Schongau stellte keine große Hürde da (14:9). Gegen Herrsching ging es anschließend um den Gruppensieg. Beide Teams waren bis dato ungeschlagen. Durch die Verletzung von Maria Hornsteiner musste Katrin Friedrich zwischen die Pfosten – ein großes Handicap für die Partenkirchnerinnen. Hinzu kam eine mangelhafte Torausbeute. Am Ende verlor man verdient mit 7:12.
Dass die TSVP-Mädels vom Sport nicht genug haben konnten, zeigt die Teilnahme am Stadtlauf in Schäftlarn direkt im Anschluss an die Qualifikationsrunde. Maria Hornsteiner gewann die Klasse U16 weiblich vor Katrin Friedrich und Kristina Derbertin – ein Partenkirchner Dreifacherfolg. (hb)

TSVP: Katrin Friedrich 16, Laura Sanktjohanser 14, Maria Hornsteiner 6, Marija Malic 4, Julia Wackerle 3, Michele Tramarin 2, Vanessa Ressel 2, Antonia Barth, Luisa Rummel, Kristina Debertin

Bild: h.l. Michele Tramarin, Vanessa Ressel, Julia Wackerle, Franziska Paul, Katrin Friedrich, Maria Hornsteiner, Kristina Debertin, Luisa Rummel, Marija Malic, v.l Vanessa Ressel, Hannerl Lechner, Maxine Kolzem, Anna Berndaner, Franzsika Barth

Ein frischer Wind soll her - TSVP-Frauen auf der Suche nach einem neuen Trainer!

Garmisch-Partenkirchen – Zeit, um sich Gedanken über die Zukunft zu machen – genau das wollte Franz Rieger nach Ende März nach dem letzten Saisonspieler seiner Partenkirchner Handballfrauen. Mit Biegen und Brechen schaffte der TSVP auch in dieser Hallenrunde wieder den Klassenerhalt in der Bezirksliga Alpenvorland. Von Euphorie war aber wenig zu spüren. Im Gegenteil: Gerade in der entscheidenden Partie gegen Memmingen gewann man zwar mit 14:12, präsentierte sich aber phasenweise auf Bezirksklasseniveau. „Grausam“ war das einzige Wort, dass Rieger über die Lippen brachte. Erst einmal ein paar Wochen Pause und Abstand gewinnen.
Nach der letzten Sitzung des Teams stand für den Frauencoach eigentlich fest, dass er noch eine Saison dranhängen würde. Dann jedoch kam die Wende: „Aus der Mannschaft kam das Signal, dass es eine Alternative gäbe.“ Dem beruflich und sportlich stark eingeschränkten Rieger kam das gerade recht. Aus der Alternative wurde nichts, das Spiel begann von neuem. „Wir brauchen einen neuen Trainer, der einen frischen Wind ins Team bringt“, sagt Teamsprecherin Elisabeth Lindebner. Rieger ist nun eine Art Notlösung. „Ich habe nicht ja und nicht nein gesagt“, betont der Ex-Coach.
Bisher gibt es für den vakanten Posten in der Handballabteilung kaum Kandidaten. Josef Biermaier, vor einigen Jahren bereits Interimscoach des Bezirksoberligateams, sagte ab. Martina Hennig als dienstälteste Spielerin will partout nicht auf der Bank Platz nehmen und wird weiterhin nur als Spielerin zur Verfügung stehen. „Uns fallen keine weiteren Namen ein“, verzweifelt Lindebner. Dabei seien die Voraussetzungen gut wie lange nicht mehr. Bis auf Katrin Krempl (vorzeitiges Karriereende) bleibt die Mannschaft zusammen. „Auch unsere Youngster sind am Wochenende trotz Studium einsatzbereit“, weiß Lindebner. Die Trainingsbeteiligung sei in der vergangenen Saison in Ordnung gewesen. „Da kann man bei uns nicht meckern.“
Die Suche geht also weiter. Im Juli wollen die Partenkirchnerinnen mit der Saisonvorbereitung starten. Bis dahin muss ein Trainer her. Im schlimmsten Fall droht dem Frauenhandball beim TSVP der Kollaps: „Falls wir keinen Neuen finden, werden wohl einige Spielerinnen nicht mehr den nötigen Ehrgeiz finden und aufhören“, merkt Lindebner an. (hb)

Landkreis: Unermüdlicher Einzelkämpfer - Walter Merkl (63) macht Schluss beim SSV Ettal

Ettal – Legenden sind Personen, die in ihrem Leben etwas außerordentliches erreicht oder geleistet haben und dafür sehr bekannt sind. Jede Sportart schafft sich seine eigenen Legenden, die als Aktive über eine hohe Begabung verfügen oder über Jahrzehnte auch als Funktionär herausragend engagiert sind. Walter Merkl ist und war kein grandioser Handballspieler – und trotzdem hat dieser Sport im Landkreis Garmisch-Partenkirchen kaum einen erfolgreicheren Jugendtrainer gesehen. 38 Jahre war Merkl Trainer, Spielleiter und Koordinator des SSV Internat Ettal – eine „Ein-Mann-Show“. Seit 1. April ist er offiziell in Rente. Zeit, auf Wiedersehen zu sagen.
Für diesen Anlass veranstaltete das Internat am vergangenen Samstag eine große Abschiedsfeier für den 63-Jährigen. Auf dem Programm stand unter anderem ein Abschiedsspiel zwischen Altettalern, Schülern und Abiturienten, eine eigens eingerichtete Vorabendmesse und eine offizielle Grillfeier. Ein würdiger Schlusspunkt für einen erfahrenen Übungsleiter.
Merkl ist in Ettal zu einer Institution geworden – und das eher aus Zufall. Der gebürtige Chiemgauer aus dem beschaulichen Schleching bei Reit im Winkl wollte nach seinem Studium nur ein Jahr im Internat arbeiten. „Der Deutsche Skiverband hatte mir einen Vertrag als Skitrainer angeboten“, erinnert sich Merkl. Familie, eine sichere Arbeitsstelle und der Spaß bei der Arbeit mit Kindern belehrten ihn eines Besseren. „Diese Faktoren waren mir einfach wichtig“, erklärt Merkl. In freiberuflicher Tätigkeit erwarb er einige Trainerscheine und Qualifikationen. 1975 übernahm er auch gleich die Handballabteilung des SSV. Ein schwieriger Start. „Mein Vorgänger hatte sich nicht so engagiert. Handball stand aber im Mittelpunkt des Internats“, blickt Merkl zurück. Mit viel Einsatz sollte der SSV unter seiner Regie in sehr kurzer Zeit seine größten Erfolge erzielen. 1979 erreichte Merkl mit der Ettaler Schulmannschaft das Bundesfinale in Berlin und belegte einen vierten Platz – bis heute im Landkreis unerreicht. 1982/83 wurde die A-Jugend Oberligameister und ließ sogar den damaligen Bundesliganachwuchs des TSV Milbertshofen hinter sich. Insgesamt drei Aufstiege in Bayerns höchste Spielklasse konnte er mit seinen Junioren verzeichnen. Zuletzt qualifizierte er sich in der Saison 2008/09 mit seiner männlichen C-Jugend für die Bayernliga. Zahlreiche ehemalige Spieler erreichten Bundesliganiveau. Auch Sean Mackeldey, aktueller Torjäger des TSV Murnau, hatte Merkl unter seinen Fittichen. „Viele Bayernauswahlspieler sind bei mir in Sachen Handball groß geworden“, weiß Merkl. Lukrative Angebote von anderen Vereinen, unter anderem eine Stelle beim österreichischen Bundesligisten Innsbruck, ließ er fallen und blieb Ettal treu. Aber auch 38 Jahre gehen an Merkl nicht spurlos vorbei. „Da hängt viel Arbeit dran. Woanders gibt es zehn Leute, die sich um so eine Abteilung kümmern. Ich war immer alleine“, betont Merkl.
Auch deshalb hätte er sich eine intensivere Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Vereinen im Landkreis gewünscht. „Für den Handball in der Region wäre es super, wenn nicht jeder sein eigenes Süppchen kocht.“ Er könnte sich durchaus eine HSG Werdenfels vorstellen, um „den besten Spielern“ Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen. „Mit so einer Spielgemeinschaft ist auch die Landesliga drin.“
In Ettal wird man nach dem verpassten Bezirksliga-Aufstieg vorerst kleinere Brötchen backen. Ein Nachfolger für Merkl steht noch aus. Die Stelle ist weiterhin vakant. Egal, wer am Ende den SSV übernimmt: Merkl hat in Ettal und darüber hinaus Legendenstatus und wird wohl nie vergessen werden. (hb)

Jubel, Trubel, Heiterkeit - männl. B-Jugend schafft Aufstieg in die ÜBOL!

Grafing – Am Ende kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Nach drei kräftezehrenden Spielen war es so weit: Die männliche Handball B-Jugend des TSV Partenkirchen qualifizierte sich am vergangenen Samstag als Gruppenerster in der zweiten Qualifikationsrunde für die übergreifende Bezirksoberliga (ÜBOL). „Über das gesamte Turnier gesehen, waren wir klar das überlegene Team. Wir haben uns den lang ersehnten Aufstieg verdient“, freute sich Coach Tom Pasurka. Für die Partenkirchner Handballer geht damit auch eine lange Durststrecke zu Ende. Sechs Jahre ist es her, dass die Abteilung im männlichen Jugendbereich eine Mannschaft für die Bezirksoberliga stellte. Bereits in der vergangenen Saison scheiterte die B-Jugend wegen eines fehlenden Tores im letzten Turnier und verpasste damit unglücklich die Qualifikation für die ÜBOL.
Waren die TSVP-Buben damals das mit Abstand jüngste Team, stellte man in diesem Jahr die älteren Jahrgänge. Ein Vorteil, wie sich herausstellen sollte. Zwar scheiterte die Mannschaft Mitte April erneut in der ersten Qualifikationsrunde zur Landesliga in Lauingen, lies sich davon aber nicht vom eigentlichen Ziel abbringen. „Wir hatten in Lauingen keine Chance und wollten in Grafing zumindest beherzter zu Werke gehen“, sagt Pasurka.
Wie ausgewechselt präsentierte sich die Mannschaft in allen drei Spielen. „Alle hatten sichtlich Spaß am Handball“, meinte Pasurka. In der ersten Partie gegen den SV Neuperlach machten die TSVP-Buben schon zur Halbzeit alles klar (8:4). Schöne Anspiele an den Kreis, gelungene Auslösehandlungen und ein durchwegs engagiertes Auftreten brachten einen 17:13-Erfolg. Gegen die Gastgeber aus Grafing hatte man mehr Mühe. Aber auch hier überstanden die Partenkirchner einen kleinen Einbruch in der Schlussphase schadlos (19:16). Im letzten Spiel gegen den TSV Haar zeigten die Werdenfelser dann ihre ganze Klasse. Konsequent, aggressiv und konzentriert ging das Team von Pasurka zu Werke. „So, wie ich es mir immer vorgestellt habe“, jubelte der Coach. „Mit dieser geschlossenen Mannschaftsleistung können wir uns auf eine spannende ÜBOL-Saison freuen.“ (hb)

Statistik:

Neuperlach - TSVP 13:17 (4:8)
Graf, Geschew - Plank (3), Koch (1), Heiß, Reindl, Huber (1), Ober (1), Westhoff (4), Müller (3), Adlwärth (4), Saalfeld.

TSVP - TSV Grafing 19:16 (9:6)
Graf, Geschew - Plank (5), Koch (2), Heiß, Reindl, Huber (3), Ober (3), Westhoff, Müller (2), Adlwärth (4), Saalfeld.

TSV Haar - TSVP 9:17 (6:8)
Graf, Geschew - Plank (4), Koch, Heiß (1), Reindl, Huber (4), Ober, Westhoff (1), Müller (5), Adlwärth (1), Saalfeld (1).

Weibl. C-Jugend: Turniersieg in der ersten Qualirunde zur ÜBOL

Weilheim – Mit drei Siegen und dem ersten Rang beendete die weibliche Handball C-Jugend des TSV Partenkirchen die erste Qualifikationsrunde zur übergreifenden Bezirksoberliga.
Das Team von Trainer Georg Friedrich erspielte sich gegen die SpVgg Erdweg einen klaren 16:8 (10:2)-Auftakterfolg. Herausragend in der ersten Partie war des Trainers Tochter Katrin, die immer wieder mit Einzelaktionen glänzte gegen die Erdweg kein Gegenmittel fand. Friedrich konnte so gegen Ende der Spielzeit mit Larissa Ressel und Franziska Barth zwei jüngeren Spielerinnen Einsatzzeiten geben. Gegen die Gastgeberinnen aus Weilheim wurde es das erwartet schwere Spiel. Auf Partenkirchner Seite bot Torhüterin Daniela Bothe eine sensationelle Leistung. Durch ihre Paraden ging der TSVP zwischenzeitlich mit drei Toren in Führung. Erst nach dem Ausfall von Leistungsträgerin Maria Hornsteiner drohte die Partie zu kippen. Wieder war es Bothe, die ihr Team im Spiel hielt. Mit einem sehenswerten Treffer in den Schlusssekunden sicherte Antonia Barth dem TSV Partenkirchen den 11:10 (9:6)-Erfolg. In der abschließenden Partie gegen die HSG Isar-Loisach machte sich vor allem Hornsteiners Ausfall immer mehr bemerkbar. „Trotz klarer Torchancen unsererseits wurde es noch ein enges Spiel“, berichtete Friedrich. In der entscheidenden Phase übernahmen vor allem Michele Tramarin und Marija Malic Verantwortung und erzielten wichtige Treffer zum 11:10 (7:5)-Erfolg. Damit sicherten sich die Partenkirchnerinnen souverän den Einzug in die zweite Qualifikationsrunde, die Mitte Mai beginnt. (hb)

TSVP: Friedrich Katrin (16), Antonia Barth (6), Michele Tramarin (6), Maria Hornsteiner (4), Marija Malic (4), Jenny Schauer (1), Vanessa Ressel, Franziska Barth, Daniela Bothe, Larissa Ressel.

19:21 - Frauen scheitern in Kaufbeuren am Schiedsrichter und an sich selbst

Kaufbeuren – Wieder gut gespielt, wieder keine Punkte geholt. Auch zum Saisonabschluss am vergangenen Samstagabend bei der SG Kaufbeuren/Neugablonz blieben die Handballfrauen des TSV Partenkirchen vom Pech verfolgt. 19:21 (12:11) verloren die Gäste im Allgäu nach einer zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Führung. „Eigentlich müssen wir das Spiel für uns entscheiden“, ärgerte sich TSVP-Coach Franz Rieger. 7:2, 9:3, 10:5 liest sich die Torfolge. Partenkirchen kontrollierte die Partie, ehe Kaufbeuren in der Schlussphase der ersten Halbzeit bis auf ein Tor rankam. Rieger fand sogleich einen Schuldigen für den Abwärtstrend seiner Mannschaft: die Schiedsrichterleistung. „Da waren schon einige sehr fragwürdige Entscheidungen dabei.“ Viele unsportliche Attacken der Gastgeberinnen gegen Martina Scheithauer und auch Lisa Wackerle wurden nur mit einem Foulspiel geahndet. Bis zur 39. Spielminute hatte der Unparteiische erst drei Gelbe Karten verteilt. Am Ende kam Kaufbeuren mit zwei Strafzeiten sehr glimpflich davon.
Ein weiterer Nachteil für die Partenkirchnerinnen war das Allgäuer Publikum. „Die haben den Schiedsrichter schon sehr beeinflusst.“ Beim Stande von 15:14 ging Kaufbeuren erstmals in Führung. Partenkirchen konnte nicht mehr nachlegen.
Einen etwas bitteren Abgang hatte am Ende TSVP-Torhüterin Daniela Geisler. Aus Frust schoss sie den Ball nach dem Schlusspfiff mit dem Fuß in Richtung Mittellinie und traf dabei den Schiedsrichter. „Es wird wohl ein schriftlicher Bericht folgen“, meinte Rieger. Geisler droht damit eine Sperre. Ihr Trainer weigerte sich nach der Partie den Spielberichtsbogen zu unterschreiben. Er habe die Aktion nicht mitbekommen. „Eine nachträgliche Sperre wäre aber unfair.“ (hb)

TSVP: Etsberger, Geisler – Kossi, Simon (5/2), T. Buchwieser (1), Waldmann, Wackerle (1), Eitzenberger, Scheithauer (1), Krempl (5/1), Zollner (2), Lindebner (4).

Guter Abschluss - TSVP-Männer bieten Meister Kaufbeuren lange Paroli

Kaufbeuren – Aus, vorbei, Ende einer durchwachsenen Saison. Bei ihrer letzten Auswärtsfahrt zeigten Partenkirchens Handballer am vergangenen Samstagabend gegen den feststehenden Meister und Aufsteiger SG Kaufbeuren/Neugablonz eine durchaus ansehnliche Leistung, verloren am Ende aber doch klar mit 28:22 (11:11). „Es war das beste Spiel der Hinrunde“, freute sich TSVP-Coach Florian Thieme.
Bis zur 45. Spielminute konnten die Gäste das Spiel offen gestalten. Phasenweise erspielte man sich eine kleine Führung, ehe Kaufbeuren den Spieß umdrehte (15:14). Beim Stande von 22:19 setzten die Gastgeber auf eine sehr offensive Deckung. Partenkirchens Angriffe wurden bereits ab der Mittellinie gestört. „Das hat uns etwas durcheinander gebracht“, gestand Thieme. Viele unnötige Ballverluste nutzte Kaufbeuren für sechs erfolgreiche Konter. „Ab diesem Zeitpunkt ist uns dann auch die Luft ausgegangen“, meinte Thieme. Ihn ärgerte vor allem die schwache Torausbeute in der ersten Halbzeit. „Da waren schon einige Pfostentreffer dabei.“
Nach dem letzten Saisonspiel nimmt der TSV Partenkirchen in der Abschlusstabellen Rang vier ein und ist damit besser durch die Saison gekommen als im vergangenen Jahr als man einen enttäuschenden siebten Rang in der Bezirksklasse Mitte belegte. Thieme hofft nach den zwei Wochen Ferien nun auf gute Gespräche mit den A-Jugendlichen. (hb)

TSVP: M. Pasurka – Suttor (5/1), Deparade, T. Rieger (6/1), Fisler (1), Steinbrecher (3), Dörries, Altmiks, F. Rieger (2), Wörndle (5).

Ein Abschluss ohne Zittern - TSVP-Frauen können in Kaufbeuren ganz ruhig aufspielen

Garmisch-Partenkirchen – Letzter Spieltag der regulären Saison – für die Handballfrauen des TSV Partenkirchen war dieser Termin in den vergangenen Jahren immer mit Hoffen, Bangen und Zittern verbunden. Am Samstag (17 Uhr) wird das ein wenig anders sein. Das Team von Trainer Franz Rieger muss bei der SG Kaufbeuren/Neugablonz ran. Der Klassenerhalt wurde mit einem Sieg über Memmingen vergangene Woche klargemacht. Es geht im Allgäu nur noch um einen versöhnlichen Abschluss. „Es wäre etwas anderes, wenn wir Kaufbeuren noch einholen könnten“, sagt Rieger.
Um dies zu schaffen, hätten die Partenkirchnerinnen das Hinspiel gewinnen müssen (19:23). Die Partie vom Oktober steht sinnbildlich für die durchwachsene aber am Ende doch versöhnliche Spielzeit des TSVP. Lange Zeit hatten die Gastgeberinnen mithalten können. Am Ende scheiterte man an den eigenen Nerven. „Wir könnten weiter oben stehen“, ist Rieger sicher. Das Potenzial für mehr sei da. Gerade die jungen Spielerinnen hätten in dieser Spielzeit Erfahrung gesammelt und seien reifer geworden. Dazu zählen insbesondere Franziska Eitzenberger, Teresa Buchwieser, Barbara Grasegger und Elisabeth Lindebner. „Gerade am Ende der Spielzeit haben wir uns den Klassenerhalt mit guten Leistungen verdient“, meint Rieger, dessen Anwesenheit am Samstag aus privaten Gründen noch fraglich ist.
Ob der 24-Jährige auch in der kommenden Spielzeit die Frauen coachen wird, lässt er offen. „Nach den Ferien werden wir uns in Ruhe zusammensetzen.“ Entscheidend sei die Personallage. Gerüchte, einige Spielerinnen aus den vergangenen Jahren würden wieder reaktiviert, wollte Rieger dagegen nicht kommentieren. (hb)

Trotz Personalproblemen - Absage für Thieme keine Alternative

Garmisch-Partenkirchen – Drei Zusagen und neun Absagen – Florian Thieme hätte sich bessere Voraussetzungen für den anstehenden Saisonabschluss am Samstag (19 Uhr) in Kaufbeuren gewünscht. Eine Spielabsage kommt für den TSVP-Coach aber nicht in Frage. Auch weil Kaufbeuren schon als sicherer Aufsteiger feststeht. „Die wollen am letzten Spieltag eine würdige Meisterschaftsfeier veranstalten.“
Für Thieme und sein Team geht am Samstag eine sehr durchwachsene Saison zu Ende. Mit Meisterschaftsambitionen gestartet, scheiterten die Partenkirchner am Ende auch am mangelnden Engagement. „Ich hänge mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass in diesem Jahr der Aufstieg drin gewesen wäre“, sagt der TSVP-Coach. Einige hätten aber nicht den nötigen Willen gezeigt. „Unter diesen Umständen war das einfach nicht möglich.“
Wer nach dem Spiel im Allgäu am Samstag Trainer der Partenkirchner sein wird, ist noch völlig offen. „So wie es jetzt gerade läuft, geht es für mich nicht weiter“, betont Thieme. Er setze auf Gespräche und motivierte A-Jugendliche. „Es wird sich in den kommenden sechs Wochen entscheiden. Wenn sechs junge Spieler dabei sind, mit denen ich planen kann, dann sehe ich die ganze Sache positiver.“ (hb)

Klassenerhalt fix - TSVP-Frauen besiegen Memmingen!

Garmisch-Partenkirchen – Zwei Punkte geholt, die Konkurrenz patzte, der Klassenerhalt ist gesichert. Mehr wollte Franz Rieger am vergangenen Samstagabend gar nicht wissen. Vor heimischer Kulisse gewannen die Handballfrauen des TSV Partenkirchen gegen den TV Memmingen mit 14:12 (5:8) und sicherten sich damit einen Spieltag vor Schluss den Klassenerhalt in der Bezirksliga Alpenvorland. Alling als Tabellenletzter verlor bereits am frühen Nachmittag seine Partie bei Spitzenreiter Ottobeuren erwartet klar mit 17:29 und kann den TSVP nicht mehr einholen. Rieger brachte nach 60 Minuten trotzdem nur ein Wort über die Lippen: „Grausam.“
In der Tat präsentierten sich beide Teams auf Bezirksklassenniveau. Vor allem die Angriffsvorstellung der Partenkirchnerinnen bis zur Pause fiel desolat aus. „Wir sind einfach nicht fähig, Tore zu werfen“, analysiere Teamsprecherin und Torhüterin Daniela Geisler, die mit ein Grund war, warum die Gäste aus dem Allgäu nicht viel mehr Tore zustande brachten.
In der zweiten Hälfte liefen die Gastgeberinnen bis acht Minuten vor Schluss einem Rückstand hinterher. Memmingens Angriffsbemühungen konzentrierten sich auf das Partenkirchner Zentrum. Immer wieder scheiterte der TV freistehend an Geisler. Auf der anderen Seite nahmen vor allem Partenkirchens Youngster das Heft in die Hand. Auffälligste Spielerin in der Schlussphase war Lisa Wackerle auf Linksaußen. Immer wieder eroberte sie sich geschickt Bälle und stellte Memmingen auf der rechten Abwehrseite vor Probleme. Barbara Grasegger verwandelte einen Siebenmeter zum 13:12 (51.), ehe Franziska Eitzenberger aus dem Rückraum zum entscheidenden 14:12 traf (56.). Bei den Gästen war die Luft raus. Vorsichtshalber nahm Rieger eine Minute vor Ende noch eine Auszeit. Memmingen kam nicht mehr ran.
TSVP-Abteilungsleiter bekräftigte nach der Partie den sportlichen Klassenerhalt. Es werde keinen freiwilligen Rückzug geben. „Das Team spielt auch in der kommenden Saison Bezirksliga.“
TSVP: Geisler, Ferkau – Lindebner, Zollner (1), Scheithauer (3), B. Grasegger (6/3), Eitzenberger (2), Wackerle (1), L. Waldmann, Buchwieser, Kossi, Scharl (1).

(aus: GAP-Tagblatt vom 18.03.2013)

Pleite ohne Puste - Männer verlieren deutlich gegen Schongau

(aus GAP-Tagblatt vom 19.03.2013)

Erster Matchball um den Klassenerhalt - Frauen empfangen am Samstag Memmingen [14.03.2013]

Garmisch-Partenkirchen – Daniela Geisler spricht von einem „Entscheidungsspiel“, wenn Partenkirchens Handballfrauen am Samstagabend (17.15 Uhr) in der Zugspitz-Realschule den TV Memmingen empfangen. Mit einem Sieg über die Allgäuerinnen und einer gleichzeitigen Niederlage von Tabellenschlusslicht Alling in Ottobeuren, hätten die Partenkirchnerinnen vorzeitig den Klassenerhalt geschafft. Zwar lässt der gleitende Abstieg erst im April/Mai eine endgültige Entscheidung zu, es sieht allerdings diese Saison nach einer eindeutigen Sache: nur ein Team wird die Bezirksliga verlassen müssen. Ein erfolgreiches Wochenende würde den Abstand auf Alling auf vier Punkte anwachsen lassen. Bei noch zwei ausstehenden Spieltagen spricht dann der direkte Vergleich für den TSVP.
„Wir gehen stark davon aus, dass Alling in Ottobeuren kein Land sehen wird“, sagt Teamsprecherin Geisler. Allerdings muss Partenkirchen mit Julia Simon auf eine torgefährliche Rückraumspielerin verzichten (beruflich). Ersatz ist aber nicht schwer zu finden. „Unsere Auswechselbank wird voll sein. Alle Spielerinnen sind dabei“, freut sich Geisler. Sie sei zuversichtlich, dass am Samstag der zweite Saisonsieg folge: „Wenn wir unsere Leistung aus der ersten Halbzeit gegen Alling abrufen können, dann ist Memmingen absolut schlagbar.“ Im Angriff soll wieder viel über Kreisspielerin Elisabeth Lindebner gehen, während man in der Abwehr auf eine bewährte, defensive Variante baue.
Im vergangenen Jahr hatte Partenkirchen den Klassenerhalt nachträglich am grünen Tisch bestätigt bekommen. Als heißer Abstiegskandidat war das Team von Franz Rieger in die Saison gestartet. Ein Sieg am Samstag wäre wohl auch eine Genugtuung für das ganze, junge Partenkirchner Team.

Heimspiele Samstag, 16.03.2013 (Zugspitz-Realschule):
11.30 Uhr: Weibl. C-Jugend – ASV Dachau (ÜBOL)
12.30 Uhr: Männl. C-Jugend II – Männl. C-Jugend I
14 Uhr: Weibl. B-Jugend – Eichenauer SV
17.15 Uhr: Frauen – TV Memmingen
19 Uhr: Männer – TSV Schongau

Thiemes letztes Saisonziel: "Wir müssen Schongau schlagen." [14.03.2013]

Garmisch-Partenkirchen – Partenkirchen gegen Schongau – im Handball war das in den vergangenen Jahren immer ein heiß umkämpftes Duell, vor allem zu Bezirksliga-Zeiten. Seit längerer Zeit kommen beide Vereine nicht mehr über die Bezirksklasse hinaus. Am Samstagabend (19 Uhr/Zugspitz-Realschule) wird dann aber doch etwas Feuer in der Partie sein. Zum einen haben die Schongauer trotz sieben Minuspunkten noch theoretische Chancen auf den Aufstieg. Zum anderen hat TSVP-Coach Florian Thieme noch ein Saisonziel ausgegeben: „Wir wollen Schongau schlagen.“
Im Hinspiel verloren Partenkirchens Männer denkbar knapp gegen eine sehr junge Schongauer Mannschaft. „Es war eine faire Partie“, betont Thieme. Er erwarte ein Spiel auf Augenhöhe. Personell kann er dafür auf einen Großteil des Kaders zurückgreifen. Ein Fragezeichen steht allerdings hinter dem Einsatz von Dominik Suttor (privat). Beruflich verhindert ist Martin Wörndle. Thieme baut im Rückraum vor allem auf Felix Müllerschön und Christoph Widenmayer.

Handball-Schulmannschaft des St. Irmengard-Gymnasiums verpasst nur knapp den Einzug ins südbayerische Landesfinale [10.03.2013]

Erding – Sie waren so knapp dran. Ein Spiel hätten die Handballerinnen der Schulmannschaft des St. Irmengard-Gymnasiums noch gewinnen müssen, um den Bezirksentscheid Oberbayern in Erding für sich zu entscheiden. Am Ende verlor die Mannschaft um Betreuer Georg Friedrich gegen das Gymnasium Unterpfaffenhofen unglücklich mit 8:9 und verpasste damit den Einzug ins Südbayerische Landesfinale. Die Durststrecke der Handball-Schulmannschaften im Landkreis hält weiter an. Elf Jahre ist es her, dass sich eine Schulmannschaft aus dem Landkreis für einen überregionalen Entscheid qualifizieren konnte. Zuletzt gelang es 2001 und 2002 einer männliche Schulmannschaft des Werdenfels-Gymnasiums ins bayerische Landesfinale einzuziehen.
Friedrich stellt vor allem die positive Entwicklung der Mannschaft und des ganzen Projekts in den Vordergrund. „Wir sind mit der Sport-Arbeitsgemeinschaft zwischen den St. Irmengard-Schulen und dem TSV Partenkirchen auf dem richtigen Weg.“ Alle Spielerinnen des aktuellen Kaders seien Aktive im Spielbetrieb des TSVP. „Einige Schülerinnen sind erst durch die SAG zum Turnverein gestoßen“, merkt Friedrich an.
In Erding konnte das St. Irmengard-Gymnasium in der ersten Partie das Gymnasium Ingolstadt nach einer knappen Halbzeitführung deutlich mit 14:8 bezwingen. Die zweite Partie gegen das Gymnasium Dachau sollte eine Demonstration der Stärke der Garmisch-Partenkirchenerinnen werden. Die favorisierten Gegner, bestückt mit zwei Bayernauswahl-Spielerinnen, wurden von den Irmengard-Spielerinnen mit einem 13:9-Erfolg in die Schranken gewiesen. Auch im Finale traf das Friedrich-Team auf einen bayernligaerfahrenen Gegner aus Unterpfaffenhofen, der am Ende einfach das Glück auf seiner Seite hatte. (hb)

Handball-Schulmannschaft des St. Irmengard-Gymnasiums (vgl. Bild): Franziska Paul, Theresa Angerer, Laura Sanktjohannser, Anna Neff, Kristina Debertin, Maria Hornsteiner, Katrin Friedrich, Marija Malic, Johanna Maurer, Luisa Rummel

In Kürze: Partie der TSVP-Männer gegen Unterpfaffenhofen kurzfristig verschoben [10.03.2013]

Garmisch-Partenkirchen/Germering – Die für Samstag angesetzte Partie der Handballmänner des TSV Partenkirchen bei der Reserve des SC Unterpfaffenhofen/Germering musste kurzfristig verschoben werden. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest. Die Gastgeber konnten ihre personellen Ausfälle nicht kompensieren und somit keine wettbewerbsfähige Mannschaft aufbieten. TSVP-Coach Florian Thieme hofft eine Neuansetzung der Begegnung: „Wir haben bisher nur neun Spiele absolviert und wollen zumindest diese Partie noch sportlich fair hinter uns bringen.“ (hb)

Feuertaufe im Allgäu - TSVP-Frauen treten bei Tabellenführer Mindelheim an

Garmisch-Partenkirchen – Woche eins nach dem ersten Saisonerfolg tat den Handballerinnen des TSV Partenkirchen offensichtlich sehr gut. „Die Stimmung ist so gut wie schon lange nicht mehr“, berichtet Teamsprecherin Daniela Geisler (Bild). Kein Wunder, hatten die Partenkirchnerinnen gegen Alling ihren ersten Sieg nach einer 446 Tagen langen Durststrecke eingeholt. „Wir können jeden Gegner in dieser Klasse schlagen“, gibt sich Geisler selbstbewusst. Ob das auch wahr ist, wird sich bereits am Sonntag (14.30 Uhr) herausstellen. Das Team von Trainer Franz Rieger gastiert beim Tabellenführer Mindelheim. Die Allgäuerinnen haben bisher erst eine Niederlage hinnehmen müssen und sind der Topfavorit auf den Meistertitel.
Geisler und Co kennen vor allem die Stärken der Gegnerinnen. „Sie haben eine unglaublich gute Torfrau, die eigentlich höherklassig spielen müsste.“ Ebenfalls stark sei die kompakte Abwehr.
Die Zuschauer müssen sich also auf ein von der Defensive geprägtes Spiel einstellen, denn auch Partenkirchens Chancen liegen ganz klar am eigenen Siebenmeterkreis. Geisler drückt nach dem Sieg über Alling auf die Euphoriebremse: „Wir fahren mit keinen großen Ambitionen nach Mindelheim.“ Ihr Team habe nichts zu verlieren. Zum einen fehlen mit Vanessa Scharl, Martina Scheithauer (beide Urlaub) und Julia Simon (beruflich) drei Leistungsträgerinnen der vergangenen Woche. Zum anderen war man zwar im Hinspiel (14:20) dran, aber am Ende doch chancenlos.
Was die so positive Stimmung im Partenkirchner Lager auf Dauer gefährden könnte, ist aber der große Kader – vorausgesetzt alle Spielerinnen sind anwesend. Vor allem die Youngsterinnen mussten gegen Alling wiederholt zuschauen. Geisler fordert daher Teamspirit: „Man kann als A-Jugendliche nicht gleich große Einsatzzeiten erwarten.“ Jeder bekomme im Laufe der Zeit seine Chance. In Mindelheim könne es bereits so weit sein. (hb)

Männer gegen Unterpfaffenhofen - eine Reise zurück in die Vergangenheit

Garmisch-Partenkirchen – Am Samstag (15.15 Uhr) fahren die Handballmänner des TSV Partenkirchen nach Unterpfaffenhofen/Germering – zurück in die Vergangenheit, den besseren Zeiten. Im Hinspiel vor heimischer Kulisse siegte der TSVP deutlich, wobei mit Martin Wörndle und Niklas Huber zwei Leistungsträger ein kurzes Comeback gaben. Auch die Ambitionen auf den Meistertitel waren noch in aller Munde. Im März hat sich die Situation von Grund auf verändert. Gegen die Weilheimer Reserve erreichte das Team von Trainer Florian Thieme vor einer Woche nur ein Unentschieden. Thieme ärgert sich immer noch: „Mit unserer Erfahrung müssen wir den Vorsprung am Schluss über die Zeit retten.“ Die Vorzeichen für Samstag stehen aber besser. Unterpfaffenhofen/Germering musste am vergangenen Wochenende eine 13:36-Niederlage gegen Schongau hinnehmen. (hb)

Spielberichte der Handball-Junioren des TSV Partenkirchen [6.03.2013]

Männl. C-Jugend II – TSV Herrsching II 13:27 (9:14)
Trainerin Elisabeth Lindebner konnte sich noch genau an das Hinspiel erinnern: „Auch wenn wir damals mit sechs Toren Unterschied verloren, war es unser bestes Saisonspiel.“ Am vergangenen Samstag sollte also eine Überraschung folgen. Die Gäste spielten, wie von Lindebner erwartet, mit einer offensiven Deckung, die der TSVP mit viel Bewegung zu durchbrechen dachte. „Wir haben uns dann aber in zu viele Einzelaktionen verzettelt“, ärgerte sich Partenkirchens Trainerin. Die mannschaftliche Geschlossenheit habe gefehlt.
TSVP: Remigius Mamhofer – Quirin Zollner (2), Markus Lerch, Maximilian Hattensberger (1), Martin Maurer, Sebastian Hofmann (1), Seppi Streitel , Christian Bäumler (4/2), Lukas Masuhr (1), Lukas Müller, Franz Sprenger (3/2), Christopher Bautz (1)

TV Bad Tölz – Männl. A-Jugend 20:20 (11:8)
Die Gäste starteten mit einer schnelle 4:1-Führung in die Partien. „Konzentriert“ und „hellwach“ sei man gewesen, freute sich TSVP-Coach Tom Pasurka. Erst als sich Tobias Westhoff und Florian Adlwärth so schwer verletzten, dass für sie die Partie vorüber war, begannen die Gäste einzubrechen. Aber auch nach der Pause gaben sich die Partenkirchner nicht auf. Tor um Tor wurde der Rückstand verringert. Partenkirchen führte plötzlich mit 19:16. Aufgrund fehlender Wechselmöglichkeiten ging der Pasurka-Truppe am Ende aber die Kraft aus. Tölz glich in der letzten Spielminute aus. Ein erfolgreiches Comeback nach längerer Pause feierte Rückraumspieler Valentin Müller. Während Fabio Graf im Tor immer wieder den Gegner zur Verzweiflung brachte.
TSVP: Graf - Pasurka (1), Koch (1), Enthart (1), Eisenhofer (5), Huber (4), Westhoff, Müller (3), Adlwärth (1), Pach (4).

SC Weßling – Männl. A-Jugend 27:16 (13:8)
Im letzten Saisonspiel gegen Weßling musste Coach Tom Pasurka mit einem Rumpfteam auskommen. Zahlreiche Spieler mussten wegen Verletzung, Erkrankung oder privater Verpflichtungen absagen. Trotz dieses Handicaps hielten die Gäste lange gut mit. Selbst beim Stande von 13:8 für Weßling war die Partie alles andere als einseitig. Nach der Pause versuchte Partenkirchen den Ball länger in den eigenen Reihen zu halten, um somit Kräfte zu sparen. Weßling aber gelang immer wieder ein Ballgewinn. Phasenweise führten die Gastgeber mit elf Toren und fuhren am Ende einen verdienten Sieg ein. Für Pasurka und sein Team war der Abschluss dieser Hallenrunde alles andere als positiv. Lange Zeit als Meisterschaftsanwärter gehandelt, mussten die Partenkirchner am letzten Spieltag auch noch Rang zwei in der Bezirksliga an Weßling abgeben. Am Ende fehlte ein Tor.
TSVP: Graf - Koch (1), Bräckle (2), Pasurka (2), Enthart, Eisenhofer (8), Westhoff, Pach (3), Conceicao

Männer verspielen in den Schlussminuten sicher geglaubten Sieg gegen Weilheim II [3.03.2013]

Garmisch-Partenkirchen – Auch wenn es für die Handballmänner des TSV Partenkirchen in dieser Bezirksklassen-Spielzeit nicht mehr viel zu holen gibt. Man kann dem Team von Trainer Florian Thieme nicht den Vorwurf machen, ihre restlichen Spiele seien ohne Höhepunkte, eine lästige Pflichtveranstaltung. Am vergangenen Samstag trennten sich die Hausherren in der Zugspitz-Realschule mit einem 27:27 (12:11)-Unentschieden von der BOL-Reserve des TSV Weilheim. Eine Begegnung, die den Zuschauern über 60 Minuten Spannung bot, selbst wenn es sportlich um nichts mehr ging.
Die Führung wechselte schon in der Anfangsphase von Minute zu Minute. Es sollte eine ausgeglichene Partie werden. Die großgewachsenen Weilheimer nutzten jede Möglichkeit, um ihre Angriffe mit gefährlichen Würfen aus dem Rückraum abzuschließen. Nur TSVP-Goalie Markus Pasurka hatte etwas dagegen. Der Youngster parierte mehr als 50 Prozent der gegnerischen Würfe. Eine zwischenzeitliche 12:9-Führung (25.) gaben die Partenkirchner vor der Pause noch aus der Hand. Dasselbe Spiel in Halbzeit zwei: Partenkirchen konnte sich zwei Minuten vor Ende mit 27:24 absetzen. Ein Sieg schien greifbar nah. Weilheim stellte daraufhin erfolgreich auf eine offensive Manndeckung um, nutzte jeden Fehler der Gastgeber gnadenlos aus und sicherte sich am Ende ein Unentschieden. „Wenn wir die Zeit herunterspielen, gewinnen wir die Partie“, ärgerte sich Thieme. Sein Team hätte erfahren genug sein müssen, um dieser Situation kühlen Kopf zu behalten. (hb)

TSVP: Ritzer, Pasurka – T. Rieger (7), F. Rieger (9), Bräckle (2), Suttor (3/1), Deparade (3/1), Widenmeyer (1), Pach (1), Möckel, Dörries, Schmicking (1), Filser

21:18 gegen Alling - erster Sieg für TSVP-Frauen nach 446 Tagen! [3.03.2013]

Garmisch-Partenkirchen – Die Handballfrauen des TSV Partenkirchen können wieder hoffen. Am vergangenen Samstagabend besiegten die Gastgeberinnen in der heimischen Zugspitz-Realschule den direkten Konkurrenten um den Abstieg, den TSV Alling, verdient mit 21:18 (11:8). Es war der erste Erfolg für die Partenkirchnerinnen seit mehr als 446 Tagen. Eine lange Durststrecke, die sich so schnell nicht wiederholen soll. „Für das Selbstbewusstsein der Mädels war der Sieg sehr wichtig“, resümierte TSVP-Coach Franz Rieger, der allerdings mit der gezeigten Leistung seines Teams alles andere als zufrieden war: „Wie schon in der Hinrunde haben wir gegen Alling unser schwächstes Saisonspiel absolviert.“
Die zweite positive Nachricht erreichte das Partenkirchner Frauenteam bereits im Vorfeld der Partie vom Samstag. Aufgrund eines ausstehenden Nachholtermins auf Seiten des TV Memmingen wurde die Partie der Partenkirchnerinnen gegen die Allgäuerinnen mit X:0 gewertet. Vier Punkte an einem Wochenende – damit ist auch Kaufbeuren auf Rang acht mit vier Punkten Abstand wieder in Reichweite.
Gegen Alling am Samstag waren vor allem die letzten zehn Minuten entscheidend. Die 11:8-Halbzeitführung der Gastgeberinnen sollte nur ein kleines Polster darstellen. Alling blieb dran und kam vor allem über ihre starke linke Angriffsseite. Partenkirchens Steffi Zollner hatte in der Abwehr ihre Mühe mit Allings Franziska Jäger. Nach der dritten Zeitstrafe musste sie mit der Roten Karte vom Platz (41.). Das Spiel drohte zu kippen. Während die Gäste immer wieder am Partenkirchner Block scheiterten, behielten Anna-Lena Kossi von außen und die überragende Elisabeth Lindebner am Kreis die Nerven und brachten ihr Team in der entscheidenden Phase auf Siegkurs. Mit der Parade von TSVP-Torhüterin Daniela Geisler gegen Stefanie Stenz und dem darauffolgenden Tor von Teresa Buchwieser (59.) kannte der Jubel auf Partenkirchner Seite kein Halten mehr. (hb)

TSVP: Geisler, Ferkau – Lindebner (8/2), Zollner (1), K. Krempl (3/1), Scheithauer, Grasegger (2), Eitzenberger, Wackerle, Waldmann, Buchwieser (1), Simon (2/1), Kossi (1), Scharl (3)

Ligaalltag wird zur Belastungsprobe - Männer treffen auf Weilheim II [1.0.2013]

Garmisch-Partenkirchen – Die Saison in der Bezirksklasse Mitte ist gelaufen. Hier sind sich Partenkirchens Handballmänner einig. Zu Saisonbeginn ambitioniert gestartet und bis Anfang des Jahres noch Titelgeheimfavorit, hat die neuerliche 25:26-Niederlage beim TSV Mindelheim so einiges im und um das Team verändert. Trainer Florian Thieme (Bild) kündigte Konsequenzen an. Er sei mit der Einstellung vieler Spieler nicht einverstanden. „Einige müssen davon ausgehen, dass sie in nächster Zeit nicht mehr so viel Einsatzzeit bekommen“, verrät Thieme. Der ersten Konsequenz soll nach Saisonende die zweite Folgen. „So wie es momentan läuft, möchte ich eigentlich nicht weitermachen.“ Noch sei aber das letzte Wort nicht gesprochen. „Es liegt an den Spielern.“
Die mussten ihre Trainingseinheiten diese Woche ohne ihren beruflich verhinderten Coach bestreiten. Am Samstag empfängt man den TSV Weilheim II (18.30 Uhr/Zugspitz-Realschule). „Ich weiß nicht, wer anwesend ist“, sagt Thieme. Unter normalen Umständen sei ein Sieg möglich. Der raue Ligaalltag ist zur Belastungsprobe geworden – für Trainer und Team. (hb)

Platzt der Knoten endlich? TSVP-Frauen empfangen am Samstag Alling zum Abstiegsduell [1.03.2013]

Garmisch-Partenkirchen - Alles ist angerichtet für den großen Showdown am Samstag (16.45 Uhr) in der Halle der Zugspitz-Realschule: Die Handballfrauen des TSV Partenkirchen, aktuell Tabellenletzter der Bezirksliga, empfangen ihren direkten Konkurrenten, den TSV Alling. Beide Teams trennen nur zwei Punkte. Das Hinspiel endete nach 60 heiß umkämpften Minuten 22:22-Unentschieden. „Meine Mädels wissen, um was es geht“, sagt TSVP-Coach Franz Rieger, „wir müssen gegen Alling gewinnen, wollen wir in dieser Saison überhaupt noch etwas mit dem Klassenerhalt zu tun haben.“
Aufgrund des gleitenden Abstiegs steht die Anzahl der Absteiger im Alpenvorland noch nicht fest. Den Tabellenletzten wird es in dieser Spielzeit aber wohl definitiv treffen. Genau da will Rieger sein Team aber nicht sehen – schon gar nicht nach den guten Leistungen in den vergangenen Wochen. „Uns hat gegen Tölz und Oberhausen nur etwas Glück zu einem verdienten Punktgewinn gefehlt“, ärgert sich Rieger. Am Samstag soll nun endlich der Knoten platzen. Erstmals in der laufenden Saison werden die Gastgeberinnen vollzählig antreten. „Alle haben zugesagt“, freut sich Partenkirchens Trainer, der sich auch vom ersten, überraschend hohen Allinger Saisonsieg gegen Memmingen (27:15) vor einer Woche nicht einschüchtern lässt.
„Gerüchten zufolge wurde deren neue Halle eingeweiht. Viele Zuschauer waren da, viele Ehemalige wurden reaktiviert“, erzählt Rieger. Er konzentriere sich auf sein Team. „Besonders Barbara Grasegger, Julia Simon, Elisabeth Lindebner und Martina Scheithauer haben in den vergangenen Wochen ihre Klasse gezeigt.“ Die Defensive stehe immer sicherer. Rieger sieht nur eine Baustelle, die ihm Sorgen bereitet: „Hoffentlich können sie mit dem Druck umgehen.“ (hb)

Termine Heimspieltag Samstag (2.03.2013):
13.30 Uhr: Männl. C-Jugend II – Herrsching II
15 Uhr: Weibl. B-Jugend – TV Bad Tölz
16.45 Uhr: Frauen – TSV Alling
18.30 Uhr: Männer – TSV Weilheim II

17:12-Sieg in Weilheim - weibl. B-Jugend gelingt Revanche! [28.02.2013]

TSV Weilheim – Weibl. B-Jugend 12:17 (5:7)
Nach dem 10:10-Unentschieden aus dem Hinspiel hatte die weibliche B-Jugend des TSV Partenkirchen mit dem TSV Weilheim noch eine Rechnung offen. „Wir wollten unbedingt gewinnen“, meinte Partenkirchens Trainerin Bettina Greinwald. Mit einer 4:1-Führung starteten die Gäste sehr gut ins Spiel. Bis Mitte der zweiten Halbzeit dominierte der TSVP die Partie, ehe Weilheim eine kurze Schwächephase nutzte und seinerseits mit 10:9 in Führung ging. Vier Minuten Unterzahl überstanden die Partenkirchnerinnen problemlos. „Ein Systemwechsel in der Abwehr hin auf eine defensive 6:0-Ausrichtung hat uns letztendlich den Sieg gebracht“, analysierte Greinwald. Auch die Chancenauswertung sei besser gewesen als in den Spielen zuvor.

TSVP: Martina Friebe, Sandra Lautenbacher (10), Amanda Waldmann, Lena Rohrmoser, Eva Rothfuß (3/1), Katharina Jocher (1), Lucie Pach (1), Stephanie Rieger (2)

Am Ende fehlt das Glück - TSVP-Frauen verlieren gegen Oberhausen [24.02.2013]

Huglfing – Und wieder scheiterten sie nur knapp. Die Bezirksliga-Handballerinnen des TSV Partenkirchen kassierten am vergangenen Sonntagabend in Huglfing bei der Landesliga-Reserve des BSC Oberhausen eine unglückliche 26:27 (9:10)-Niederlage. „Über 60 Minuten war die Partie ausgeglichen“, versicherte Teamsprecherin Daniela Geisler. Nachdem Trainer Franz Rieger wegen beruflicher Verpflichtungen nicht dabei sein konnte, appellierten die TSVP-Mädels an ihre Selbstdisziplin – und das sehr erfolgreich. „Alle haben an einem Strang gezogen“, freute sich Geisler.
Gescheitert sei man am Ende an einem Bündel unglücklicher Umstände. Zum einen wartete der BSC mit einer unglaublich sicheren Torfrau auf, die einige Chancen der Partenkirchnerinnen parierte. Zum anderen bekamen die Gäste Oberhausens beste Werferin im rechten Rückraum, Elisabeth Vincenze, nicht in den Griff. „In 1:1-Situation war die einfach nicht stoppen“, bestätigte Geisler. Zehn Treffer erzielte die BSC-Torjägerin. Auf Partenkirchner Seite zeigte vor allem Julia Simon erneut eine sehr gute Leistung im Angriff. Nachdem sie sich bereits gegen Bad Tölz eine Woche zuvor auf dem aufsteigenden Ast befand, war Oberhausen mit sieben Toren eine weitere Steigerung. Im Spielaufbau profilierten sich vor allem Barbara Grasegger und Elisabeth Lindebner. Aber auch die gute Offensiv- und Abwehrleistung vermochte die Niederlage nicht zu vermeiden. Während der 60 Minuten rannten die Gäste immer einem Ein- bis Zwei-Tore-Rückstand hinterher. „Es hat uns auch etwas Glück gefehlt“; beteuerte Geisler.
Doppelt bitter für Partenkirchen: Der bis dato punktgleiche Abstiegsrivale Alling fuhr am Wochenende gegen Memmingen völlig überraschend seinen ersten Saisonsieg ein (27:15).

TSVP: Ferkau, Geisler – Lindebner (3), Zollner, B. Grasegger (5), Wackerle (2), L. Waldmann, Buchwieser, Simon (7), Kossi, Kellner, Scharl.
(aus dem GAP-Tagblatt)

26:27 gegen Mindelheim II - Thieme kündigt Konsequenzen an [24.02.2013]

Mindelheim – Das Allgäu war für Partenkirchens Handballer am vergangenen Sonntag keine Reise wert. Bei der Bezirksliga-Reserve des TSV Mindelheim verlor das Team von Trainer Florian Thieme denkbar knapp mit 26:27 (15:11). Nach der Partie haderte der TSVP-Coach weniger mit der Niederlage als mit der falschen Einstellung vieler Akteure. Mit nur zwei Auswechselspieler traten die Partenkirchner in Mindelheim an. Alle Rückraumspieler mussten über die volle Distanz gehen. Selbst Thieme, der sich von seiner Bandscheibenoperation gerade erst erholt hatte, musste 60 Minuten auf Rückraum-Mitte einspringen. „Denen, die da waren, kann ich keinen Vorwurf machen“, sagte Partenkirchens Trainer. Allerdings wäre er von einigen kurzfristigen Absagen bitter enttäuscht gewesen. „Ich werde daraus Konsequenzen ziehen – während und nach der Saison.“ Weiteres folge in den kommenden Wochen.
Gegen eine vollbesetzte Mindelheimer Mannschaft führten die ersatzgeschwächten Gäste zunächst mit 5:0 und 15:11. Erst Mitte der zweiten Halbzeit machte sich das personelle Übergewicht der Gastgeber bemerkbar. Mindelheim ging erstmals in Führung. Zehn Sekunden vor Schluss warf Thieme noch das 27:26 – zu spät, um noch einen Punkt zu holen. „In Bestbesetzung hätten wir hier zwei Punkte geholt“, ärgerte sich Thieme.

TSVP: Ritzer – Deparade, T. Rieger (6/1), Thieme (5), Wörndle (4), Möckel, Müllerschön (9/3), H. Filser, Widenmayer (2).
(aus dem GAP-Tagblatt)

Männer zu Gast in Mindelheim [23.02.2013]

Garmisch-Partenkirchen – Die erste Woche nach der vierten Derbyniederlage in Folge. Für Partenkirchens Handballer brechen wieder schwere Zeiten an. Vor einer Woche noch die große Hoffnung auf eine Überraschung: Angestachelt durch provokative Bemerkungen seitens des SSV Ettal hoffte das Team von Trainer Florian Thieme auf einen Heimsieg gegen die Ammertal. Damit wäre wohl auch in Sachen Meisterschaft noch nicht alles vorbei gewesen. Stattdessen verlor man 22:28 – tragischerweise in Unterzahl.
„Ich hab das noch nicht ganz verdaut“, gesteht Thieme. In Sachen Aufstieg sei der Zug womöglich abgelaufen. Die Saisonziele gehen Thieme aber nicht aus: „Schongau möchten wir in dieser Hallenrunde schon noch schlagen.“ Nebenbhei fällt auch der Name des nächsten Gegners: Mindelheim II. Für den TSVP sollte es am Sonntag (16.30 Uhr) im Allgäu eigentlich eine Pflichtaufgabe werden – weit gefehlt. Eine unterirdische Trainingsbeteiligung und zahlreiche Ausfälle rücken die Partenkirchner in eine unkonfortable Position. Thieme spricht von einem gewünschten aber keineswegs sicheren Sieg. Dominik Suttor fehlt privat, Franz Rieger beruflich, Hannes Filser und Christoph Widenmeyer sind krank bzw. verletzt. (hb)
(aus dem GAP-Tagblatt vom 23.02.2013)

22:28 im Derby gegen Ettal - Partenkirchens Männer scheitern in Überzahl!

Garmisch-Partenkirchen – Es war das erwartet hitzige Duell das sich die Handballer des TSV Partenkirchen des SSV Ettal im Landkreisderby am vergangenen Sonntagabend in der Zugspitze-Realschule lieferten. Am Ende siegten die Gäste mit 28:22 (10:12). Die Mannschaft von Trainer Walter Merkl bleibt damit im vierten Derby in Serie ungeschlagen und darf weiterhin vom Aufstieg in die Bezirksliga träumen. Die Partenkirchner hingegen haderten vor allem in den letzten zehn Spielminuten mit ihrem eigenen Unvermögen. „Wir haben diese Partie in Überzahl verloren“, ärgerte sich TSVP-Spielertrainer Florian Thieme.
In der ersten Hälfte lief für die Gastgeber noch alles nach Plan. Ettal hielt man auf Distanz. Die Ammertaler glänzten zunächst eher mit technischen Fehlern. Das gefürchtete Konterspiel des SSV kam nicht zur Geltung. „Die Bälle wurden einfach nur so weggeworfen“, schimpfte Merkl. In seiner Halbzeitansprache forderte er einen durchdachten Spielaufbau – es sollte Wirkung zeigen.
Nach der Pause war es vor allem Partenkirchens junger Torwart Markus Pasurka, der die Ettaler mit einigen Paraden zur Verzweiflung brachte. Trotzdem gab der TSVP eine 13:10-Führung (33.) schnell aus der Hand. Lukas Huber erzielte für die Gäste die zwischenzeitliche 16:15-Führung (40.). Fünf Minuten später stand es bereits 19:16 für den SSV. Die Partie wurde ruppiger. Viele kleine Fouls, Strafwürfe und Wortduelle – ein würdiges Derby. Die Gastgeber drehten die Partie wieder. Felix Müllerschön gelang das 20:19. Ettal kassierte zudem eine zweimal zwei-Minuten-Zeitstrafe gegen Huber. Und ausgerechnet in dieser Phase der Unterzahl nutzte der Tabellenführer die katastrophalen Offensivfehler der Partenkirchner gnadenlos aus. Drei Minuten vor Ende führten die Gäste uneinholbar mit 26:21. „Nach der Pause hatten wir weniger Ballverluste. Ich war immer optimistisch, dass wir diese Partie gewinnen würden“, resümierte Merkl.

TSVP: Ritzer, M. Pasurka – Thieme (2), Filser, Deparade, T. Rieger (2/1), Bräckle (1), Dörries, F. Rieger (2), Müllerschön (12/2), Pach (2), Möckel (1), Saller.
SSV Ettal: Schauer, Schneider – Rebentisch (1), Menzel (2), J. Thiermeyer (6/2), Calocero (3), Thalheimer, S. Moll (1), Ketteler (1), L. Huber (6), A. Thiermeyer (5), Karpf (3), Carapovic.

Sieg verspielt: TSVP-Frauen verpassen Revanche gegen Tölz

Garmisch-Partenkirchen – Und wieder nur traurige Gesichter. Die Handballfrauen des TSV Partenkirchen mussten am vergangenen Samstag Abend in eigener Halle trotz einer Führung in den Schlussminuten eine bittere 17:18 (8:11)-Niederlage gegen den TV Bad Tölz hinnehmen. „Es war heute alles drin“, meinte TSVP-Coach Franz Rieger, der nach dem Schlusspfiff bemüht war, seiner jungen Mannschaft Mut zuzusprechen. „Wir hatten mehr als drei Wochen kein Training. Dafür haben wir uns gut geschlagen.“
Gerade in der ersten Halbzeit merkte man den Gastgeberinnen aber die fehlende Spiel- und Übungspraxis an. 3:9 geriet die Partenkirchnerinnen in Rückstand. Die Partie schien ihren gewohnten Verlauf zu nehmen. Bisher kassierte der TSVP elf Niederlagen in der Bezirksliga Alpenvorland. Rieger erkannte die Schwierigkeiten von Spielmacherin Franziska Eitzenberger. „Sie ist mir ihrer Rolle heute erst gar nicht zurecht gekommen.“ Eine Viertelstunde lang habe das „pure Chaos“ geherrscht. Erst kurz vor dem Pausenpfiff kamen die Gastgeberinnen wieder ran.
Es sollte eine spannende zweite Halbzeit folgen. Das Partenkirchner Offensivspiel wurde vor allem von Kreisspielerin Elisabeth Lindebner, Julia Simon und Martina Scheithauer getragen. „Alle drei haben heute eine super Leistung gezeigt“, lobte Rieger. Tölz schwächelte und scheiterte oft am Aluminium. Der TSVP ging zwischenzeitlich (47.) mit 17:15 in Führung, verwarf jedoch in dieser Phase zwei Strafwürfe und verpasste es dadurch, sich noch weiter abzusetzen. Sechs Minuten erzielte Partenkirchen kein Tor. Zeit genug für Tölz, um die Partie zu drehen. Auch eine Auszeit Riegers (57.) mochte daran nichts mehr ändern. Zurück blieben frustrierte und enttäuschte TSVP-Frauen, die angesichts phasenweise guten Leistung wieder Hoffnung schöpfen können auf weitere gute Ergebnisse.

TSVP: M. Etsberger, Geisler – Lindebner (6/2), Scheithauer, Grasegger (6/1), Eitzenberger, Wackerle, Waldmann, Buchwieser, Simon (6/3), Zollner, Kossi.

Von "Ausreden" und "großen Sprüchen" - TSVP-Männer empfangen am Sonntag Ettal zum Landkreisderby [14.02.2013]

Garmisch-Partenkirchen – Bis Mittwochabend war Florian Thieme entspannt. Seit dem 16. Dezember haben seine Partenkirchner Handballer kein Pflichtspiel mehr in der Bezirksklasse Mitte absolviert. Eine stark verlängerte Weihnachtspause.
Zwei Monate später, am kommenden Sonntag (18.30 Uhr/Zugspitz-Realschule), startet der TSVP ins neue Jahr – und das ausgerechnet gegen Tabellenführer und Lokalrivale Ettal. Wie gesagt: bis Mittwoch für Thieme kein Grund die Nerven zu verlieren. Dann aber tauchte ein interner Spielbericht des SSV zum Hinspiel auf, das die Ammertaler klar für sich entscheiden konnten (24:14). In diesem kurzen Bericht bescheinigte man den Partenkirchnern „Ausreden“ und „große Sprüche“. Thieme hätte es am liebsten überlesen. „Jetzt sitzt der Stachel schon etwas tief.“ Es ist wieder Pep drin in diesem Handball-Duell.
Drei Derbys in Folge konnten die Partenkirchner nicht mehr gewinnen. Am Sonntag soll die Wende folgen. „Wir wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen.“ Auch personell könne er fast aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Dominik Suttor und Niklas Huber sind wohl alle an Bord. Thieme setzt auf den Heimvorteil: „Im Gegensatz zur engen Halle in Ettal können wir zu Hause mehr über die Außenpositionen spielen.“ Die Favoritenstellung schiebt er trotzdem dem SSV zu. „Die sind im Rhythmus.“
Bis auf die unglückliche Niederlage in Mindelheim Anfang Januar (25:26) hat Ettal unter Trainer Walter Merkl seine vergangenen drei Partien teils sehr klar gewinnen können. Ein Sieg über Partenkirchen könnte ein weiterer Schritt in Richtung Meisterschaft in der Bezirksklasse Mitte sein. Lange ist es her, dass die Liga qualitativ so schwach, das Rennen um den Titel aber so spannend ist. Auch die Partenkirchner sind noch in der Lage, ein Wörtchen um den Aufstieg mitzureden – ohne „große Sprüche“ versteht sich.

TSVP-Frauen ohne Training gegen Tölz - Coach Rieger spricht über Zukunft! [14.02.2013]

Garmisch-Partenkirchen – Erster Einsatz für Partenkirchens Handballfrauen nach der Faschingszeit. Am Sonntag (16.45 Uhr/Zugspitz-Realschule) empfängt das Team von Trainer Franz Rieger den TV Bad Tölz.
Tölz? Da war doch etwas. Mitte November 2012 bat der TSVP die Handballkolleginnen aus dem Oberland um eine Spielverlegung, da Rieger kurzfristig aufgrund krankheitsbedingter Ausfälle keine Mannschaft aufbieten konnte. Eigentlich eine klare Sache für eine Spielverlegung. Die Verantwortlichen in Tölz aber weigerten sich die Partie zu verlegen und holten sich die Punkte am grünen Tisch. „Wir haben mit denen noch eine Rechnung offen“, weiß Rieger, der dabei aber weniger siegessicher wirkt. Zwei Wochen fiel für sein Team das Training aus. Der Coach selbst war auch beruflich unterwegs. Am Donnerstagabend klang das schon etwas deprimierend: „Ich kann einfach noch nicht sagen, wer am Sonntag aufläuft.“
Eine andere Frage lautet: Wie lange tut sich Rieger den Trainerjob bei den TSVP-Frauen noch an? Im Sommer ließ sich der junge Coach mit dem Versprechen eines großen Kaders vom Team überreden. Mittlerweile hat sich die Kaderstärke drastisch reduziert – aus den unterschiedlichsten Gründen. „Ich wäre ja schon mit elf oder 12 Spielerinnen zufrieden“, sagt Rieger, der sich in einer kleinen Zwickmühle befindet. „Es gibt durchaus Spiele, da packt mich der Ehrgeiz. An vielen anderen Tagen aber möchte ich fast lieber zu Hause bleiben.“ Eine Entscheidung über sein weiteres Engagement falle direkt nach dieser Hallenrunde. „Es gibt dann nur ein eindeutiges Ja oder Nein von mir.“ Einsatzwille und Größe des Kaders seien die entscheidenden Konstanten. Gerüchten zufolge sollen im Sommer einige Ehemalige wieder aktiv werden. Auch ohne Erfolge bleiben die TSVP-Frauen weiterhin im Gespräch.

Spielberichte von den TSVP-Junioren [17.01.2013]

TSV Forstenried – Weibl. B-Jugend 14:13 (8:5)
Wacker gekämpft und am Ende unglücklich knapp verloren – der weiblichen C-Jugend von Trainerin Bettina Greinwald merkte man die lange Trainingspause während der Weihnachtsferien an. Gleich zu Beginn lag man in Forstenried zurück. „Die Mädels waren einfach sehr zögerlich und sind zu abwartend in die Partie gestartet“, meinte Greinwald. Erst nach der Pause agierte man aggressiver, glich zwischenzeitlich zum 11:11 aus – am Ende aber umsonst. „Wir hätten ein Unentschieden verdient gehabt“, ärgerte sich Greinwald.
TSVP: Martina Friebe, Theresa Hofmann, Sandra Lautenbacher (5), Amanda Waldmann, Lena Rohrmoser (3), Eva Rothfuß (2/2), Katharina Jocher (1), Regina Schreiber, Theresa Angerer (1/1), Lucie Pach, Eileen Pux (1), Steffi Rieger.

SC Unterpfaffenhofen/Germering – Weibl. C-Jugend 31:23 (18:14)
Im Hinspiel noch siegreich, war für die Mädels von Trainer Georg Friedrich in Unterpfaffenhofen nichts zu holen. „Der Ausfall unserer Leistungsträgerinnen Anna Neff und Michele Tramarin konnten wir einfach nicht kompensieren“, klagte der TSVP-Coach. Und trotzdem konnte Marija Malic ihre guten Trainingsleistungen erstmals im Spiel umsetzen. Besonders überzeugend im Angriff war Katrin Friedrich mit 14 Treffern. „Leider konnten die anderen Spielerinnen die offensive Deckung des Gegners nicht ausnutzen“, meinte Friedrich. Auch in der Abwehr gab es immer wieder Unachtsamkeiten, die zu unnötigen Toren führten.
TSVP: Katrin Friedrich 14, Marija Malic 3, Antonia Barth 3, Anita Etsberger 2, Milena Kolzem 1, Julia Wackerle, Luisa Rummel, Samantha Wagner, Daniela Bothe.

Unterpfaffenhofen – Männl. C-Jugend II 28:19 (13:10)
Ein schneller und ballsicherer Gegner machte der männlichen C-Jugend in Peißenberg zu schaffen. In den ersten Minuten waren die Gäste noch dran, ehe sich Unterpfaffenhofen auf 13:5 absetzen konnte. Angestachelt von einer sensationellen Leistung des TSVP-Torhüters Daniel Porer rührte die Partenkirchner Abwehr zur Pause Beton an – mit Erfolg. Bis auf drei Tore kam man wieder ran. In der zweiten Halbzeit wurde jedoch die Überlegenheit des Gegners deutlich. „Wir hatten dem nichts mehr entgegen zu setzen.“
TSVP: David Porer – Quirin Zollner (9), Markus Lerch, Christopher Bautz, Franz Sprenger (5/1), Maximilian Hattensberger, Lukas Masuhr, Lukas Müller, Remigius Mamhofer (1), Sebastian Hofmann (4), Seppi Streitel, Stefan Pasurka.

TSV Peißenberg – Männl. C-Jugend II 13:18 (3:12)
In der zweiten Partie des Doppelspieltages traf die männliche C-Jugend auf den TSV Peißenberg. Der großgewachsene Gegner biss sich an der Abwehr der Partenkirchner zunehmend die Zähne aus. „Im Angriff waren wir dann einfach flinker“, meinte TSVP-Trainerin Elisabeth Lindebner. Den Neun-Tore-Vorsprung konnten die Partenkirchner im zweiten Spielabschnitt nicht mehr halten. „Uns ist schlichtweg die Puste ausgegangen“, urteilte Lindebner. Zum verdienten Sieg reichte es trotzdem.
TSVP: David Porer – Quirin Zollner (7/1), Markus Lerch, Maximilian Hattensberger (5), Remigius Mamhofer (2), Sebastian Hofmann (3), Seppi Streitel, Stefan Pasurka (1).

(hb)

Trotz sportlicher Talfahrt - TSVP-Frauen lassen sich die Stimmung nicht vermiesen [23.02.2013]

Garmisch-Partenkirchen – Geschunden, gebeutelt und am Ende fehlte auch noch das Glück: Für Partenkirchens Handballerinnen scheint in dieser Hallenrunde nichts rund zu laufen – zumindest sportlich. „Die Stimmung im Team ist nach wie vor super“, versichert Mannschaftssprecherin Daniela Geisler. Mehr als zehn Spielerinnen hätten in dieser Woche wieder regelmäßig die Übungseinheiten besucht, auch wenn Coach Franz Rieger wegen beruflicher Gründe das Training nicht leiten konnte. Auch am Sonntag (15.30 Uhr) beim BSC Oberahausen II wird er nicht auf der Bank sitzen. Selbstdisziplin ist bei den Frauen angesagt. „Wir sind alle alt genug, um uns selbst zu coachen“, sagt Geisler. Elisabeth Lindebner wird wohl in die Rolle der Spielertrainerin schlüpfen.
Angst vor dem BSC hat in Partenkirchen niemand. „Auch wenn die Niederlage gegen Tölz sehr unglücklich und knapp war, hat sie uns doch wachgerüttelt“, meint Geisler. Man könne in der Bezirksliga an einem guten Tag mit jedem Gegner mithalten. Am Sonntag wird mit Martina Scheithauer eine wichtige Stütze des jungen Teams fehlen. Geisler will sich aber nicht unterkriegen lassen. Schließlich hat sie noch gute Erinnerungen an Oberhausen: „Die liegen uns.“ (hb)
(aus dem GAP-Tagblatt vom 23.02.2013)

Ohne personelle Alternativen - TSVP-Frauen in Fürstenfeldbruck chancenlos [13.01.2013]

Fürstenfeldbruck – Schnell zog sich Barbara Grasegger um. Fünf Minuten waren bereits in der Wittelsbacher Halle gespielt als die Partenkirchnerin erstmals das Parkett betrat. Ihre TSVP-Handballerinnen mussten bis dahin gegen die Gastgeberinnen aus Fürstenfeldbruck in Unterzahl agieren. Am Ende verloren die Gäste klar mit 11:23 (6:11), konnten aber auf die gezeigte Leistung doch ein bisschen stolz sein. „Unter diesen Umständen mit nur sechs Feldspielerinnen hat sich das Team phasenweise gut verkauft“, lobte Partenkirchens Coach Franz Rieger. Erstmals im Kader des TSVP war Theresa Buchwieser. Die 17-Jährige musste verletzungsbedingt lange Zeit pausen, zeigte bei ihrem Comeback allerdings sehr gute Ansätze. „Sie hat viel probiert und gekämpft“, freute sich Rieger. Überhaupt stellte er seinem Angriff trotz der schwachen Torausbeute ein gutes Zeugnis aus. „Durch die vier Zeitstrafen des TuS sieht man, dass sich die Mädels heute vorne reingehängt haben.“ Die kurze Unterzahl zu Beginn überstanden die Gäste problemlos. 5:6 stand es Mitte der ersten Halbzeit. Gegen die defensive 6:0-Abwehr des TSVP fand der TuS zunächst kein Mittel. Kurz vor dem Pausenpfiff vergab Grasegger einen Strafwurf, Fürstenfeldbruck konterte: 6:11 aus Sicht der Gäste. „Im Abschluss war schon auch viel Pech dabei“, klagte Rieger.
Einen kurzen Durchhänger im zweiten Spielabschnitt nutzten die Gastgeberinnen, um sich mit 16:9 abzusetzen. Rieger brachte Ersatztorhüterin Michaela Etsberger. An der Niederlage war nicht mehr zu rütteln. „Man muss ehrlich sein: mit so wenig personellen Alternativen war hier einfach nichts drin“, resümierte Rieger. (hb)
TSVP: Geisler, Etsberger – Lindebner (1), Buchwieser, B. Grasegger (1), Waldmann, Simon (5/1), Zollner (4).

Trainingszeiten & Kontakt
Trainingszeiten:
Trainingszeiten Saison 2015/16: Minis: Montag, 17.00 - 18.00 Uhr, St. Irmengard-Schulen (neue Halle) Weibl. Jahrgang 2010: Dienstag, 17.00 - 18.00 Uhr, St. Irmengard-Schulen (neue Halle) Weibl. A + B-Jugend: Dienstag, 17.00 - 18.00 Uhr, Zugspitz-Realschule Donnerstag, 18.00 - 19.15 Uhr, Werdenfels-Gymnasium Männl. A-Jugend: Dienstag, 20.00 - 22.00 Uhr, Zugspitz-Realschule Mittwoch, 18.00 - 20.00 Uhr, Werdenfels-Gymnasium Frauen: Dienstag, 20.00 - 22.00 Uhr, Werdenfels-Gymnasium Donnerstag, 20.00 - 22.00 Uhr, Zugspitz-Realschule Männer: Dienstag, 20.00 - 22.00 Uhr, Zugspitz-Realschule In den Sommerferien nach Absprache dienstags 20 Uhr Skistadion Alte Männer: Dienstag, 20.00 - 21.30 Uhr, Bürgermeister-Schütte-Schule
Ansprechpartner/in:
Robert Waldmann
Tel. 08821 / 48 90
Email: dagmar.waldmann@t-online.de
Sportstätte:
Werdenfels Gymnasium, Wettersteinstraße 30, 82467 Garmisch-Partenkirchen
Zugspitz-Realschule, Gamsangerweg 1, 82467 Garmisch-Partenkirchen
St. Irmengard-Schule, Hauptstraße 45, 82467 Garmisch-Partenkirchen
Bürgermeister-Schütte-Schule, Hindenburgstraße 10, 82467 Garmisch-Partenkirchen
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Büro im Vereinsheim
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