Sommerurlaub in der Geschäftsstelle 21.06.-25.06.2021 und 16.08.-20.08.2021

Beach-Volleyball-Turnier am 24.07.2021 für alle Mitglieder (s. aktuelles)

unserer Umwelt zuliebe -wir sammeln Eure alten Handys- s. Aktuelles/ News

Archiv 

Trainingsende am Gröben

Bevor es nach den Herbstferien in die Halle geht, haben die Gruppen von Franzi und Kerstin noch einen internen Wettkampf zum Trainingsende am Gröben absolviert. Leider spielte das Wetter nicht optimal mit, aber das konnte die Vorfreude nicht trüben. Bei einem Dreikampf bestehend aus Sprint, Weit und 800m konnten die Athleten in zwei Gruppen aufgeteilt bis zu 5 Punkte je Disziplin sammeln. Am Ende konnten sich alle über Preise freuen, die uns netterweise vom BSJ (Bayerische Sportjugend) zur Verfügung gestellt wurden. Vielen Dank dafür!

Eibsee - Lauf bei Sturm und Dauerregen

Die Läufer kämpften sich heute durch Wind und Regen vom Grainauer Schwimmbad über den Badersee, Christlhütte und nach dem Zierwald um den Eibsee. Bestzeiten waren bei diesen Wetterverhältnissen sicher nicht machbar. Nach ziemlich genau 60 Minuten kam Leoni Ostler (offizielle Ergebnislisten sind noch nicht veröffentlicht) als Siegerin der Jugendklasse und als zweite Frau der Gesamt-Damenwertung hinter Laura Dahlmeier ins Ziel. Die vielen ungewohnten Höhenmeter forderten Leoni einiges an Kraft ab, ist die 18-Jährige doch fast ausschließlich auf flachem Terrain unterwegs.

LAG mit 8 Startern beim Waldlauf Altenau dabei

Leoni, Lena, Johanna, Jule, Luis, Lisa und Xaver trotzten dem ungemütlichen Wetter und gingen auf den jeweiligen Strecken zwischen 3.200m für die Jugend, 1.400m für die Schüler und 700m für die Jüngsten an den Start. Leoni gelang der Tagessieg bei den Damen, Platz 1 sicherten sich in ihrem Jahrgang Lena und Luis, Platz 2 feierte Jule und Johanna wurde für ihren Fleiß im Training mit dem 3. Platz belohnt.

LAG-Nachwuchs schlägt sich prächtig

An und für sich schlug sich der jüngste Nachwuchs der LAG Garmisch-Partenkirchen bei den Oberbayerischen Einzelmeisterschaften der Klasse U14 in Bad Endorf sehr zufrieden stellend.

Das optimale Ergebnis wurde aber leider durch die völlig indiskutablen Leistungen des Ausrichters, vor allem der Verantwortlichen für die Zeitnahme verhindert.
Die LAG war mit 5 Mädchen und 1 Buben zu dieser Meisterschaft angereist.
Aus dem Kreis der insgesamt 534 Buben und Mädchen sollten auch ca. 30 für den neuen Oberbayernkader 2017/2018 ausgesucht werden.
Als erster Wettbewerb fand die 4 x 75 m Staffel der Mädchen statt. Hier hatte auch die LAG eine gut vorbereitete Mannschaft gemeldet. Die LAG startete im 4. Zeitlauf.
Eigenartiger Weise dauerte es sehr lange bis die Läufe nach und nach gestartet wurden.
Für die LAG war die etwas ungünstige Bahn 1 ausgelost worden. Startläuferin Lena Grünauer hatte die Aufgabe, sofort die vor ihr laufenden Gegnerinnen anzugreifen. Sie konnte ja auch alle vor ihr laufenden Mädchen sehen. Dieses Vorhaben gelang prächtig, wie auch die darauf folgenden Wechsel auf Daniela Gauler – Elena Kriner und Nicole Chamier. Schlussläuferin Nicole hatte im Ziel ca. 10 m Vorsprung. Es muss eine außerordentlich gute Zeit gewesen sein, da die Gegnerinnen alle zur Oberbayerischen Spitze gehörten. Wie bereits erwähnt lagen zwischen den jeweiligen Startzeiten endlos lange Pausen, was sehr ungewöhnlich war.
Nach Beendigung der gesamten Staffelwettbewerbe (Buben und Mädchen) war bereits eine Zeitverzögerung von 1 Std. 40 Min. entstanden, was den Zeitplan völlig durch einander und Teilnehmer und Betreuer in große Hektik versetzte. Der Grund war Folgender. Nach dem 1. Mädchenlauf hatte jemand versehentlich ein Verbindungskabel vom Starter zur Zeitmessanlage gezogen. Die Zeitmesser haben sich zwar gewundert, die Ursache jedoch nicht mitbekommen. So wurden die Läufe zwar gestartet, ohne dass Endzeiten festgestellt wurden. Als man die Ursache endlich erkannte, hieß es zunächst, dass die Läufe 2 und 3 wiederholt werden müssen. Dass auch der Lauf 4 mit der LAG betroffen war, wurde nicht mitgeteilt. Also für uns alles Gut. Doch plötzlich, unsere Mädchen waren in anderen Wettbewerben tätig oder beim Essen, wurde nach der Staffel der LAG gesucht. Auch der Lauf 4 sollte nun nachgeholt werden. Dies war in der Kürze der Zeit aus den vorgenannten Gründen aber nicht möglich. So ging der LAG wahrscheinlich ein Titel verloren. Der Zeitplan war zwischenzeitlich völlig durch einander und so passierten laufend weitere Fehler. Die Meisterschaft war zwischenzeitlich ein einziges Chaos. Unsere Teilnehmerinnen am Weitsprung mussten mehrfach diesen Wettbewerb unterbrechen, da sie entweder zu zwischenzeitlich gleichzeitig durchgeführten Hürdenläufen bzw. 75 m Sprints wechseln mussten (Sprint geht vor Sprung). Dieser Umstand ließ auch keine optimale Betreuung mehr zu.
Lena Grünauer war als Favoritin in der Klasse W12 im 60 m Hürdenlauf gestartet. Mit 10,37 sec siegte sie ungefährdet. Daniela Gauler wurde hier in der Klasse W13 mit 10,52 sec 4. und Johanna Schellmann mit 11,49 sec 17.
Das nächste Chaos gab es bei den 75 m Läufen und zwar in allen Altersbereichen. Uns betraf nur der 75 m Lauf von Lena Grünauer. Sie gewann überlegen ihren Vorlauf und wurde dann nicht zum Finale aufgerufen. Man hatte für sie keine Zeit festgestellt und daher nicht berücksichtigt. Nach gehörigem Protest wurde sie doch zum Endlauf zugelassen, musste aber dafür den gerade laufenden Weitsprung abbrechen. Zum 3. Versuch konnte sie somit nicht antreten. Sie hetzte zum 75 m Finale, kam auch als erste aus den Blöcken und blieb bis 10 m vor dem Ziel vorne. Am Ende musste sie sich aber um 1/10 sec mit dem 2. Platz geschlagen geben. Nach dem Zieleinlauf ging es sofort wieder zurück zum Weitsprungendkampf. Die Spannung samt Kraft war, ob der laufenden Hektik weg. Sie wurde sie auch hier mit 4 cm Rückstand mit 4,47 cm Zweite, was trotzdem persönliche Bestleistung bedeutete. Sehr erfreulich war hier der 7. Platz von Elena Kriner. Auch ihr 4.06 m bedeuteten pers. Bestleistung. In der Klasse W13 belegte Daniela Gauler mit 4,29 m Platz 7, Johanna Schellmann mit 3,57 m Platz 41 und Nicole Chamier mit 3,53 m Platz 41. Johanna und Nicole waren die Leidtragenden der durch die Hektik verursachten mangelnden Betreuung.
Im 75 m Lauf der Klasse W 12 erzielte Elena Kriner mit 11,07 sec eine neue persönliche Bestzeit. Persönliche Bestzeiten erzielten auch Nicole Chamier mit 10,85 sec und Johanna Schellmann mit 11,84 sec in der Klasse W13.
Einen schönen Erfolg gab es noch für Daniela Gauler im Speerwerfen.
Mit sehr guten 29,09 m erkämpfte sie sich Platz 3. und bestätigte damit ihre vor kurzem aufgestellte Bestweite von 29,75 m.
Unser einzige Bub Alexander Petrov gelang im Weitsprung der Klasse M12 mit 4,13 m Platz 6. Er wächst gerade sehr stark und kann dadurch nur selten schmerzfrei trainieren. Im nächsten Jahr hat er dann hoffentlich bessere Voraussetzungen.
Wir wollen nicht unzufrieden sein, obwohl es wesentlich besser hätte laufen können.
Mit Daniela Gauler (gehörte schon dazu) gehört nun auch Lena Grünauer zum Oberbayerischen Förderkader. Herzlichen Glückwunsch.

Da unsere Mädchenstaffel im nächsten Jahr aus Altersgründen geteilt werden muss, suchen wir sowohl für die Jahrgänge 2005 bzw. 2004/2003 je zwei schnelle Mädchen. Wir wollen in Bayern ganz oben mitmischen. Wer mitmachen will, kann täglich um 17.30 Uhr zu uns ins Training ins Stadion an Gröben kommen. Schön wäre es, wenn auch einmal eine Schule helfen könnte.
Peter Gnilka
Nachfolgend Fotos

Women's run in München

Starker Auftritt von Leoni beim Women's run in München

In schnellen 19:04 Minuten lief die 18 Jährige ihr Rennen im Olympiapark über die 5 Kilometer.

Das reichte leicht für den Sieg in der Jugend und für den Silberrang in der Gesamtwertung. Von allen 1098 Starterinnen war nur Yvonne Kleiner von der LG Stadwerke München, langjähriger Profi im Laufsport, schneller.

Die Stimmung beim Women's run ist jedes Jahr ein ganz besonderes Highlight, haben doch die ersten drei Führenden je einen eigenen begleitenden Streckenradlfahrer als Begleiter. Ein super anfeuerfreudiges Publikum auf der gesamten Strecke und im gesamten Olympiapark herrscht überwiegend die Farbe rosa. Hier sind die Damen unter sich, Frauenpower pur!

Dass die Siegerehrung die Weitsprunglegende Heike Drechsler vornahm, war dann noch eine zusätzliche Ehre.

4 Trainer bei Bildungstag mit Top Referenten

Bildungstag in Schrobenhausen mit Top-Referenten als Jahres-Highlight


Der Samstag, 9. September, sollte bei allen im Leistungssport tätigen Leichtathletiktrainern, aber auch Interessierten und vielleicht auch bei Athleten fest im Terminkalender gestanden haben. Der BLV-Bezirk Oberbayern veranstalte seinen ersten Bildungstag. Dieser stand natürlich auch allen außerhalb Oberbayerns offen. Den Machern mit dem Bezirksvorsitzenden Jochen Schweitzer an der Spitze ist es gelungen, drei renomierte Top-Referenten zu gewinnen.

"Sehr erfolgreich tätige Persönlichkeiten aus der nationalen und internationalen Spitzenleichtathletik mit interessanten Themen, die vom Nachwuchsbereich bis in den Hochleistungssport reichen, nach Bayern bzw. Oberbayern zu holen, war eine Idee, die wir schon seit ein paar Jahren verfolgt haben, denn so hoffen wir neue Impulse für unseren Sport zu schaffen," sagt dazu Jochen Schweitzer.

Angeführt wurde das Referententrio von Dr. Dr. Homayun Gharavi, einem Sportmediziner und Sportwissenschaftler, der seit vielen Jahren im absoluten Spitzensport tätig ist und hier diverse Nationalmannschaften vieler Länder betreut hat.

Ein Tausendsassa in Sachen Leichtathletik ist Ralph Mouchbahani, der lange Jahre in Diensten des DLV stand, bevor er sich internationalen Projekten der IAAF sowie des DOSB im Sprintbereich zuwandte.

Der Dritte im Bunde war Sebastian Debnar-Daumler, der seit vielen Jahren als Psychologe die Nachwuchsmannschaften des DLV zu ihren internationalen Einsetzen begleitet, hier sehr erfolgreich wirkt. Alle Infos zu den Referenten sowie auch den Inhalten ihrer Vorträge und Workshops kann man der Homepage www. leichtathletik-bildungstag.de entnehmen. 

Beim anschließenden professionellen Tapingkurs erhielten die Teilnehmer in der Theorie und Praxis einen ersten Einblick über die Wirkungen und Anwendung von Tapingmaterial. 

Die vier Trainer der LAG durften einen kurzweiligen und lehrreichen Tag erleben, die Fahrt nach Schrobenhausen hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Lukas Radis wird Achter bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften

Glänzende Leistung zum Saisonhöhepunkt:

Vielen werden die tollen Wettkämpfe anlässlich der Leichtathletik Weltmeisterschaften in London noch in guter Erinnerung sein, wo der deutsche Mehrkampfbereich zweimal Silber und einmal Bronze geholt hat. In diesen Bereich wollen die Jungen und Mädchen einmal vordringen, die am letzten Wochenende in Filderstadt-Bernhausen bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften der Klassen U18 und U16 ihre Besten suchten.
Um in der Klasse U18 (Jahrgänge 2000 und 2001) im Zehnkampf teilnehmen zu dürfen, war eine Einzelvorleistung von 6100 Punkten nötig. Mitglieder in einer Mannschaft (3 Teilnehmer), die mindestens 16 200 Punkte erbracht hatten, waren ebenfalls startberechtigt.
Von den 41 Teilnehmern hatten 28 die Einzelvorleistung von 6100 Punkten geschafft, der Rest hatte sich über die Mannschaftsleistung qualifiziert. Bayern stellte leider nur 4 Teilnehmer. Unser Lukas Radis brachte eine Vorleistung von 6143 Punkten von den Bayerischen Mehrkampfmeisterschaften in Erding mit und war damit 25.
Der Zehnkampf wird nicht umsonst als die Königsdisziplin im Sport bezeichnet. Die Teilnehmer müssen in den Disziplinen 100 m, Weitsprung, Kugelstoß, Hochsprung, 400 m, 110m Hürden, Diskus, Stabhoch, Speer und dem abschließenden 1500 m Lauf völlig verschiedene und sehr komplizierte Wettkampfarten absolvieren. Dazu gehört neben enormen Trainingsaufwand, hohes technisches Können und zum Teil auch viel Mut (Stabhochsprung).
Speziell im Mehrkampf ist es wichtig in allen 10 Disziplinen gleichmäßige Punktzahlen zu erreichen. Ausrutscher nach oben sind erwünscht, aber nach unten sollten sie tunlichst vermieden werden. Lukas ist dies trotz seines noch jungen Alters sehr gut gelungen. Mit 16 Jahren gehörte er zu den Jüngsten. In allen Disziplinen war er nahe an seinen bisherigen Bestleistungen, fünfmal verbesserte er sie sogar. So schob er sich vom Einstiegsplatz 25 von Disziplin zu Disziplin nach oben auf letztendlich Platz 8. Lukas wollte darüber hinaus auch unter den Teilnehmern des jüngeren Jahrgangs 2001 eine gute Rolle spielen. Er startete nämlich als 9. und war in der Schlussabrechnung 3. Dies könnte bedeuten, dass er mit einer Berufung in den Deutschen C-Kader rechnen kann. Die Bewerbungsunterlagen sind ihm jedenfalls ausgehändigt worden. Wir halten die Daumen, dass es klappt.
Lukas Radis hat die LAG und somit auch Garmisch-Partenkirchen sehr gut vertreten. Die Leistungen im Einzelnen: 100 m 11,88 sec (675 P.), Weitsprung 6,06 m (600 P.), Kugelstoß 13,70 m (710 P.), Hochsprung 1,80 m (627 P.), 400 m 54,65 sec (613 P.), 110m Hürden 15,12 sec (835 P.), Diskus 39,08 m (646 P.), Stabhochsprung 3,80 m (562 P.), Speerwurf 55,78 m (675 P.), 1500m 5:09,46 Min (506 P.) ergibt insgesamt 6.449 Punkte.

Bericht: Peter Gnilka          Sept. 2017

Saisonende im Kletterwald

16 Kinder der LAG Familie zwischen 11 und 15 Jahren tobten gestern 3 Stunden durch den Kletterwald am Wank in Partenkirchen. Das Wetter hatte es gut mit den jungen Sportlern gemeint. Trotz schlechter Vorhersage und viel Regen vor- und nachher kamen alle ohne Regenjacke trocken durch die anspruchsvollen Kletterparcoure. Nach fachkundiger Anleitung durch den sympatischen Kletterwaldmitarbeiter Tobi strömten die Wagemutigen gleich zum Anfang in Richtung blauem Parcours, die Vorsichtigen tasteten sich langsam aber sicher von leicht bis mittelschwer. Der erste Hilfepfiff ließ nicht lange auf sich warten und immer wenn irgendwo jemand nicht weiterkam waren Tobi, Sebastian oder Sven vom Kletterwald helfend schnell zur Stelle. Und für alle anderen Anliegen waren die begleitenden Trainer Kerstin, Franzi und Leoni jederzeit ansprechbar -wenn sie nicht gerade zwischen zwei Seilen festhingen... . Die drei Stunden waren viel zu schnell vorbei. Ein gelungener Ausflug und ein etwas anderes Training, in dem es oft hieß über seinen Schatten zu springen, Vereinskameraden zu vertrauen und sich auf andere einzustellen. Ein großes Dankeschön alle vom Kletterwald, die diese schönen Stunden ermöglicht haben. Auf unsere LAG - Facebookseite und auf der LAG - Homepage haben wir eine Vielzahl an tollen Fotos gestellt! 

LAG Teilnehmer erfolgreich bei den Bayerischen Meisterschaften

Sehr zufriedenstellende Leistungen schafften die Teilnehmer/innen bei den Bayerischen Leichtathletik Einzelmeisterschaften der Männer/Frauen und der U20/U18 in Augsburg. Um bei diesen Meisterschaften überhaupt teilnehmen zu dürfen, müssen im Vorfeld schon sehr gute Leistungen erbracht werden. Wenn dann bei der Meisterschaft selbst Bestleistungen erzielt werden, dann hat man alles richtig gemacht. Das gelang fast allen. Als erste ging Franziska Kieweg an den Start. Sie belegte im 100 m Lauf mit 12,36 sec Platz 6, was eine neue persönliche Bestleistung bedeutet hätte, wenn nicht der Wind nicht um 0,2 m/Sec zu stark geblasen hätte. Es folgte Christoph Callegari über 400 m. Seine Zeit von 53,17 sec war neue persönliche Bestzeit und reichte zu Platz 9.  Am späten Samstagabend startete noch Leoni Ostler über 3000 m. Ihre Zeit von 11:15,17 Min reichte zu Platz 3 und somit zu der 1. Bronzemedaille. Am 2. Tag musste wieder Franziska Kieweg als Erste an den Start. Leider stört sie schon seit geraumer Zeit eine Knieverletzung, die sie sehr behinderte. Mit 4,95 m blieb sie fast einen halben Meter hinter ihrer Bestleistung zurück und wurde damit leider nur 11. Auch im anschließenden 200 m Lauf war sie durch die Verletzung stark gehandikapt. Die Zeit von 26,14 sec reichte zur Teilnahme am Endlauf. Auf diesen verzichtete sie aber, um sich nicht noch stärker zu verletzen. Zu einer neuen Bestzeit reichte es für Christoph Callegari im Endlauf über 200 m mit 23,22 sec zwar nicht, doch zu einem sehr guten 5. Platz. Sehr eindrucksvoll begann unser Mehrkampftalent Lukas Radis. Er hatte über 110 m Hürden und im Speerwurf gemeldet. Den Vorlauf über die 110 m Hürden startete er gleich mit neuer Bestzeit von 15,16 sec. Im Endlauf setzte er noch einen drauf und wurde mit 15,05 sec sehr guter 3. und damit Bronzemedaillengewinner. Im Speerwerfen reichte es mit 53,80 m zwar nicht zu einer neuen Bestleistung, jedoch bei der Bayerischen zu Platz 6. Es fehlten nur noch die 1500 m der männlichen Jugend U20. Hier hatten sich mit Merjub Idris und Wleed Abdali gleich 2 LAG'ler qualifiziert. Merjub kommt ursprünglich aus Eritrea und macht schon über ein Jahr Wettkämpfe für die LAG. Wleed kommt aus dem Sudan und ist erst seit Jahresanfang unser Mitglied. Offiziell dürfen nur Teilnehmer gewertet werden, wenn sie mindestens seit einem Jahr als Mitglieder im BLV gemeldet sind. Wleed durfte daher zwar teilnehmen, aber nur außer Wertung. Mit seiner Zeit von 4:07,19 Min wäre er auf Platz 4 gekommen, was für einen Neuling ein überaus großer Erfolg ist. Er wird uns in Zukunft noch viel Freude machen. Merjub Idris hat seit einiger Zeit kleinere Fußbeschwerden und konnte in der Vorbereitung nur selten schmerzfrei trainieren. Seine Zeit von 4:27,73 Min und Platz 6 ist nicht weit von seiner Bestzeit entfernt und somit auch sehr zufrieden stellend. Insgesamt war diese Meisterschaft für die LAG sehr erfreulich, zumal ja für Leoni Ostler mit den Deutschen Meisterschaften in Ulm und für Lukas Radis mit den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Bernhausen im August noch die Saisonhöhepunkte folgen.

Peter Gnilka, 25.07.2017

Lautersee-Bergsportfest Mittenwald

Am Sonntag, den 16. Juli nahmen einige unserer Jüngsten beim Bergsportfest am Lautersee in Mittenwald teil. Hierbei musste ein Dreikampf aus 50m Sprint, Weitsprung und Ballwurf absolviert werden. Dabei fand alles auf Rasen statt, aber kein "Fußballrasen", sondern ein "natürlicher", unruhiger Rasen - das hat die ganze Sache natürlich noch spannender gemacht. Auch das Trainerteam um Astrid und Franzi hat sich an den Start gestellt und gemeinsam mit zwei Müttern die Frauen-Pendelstaffel 4x100m gewonnen. Die Mädels liefen ebenfalls eine beherzte 4x50m Pendelstaffel und konnten Platz 5 in einem großen Teilnehmerfeld erzielen. Außerdem wurde auch ein 100m Schwimmen angeboten, wo Johanna Guggemoos einen tollen 2. Platz erzielte.

Folgende Platzierungen wurden erreicht:

Astrid Ziemendorf: Platz 1, Frauen 40 und älter

Franzi Kieweg: Platz 1, Frauen 19-30 Jahre

Lena Erhardt: Platz 1, Mädchen 9-10 Jahre

Johanna Guggemoos: Platz 8, Mädchen 9-10 Jahre

Jasmin Kosytorz: Platz 13, Mädchen 9-10 Jahre

Luis Wolf: Platz 7, Buben 9-10 Jahre

Lisa Erhardt: Platz 5, Mädchen 8 und jünger (hier waren 37 Mädchen am Start!)

Iga Schrallhammer: Platz 7, Mädchen 8 und jünger

Elena Guggemoos: Platz 10, Mädchen 8 und jünger

Theresa Hager: Platz 13, Mädchen 8 und jünger

Pia Schneider: Platz 15, Mädchen 8 und jünger

Hanna Schrott: Platz 16, Mädchen 8 und jünger

Annalena Ziemendorf: Platz 19, Mädchen 8 und jünger

Antonia Schneider: Platz 28, Mädchen 8 und jünger

Die LAG Familie

Ein harmonisches Miteinander in dieser Zusammensetzung findet Montags, Mittwochs und Freitags so im Stadion am Gröben in drei Gruppen statt. Auf dem Bild sind die U12 Kinder über die Jugend bis ins Erwachsenenalter neben ihren Trainern zu sehen.

LAG mit großer Beteiligung am Boschetlauf in Ohlstadt dabei!

Viele unserer Jüngsten haben zum ersten Mal Crosslauf - Luft geschnuppert! Freude über schöne Pokale und ein paar Tränen der Enttäuschung über eben keinen Pokal lagen dicht beieinander. Aber auch diese Erfahrung wird beim Sport gemacht.
Großen Dank an die Ausrichter aus Ohlstadt und Murnau für diesen tollen Lauf!

07.07.2017

Läufercup im Karlsfeld 05.07.2017

Beim Läufercup in Karlsfeld, der am Mittwoch Abend ausgetragen wurde, geht es nicht in erster Linie um Platzierungen. Hier trifft sich die Mittelstrecken- und Langstreckenläuferszene um persönliche Bestzeiten und letzte Qualifikationen zu schaffen. Gestartet wird auch nicht wie überall anders üblich in getrennten Altersklassen, hier geht ausschließlich es um die Laufzeiten. Somit laufen die Männer und Damen aller Altersklassen je nach Leistungsstandard gemischt. Ein ganz neues Erlebnis auf der Bahn für Leoni Ostler in dem dichten Gedränge, das automatisch entsteht, wenn alle Läufer in etwa die gleiche Zeit anpeilen. Leoni kam allerbestens zurecht und konnte sich mit 2:24,62 Minuten nicht nur bestens behaupten, sondern stellte nochmals über die 800m um mehr als eine ganze Sekunde ihre erst kürzlich gelaufene Bestzeit ein. (Foto rotes Trikot)

Oberbayerische Meisterschaft Aktive / U18 01.07.2017

Oberbayerische Meisterschaften: Franzi holt zweimal Bronze: Sowohl im Weit und über 200m mit Bestzeit, dazu noch ein vierter Platz über 100m. Leider ist ihr Knöchel ausgerechnet am Sprungbein lädiert, aber das sollte bis zu den Bayerischen Meisterschaften wieder passen. Christoph lief mit Bestzeit über 400m (53.49sec) ebenfalls zu Bronze. Über 200m konnte er in 23.27 sec Silber gewinnen. Letitia und Elisa sammelten Wettkampferfahrung und konnten ihre persönlichen Bestleistungen auf 100m und 200m steigern. Ein gelungener Tag!

Leoni wird Bayerische Vizemeisterin über 2000m Hindernis und knackt die Norm für die Deutschen Meisterschaften in Ulm

Allergrößte Freude bei Leoni Ostler. Das fleißige Training hat sich ausgezahlt. Anstatt ihr bestandenes Abitur ausgiebig zu feiern, stand für die 18 Jährige weiterhin Laufarbeit auf dem Tagesprogramm. Dieser Fleiß wurde jetzt am vergangenen Wochenende in Schweinfurt bei der internationalen Jugendgala belohnt. Taktisch klug hielt sich Leoni in der ersten Rennhälfte der 2000m Hindernisstrecke zurück und hatte zum Ende hin somit noch Kraftreserven. Durch eine Knöchelverletzung, die ihr zu schaffen macht, waren die Landungen im Wassergraben alles andere als lehrbuchmäßig und jedes Mal eine Zitterpartie, ob der Fuß hält. Die Zeit von 7:34,18 Minuten am Ende bescherte ihr die Silbermedaille vom BLV -und endlich das langersehnte Ticket für die Deutschen Meisterschaften in Ulm im August. 

Heinz-Mayer-Gedächtnissportfest

Da strahlten alle fünf Athleten mit der Sonne um die Wette. Bei heißen 30° Grad brillierten alle fünf gestarteten Athlethen in Wolfratshausen mit vier Gold- und einer Silbermedaille. Den Auftakt machte Maxi Ostler beim 100m-Sprint. In 11,69 Sekunden sprintete der 21 Jährige ungefährdet zum Sieg, Probleme im Oberschenkel machten ihm leider auch bei diesem Lauf wieder Probleme und dadurch verpasste er knapp die angepeilte Bayerische B-Quali. Seine Schwester Leoni konnte trotz der gerade für die 800m viel zu heißen Temperaturen alles abrufen. Für sie stand das Erreichen der Bayerischen A-Quali ganz oben auf der Wunschliste. Um die geforderte Leistung von 2:28 Minuten zu unterbieten, ging Leoni von Anfang an ein enorm hohes Tempo an. Das Attackieren durch eine Mitläuferin nach 650 Metern Führungsarbeit spornte die 18 Jährige dermaßen an, dass sie einen unglaublich kraftvollen Endspurt hinlegte. Die Zeit im Ziel für Leoni blieb bei unglaublichen 2:25,96 Minuten stehen. Neben der hochverdienten Goldmedaille und einer neuen persönlichen Bestzeit ist das die Eintrittskarte für die Bayerischen Einzel-Meisterschaften im Juli. Merjub Idris und Wleed Abdali imponierten mit ihrem ästhetischen Laufstil, der vielen Afrikanern zu eigen ist. Zusammen kämpften sich auch diese beiden bei der Hitze zwei mal rund um die Tartanbahn. Merjub, der mit Fußproblemen zu kämpfen hatte, übernahm bei diesem Duo, das sich sofort nach dem Start absetzte, die Führungsarbeit. Auf den letzten 100 Metern konnte sein Vereinskamerad Wleed allerdings mehr Kräfte mobilisieren und kam in 2:04,91 Minuten vor Merjub (2:06,66 Minuten) ins Ziel. Christoph Callegari zeigte sein Können auf der Langsprintstrecke über 400m in der U18. Wie ein Uhrwerk hielt er sein hohes Tempo über die ganze Stadionrunde durch und  erreichte -ebenfalls in neuer persönlicher Bestleistung- nach 54,29 Sekunden als Erster das Ziel. 

LAG – Mehrkämpfer tun sich schwer

LAG – Mehrkämpfer tun sich schwer

Am letzten Wochenende fanden in Aichach die Südbayerischen Mehrkampfmeisterschaften statt. Die Südbayerischen sind alljährlich der Auftakt für den Bereich Mehrkampf. Hier können erstmals Qualifikationen für die Bayerischen und später die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften erreicht werden.
Die LAG nahm mit 4 Schülerinnen (Sina Radis, Michelle Reinhard, Andrea Birkner und Sara Kral), sowie Lukas Radis im Bereich Jugend U18 teil.
Die Mädchen absolvierten erstmals einen Siebenkampf und versuchten dabei die Qualifikation zur Bayer. Mehrkampfmeisterschaft zu schaffen. Lukas Radis hat diese Qualifikation wegen seiner guten Leistungen aus dem Vorjahr bereits in der Tasche. Aus diesem Grunde absolvierte er nur die 5 Disziplinen des 1. Tages im Zehnkampf.
Sein 1. wichtiger Wettkampf findet am 10./11.6. in Filderstadt/Württemberg statt.
Dort gibt es ernsthaftere Gegner, als derzeit in Bayern.
In dem von ihm locker durchgeführten Wettkampf belegte er mit 3025 Punkten am Ende
Platz 5mit der Erkenntnis, dass tatsächlich sehr viel Spielraum nach oben vorhanden ist.
Dagegen mussten die Mädchen richtig Farbe bekennen, da dieser Wettkampf für sie die einzige Möglichkeit war, die Qualifikation zur Bayer. Mehrkampfmeisterschaft in Erding zu schaffen. 2800 Punkte sind die Vorgabe, um qualifiziert zu sein, 2500 Punkte die Vorgabe, um als Nachrückerin dazu zu gehören, wenn sich nicht genügend direkt qualifiziert haben.
Sina Radis und Michelle Reinhard schafften dies mit 3115 Punkten und Platz 9 bzw. 2958 Punkten und Platz 13 direkt. Andrea Birkner 2710 und Platz 16 schaffte die sogenannte
B --Qualifikation. und dürfte somit auch bei der Bayerischen dabei sein. Pech hatte Sara Kral mit 2272 Punkten, die durch drei ungültige Versuche im Speerwurf alle Chancen verspielte.
Der Frust war verständlicher Weise groß, da sie im Einwerfen beim Speerwurf gute Weiten erzielt hatte. Als Resümee dieser zwei Wettkampftage ist fest zu stellen, dass speziell bei den Mädchen viel getan werden muss, da doch einige gravierende Schwachstellen offenkundig wurden. Aber wir stehen ja erst am Saisonanfang und hoffen, dass das Wetter endlich ordentliche Trainingseinheiten zulässt.
In der Mannschaftswertung belegten die Mädchen Platz 6, wobei anzumerken ist, dass unsere Mannschaft ausschließlich aus Teilnehmerinnen des jüngeren Jahrgangs 2003 bestanden.
Die vor uns platzieren Mannschaften bestanden durchwegs aus den Jahrgängen 2002 und 2003.

Radis, Lukas 2001 BY LAG Garmisch-Partenkirchen 3.025 Pkt.
11,88 (+1,9) - 5,91 (+0,1) - 13,36 - 1,77 - 57,78
675 - 567 - 689 - 602 - 492

Radis, Sina 2003 BY LAG Garmisch-Partenkirchen 3.115 Pkt.
15,26 (-0,4) - 4,14 (+0,0) - 9,37 - 1,41
388 - 452 - 447 - 451
13,89 (+0,2) - 28,45 - 2:50,50
480 - 485 - 412

Reinhard, Michelle 2003 BY LAG Garmisch-Partenkirchen 2.958 Pkt.
14,12 (+0,0) - 4,08 (+0,0) - 7,85 - 1,23
468 - 445 - 382 - 335
13,87 (+0,2) - 28,67 - 3:03,68
481 - 487 - 360

Birkner, Andrea 2003 BY LAG Garmisch-Partenkirchen 2.710 Pkt.
14,85 (+0,0) - 3,68 (+0,0) - 8,17 - 1,17
415 - 396 - 396 - 295
15,23 (+0,2) - 20,70 - 2:56,78
415 - 407 - 386

Kral, Sara 2003 BY LAG Garmisch-Partenkirchen 2.272 Pkt.
14,03 (-0,4) - 3,82 (+0,0) - 6,29 - 1,17
475 - 413 - 308 - 295
15,49 (+0,2) - o.g.v. - 2:59,12
404 - - 377

27. Osterseenlauf in Iffeldorf

Auch mitten im Abitur kann man schnell unterwegs sein. Eine kurze Lernpause nur zwei Tage vor den mündlichen Prüfungen nutze Leoni Ostler und ging auch dieses Jahr in Iffeldorf an den Start. Als schnellste Dame des Tages und damit auch Siegerin der Jugendwertung kam Leoni nach 15:01min und 3,711km auf der abwechlungsreichen Strecke rund um die Osterseen mit großem Vorsprung ins Ziel. Auch in der männlichen Konkurrrenz konnte sich die 18-Jährige gut behaupten, nur zwei Männer waren bei diesem Lauf schneller. 

21. Mai 2017

Erfolgreich beim Rolf Watter Sportfest in Regensburg

Bei bestem Wetter starteten die Athleten der LAG beim Rolf Watter Sportfest in Regensburg. Den Anfang machte Franzi Kiewg mit 5.22 und Platz 2 im Weitsprung. Mit 12,66sek über 100m erreichte sie den 10ten Platz. Christoph lief in 11.69sec über 100m und 23.35sec über 200m (Bestleistung, Platz 5) starke Zeiten. Lukas gelang nach einem "Salto nullo" letzter Woche nun mit 3.40m im Stabhochsprung eine gute Leistung. Leoni überzeugte über 800m in 2:28min (Platz 2) und nur zwei Stunden später erreichte sie nochmals Platz 2 über 3000m in 11:15min. Abdali lief nur um 1/100tel an Platz 3 über 800m in 2:05min vorbei. Merjub gelang mit 4:25min über 1500m ein guter 3ter Platz. - Nächste Woche geht es mit den südbayerischen Meisterschaften im Mehrkampf weiter.

(15.05.2017)

Kreismeisterschaften in Geretsried

Schön wars, lang wars und bis abends zur Siegerehrung hat das Wetter gehalten. Was will man mehr? Genau: Tolle Platzierungen! Und die gab's massenweise. Beim 800m Lauf glänzten vor allem Jule (1.), Konstantin(1.), Lena (3.) und Sebastian (3.)mit tollen Zeiten und Medaillen. Auf dem Podest nahmen Mila (1.), Lena (2.), Konstantin (2.), Jule (2.) und Sebastian (3.) ihre erkämpften Pokale entgegen. Mit viel Freude und Spaß sammelten auch alle anderen Wettkampferfahrungen, tolle persönliche Erfolge und schöne Platzierungen.

(15.05.2017)

Spielerisches Hallenkreissportfest in Peiting

Am Sonntag gingen die jüngsten Nachwuchssportler der LAG Garmisch-Partenkirchen in Peiting an den Start. Mit 25 Kindern stellte die LAG hier die größte Vereinsbeteiligung auf. Aber nicht nur zahlenmäßig überzeugten die 6-13 Jährigen. Mit tollen Platzierungen beim Dreikampf bewiesen alle Kinder ihr Können. Ganz vorn auf dem Siegerpodest nahmen Konstantin Zerhoch bei den Buben M10, Jule Geidner bei den Mädchen W9 und Elena Guggemoos bei den Mädchen W7 den 1. Platz ein. Einen beachtlichen 2. Platz erkämpften sich Luis Zaja bei den Buben M12, Nicole Chamier bei den Mädchen W13, Paula Grünauer bei den Mädchen W11 sowie Sebastian Riermeier bei den Buben M11. Den Bronze-Rang erliefen, -sprangen und -warfen sich Niklas Hirsch de Hesselle M11, Lena Erhardt W10, Johanna Guggemoos W9, Luis Wolf M9 und Allegra Nowak W9. Bei den abschließenden Staffeln über 6x30m verschenkten die C-Schüler den deutlich herausgelaufenen Vorsprung durch Fallenlassen des Staffelringes und verschenkten so den eigentlich sicheren Sieg. Diesen Fehler wollten die D-Schüler vermeiden, legten sich mächtig ins Zeug und so gewannen Allegra Nowak, Chloe Hellinger, Elena Giggemoos, Luis Wolf, Celina Eveillard und Jule Geidner souverän in Ihrer Altersklasse das Rennen. Die B-Schüler kamen als zweite hinter Bad Kohlgrub ins Ziel.

19.03.2017

Deutsche Cross Meisterschaften in Löningen

Alles nach Plan lief bei Leoni Ostler am vergangenen Samstag das Highlight des Jahres. Dieses Jahr wurden die Deutschen Cross Meisterschaften im norddeutschen Löningen ausgtragen. Hatte es zwei Tage vorher noch Dauerregen bei frostigen Temperaturen gegeben, wurden die Läufer zur Meisterschaft mit Sonnenschein und perfekten 15 Grad empfangen. Auf einem schnellen Parcours rund ums Stadiongelände maßen sich die besten Sportler aus ganz Deutschland. Mit einer tollen Laufvorstellung und einem 34. Platz (genau Mittelfeld) erfüllte Leoni das selbstgesteckte Ziel. Respektvoll verhalten startete die 18 Jährige und konnte dadurch mit Reserven im weiteren Rennverlauf noch an etlichen Mitstreiterinnen vorbeiziehen. Eine langes Reisewochende, das sich aber durchaus gelohnt hat, allein schon, um neben allen namhaften  Größen des deutschen Laufsports am Start zu sein!

Bericht vom Werner von Lindesportfest 2017 am 1. Tag

Das Werner von Lindesportfest ist alljährlich das größte Hallensportfest der Leichtathletik.

Nach Angaben der Veranstalter hatten dieses Jahr für die Zweitagesveranstaltung insgesamt über 1200 Teilnehmer gemeldet. So gab es bereits in den jüngsten Altersklassen im Bereich Sprint bis zu 12 Vorläufe (es sind 8 Bahnen vorhanden). Die Weitsprunganlagen waren völlig überfüllt (40 Teilnehmer auf einer Anlage).
Das bedeutete die Konkurrenz war riesengroß.
Die LAG war dagegen nur mit Lena Grünauer W12, Daniela Gauler W 13 und Alex Petrov M12 vertreten. Die Weitsprünge gelangen unseren Teilnehmern nicht wie erhofft. Auf Grund der schlechten Trainingsverhältnisse in Garmisch-Partenkirchen im Winter war auch nicht unbedingt damit zu rechnen. Daniela Gauler erzielte mit 3,94 m Platz 13, Alex Petrov mit 3,80 m Platz 12 und Lena Grünauer mit 3,67 m Platz 15.
Anschließend, quasi als Entschädigung brannte Lena Grünauer ein wahres Feuerwerk ab.
Schon in ihrem Vorlauf über 60 m, den sie mit Bestzeit von 8.86 sec überlegen gewann, setzte sie ein ernstes Zeichen. Der Endlauf war gesichert. Auch im darauffolgenden Vorlauf über
60 m Hürden lief sie mit 10,94 sec eine neue persönliche Bestzeit und somit in den Endlauf.
Der erste Endlauf fand über die 60 m statt. Lena startete dermaßen schnell, so dass keines der Mädchen mehr folgen konnte. Mit 8,67 sec gab es abermals eine neue persönliche Bestzeit.
Im folgenden Endlauf über die 60 m Hürden, war die Sache nicht ganz so klar. Lena war von allen Teilnehmerinnen die Kleinste, was schon ein gehöriger Nach teil ist. Zudem hatte sie mit Sofie Gröninger eine Gegnerin, die sowohl erheblich größer war und auch über eine sehr gute Hürdentechnik verfügte. Lena startete wie immer sehr schnell, wurde aber an der letzten Hürde von Sofie gerade noch abgefangen und daher mit 7/100 sec Rückstand Zweite.
Ihre Endzeit mit 10,91 sec lässt auch hier auf eine sehr gute Sommersaison hoffen.
Nicht ganz so gut ergingen es Alex Petrov und Daniela Gauler.
Alex lief die 60 m in 9,84 sec, Daniela Gauler gewann zwar ihren 6. Vorlauf in 9,21 sec. Zum Endlauf reichte aber leider nicht. Über die 60 m Hürden wurde sie in ihrem Vorlauf mit 11,48 sec Dritte.
Peter Gnilka

Lukas Radis wird seiner Favoritenrolle gerecht

Am vergangenen Wochenende fanden in Fürth die Bayerischen Hallenmehrkampfmeister-schaften aller Altersklassen statt.

Teilnahmeberechtigt war, wer im vergangen Sommer entsprechende Leistungen erbracht hatte. Für die LAG Garmisch-Partenkirchen waren dies Lukas Radis, erstmals in der Altersklasse U18 sowie seine Schwester Sina Radis, Michelle Reinhard, Sara Kral und Andrea Birkner, jeweils in der Klasse W14.
Lukas ein ausgesprochener Mehrkämpfer, im Jahr 2015 deutscher Meister im Schüler Neunkampf, gehörte zum absoluten Favoritenkreis.
Mit 96 Punkten Vorsprung wurde er mit 4.431 Punkten Bayerischer Meister im Hallensiebenkampf in der Altersklasse U18. Dabei brachte der 1. Wettkampftag nicht unbedingt die Ergebnisse, die sich Lukas wahrscheinlich insgeheim erträumt hatte. Speziell der Stabhochsprung lief nicht sehr glücklich. Im Einspringen überquerte er die Latte bei 3,90 m. Im Wettkampf waren es dann leider nur 3,35 m.
Auch im Kugelstoßen kam er nicht an seine bisherige Bestleistung heran. So fehlten im nach dem 1. Wettkampftag rund 200 Punkte. Dafür klappte es an Tag 2 umso besser. Bei den Hürden kam er als Zweitbester mit 8,57 sec ins Ziel. Im Hochsprung gelang im mit 1,82m eine neue Bestleistung, an die kein anderer Teilnehmer herankam. Beim abschließenden 1000m Lauf kontrollierte er das Feld, so dass nichts mehr anbrennen konnte.
Lukas ist Bayerns bester Mehrkämpfer mit gehörigem Spielraum nach oben. Wenn er sein Potential abruft, dann wird er im Sommer auch in Deutschland ein Anwärter auf den Mehrkampftitel sein.
Seine Leistungen: 60 m 7,60 sec, Stabhochsprung 3,35 m, Kugelstoß 12,26 m, Weitsprung 6,11 m, 60 m Hürden 8,57 sec, Hochsprung 1,82 m, 1000 m 3:08,10 Min
Aber auch 4 Mädchen der Altersklasse W14, was es schon lange nicht mehr gab, hatten sich qualifiziert. Für sie war es der 1. große Wettkampf, bei dem sie in erster Linie lernen und Erfahrung sammeln sollten. Trotzdem war die Anspannung bei den Mädchen sehr groß, denn alle wollten selbstverständlich Bestleitungen erzielen.
In der 1. Disziplin den 60 m Hürden gelang dies allen, unserer stärksten Hürdenläuferin leider nicht. Michelle Reinhard hatte sich vorgenommen erstmals unter 10 sec. zu bleiben. Es gelang ihr ein sehr guter Start, war als erste an der Hürde, blieb aber dann mit dem Nachziehbein hängen und kam strauchelnd zum Stand. Sie musste neu aufbauen und nur mit 11,51 sec ins Ziel. Das waren rd. 120 Punkte weniger als geplant. Aber auch die anderen drei Mädchen hatten ihre Höhen und Tiefen. Dabei wurde offensichtlich, dass die in Garmisch-Partenkirchen vorhandenen Trainingsbedingungen im Winter nicht die Allerbesten sind. Es fehlt einfach eine Halle in der man ordentlich trainieren kann. Trotz manches Missgeschickes war man mit den Leitungen der Mädchen nicht unzufrieden.
Ergebnisse: Sina Radis: Platz 9 mit 2243 Punkten (60 m H 10,46 sec; Hochsprung 1,40 m; Kugel 9,14 m; Weitsprung 4,19 m; 800 m 3:00,42 Min)
Michelle Reinhard: Platz 15 mit 1993 Punkten (60m H 11,51 sec; Hochsprung 1,25 m; Kugel 8,09 m; Weitsprung 4,04 m, 800m 3:04,56 Min)
Sara Kral: Platz 19 mit 1965 Punkten (60 m H 10,61 sec; Hochsprung 1,34 m; Kugel 5,70 m; Weitsprung 3,87 m, 800m 3:09,13 Min)
Andrea Birkner Platz 21 mit 1923 Punkten (60m H 11,09 sec; Hochsprung 1,22 m; Kugel 7,92 m; Weitsprung 3,59 m; 800m 3:08,95 Min)
In der Mannschaftswertung wurde die LAG mit 6201 Punkten 5. Hätte alles geklappt, so hätte auch Platz 3 herausspringen können. Aber der wird im Sommer nachgeholt.

Übrigens: Besuchen Sie uns doch einmal auf www.lag-gapa.de.
Sie erfahren und vor allem sehen dort was bei uns so alles passiert. Sie werden überrascht sein.

Bericht: Peter Gnilka

 

Bayerische Cross Meisterschaften

Große Freude bei Leoni Ostler über den 7. Platz in Kemmern. Sah es doch bis zum Vortag so aus, als müsste die 18-Jährige dieses Jahr auf den Start verzichten. Angeschlagen wegen einer fiebrigen Grippe war an Training in der vergangenen Woche nicht zu denken. Aber ein Läuferherz bringt es nunmal nur schwer über sich, bei so einem Event nicht zu starten und so machte sich Leoni spontan doch auf den weiten Weg in Bambergs Nachbarort.

Die Strecke dort war ein kurzweiliger, auch für die Zuschauer an allen Streckenpassagen gut einsehbarer Rundkurs, der 2 1/2 mal zu durchlaufen war. 

Ein quantitativ- und vor allem qualtitativ hochkarätiges Teilnehmerfeld war gemeldet, alles was in Bayern Rang und Namen hat stand an der Startlinie. An die besten Athletinnen der Leichtathletikhochburgen Regensburg und Quelle Fürth ist im Moment kein Rankommen, um so erfreulicher war es für Leoni, unter diesen Bedingungen vor Sofie Nixdorf aus Ingolstadt, (die bei den vergangenen Oberbayerischen Meisterschaften vor ihr Platz 1 belegte) ins Ziel zu kommen. 

19.02.2017

Mit 26 Kindern in Murnau beim Hallensportfest

Großes Teilnehmerfeld auch aus unseren Reihen beim diesjährigen Hallensportfest in Murnau. Beim Dreikampf demonstrierten schon die Jüngsten des Leichtathletiknachwuchses ihr Können und vor allem den Spaß an ihrem Sport.

Für die 10 und 11 Jährigen gab es den 30m Sprint, 5er Sprunglauf sowie Medizinballstoßen. Die 6-9 Jährigen liefen über Schaumstoffhürden und absolvierten Zonenweitsprung sowie Zielwerfen. Bei den anschließenden 6 x 30m Staffeln landeten unsere Läufer und Läuferinnen unter den lauten Anfeuerungsrufen weit vorne.

Besonders erfolgreich waren aus Sicht der LAG unter den fast 200 gemeldeten Teilnehmern der Vereine aus dem Umland:

1. Platz

Lena Erhardt Jg 2007

Mila Schlecht Jg 2008

Elena Guggemoos Jg 2010

2. Platz

Mia Stöckl Jg 2010

Jule Geidner Jg 2008

Julian Varga Jg 2010

3. Platz

Niklas Hirsch de Hesselle Jg 2006

Annalena Borges Celladin Jg 2007

 

18.02.2017

Gute LAG - Leistungen bei den Südbayerischen Hallenmeisterschaften

Bei den Südbayerischen Hallenmeisterschaften am Sonntag waren die 5 Mädchen aus dem Oberbayerischen Förderkader, Sina Radis, Michelle Reinhard, Andrea Birkner, Sara Kral und Daniela Gauler, sowie in der Klasse U20 Leoni Ostler und Merjub Idris gemeldet.

Leider hat Daniela Gauler die Grippe erwischt und konnte nicht starten.
Nach den guten Anfangsleistungen in der vorigen Woche ging es diesmal zu zeigen, dass eine Woche vor dem Saisonhöhepunkt, den Bayerischen Mehrkampfmeisterschaften in Fürth, ein Aufwärtstrend zu sehen ist. Dies gelang.
Die mit Abstand beste Steigerung und damit auch Leistung brachte Michelle Reinhard über 60m Hürden. Sie steigerte sich gegenüber der Vorwoche um 0, sec auf eine neue Bestzeit von 10,16 sec. Ihr am nächsten kam Sina Radis mit 10,99 sec, Sara Kral erreichte 11,03 sec und Andrea Birkner 11,18 sec. Sina Radis steigerte sich im Hochsprung gegenüber der Vorwoche um 6 cm auf 1,48 m. Leider reichte es im Kugelstoß für keine Steigerung, aber mit 8,89 m erreichte sie von 24 Teilnehmerinnen den 3. Platz. Hier wurde Andrea Birkner mit 7,89 m 10. und Michelle Reinhard mit 7,56 m 18.
In der Klasse U20 starteten sowohl Leoni Ostler als auch Merjub Idris über die 800 m Strecke. Beide liefen auf Platz 2. Leoni in 2:28,21 Min und Merjub Idris in 2:11,06 Min.

Peter Gnilka

Hervorragender Saisonauftakt für die LAG beim Monstersportfest Munich Indoor

Mit insgesamt 12 Aktiven fuhr die LAG zum Monstersportfest Munich Indoor nach München. Monstersportfest daher, da nicht weniger als 672 Teilnehmer/innen (auch aus Österreich, Italien und der Schweiz zu diesem Hallenwettbewerb gemeldet hatten. Man konnte sich im Vorfeld nicht vorstellen, wie die Ausrichter dies bewerkstelligen wollten, da z.B. in der jüngsten Klasse der Schülerinnen W12/13 nicht weniger als 40 Mädchen die 60 m Hürden laufen wollten, obwohl gleichzeitig für den selben Jahrgang 52 Mädchen weitspringen sollten. Für den 60 m Lauf selbst hatten sogar 95 Mädchen gemeldet. Und so war es fast überall. Aber die Veranstalter haben es hinbekommen. Eine tolle Leistung!

Viele unserer Aktiven litten leider etwas unter der derzeitigen Erkältungswelle bzw. auch daran, dass es bei uns in Garmisch-Partenkirchen im Winter nur sehr eingeschränkte Trainingsmöglichkeiten gibt.
In besagter Altersgruppe W12/13 hatte die LAG 2 Mädchen am Start.
Lena Grünauer, Jahrgang 2005 und Daniela Gauler, Jahrgang 2004.
Beide schlugen sich sehr gut. Beide starten über 60 m flach, 60 m Hürden und im Weitsprung.
Die Jüngere Lena Grünauer sprintete 8,88 sec und wurde damit zweitbeste ihres Jahrgangs, im Hürdensprint gewann sie ihren Zeitvorlauf in 11,08 sec und erreichte damit Platz 7, sowie im Weitsprung mit 3,90 m Platz 17.
Daniela Gauler lief die 60 m in 9,07 sec, die 60 m Hürden in 11,09 sec (Platz 8), im Weit-sprung gelang mit 4,12 m eine neue Bestleistung, was zu Rang 7 reichte.
Im älteren Jahrgang 2003 starteten Sina Radis (60 m Hürden, Hoch- und Weitsprung, Kugelstoßen). Im Hochsprung schaffte sie 1,42 m (Rang 5), im Weitsprung leider nur 3,99 m, im 60 m Hürdenlauf mit 10,55 sec Platz 12 (Bestleistung). Das abschließende Kugelstoßen gewann sie dagegen mit starken 9,23 m.
Michelle Reinhard erreichte im 60 m Hürdenlauf in 10,33 sec (Bestleistung) Platz 9, im Weitsprung 3,89 m und im Kugelstoßen mit 7,56 m Platz 7.
Sara Kral hatte ein bisschen Pech, da sie über die 60 m Hürden vor der letzten Hürde etwas strauchelte und dabei völlig aus dem Tritt kam. So reichte es in 11,39 sec nur zu Platz 19. Dafür hielt sich im 60 m Lauf mit 8,94 sec sehr wacker. Unter 9 sec zu laufen ist für diesen Altersbereich schon sehr gut.
Erstmals hatten wir auch einen Buben wieder am Start. Alexander Petrov aus dem jüngsten Jahrgang 2005 sprang mit 4,22 m auf Rang 6.
In der Altersgruppe U18 männlich waren Lukas Radis und Christoph Callegari am Start.
Lukas, obwohl sehr erkältet, gewann das Stabhochspringen mit 3,50 m und wurde im Kugelstoßen mit guten 13,08 m 3.
Christoph Callegari gewann seinen Vorlauf über 60 m flach in neuer Bestzeit von 7,39 sec.
Er errichte als Vorlaufzweiter den Endlauf, der ihm allerdings beim Start völlig misslang.
Christoph lief noch die 400 m. Mit 55,91 sec reichte es zwar zu keiner neuen Bestleistung, aber die wird in Bälde kommen.
Bei den Männern traute sich unser Sprinttrainer Alexandar Petrov als fast 41jähriger gegen die Jugend an zu treten. Er war früher Bulgarischer 100 m Meister und wollte wissen, was er noch drauf hat. In 7,73 sec erreichte er in seinem Vorlauf immerhin Platz 4. In der aktuellen Deutschen Bestenliste für 40 jährige liegt er damit immerhin auf Platz 4. Eine Topleistung.
Letzter Starter bei diesem Sportfest war Merjub Idris. Er musste eine Klasse höher, also bei den Männern im 800 m Lauf starten. Wegen der sehr unwirtlichen Wetterverhältnisse in den letzten Wochen hatte er einen gehörigen Trainingsrückstand. Mit 2:12,43 Min wurde er zwar Letzter, hat aber die Chance, sich nächste Woche bei den Südbayerischen Meisterschaften, dann in seiner richtigen Alterklasse, zu rehabilitieren.
Im Altersbereich Frauen startete Franziska Kieweg über 60m flach, 60 m Hürden und im Weitsprung. Im 3. Vorlauf über 60 m erreichte sie Rang 3 und damit den Einzug ins B-Finale. In dem steigerte sie sich auf 8,02 sec und kam auf Platz 2. Die 60 m Hürden sind in gewisser Weise eine Angstdisziplin. Obwohl sie im Training nie Schwierigkeiten hat, will es im Wettkampf mit dem sogenannten Dreierrhythmus nicht klappen. Diesmal ging alles gut.
Ihre Zeit von 9,57 sec sollte für die Zukunft daher keine Obergrenze sein.
Im Weitsprung, eine ihrer sehr guten Disziplinen spielte sie alles oder nichts.
Alle Versuche waren weit über 5 m, aber leider ganz knapp übertreten. Wichtig war die Erkenntnis, dass sie sehr weit springen kann.

Peter Gnilka

Beigefügtes Bild zeigt Sina Lukas bei der Siegerehrung im Kugelstoßen.

Leoni wird Oberbayerische Vizemeisterin im Crosslauf

Leoni Ostler wurde gestern auf der anspruchsvollen Crossstrecke in Pfaffenhofen Vizemeisterin. Trotz Erkältung wollte sie sich dieses Rennen nicht nehmen lassen und ging ziemlich angeschlagen an den Start. Wie auch in den anderen Altersklassen waren deutlich weniger Starter als gewohnt gemeldet. Zum Einen liegt es sicher an der Fülle der wichtigen Läufe, die zur Zeit geballt Woche für Woche anstehen, zum Anderen an der "gefürchteten" Strecke. Der Rundkurs, der zwei Mal über knapp 3,5km zu laufen ist, ist einer der kräftezehrendsten, den die Crosslaufszene in Bayern zu bieten hat.

 

06.02.2017

Bronze für Leoni Ostler bei den Bayerischen Meisterschaften

Grund zur Freude für Leoni in Fürth gab es nach 15 langen Runden auf der 200m Rundbahn in Fürth über die 3.000m.

Nachdem die Läuferinnen gestartet waren fiel die Zeitmessanlage aus und bis zum zweiten Startschuss mussten sich die Athletinnen nervenzehrende 30 Minuten gedulden.

Um so glücklicher trat Leoni den Heimweg mit der ersehnten BLV Meisterschaftsmedaille in Bronze an.

Teufelsberglauf am 06.11.2016

Der Name Teufelsberg-Crosslauf machte seinem Namen dieses Jahr durchaus alle Ehre. Nach einer kurzen flachen und schnellen Runde ging es gleich zwei mal auf die lange Runde in Lochhausen. Die langgezogenen Steigungen mit beträchtlichen Höhenmetern ließen die Läufer oftmals an ihre Leistungsgrenzen kommen. Teilweise stand die Strecke unter Wasser, die Wege waren alle komplett mit nassem Hersbtlaub bedeckt. Kalte 2,5 Grad sowie Schneeregen komlettierten den Crosslauf-Charakter. Kein Problem mit den widrigen Umständen hatte Leoni Ostler, die zwar auch fix und fertig im Ziel ankam, aber die Strecke über 4,7km mit einem gewaltigen Vorsprung auf die Zweitplatzierte in der Jugend U18 mit Bravour meisterte.

Zwei Teams am Start, zwei Teams auf dem Podest

Bei allerbestem Herbst-Läuferwetter ging die LAG mit zwei Teams beim Penzberger Teamtrail an den Start.

Für Lena Grünauer und Felix Radis hieß es im Wechsel den Parcours in 4 Runden über 600m zu durchlaufen. Hügeliges Bergauf und Bergab mit zu überquerenden Hindernissen stellte die beiden, für die es der erste Crosslauf war, vor ganz schöne Herausforderungen. Aber spätestens auf dem Podest, auf dem das Team den zweiten Platz feierte, waren die Anstrengungen vergessen.

Mal nicht Einzelkämpfer im Laufsport zu sein, war auch für Leoni Ostler das ganz Besondere an dieser Laufveranstaltung. Auf der Suche nach einem passenden Laufpartner fiel die Wahl ohne lange zu überlegen auf Robert Sußbauer vom LC Mittenwald, der sofort begeistert mit von der Partie war. Dass diese vereinsübergreifende Teamgemeinschaft allerbestens funktioniert bewiesen die beiden von Anfang an. Für die Teams im Alter bis 34 Jahre (das Alter von beiden Läufern wird addiert) wurden die Hindernisse höher gelegt und die Rundenanzahl auf sechs erweitert. Schon in Runde zwei lagen Leoni und Robert deutlich in Führung und bauten diesen Vorsprung kontinuierlich weiter aus. Mit weit über einer Minute Vorsprung auf das zweitplazierte Team mixed standen die beiden ganz oben auf dem Siegerpodest.

Überragende Zeitverbesserung und Platz 1 beim Kirtalauf in Benediktbeuern

Der traditionellen Kirtalauf in Benediktbeuern gehört bei Leoni Ostler (17) jährlich zum Standartprogramm. Hier kann niemand wegen der langen Bergetappe Bestzeiten auf die 5km Strecke laufen. Aber sich selber zum Vorjahr verbessern ist natürlich immer drin. Um so stolzer kann Leoni auf ihre Leistung von 19:58,3min sein, benötigte sie doch genau vor einem Jahr noch ganze 48 Sekunden mehr und kommt den Laufzeiten von Freundin und Laufprofi Sharon Müller (25) aus Lenggries, die für den TSV Penzberg startet, langsam aber stetig näher. Leider war der Lauf dieses Jahr sehr teilnehmerarm, und so gewann Leoni dieses Mal konkurrenzlos die weibliche U18. 

Leoni Ostler räumt beim HapfelmeierLauf in Polling ab

Fast genauso lange, wie sie für die 5 km lange Strecke gebraucht hat, stand Leoni Ostler anschließend bei der Siegerehrung in Polling auf dem großen Podest. Soviel Ehrung wie beim Hapfelmeier Lauf gab es für die LAG Läuferin für nur einen Lauf wahrscheinlich noch nie. Nachdem sie den Pokal für die Jugendgesamtbestzeit sowie eine Medaille für den damit verbundenen Sieg in der U18 erhalten hatte, durfte Sie sich in der abschließenden Erwachsenenwertung den großen Tagesgesamtsiegerpokal abholen und sich zusätzlich über einen großzügigen Einkaufsgutschein der Firma Hapfelmeier freuen. 

16. Sachsenkamer Dorflauf am 10.09.2016

Richtig gut läuft es weiter nach der 3-wöchigen Trainingspause für Leoni Ostler. Auch beim 16. Sachsenkamer Dorflauf, an dem Leoni zum ersten Mal im Rahmen der ROC Serie mitgelaufen ist, ließ sie sich den Sieg in der weiblichen Jugend U20 nicht nehmen. Mit einer Zeit von 17:54,8 Mintuen blieb die 17 Jährige auf der 4,6km langen Strecke gerade mal 10sek hinter dem schnellsten Läufer der männlichen Jugend. Diese Strecke zählt wegen ihrer erheblichen Steigungen zur Kategorie Cross, obwohl die Strecke vom Sportplatz aus auf Asphalt quer durch den Ort führt. 

Leoni Ostler gewinnt die Jugendwertung und wird Gesamtzweite beim Women's run in München

1305 Starterinnen standen beim diesjährigen 5km Women's Run im Olympiapark am Start.

Unter dem Motto "Streckenkönigin" war diese Veranstaltung wie jedes Jahr ausschließlich

den Damen vorbehalten, mit am Start -neben vielen zum Teil weit angereisten Teilnehmerinnen- war die
zweifache Olympiasiegerin Heike Drechsler.

Es gelang nur zwei Läuferinnen, den Zielbogen in einer Zeit unter der magischen 20 Minutengrenze zu durchlaufen.

Leoni Ostler, das trainingsfleißige Energiebündel der LAG Garmisch-Partenkirchen, lieferte in 19:14 Minuten

ein äußerst starkes Rennen. Das bedeutet für die 17 Jährige mit einem gewaltigen Vorsprung Platz 1 in ihrer Altersklassenwertung.

In der Gesamtwertung aller 1305 Läuferinnen war nur die routinierte Yvonne Kleiner von den Stadtwerken München AK Damen schneller.

Prominenz zeigte sich sowohl am Start als auch bei der Preisverleihung mit Barbara Meier, die als Germanys Next Topmodelgewinnerin
den schnellsten Läuferinnen gratulierte und die Preise übergab.

 

ROC Laufserie, Hohenburger Schlosslauf

Mit dem überlegenen Sieg in der Jugendklasse beim vierten Lauf der Raiffeisen Oberland Challence hat sich Leoni Ostler von der LAG bereits im Vorfeld, (zwei Rennen stehen noch aus) den Gesamtsieg der ROC Serie gesichert. Der Hohenburger Schlosslauf verlangte den Läufern vor allem mit seinen zu bewältigenden Höhenmetern über die Strecke von knapp 5 Kilometern einiges an Stehvermögen ab. Nach nur 19:09 Minuten lief die 17 Jährige Garmisch-Partenkirchenerin mit einem gewaltigen Vorsprung von fast zwei Minuten auf die Zweitplatzierte durch das Ziel. Nach den wettkampfreichen letzten Monaten geht es für Leoni nun in die verdiente Regenerationspause.

Bayerische Meisterschaften in Erding am 16./17.Juli 2016

Mit sechs Athleten war die LAG bei den diesjährigen Bayerischen Meisterschaften in Erding vertreten und kämpfte mit der Elite Bayerns um die Platzierungen.
Bestes Landkreisergebnis gelang bei der weiblichen Jugend U18 Leoni Ostler, die am Samstag über die 3.000m und am Sonntag über 1.500m an den Start ging. Am Vorabend von einer Schulreise nach neunstündiger Busfahrt erst heimgekehrt, lief Leoni die 3.000m in neuer persönlicher Bestleistung und landete nach richtig schnellen 10.50,46min auf dem vierten Platz. Die Freude, ihre bestehende Bestzeit gleich um 20 Sekunden unterboten zu haben, überwog die bittere Erkenntnis, auch auf dieser Strecke die Quali für die Deutsche Meisterschaft nur denkbar knapp, mit nämlich nicht mehr als 26 Hunderstel, verpasst zu haben. Am Tag drauf bestätigte die 17 Jährige ihre Topform im 1.500m Lauf erneut, erstmals blieb Leoni mit 4:58,39 deutlich unter der magischen 5-Minuten-Marke und war in dem großen Starterfeld mit dem 8. Platz hoch zufrieden.
Vereinskameradin Franziska Kieweg lief bei den Frauen die 100m, die 100m Hürden und ging beim Weitsprung an den Start. Nach einem starken Vorlauf am Samstag über die 100m in 12,48sek erreichte sie mühelos den Zwischenlauf. Hier war dann aber für die 23 Jährige mit 12,55sek das Rennen leider zu Ende, da nur die schnellsten 8 Damen das Finale erreichten. Am Sonntag im Vorlauf mit 15,87 sek auf die 100m Hürdenstrecke lief es für Franziska nicht ganz nach Wunsch und sie konnte sich leider nicht für den Endlauf qualifizieren. Beim Weitsprung mit 5,26m erreichte Franziska den 8. Platz.
Chiara Heitkamp hat dieses Jahr immer wieder mit Rückenproblemen zu kämpfen und leider ging die 17 Jährige auch in Erding nicht schmerzfrei bei den 100m Hürden und beim Weitsprung an den Start. Mit 16,69sek über die Hürden und 4,84m im Weitsprung kämpfte sie sich in der U18 tapfer durchs Rennen.
Christoph Callegari startete bei der männlichen U18 über die 100m und 200m und erzielte für sich mit 11.84sek und 23,90sek persönliche Bestzeiten.
Außer Wertung liefen Bayefall Sow bei der U20 die 400m in 51,50sek (das wäre für ihn Platz 6 gewesen) sowie Merjub Idris, der bei der U18 mit neuer persönlicher Bestzeit in 2:05,68 ein starkes Rennen zeigte (er hätte, wenn er in der Wertung gewesen wäre Rang 8 belegt). Beide Athleten haben bei Meisterschaften noch keine Starterlaubnis, da sie nicht länger als ein Jahr in Deutschland leben.

Leoni Ostler ist neue Bayerische Meisterin über 2000m Hindernis

Heiß gings her bei den Bayerischen Hindernismeisterschaften im MTV Stadion in Ingolstadt, und das nicht nur bei den Temperaturen um 34 Grad. Leoni ging nach den Meldezeiten als drittgesetzte an den Start über die 2000m Hindernisstrecke. Taktisch klug blieb sie in den ersten drei Runden dicht hinter Sofie Nixdorf, DJK Ingolstadt und Lisa Schuster von LAC Quelle Fürth. Anfang der vierten Runde nutze Leoni einen günstigen Moment, zog an den Führenden vorbei und ließ sich diese Position dicht gefolgt in den folgenden zwei Runden nicht mehr nehmen. Im Endspurt gelang es der Siebzehnjährigen sogar noch, einen Vorsprung über 5 Sekunden raus zu laufen. So groß die Freude über den Titel, die Zeit von 7:37,72 und die Goldmedaille auch ist, einen kleinen Wermutstropfen nimmt sie mit nach Hause, gerade mal 2 Sekunden fehlten am Ende für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Und diese zwei Sekunden liegen im Wassergraben, nachdem sie in der ersten Runde bei diesem anspruchsvollen Hindernis gestürzt war, lief Leoni dieses Hindernis nachfolgend mit zu viel Respekt und das kostet Kraft, da man aus dem Tritt kommt. Alle anderen Hindernisbalken überlief sie kraftvoll in ihrer Hürdentechnik. Nach 2013 im Crosslauf ist es nun das zweite Mal, dass sich Leoni über den Titel Bayerische Meisterin freuen kann.

Leoni knackt Streckenrekord in Iffeldorf

Bei allerbestem Laufwetter fiel der Startschuss zum 26. Osterseenlauf in Iffeldorf.

Seit 2012 läuft Leoni Ostler auch hier Jahr für Jahr, seit zwei Jahren startet sie in der Jugendklasse über die 3,7km lange Strecke durch den Wald.

Heuer gelang es ihr nicht nur, die weibliche Jugendklasse U18 und U20 zu gewinnen, sondern lief mit exakt 15:00 Minuten fast eine Minute schneller als im Vorjahr und knackte mit dieser schnellen Zeit den seit 2009 bestehenden Jugendrekord der Mädels um ganze 9 Sekunden.

Starker Auftritt der Jüngsten in Geretsried

Bei den Kreismeisterschaften in Geretsried starteten fünf Nachwuchstalente der LAG. Besonders erfolgreich sprintete Lena Grünauer auf der 50m Strecke und blieb mit 7,64sek als einzige unter der 8 Sekunden Marke. Auch ihr Riesensatz im Weitsprung mit 4,20m blieb unangefochten. Lenas Pech war, dass die Kreismeisterschaften im Dreikampf ausgetragen wurden, und das dazugehörige Werfen, das nicht gerade zu ihrer Lieblingsdisziplin zählt, ließ sie auf Platz 5 zurückfallen.

Einen Stockerlplatz nach rundum guten Leistungen im Sprint, Sprung und Wurf sicherte sich Laura Glücks und durfte sich über einen Pokal für Ihren zweiten Platz freuen.

Tamina Schmoock, Paula Grünauer und Felix Radis belegten verdiente Plätze im vorderen Mittelfeld.

Leoni Oster gewinnt 1500 m Lauf beim Intern. Ludwig- Jall- Sportfest in München

Beim Internationalen Ludwig- Jall- Sportfest im Münchner Dantestadion, war die LAG diesmal mit 3 Teilnehmern am Start.

In der weiblichen Jugendklasse U20 bewies sich Leoni Ostler diesmal an den 1500 m.
Leoni ist seit geraumer Zeit in einer beachtlichen Form und meisterte diese Strecke in sehr guten 5:06,34 Min. Das ist eine Steigerung von 20 Sekunden gegen über dem Vorjahr. Die Freude im Ziel war riesengroß, als sie ihre neue Bestzeit auf der Anzeigetafel lesen konnte.
Diese Zeit bedeutet derzeit Platz 8 in der aktuellen Deutschen Jugendbestenliste.
Franziska Kieweg startete bei den Frauen über 1oo m Hürden, 200m, im Kugelstoßen und im Speerwurf. Sie hat sich diese Bewerbe extra ausgesucht, da sie zum Einen im angekündigten Zeitplan optimal untergebracht waren und da sie als Mehrkämpferin diese Disziplinen für den Siebenkampf braucht. Leider hat der Veranstalter wegen des großen Teilnehmerfeldes den Zeitplan kurzfristig umgeändert, so dass so gut wie kein Spielraum mehr zwischen den einzelnen Disziplinen lag. Franziska musste mit Kugelstoßen beginnen und diesen nach 2 Versuchen abbrechen, da die 100 m Hürden kurz darauf anstanden. Hektik ist nie eine gute Vorraussetzung für gute Leistungen. So gelang mit 9,08 m im Kugelstoß eine neue Bestleistung, aber bei mehr ruhe wäre viel mehr möglich gewesen. Dies wirkte sich leider auch auf die 100 m Hürden aus. Auch hier gelang mit 15,87 sec eine neue Bestleistung aber der Spielraum nach oben ist sehr groß. Im Speerwurf begann Franziska mit 22,35 m. Leider wurden die beiden folgenden Würfe, die wesentlich weiter waren, jeweils als ungültig gegeben. Aber beim nächsten Mal wird es klappen. Im 200 m Lauf hat sich Franziska dann mit einer Zeit von 26,63 sec selbst entschädigt, denn diese Zeit bedeutete Stockerlplatz 3.
Erfahrungen durfte auch unser 3. Teilnehmer Merjub Idris im 400 m Lauf der Jugendklasse U20 sammeln. Er startete erstmals über diese Strecke und zudem eine Altersklasse höher.
An seiner Zeit von 58,80 sec merkte man, dass er noch nicht das notwendige Stehvermögen für die wohl schwerste Sprintstrecke hat. Aber was nicht ist, das kann ja noch werden. Da Merjub noch sehr neu in der Szene ist, wird derzeit ausprobiert, welche Streckenlänge für ihn zukünftig die richtige sein wird.

Peter Gnilka

 

Rolf-Watter-Sportfest in Regensburg am 07. Mai 2016

Vom Winde verweht….
Kräftiger Gegenwind lässt neue Bestleistungen bei den Sprintern in Regensburg nicht zu

Am Rolf-Watter-Sportfest in Regensburg nahmen am vergangen Samstag 3 LAG'ler teil.Wenn man ihre bisherigen Bestleistungen betrachtet, dann hätten alle Drei diese diesmal ordentlich verbessern können, wenn, ja wenn der starke Gegenwind ihnen keinen Strich durch die Rechnung gemacht hätte.

Franziska Kieweg startete bei den Frauen über 100m, 200m und 100 m Hürden. Ihre bisherigen Bestleistungen betrugen 12,72 sec (100m), 26,65 sec (200m) und 16,09 sec (100m Hürden). Im 100 m Sprints erzielte sie bei 2,3m/sec Gegenwind eine Zeit von 12,74 sec. Im 200 m Sprint betrug der Gegenwind nur 0,3m/sec, aber auch hier wäre eine bessere Leistung als 26,74 sec möglich gewesen. Beim 100 m Hürdenlauf betrug der Gegenwind sogar 3,3 m/sec. Wenn man bedenkt, dass im Sprint 2,0 m/sec Rückenwind erlaubt sind, dann kann man sich vorstellen, um wie viel besser die gelaufene Zeit von 16,22 sec (5. im Endlauf) hätte sein können.

Nicht viel besser erging es Christoph Callegari. Auch er bestritt die 100 m (bisher 11,88 sec) und die 200m (bisher 25,26 sec). Über 100 m kam er trotz 1,3 m/sec Gegenwind mit 11,96 sec ganz nah an seine Bestleistung heran. Im 200m Sprint zeigte er dem Wind, in welch einer guten Verfassung er sich derzeit befindet. Er verbesserte sich um 1/10 sec auf 25,16 sec trotz eines Gegenwindes von 2,6 sec/m.

Leoni Ostler, unsere Mittel- und Langstrecklerin startete am Abend über die 3000 m. Mit einer Zeit von 11:10,33 Min wurde sie insgesamt 5. und verbesserte ihre eigene bisherige persönliche Bestzeit um stolze 16 Sekunden. Wie sich die Windverhältnisse in diesem Lauf ausgewirkt haben, lässt sich nicht sagen, da der Wind nur bei Strecken bis 200m eine Rolle spielt. Trotzdem wirkt sich starker Wind negativ auf die Gesamtleistung aus. Starker Gegenwind ist kraftraubender, als der dann folgende Rückenwind auf der anderen Seite. Mit dieser Zeit liegt Leoni derzeit an 5. Stelle der Bayerischen Bestenliste.

Alles in Allem haben die drei LAG'ler hervorragende Leistungen erbracht. Man darf gespannt sein, wie diese bei besseren Bedingungen aussehen werden.

Peter Gnilka

 

Im Rahmen der bayerischen Langstaffelmeisterschaften wurde den Athleten in Gilching die bei uns im Raum Oberbayern stark begrenzte Möglichkeit geboten, Hindernisstrecken zu laufen.
Diese Chance ließ sich Leoni Ostler nicht entgehen und ging erstmals über die 1500m Strecke Hindernis an den Start.
Damit begab sich die 17-Jährige auf völlig neues Terrain, da die Vorbereitung auf das Rennen mit improvisierten Hindernissen aus Gründen fehlender bahnübergreifenden breiten Balken sowie Wassergrabenanlage stattfinden musste. Kein Problem jedoch für Leoni, unerschrocken ging sie an den Start, nahm jedes Hindernis mit Bravour.
Auch ein Sturz ins kalte Wasser bei der zweiten Wassergrabenüberquerung hielt sie nicht vom Weiterlaufen ab und so kam sie nach ausgezeichneten 5:42min als zweite hinter Luca Liersch von der LG Würm ins Ziel.

Saisonauftakt in Germering

Hervorragender Saisonauftakt für LAG Garmisch-Partenkirchen
-Lukas Radis glänzt mit zwei Bestleistungen-

Beim Bayern Top Meeting am letzen Samstag in Germering lieferten zum Saisonauftakt die Aktiven der LAG Garmisch-Partenkirchen überwiegend sehr gute Ergebnisse ab.
Wie bereits eine Woche zuvor siegte Lukas Radis in seinen Disziplinen Weitsprung und Kugelstoßen mit hervorragenden 6,08 m und 13,58 m. Mit diesen Leistungen liegt er in der Deutschen Bestenliste derzeit auf Platz 8 bzw. 16. Man darf auf sein erstes Mehrkampfergeb-nis gespannt sein, da er ja im Hochsprung mit 1,77m und im Speerwurf mit 54,42m je auf Platz 2 liegt.
Mit Bestleistungen wartete auch Christoph Callegari über 100m in 11,88 sec und über 400m in 57,57 sec als 16jähriger in der Altersklasse U18 auf. Jonas Riedel ebenfalls U18 gewann den Kugelstoßwettbewerb mit 11,15m und wurde mit 17,30 sec 6. im 110m Hürdenlauf.
Unser Neubürger Merjub Idris (Foto) aus Eritrea versuchte sich in seinem allerersten Wettkampf über 800m. Er zeigte einen sehr beherzten Lauf in einem sehr starken Teilnehmerfeld, das zudem noch mit älteren Jahrgängen zusammengefasst war. Mit 2:17,43 Min. wurde er hervorragender 3. Wir dürfen von ihm noch Einiges in diesem Jahr erwarten.
Ebenfalls erstmals trat Tobias Wacht bei den Männern über 100m und 200m an. Doch plötzlich auftretende Rückenprobleme machten ihm einen Strich durch die Rechnung und ließen keine besseren Zeiten als 12,75 sec bzw. 26,38 sec zu.
Franziska Kieweg will in diesem Jahr unbedingt die Qualifikation zur Deutschen Mehrkampfmeisterschaft der Frauen Mitte August in Kienbaum schaffen. Mit ihren Jahresanfangsergebnissen über 100m mit 12,72 sec, 100m Hürden mit 16,28 sec und Weitsprung mit 5,26 m hat sie schon einen guten Grundstock gelegt.
Fast nach einem Jahr Wettkampfpause versuchte Mehrkämpferin Chiara Heitkamp ihr Comeback. Sie startete insgesamt fünf mal. Da die von ihr gewählten Disziplinen Weitsprung, Kugelstoßen, 100m, 100m Hürden sehr eng aufeinander folgten, war es quasi schon ein kleiner Mehrkampf. Im Weitsprung wurde sie mit 5,17 m 2. im Kugelstoßen mit 9,77 m 3., im 100 Hürdenlauf mit 16,28 sec 4. und über 100m mit 13,18 sec 7.
In der Jugendklasse U18 startete noch Elisa Hofbauer über 100m mit 14,37 sec und in der Schülerklasse U16 Juina Klotz ebenfalls 100 m in 14,55 sec. Den Vorlauf über die 80 m Hürden gewann sie in 15,10 sec.
Am kommenden Wochenende startet die U16 bei den Oberbayerischen Blockmeisterschaften in Gilching und die älteren Altersklassen bei Watter-Sportfest in Regensburg.
Man darf gespannt sein.

Peter Gnilka

Lukas Radis dominiert bei den offenen Münchner Meisterschaften

Gelungener Saisonauftakt bei den Offenen Münchner Meisterschaften
-Lukas Radis dreifacher Sieger im MTV – Sportpark –

Der erste Freiluftwettkampf, nach einer harten Trainingsphase in den Wintermonaten, lässt auf eine tolle Saison 2016 von Mehrkämpfer Lukas Radis hoffen.
Gleich in seinem ersten Wettbewerb, dem Speerwurf, einer seiner Lieblingsdisziplinen,
warf Lukas das Gerät im ersten Versuch auf hervorragende 54,42 m. Dies bedeutete persönliche Bestleistung und die Qualifikation für die Deutsche Einzelmeisterschaft 2016 in Bremen. Auch alle weiteren Versuche lagen über seiner bisherigen Bestleistung von 49,30 m.
Trainerin Anja Reinhard war selbst überrascht, dass es schon im ersten Wettkampf so rund gelaufen ist. Aber sie betonte, wir haben im Winter und im kürzlich absolvierten Ostertrainingslager eine prima Basis geschaffen.
Auch die 2. Disziplin, der Weitsprung, lässt auf große Weiten bei den kommenden Wettkämpfen hoffen. Hier stimmen zum jetzigen Zeitpunkt Anlaufrhythmus mit dem Absprung noch nicht ganz zusammen, aber 5,68 m müssen auch erst einmal gesprungen werden. 6,00 m sind jedenfalls keine Utopie und sollten bald möglich sein.
Ein weiteres Glanzstück schaffte Lukas bei seiner 3. Disziplin, dem Hochsprung.
1,69 m standen aus dem Vorjahr als Bestleistung zu Buche. Mit den Trainingsergebnissen war er in den letzten Wochen gar nicht zufrieden. Am Samstag legte er aber alle Unsicherheiten ab und steigerte sich im Wettkampf um 8 cm auf 1,77 m. Die anschließenden 1,80 m riss er nur ganz knapp.
Wettkämpfe wie diese geben viel Sicherheit und vor allem Selbstvertrauen in das eigene Können. Wenn Lukas gesund bleibt, dann wird er uns in diesem Jahr noch viel Freude bereiten.

Leoni gewinnt im Allgäu den Ottobeurer Stadtlauf

Fast hätte sich die weite Fahrt ins Allgäu für Leoni Ostler von der LAG Garmisch-Partenkirchen nach Ottobeuren nicht gelohnt, da der einsetzende Starkregen gerade nur noch die Schüler- und Jugendläufe sowie den Fünfkilometerlauf auf dem Rundkurs unterhalb des imposanten Klosters Ottobeurens zuließ und die Veranstalter die darauf folgenden Laufwettbewerbe aus Sicherheitsgründen absagen mussten. Schmieriges Kopfsteinpflaster mit eng gesteckten Kurven sowie Passagen über Baustellenbretter machten es den Läufern nicht gerade leicht bei diesen Wetterbedingungen. Um so bemerkenswerter war die Zeit von Leoni, nach nur 7:09 Minuten über die zwei Kilometer Strecke lief sie als erstes nach einem beeindruckenden Zielsprint vor der weiblichen und männlichen Konkurrenz durch den Zielbogen.

Weilheimer Aulauf am 17.04.2016

Erfolgreiches Wochenende für Leoni Ostler. Nach ihrem Sieg in Schaftlach startete sie am Tag darauf über die 5 Kilometer beim Weilheimer Aulauf. Stundenlanger Regen zuvor und während des Laufes verwandelten die Strecke zum Teil in eine lehmige Matschbahn. Mit einer Zeit von 20.43 Minuten gelang Leoni zwar mit überragendem Vorsprung der Sieg in der gesamten Damenwertung, konnte aber die für sich selber angepeilte Zeit nicht ganz erreichen, dafür war der Untergrung zu rutschig.

1. Lauf ROC Laufserie in Schaftlach

Der Startschuss zur diesjährigen Raiffeisen Oberland-Challenge ist gefallen. Rund 200 Läufer und Läuferinnen standen zum 5000m Lauf an der Startlinie zum ersten Rennen der Laufserie in Schaftlach. Dass auch kleine Leute schnelle Schritte machen können bewies wieder einmal Leoni Ostler von der LAG Garmisch-Partenkirchen. Die 17 Jährige gewann den anspruchvollen Lauf bergauf und bergab durch Matsch, Wald und Wiese nach hervorragenden 20:39 Minuten und siegte damit souverän in ihrer Altersklasse U18, 34 Sekunden vor der Zweitplatzierten, Franziska Unterreitmaier vom SV Germering.

Beim 3. Trail Run in Diessen am Ammersee waren die ambitionierten Oberland Nachwuchsläufer mit Leoni Ostler für die LAG Garmisch-Partenkirchen, Robert Sußbauer für den LC Mittenwald sowie Carolin Stadler vom Skiclub Partenkirchen erfolgreich vertreten.

Die 17 jährige Leoni Ostler setzte sich gleich zu Beginn des Rennens an die Spitze des Damenfeldes, mit dem eisernen Willen, keine weibliche Konkurrenz zu nahe kommen zu lassen, da es bei diesem 5,7 Kilometer langen Lauf keine spezielle Altersklassenwertung für die Jugend gab. Anfangs noch dicht von der Vorjahressiegerin, Sabine Nagel aus Schongau verfolgt, gelang es Leoni Ostler mit zunehmender Strecke, die sich mit 100 Höhenmetern und schwierigem Laufuntergrund auf unebenen Wiesen und Singeltrails durch den Wald zog, mehr und mehr abzusetzen. Am Ende siegte die LAG Athletin in schnellen 24,34 Minuten, gefolgt von Angelika Hahn von der LG Dachau in 25,12 Minuten und Sabine Nagel vom Vollast Tri-Team Schongau in 25,34 Minuten.

Einen richtig guten Lauf zeigte auch der erst 15 jährigen Robert Sußbauer über die 5,7 Kilometer, der sich ebenfalls in der gesamten männlichen Konkurrenz behaupten musste. Dem Lauftalent gelang es von Anfang an, konstant vorne mit zu laufen und Robert Sußbauer kämpfte sich auf dem letzten Kilometer noch bemerkenswert an den bis dahin Führenden heran und kam in beeindruckenden 21,06 Minuten mit nicht mal einer Sekunde Rückstand als Zweiter hinter Bqyiy Bayiy vom Team Diessen SOS durch den Zielbogen.

Vom Skiclub Partenkirchen war über die Kinderstrecke von 700m Carolin Stadler am Start. Konkurrenzlos in der weiblichen U14 Klasse siegte die 13 Jährige souverän und kam nach schnellen 2,28 Minuten als Erste ins Ziel. Zusätzlich wollte sich Carolin Stadler auch den Start über die 5,7Kilometer nicht nehmen lassen und kam nach 32,36 Minuten als 10. ins Ziel.

Leichtathletik Nachwuchs in Peiting

Leichtathleten-Nachwuchs in Peiting erfolgreich
Johanna Guggemoos, Annalena Ziemendorf und Felix Andreitchenko gewinnen Dreikampf

Am vergangenen Sonntag fand in Peiting ein Hallensportfest statt. Auch von der LAG Garmisch-Partenkirchen waren die Jüngsten (10 Kinder im Alter von 5 bis 8 Jahren) mit am Start und konnten 3 Siege mit nach Hause nehmen. So konnte sich Annalena Ziemendorf durch ihren sehr guten Zielwurf (mit 4 Treffern bei 5 Würfen) und Johanna Guggemoos durch ihren sehr guten Weitsprung und Felix Andreitchenko durch seine guten Leistungen in allen drei Disziplinen in ihrer jeweiligen Altersklasse gegen die Konkurrenz durchsetzen.
Auch die weiteren teilnehmenden Sportler der LAG erreichten alle Plätze unter den Top 10, darunter noch 3 Stockerlplätze!
Jetzt freuen sich bereits alle auf das Training im Gröben-Stadion, welches nach den Osterferien beginnt. Dort wird auch den „kleinen Leichtathleten“ die Technik der einzelnen Disziplinen vermittelt werden.

 

17. Westparklauf in München

Nicht zu schlagen war Leoni Ostler vom TSV Partenkirchen beim 17. Westparklauf in München. In 20:18min lief sie für die LAG die 5km Strecke durch das hügelige, dem Alpenvorland nachempfundenen Gelände, wobei die Läufer nach dem Wendepunkt auf halber Strecke am frühen Morgen zusätzlich mit eisigem Gegenwind zu kämpfen hatten. Dass man nicht nur beim Wettkampf, sondern auch beim Tasche packen mit dem Kopf bei der Sache sein sollte, diese Erfahrung hat Leoni an diesem Sonntag machen müssen, als sie in München feststellte, dass sie ohne Jacke unterwegs war. Bei 2° Außentemperatur und einem Wettkampf im Freien wird ihr das in Zukunft sicher kein zweites Mal passieren. Aber der Laufleistung tat das keinen Abbruch, unter widrigen Bedingungen kaltgefroren an den Start zu gehen spornte die ehrgeizige 17 jährige Läuferin erst recht an und Leoni verbesserte ihre Vorjahreszeit um 30 Sekunden. Selbst bei der männlichen gestarteten Konkurrenz konnte im Jugendbereich an diesem Tag keiner mithalten.

Werner von Linde Sportfest in München

Bereits am Samstag ging es beim 40. Werner- v.- Linde- Gedächtnissportfest für die Jüngsten in der Leichtathletik richtig zur Sache.Die Mädchen und Jungs der Altersklassen U12 und U14 kämpften wie die Großen am Tag darauf um die begehrten Medaillenplätze. Alle teilnehmenden Kinder der LAG Garmisch-Partenkirchen zeigten besonders über die Hürden und im Sprint, dass sie mit der gleichaltrigen Konkurrenz im Großraum München gut mithalten können und sicherten sich gute Plätze im vorderen Mittelfeld. Die Teilnehmerzahlen lagen in den einzelnen Jahrgängen bei bis zu hundert! Herausragend lief Lena Grünauer zuerst im Vorlauf über die 50m Hürden und sicherte sich mit der viertbesten Zeit einen Platz im Endlauf. Hier bewies die erst Elfjährige Nervenstärke, legte noch einmal zu und verbesserte sich auf Rang zwei. Ebenso zeigte das noch wettkampfunerfahrene Nachwuchstalent beim 50m Sprint ihr Können und landete sowohl im Vorlauf als auch im Endlauf mit dem zweiten Platz auf dem Siegerpodest. Beim abschließenden Standweitsprung sprang keines der anderen Mädchen weiter als die 2m von Lena, die aufgrund der Weitengleiche einer anderen und dem schlechteren zweiten Ergebnis mit gleicher Weite wie die Erstplatzierte auf dem zweiten Platz landete.

Top in Form

Top in Form präsentierte sich der Schülernachwuchs der LAG Garmisch-Partenkirchen beim Hallensportfest in Penzberg. Die Schüler U10 und U12 kämpften im Dreikampf beim 30m Sprint, beim Sprung sowie beim Medizinballstoßen um wertvolle Rangfolgepunkte. Die jungen Athleten standen der erfolgreichen Sommersaison 2015 in nichts nach und bewiesen durch tolle Platzierungen auch in der Halle ihr Können. Vier Sportler schafften es auf die begehrten Stockerlplätze, herausragend siegte die 10-Jährige Lena Grünauer in ihrer Altersklasse. Lenas Stärken lagen wie erwartet besonders im Sprint und im Sprungbereich. Bei den Jungs belegte Bastian Nikolaus einen beachtlichen zweiten Platz. Ihm gelangen beim Sprung gewaltige Sätze und das Nachwuchstalent sprang 40cm weiter als seine Mitstreiter. Jeweils einen ausgezeichneten dritten Platz belegten Daniela Gauler bei den 11-jährigen Mädchen sowie Laura Glücks bei den 9-Jährigen. Dass die gesamte Truppe auch ein erstklassiges Team stellt, bewiesen die Talente bei der Mannschaftswertung U12 mit dem 1. Platz vor der LG Würm Athletik. Laut wurde es in der Halle, als die beliebte Rundenstaffel den Wettkampf beendete. Mit einer Sekunde Vorsprung auf die zweitplatzierten Schüler und Schülerinnen aus Penzberg sprinteten Lena Grünauer, Bastian Nikolaus, Verena Aigner, Daniela Gauler, Johanna Schellmann und Jakob Rotter ins Ziel sicherten sich auch das Staffelgold.

Erfolgreiche Leichtathleten bei Sportfest in München

Daniela und Carolin waren am Sonntag auf dem Sportfest in München/Sieboldstr. wieder sehr erfolgreich.

Hier die Platzierungen:

3-Kampf:

3. Daniela Gauler 1.221 Punkte

4. Carolin Stadler 1.192 Punkte

50 m Hürden:

4. Daniela Gauler 9,14 sec

6. Carolin Stadler 9,41 sec

Hochsprung:

5. Carolin Stadler 1,19m

8. Daniela Gauler 1,19m

800m.

1. Carolin Stadler 2:49 min.

Auf den Spuren des Bruders

Sina Radis wandelt schon auf den Spuren ihres Bruders, Lukas, der heuer Deutscher Meister im Mehrkampf wurde: Die zwölfjährige Leichtathletin der LAG Garmisch- Partenkirchen holte bei den Oberbayrischen Meisterschaften der Jugend U14 im Diskuswerfen Gold ins Werdenfelser Land.

Erstmals richtete der Bezirk in dieser Schüler- Altersklasse Titelkämpfe in den Einzeldisziplinen aus. Entsprechend groß waren die Starterfelder im Münchner Dante- Stadion. Die LAG war als einziger Landkreis- Verien mit vier Mädchen vertreten.

Radis ließ vor allem in den Wurfdisziplinen aufhorchen: Im vierten Versuch der Diskuskonkurrenz in der Klasse W12 schleuderte die Oberauerin das 750 Gramm schwere Sportgerät auf 21,50 Meter und übertrumpfte die Ebersbergerin JuliaManuelian um 13 Zentimeter. Dazu kamen für Radis die Ränge fünf im Kugelstoßen (6,91 Meter), sowie mit dem Speer, den sie im besten Versuch auf 23,56 Meter warf. Auch da fehlte nur ein meter zu Bronze.

Michelle Reinhard lag mit dem Sperr nur wenige Zentimeter hinter ihrer Trainingskollegin (23,31) und wurde Sechste.

Weitere Top- Zehn- Resultate gelangen Sara Kral im Weitsprung (W12) mit 3,90 Metern sowie Andrea Birkner. Sie landete auf Platz sechs nach 16,19 Metern mit dem Diskus und wurde Achte im Speerwerfen mit 21,72 Metern.

Wir haben es geschafft!!!!

Wir haben es geschafft!!!!

Unser Lukas Radis ist Deutscher Mehrkampfmeister im Neunkampf der Schüler M 14

Am 22./23.8.2015 fanden die Deutschen Leichtathletik Mehrkampfmeisterschaften der Schüler M14/M15 in Lage/Westfahlen statt.
Die Teilnahme an dieser Deutsche Meisterschaft war das hohe Ziel von Lukas und selbstverständlich auch unserer Trainerschaft.
Teilnehmen darf, wer im Jahr 2015 mindestens 4.400 Punkte in den 9 Disziplinen 100m, 80 m Hürden, Weitsprung, Hochsprung, Stabhochsprung, Kugelstoß, Diskus, Speer und dem 1000m Lauf erzielt hat. Das waren bis zum Meldeschluss insgesamt 31 junge Athleten, von denen 24 antraten.
Lukas war mit der besten Vorleistung von 5050 Punkten gemeldet.
Diese Punktzahl hatte er bei den Bayerischen Mehrkampfmeisterschaften am 4./5.7.2015 in Garmisch-Partenkirchen erreicht. Sie war zugleich auch neuer Bayerischer Rekord. Der alte stand bei 4.860 Punkten.
Für die Deutsche Meisterschaft hatten noch 2 weitere Athleten mit mehr als 5.000 Punkten gemeldet. David Schepp, von der TSG Dülmen mit 5016 Punkten und Ole Perske vom USC Mainz mit 5013 Punkten.
David Schepp ist ein ausgesprochen guter Hochspringer (Vorleistung 1,80 m), Ole Perske ein ausgesprochen guter Stabhochspringer (Vorleistung 3,90 m). Das sind Leistungen,
an die Lukas derzeit bei weiten nicht herankommt.
Doch Lukas ist das Paradebeispiel eines Mehrkämpfers. Er ist in keiner Disziplin schwach.
Seine Stärken hat er im Hürdenlauf und in den Stoß- und Wurfdisziplinen.
Wie bereits erwähnt, war die Teilnahme an dieser Deutschen Meisterschaft das Ziel für unsere gesamt Crew. Anja Reinhard ist darin für die Disziplinen Kugel, Diskus, Speer und für die Athletik zuständig, Hürde, Hoch- und Stabhochsprung gehören zu meiner Zuständigkeit. Da seit Ende des vergangen Winters Liliana Shorer (ehemalige 3fache Olympiateilnehmerin für Bulgarien) mit zu unserem Team gehört, hat sie sich zusammen mit ihrem Schwiegersohn um den Bereich Sprint und Sprung gekümmert. Nicht unerwähnt soll auch bleiben, dass Lukas einmal in der Woche nach München zum Stützpunkttraining im Bereich Hürde fahren darf und bei Kersten Flore gut aufgehoben ist.
Schon im 1. Mehrkampf dieses Jahres, bei den Südbayerischen Meisterschaften in Eggenfelden, hat Lukas als Sieger 4981 Punkte erreicht und damit einen neuen Bayerischen Rekord aufgestellt.
Bei der in Garmisch-Partenkirchen durchgeführten Bayerischen Mehrkampfmeisterschaft konnte er diesen Rekord auf 5.050 Punkte ausbauen. Er führte damit erstmals die Deutsche Jahresbestenliste an.
Es folgten Teilnahmen an den Süddeutschen Einzelmeisterschaften in Kassel und den Bayerischen Einzelmeisterschaften in Aichach/Schwaben, bei denen Lukas überall der herausragende Athlet war.
Am vergangen Wochenende war es dann soweit.
In Lage/Westfahlen standen die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften an.
Das Wetter war warm und trocken. Allerdings blies ein ziemlich starker Wind gegen die Laufrichtung, so dass neue Bestzeiten nicht möglich waren.
2,0 m/Sek. darf der Rückenwind betragen. Lukas und seine Kollegen hatten 2,6 m/Sek. Gegenwind im 100m Lauf und 1,4 m/Sek. Gegenwind im 80 m Hürdenlauf. Trotz dieses Nachteils lief Lukas in beiden Disziplinen nahe an seine bisherigen Bestleistungen heran und schuf dadurch das Fundament für seinen späteren Sieg. Seine beiden stärksten Gegner konnten nicht genügend Paroli bieten. Ole Perske patzte sogar beim 80 m Hürdenlauf so sehr, dass er in dieser Disziplin disqualifiziert werden musste und so keine Rolle mehr spielte.
David Schepp kämpfte sich allerdings wieder, speziell durch seinen überragenden Hochsprung von 1.84 m, heran und lag vor der vorletzten Disziplin, dem Diskuswurf nur 22 Punkte hinter Lukas. Ausrutscher durften folglich keinem der beiden Kontrahenten passieren.
Beiden Athleten merkte man die Anspannung an. David Schepp musste beginnen.
Sein 1. Versuch ging ins Netz und war somit ungültig. Lukas ging auf Sicherheit und warf 41.00 m. David Schepp konnte beim 2. Versuch die Nerven nicht im Zaum behalten und flog aus dem Ring. Also wieder ungültig. Nun sollte der Weg für Lukas frei sein. Aber er wollte zu viel und verriss. Der Versuch war kürzer als der erste. Nun musste die Entscheidung fallen. David Schepp entschied sich für einen Sicherheitswurf aus dem Stand. Es wurden 35,82 m. Über 5m weniger als Lukas bisher. Spätestens jetzt hätte Lukas alles klar machen können. Doch sein Gewaltversuch landete im Netz.
Der Punkteabstand zwischen beiden war zwar auf 72 Punkte angewachsen, doch David ist der wesentlich bessere 1000m Läufer. Seine Vorlaufleistung war um über 16 Sek. besser.
Die Trainer von David forderten ihn auf, alles zu versuchen, um Lukas noch ab zu fangen.
Er sollte eine Zeit von unter 3 Minuten laufen (4 Sek. schneller als seine bisherige Bestzeit).
Für Lukas wäre das utopisch gewesen, mit zu halten. Wir rieten das Rennen gleichmäßig zu gestalten, um auf eine Zeit von rd. 3,15 Min. zu kommen. Lukas wollte dann selbst versuchen die letzten 200 m so schnell wie möglich zu laufen. Ich riet ihm während des Rennens seinen Kontrahenten genau zu kontrollieren. Mehr als 70 m Vorsprung sollte er ihm nicht zu gestehen.
Das Rennen begann David beängstigend schnell. Er setzte sich sofort an die Spitze des Feldes und lief einen gehörigen Vorsprung heraus. Für Lukas sah es bei Halbzeit nicht gut aus. Doch als die entscheidende Phase des Rennens begann, Lukas hatte ungefähr 130 m Rückstand, war David so fertig, dass er sich nur noch gehend ins Ziel bewegen konnte. Er hatte gnadenlos überzogen und war fix und fertig. Lukas dagegen machte sein Vorhaben war und lief die letzten 200 m, was der Körper noch her gab.
Es reichte.
Mit 22 Punkten Vorsprung wurde Lukas Radis Deutscher Mehrkampfmeister, nur 2 Punkte von seinem eigenen Bayerischen Rekord entfernt.
Bei besseren Windverhältnissen hätte es sicher einen neuen Bayerischen Rekord gegeben.
5000 Punkte für die Altersklasse M14 sind allerdings ein ganz außergewöhnlich gutes Ergebnis.
Wenn Lukas so konsequent weiter trainiert und gesund bleibt, dann wird er bald zu einem der sehr guten deutschen Mehrkämpfer gehören, die auch international eingesetzt werden.

In eigener Sache möchte ich betonen, dass dieser Erfolg auch auf unsere, vor allem im technischen Bereich liegende Ausbildung zurück zu führen ist.
Die technische Ausbildung muss in den jungen Jahren erfolgen. Groß und kräftig werden die Buben und Mädchen von selber.
Es ist enorm wichtig, frühzeitig die richtigen Bewegungsabläufe in die Köpfe der jungen Athleten zu bekommen. Falsche Bewegungen sind nur sehr schwer oder überhaupt nicht korrigierbar.
Leider kostet die Ausbildungen junger Athleten und vor allem die Teilnahmen an überregionalen Veranstaltungen sehr viel Geld.
Geld das der LAG Garmisch-Partenkirchen, die keinen Sponsor hat, nicht zur Verfügung steht. Mit den Geldern, die wir in den letzten beiden Monaten für unseren Nachwuchs aufbringen mussten, können mehrere Fußballnachwuchsmannschaften das ganze Jahr wirtschaften.
Vielleicht hat jemand ein Herz und honoriert unsere Erfolge.
Peter Gnilka
Abteilung Leichtathletik

Bayerische Mehrkampfmeisterschaften am 4./5. Juli 2015 am Gröben

 

Liebe Mitglieder des TSVP,

 

am 4. und 5. Juli 2015 finden in Garmisch-Partenkirchen im Stadion am Gröben die Bayerischen Leichtathletik Mehrkampfmeisterschaften in allen Altersklassen (Männer/Frauen, U23, U20, U18 sowie M/W 15 und M/W 14 statt.

Mitmachen dürfen nur die Athleten/innen, die sich entsprechend qualifiziert hatten.

Ich rechne mit rd. 150 aktiven Teilnehmern/innen.

Die männlichen Teilnehmer bestreiten den Zehnkampf, die weiblichen Teilnehmer den Siebenkampf.

Lediglich die männlichen Schüler M15/ M14 müssen altersbedingt nur 9 Disziplinen bestreiten.

Zur Abwicklung an den beiden Wettkampftagen benötige ich ca. 70 Kampfrichter und Helfer.

Hier nun meine Bitte.

Meldet euch bitte bei mir unter info@lag-gap.de oder auch telefonisch unter 08821-55785, wenn ihr an beiden oder wenigstens an einem Tag helfen könnt.

Es müssen nicht Alle ausgebildete Kampfrichter sein. Es gibt genügend Tätigkeiten, die auch ohne Ausbildung gemacht werden können und müssen.

Ich habe noch eine Schwierigkeit.

Am selben Wochenende sind bei uns im Ort die BMW-Tage.

Was bedeutet: Garmisch-Partenkirchen ist ausgebucht.

Wer freie Quartiere hat oder weiß, den bitte ich sich ebenfalls bei mir zu melden.

Viele Grüße

Peter Gnilka

LAG Garmisch-Partenkirchen

Bild vom 80 m Hürdenlauf von Lukas Radis

Man kann ganz deutlich erkenne welche Funktionen die beiden Beine haben.

Das hintere Bein schiebt den Körper nach vorne (zusehen an der Streckung des hinteren Beines), so dass das vordere Bein in die Lage versetzt wird, schnell den Boden zu erreichen.

Das vordere Bein schwingt nicht nach oben, sonder steuert schon über der Hürde nach unten.

Dass das möglich ist, ist dem hinteren Bein zu verdanken, dass den Körper stark nach vorne schiebt.

Wichtig ist auch, dass der Schub des hinteren Beines nicht knapp vor der Hürde erfolgt. Um so flach über die Hürde zu laufen, braucht man einen gehörigen Abstand.

Es soll ja kein überhopsen entstehen, es soll vielmehr übersprintet werden.

Sprinten ist wiederum nur möglich, wenn das Überlaufen der Hürde nur knapp über dem Brett erfolgt.

Denkt also bitte beim Hürdentraining daran, dass es nicht darauf ankommt beim Übergehen das Schwungbein schnell hinter die Hürde zu bringen.

Ihr müsst vielmehr mit dem Absprung/Nachziehbein den Impuls (heißt abspringen) geben, dass das Schwungbein schnell auf den Boden kommt.

Merkt euch auch Folgendes: In alles Disziplinen ist das hintere, also das Absprungbein oder Abstoßbein das Wichtigere. Das hintere Bein macht die Musik, in dem es den Körper in Bewegung bringt.

Und nur wenn der Körper in Bewegung gebracht wird, kann es zu guten Leistungen kommen.

Lukas Radis setzt sich mit 4981 Punkten vorläufig an die Deutsche Mehrkampfspitze

Mit den Südbayerischen Mehrkampfmeisterschaften in Eggenfelden/Niederbayern gab es die erste Möglichkeit für die Mehrkämpfer aller Altersklassen sich für die Bayerischen und Deutschen Mehrkampfmeisterschaften zu qualifizieren. Die LAG nahm an dieser Meisterschaft mit Leoni Ostler und Jonas Riedel jeweils in der Klasse U18, sowie mit Lukas Radis In der Klasse M14 teil.

Lukas kam mit der Empfehlung, dass er bereits eine Woche zuvor ganz überlegen Oberbayerischer Meister im Blockwettkampf Sprint geworden war. Und so legte er in der 1. Disziplin dementsprechend gleich los. Seine Paradedisziplin dem 80m Hürdenlauf sollte der Auftakt zu einem grandiosen Neunkampf werden. Bei 11,79 sec blieb die Uhr stehen. Neue persönliche offizielle Bestzeit. 2. Disziplin: Weitsprung. Hier war deutlich das fehlende Training sowohl in der Halle, als auch im Freien zu spüren. Ein ordentliches Weitsprungtraining war wegen der seit 2 Jahren geschlossenen Realschulturnhalle, als auch wegen der derzeit nicht benutzbaren Anlagen im Gröbenstadion nicht möglich. So gab es erhebliche Schwierigkeiten mit dem Anlauf (der Absprungbalken wurde bei keinem der 3 Versuche getroffen). Mit 5.18 m erzielte Lukas eines der schwächeren Ergebnisse bei diesem Mehrkampf. 3. Disziplin: Kugelstoßen: Auch hier blieb Lukas mit 11,78 m etwas hinter den Erwartungen unserer Spezialtrainerin Anja Reinhard zurück. Trotzdem war es ein sehr ordentliches Ergebnis. Die 4. und letzte Disziplin des 1. Tages war der Stabhochsprung. Wieder eine Disziplin, die sowohl im Winter, wie auch zurzeit im Stadion nicht trainiert werden kann. Der Aufbau der Anlage ist erst nach Fertigstellung der Bauarbeiten möglich. Trotzdem wollte Lukas eine neue Bestleistung springen. 3.00 m sollten es unbedingt sein. Der Wille dazu war das entscheidende Kriterium. Das Vorhaben gelang. Es hatte nicht viel gefehlt und es wäre sogar 3.10 m geworden. Der 2. Wettkampftag begann mit dem Speerwurf. Hier war wieder Anja Reinhard als Bezugsperson gefragt. Würfe können zwar im Stadion derzeit nicht optimal trainiert werden, aber Lukas hatte einfach einen guten Lauf. Die 46,30 m bedeuteten nicht nur neue persönliche Bestleistung, sondern auch die bei 45,00 m zu erreichende Norm für den Bayerischen D – Kader. Und weil es an diesem Morgen so gut lief setzt er beim Diskuswerfen gleich noch einen oben drauf. 42,54 m bedeuten ebenfalls neue persönliche Bestzeit und noch einmal eine D – Kadernorm (38,00 m). Jetzt lief der Wettkampf wie von selbst. Gute 12,45 m im 100m Lauf, neue Bestleistung mit 1,68 m im Hochsprung und neue Bestleistung im abschließenden 1000m Lauf mit 3:21,12 Min ergaben eine Gesamtpunktzahl von 4.981 Punkten. Das waren 116 Punkte mehr als der bisherige Bayerische Rekord. Mit dieser Punktzahl erzielte Lukas nicht nur seine 3. D – Kadernorm, sonder setzte sich damit auch an die Spitze der derzeitigen Deutschen Bestenliste der 14jährigen Athleten im Neunkampf. Sein Vorsprung auf den Zweitplatzierten beträgt derzeit 230 Punkte. Er gehört damit zum Favoritenkreis für die Deutsche Leichtathletik Mehrkampfmeisterschaft am 22./23.08.2015 in Lage. Selbstverständlich ist er damit auch der große Favorit für die am 4./5.7. im heimischen Gröbenstadion aus zu tragenden Bayerischen Mehrkampfmeisterschaften.

Mit ganz anderen Erwartungen gingen unsere beiden anderen Teilnehmer Leoni Ostler und Jonas Riedel in den Wettkampf. Beide mussten erstmals in einer höheren Alterklasse antreten, wobei auch ein älterer Jahrgang mit im Spiel war. Für beide war es daher sehr schwer mit den älteren mithalten zu können, zudem ja ein ordentliches Training sowohl im Winter, als auch derzeit im Stadion nicht möglich ist. Mangelndes Training verunsichert die Athleten bei jeder Disziplin und hemmt damit die mögliche Leistung.

Leoni Ostler verkaufte sich trotzdem sehr ordentlich und wurde mit 3709 Punkten insgesamt 10. Ihre Leistungen: 100 m Hürden 17,51 sec, Hochsprung 1,42 m, Kugelstoßen 8,76 m, 100 m 13,90 sec, Weitsprung 4,59 m, Speerwurf 26,93 m, 800m 2:29,78 Min. Für Leoni war der abschließende 800 m Lauf das Highlight des ganzen Wettkampfes. Sie wollte unbedingt erstmal unter 2:30,00 Min laufen. Sehr kuraschiert begann sie ihren Lauf und hatte sofort 20 m Vorsprung, den sie bis ins Ziel verteidigte. Da war die Freude groß, als sie ihre neue Bestzeit erfuhr. Mit diesem engagierten Lauf machte sie sehr viel Boden gut und erreichte noch den achtbaren 10. Platz.

Jonas Riedel hatte es von unseren Teilnehmern am Schwersten. Ihm machte die Umstellung (längere Wettkampfstrecken und schwerere Gewichte in den Wurfdisziplinen) in der höheren Alterklasse die meisten Schwierigkeiten. Erstmal einen ganzen Zehnkampf und den so gut wie ohne gute Trainingsvorbereitung. Er hatte arge Befürchtungen ob er die 10 Disziplinen überhaupt bewältigen könne. Er hat es geschafft. Mit insgesamt 3959 Punkten wurde er insgesamt 16. Das Wichtigste für ihn sollte aber die Erkenntnis sein, dass er alle Disziplinen weit besser absolvieren kann, wie in Eggenfelden. Bis zu den Bayerischen Mehrkampfmeisterschaften im eigenen Stadion ist daher Training, Training und nochmals Training angesagt. Es ist überall viel Luft nach oben vorhanden.
Seine Leistungen: 100m 13,18 sec, Weitsprung 5,04 m, Kugelstoßen 11,38 m, Hochsprung 1,54 m, 400m Lauf 62,17 sec, 110 m Hürden 19,47 sec, Diskus 19,84 m, Stabhochsprung 3,00 m, Speerwurf 40,29 m und 1500 m Lauf 5:43,07 Min.

 

Erfolgreicher Saisonstart für die Nachwuchssportler

 

Mit 9 jungen Sportlern startete die LAG zum Saisonauftakt im Dantestadion beim Münchner Schülermehrkampf. Extrem leistungsstark zeigte sich hier Daniela Gauler Jg 2004 im Dreikampf, wo sie mit insgesamt 1.238 Punkten (und damit 117 Punkten Vorsprung auf die Zweitplatzierte aus Ingolstadt) nach 8,07sek auf 50m, 3,89m im Weitsprung und 33,50m beim 80g Ballwurf den Dreikampf für sich entscheiden konnte und am Ende ganz oben auf dem Siegerpodest stand.

Eine tolle Vorstellung seines Trainingserfolges konnte auch Nikolas Hofmann Jg 2003 abliefern. Für den Elfjährigen, der dieses Jahr in der U14 am Start steht, stand der erste Blockmehrkampf auf dem Programm. Zum ersten Mal galt es in dieser Altersklasse die anspruchsvolle 60m Hürdenstrecke zu meistern. Mit 11,56sek. auf 75m, 12.94sek im 60m Hürdenlauf, 3,84m beim Weitsprung, 35m im 200g Ballwurf und schnellen 2:46min im abschließenden 800m Lauf erreichte Nikolas 1.718 Punkte und freute sich bei der Siegerehrung verdient über die Bronzemedaille.

Verletzungsbedingt konnte Sara Kral (Jg2003) nicht ihr ganzes Potenzial ausschöpfen und schaffte es dennoch im Blockmehrkampf auf einen guten 6. Platz. Trotz Fuß- und Knieproblemen lief sie mit 11,28sek. die zweitschnellste Sprintzeit auf 75m.

Beachtlich auch die starke Wurfleistung von Vincent Finkert (Jg 2003), mit 37,50 Metern warf kein anderer Teilnehmer den 200g Ball so weit wie er.

Sina Radis, Michelle Reinhard, Felix Radis, Bastian Nikolaus und Franziska Schmidthuber erreichten mit ihren guten Leistungen Plätze im Mittelfeld.

Oberbayerischen Blockwettkämpfen am vergangenen Sonntag in Gilching

Bei den Oberbayerischen Blockwettkämpfen der Schüler und Schülerinnen in den Altersklassen 14 und 15 Jahre, nahm die LAG Garmisch-Partenkirchen mit 2 Buben und einem Mädchen teil.
Die sehr gute Ausbeute waren ein 1. ein 3. und ein 4 Platz.
Lukas Radis, der Jüngste, gewann im Blockwettkampf Sprint/Sprung (100m, 80m Hürden, Hoch- und Weitsprung sowie Speerwurf) die Konkurrenz ganz überlegen.
Mit 12,39 sec im 100m-Lauf, 11,51 sec über die 80m Hürden, 1.64 m im Hoch- und 5,28 m im Weitsprung, sowie mit 46,83 m im Speerwurf erzielte er insgesamt 2827 Punkte.
Leider wehte beim Hürdenlauf der Wind mit 2,3m/sec etwas zu stark, so dass diese Leistung nicht in die Bestenliste aufgenommen werden kann. 11,51 sec hätten sonst, wie auch die 46,83 m im Speerwurf, die D - Kadernorm bedeutet.
Die Gesamtpunktzahl von 2827 Punkten ist aber auch die Qualifikation zur Deutschen Blockmeisterschaft in Lübeck und derzeit Platz 1 in der Deutschen Bestenliste.
Lukas wird allerdings am kommenden Wochenende, bei den Südbayerischen Mehrkampfmeisterschaften in Eggenfelden/Niederbayern versuchen die Qualifikation zur Deutschen Schülermehrkampfmeisterschaft in Lage im Neunkampf zu erreichen.
Die dazu notwendigen 4.400 Punkte sind auf alle Fälle zu schaffen.
Julia Rist wurde im Block Lauf bei den 15jährigen Mädchen mit 2.361 Punkten Dritte.
Ihre Leistungen waren 13,33 sec über die 100 m, 13,66 sec über 80 m Hürden, 4,52 m im Weitsprung, 34,50m im Ballwurf (200g) und 8.17,02 Min über 2000m.
Julia hat sich damit auch für die Bayerischen Blockwettkämpfe am 27./28.06.2015 in Dinkelsbühl qualifiziert.
Der Dritte. im Bunde war Christoph Callegari. Er erreichte in der Klasse M15 mit 2462 Punkten Platz 4, welcher auch zur Teilnahme an den Bayerischen Blockwettkämpfen berechtigt.
Seine Leistungen: 12,63 sec im 100m Lauf, 13,08 sec über 80 m Hürden, 4,59 m im Weit- und 1,44 m im Hochsprung, sowie 35,61 m im Speerwurf.
Bei allen 3 Teilnehmern ist noch gehörige Luft nach oben, da wegen des derzeitigen Umbaus im Stadion nur Läufe trainiert werden können. Sprünge sind leider überhaupt nicht und Würfe nur eingeschränkt möglich.

Wettkämpfe am letzten Wochenende

Vorgestern und gestern sind ein paar unserer Aktiven, bei teilweise sehr schlechten Wetterbedingungen, in die aktuelle Leichtathletiksaison eingestiegen.
Leoni Ostler machte am Freitag, den 1. Mai den Anfang.
Sie startete in Gilching bei den sogenannten krummen Strecken.
Krumme Strecken sind keine offiziellen Wettkampfstrecken, sondern Strecken, die kurz darunter oder kurz darüber liegen.
Läufe, die zum Antesten geeignet sind.
Leider ließ der Dauerregen gute Leistungen nicht zu.
Leoni startete über 80 m, wo sie den 1. Platz in ihrer Altersklasse erreichte und über 150 m 3. wurde.
Am Samstag stand dann das Germeringer Meeting an. Das Wetter war besser aber leider nicht gut.
Leoni startete über eine der anspruchsvollsten Disziplinen in der Leichtathletik, den 400 m Hürden.
Es war ein 1. Versuch, den sie bravourös in einer Zeit von 72,08 sec beendete.
Wichtig war, dass sie alle Hürden sicher überqueren konnte. Die nächsten Versuche werden auf alle Fälle schneller sein.
Als 2. Disziplin wählte sie den Dreisprung. Auch dieser Bewerb war für sie absolutes Neuland.
Mit 9,81 m schlug sie sich auch hier recht wacker. Mit beiden Ergebnissen erzielte sie die B-Norm zu den Bayerischen Einzelmeisterschaften.
In der Klasse W15 traute sich auch Julia Rist erstmals auf die Bahn.
Sie startete im Weitsprung, Kugelstoß, den 80 m Hürden und im 100 m Lauf, ihrer besten Disziplin.
In der Zeit von 13,71 sec wurde sie nur um 1 Hundertstel geschlagen und damit auf den undankbaren 4. Platz verdrängt.
Man merkt unseren Teilnehmer an, dass sie noch sehr wenig Training im Freien hatten, was zudem wegen der Bauarbeiten im Stadion noch eingeschränkt ist.
Aber bei künftigen Wettkämpfen werden sich die Ergebnisse sicherlich stark verbessern.
Einen sehr guten Einstand hatte Lukas Radis, der in Oberschleißheim beim BLV-Förderwettkampf für Mehrkämpfer startete.
Seine Bilanz kann sich sehen lassen, In jedem seiner 3 Starts erzielte er persönliche Bestleistung, wobei überall noch gehöriger Platz nach oben besteht.
Zunächst gewann er den 80 m Hürdenlauf ganz überlegen in 11,81 sec. Auch die 2. Disziplin, Diskuswerfen, ließ er sich mit 35,31 m nicht nehmen. Zum Schluss stand das Stabhochspringen an.
Lukas hatte seit dem Weihnachtsspringen in der Münchner Lindehalle, Anfang Dezember 2014, keinen Stab mehr in der Hand. Und seinerzeit war er mit seiner Leistung von 2,60 m gar nicht zufrieden.
Er ist in der Zwischenzeit sehr selbstbewusst geworden und ließ sich auch von dem einen oder anderen Fehlversuch nicht irritieren. 2,90 m standen zum Schluss zu Buche. Und damit die 3. persönliche Bestleistung.
Wenn das Gröbenstadion in ca. 2 – 3 Wochen fertig gestellt sein wird und dann ein ordentliches Training wieder möglich sein wird, kann man von ihm weitere persönliche Bestleitungen erwarten.
Am kommenden Wochenende stehen bereits die nächsten Wettkämpfe an, bei denen dann auch unsere jüngeren Aktiven ins Wettkampfgeschehen eingreifen werden.
Lassen wir uns überraschen.

 

Darum trainiert eine Ex-Olympionikin bei der LAG

Darum trainiert eine Ex-Olympionikin bei der LAG
Garmisch-Partenkirchen - Neues Zugpferd für die leichtathleten der LAG Garmisch: Ex-Olympia-Teilnehmerin Liliana Shorer trainiert jetzt den Nachwuchs.
Peter Gnilka hat schon einiges erlebt in seiner Trainer- und Funktionärs-Karriere. Aber manchmal schafft es sogar ein kleiner Bub, den Routinier zum Staunen zu bringen. Der zehnjährige Alex kam neu zu ihm ins Leichtathletik-Training und erzählte stolz, „dass seine Oma schon bei drei Olympischen Spielen dabei war“, erinnert sich der 73-Jährige. Hoppla, dachte Gnilka. Hatte er richtig gehört? Tatsächlich kam der Bursche beim nächsten Mal in Begleitung der angepriesenen Dame: Liliana Shorer. „Wir sind schnell ins Gespräch gekommen“, sagt Gnilka. „Ich hab’ sie einfach gefragt, ob sie sich vorstellen könnte und Zeit hätte, bei uns im Nachwuchs ein wenig als Trainerin zu helfen. Sie hat spontan zugesagt.“
Shorer selbst erinnert sich auch gut an das erste Treffen. „Ich wollte mir mal ansehen, was der Bub im Training so macht“, sagt sie. Logisch als ehemalige Top-Leichtathletin. Die Realschul-Turnhalle verließ sie schließlich mit einer neuen Aufgabe. „Ich liebe es, mit Kindern zu arbeiten“, sagt die 58-Jährige. Nach ihrer aktiven Karriere arbeitete sie in ihrer Heimat Bulgarien schon einige Jahre als Übungsleiterin. „Das war die schönste Zeit für mich, es hat riesig Spaß gemacht, mit 14- und 15-Jährigen Kindern zu trainieren.“
Bei Olympia 1976 muss sie verletzt aufgeben
Shorer selbst hatte als zehnjähriges Mädchen mit der Leichtathletik begonnen. Sie brachte es weit. 1972 bei den Sommerspielen in München trat sie unter ihrem Mädchennamen Ivanova-Panajotowa erstmals auf der großen Bühne auf. „Das Ziel war aber Montreal 1976“, blickt sie zurück. Im Weitsprung galt sie als Medaillenanwärterin. „Ich war im Vorfeld 6,73 Meter gesprungen.“ Eine Weite, die tatsächlich zu Gold gereicht hätte. Doch es kam anders: Shorer qualifizierte sich für das Finale der besten Zwölf. Dann aber nahm das Schicksal seinen Lauf. „Ich hatte beim ersten Sprung schon Schmerzen in der Wade.“ Sie brach ab. Noch aber wollte sie den Wettkampf nicht abschreiben, nicht in einem olympischen Finale. Also wagte sie den zweiten Sprung – und es riss die Achillessehne. „Das war großes Pech, eine Medaille wäre drin gewesen.“ 1980 in Moskau reichte es in der Staffel über 4 x 100 Meter zu Platz vier. 1984 hätte es dann mit Edelmetall klappen können mit der bulgarischen Staffel. Doch der Boykott der Spiele durch die Ost-Nationen verhinderte den Auftritt. „Wir sind schneller gelaufen als die USA im Finale in Los Angeles.“ Es sollte nicht sein.
1992 kommt Shorer nach Deutschland - aus beruflichen Gründen
Shorer beendete ihre Karriere, legte das Intermezzo als Trainerin ein, um sich dann komplett anderen Dingen zu widmen. 1992 kam sie nach Deutschland – aus beruflichen Gründen. Sie bildete sich zur Masseurin, Kosmetikerin und Physiotherapeutin fort. 2004 landete sie erstmals in Garmisch-Partenkirchen. Im Alpspitz-Wellenbad arbeitete sie in der neu geschaffenen Wellness-Einrichtung. „Das habe ich fünf Jahre gemacht.“ Nach einem zweijährigen Gastspiel in München als selbstständige Unternehmerin kam sie zurück. „Nun bin ich freiberuflich für Hotels tätig.“
Ein wenig Freizeit hat sie offenbar noch zu vergeben. Die will sie nun mit den Kindern der LAG Garmisch-Partenkirchen verbringen. „Ich habe schon einige Talente gesehen. Und wir wollen weitere finden.“ Den zweiten ihrer drei Enkel hat sie auch schon für den Sport motiviert. Bei der Familie soll es nicht bleiben.
Das versichert Gnilka. Er sieht das Engagement, das Shorer mitbringt, wie einen Sechser im Lotto. „Die Kinder sind begeistert“, betont er. Neben Wurftrainerin Anja Reinhard hat er nun eine weitere absolute Expertin in seinen Reihen. „Sie ist ein zusätzlicher Baustein. Denn wir wollen den Kindern einfach was bieten.“ Gute Fachtrainer zu gewinnen, sei für alle Vereine eine harte Nuss. „Mein langfristiges Ziel wäre es, mit den Vereinen in der Region besser zusammenzuarbeiten. Eine Art Trainingsstützpunkt aufzubauen.“ Damit wolle er den Klubs nicht die Talente wegschnappen, sondern „sie in gemeinsamen Gruppen stärker machen“.
Shorer sieht er in dieser Hinsicht als großes Zugpferd. Mit ihren Hausrekorden von 11,23 Sekunden über 100 Meter, 22,37 über 200 Meter und 6,74 Metern im Weitsprung ist ihre sportliche Vita schon mal sehr beeindruckend. Gnilka: „Mir glauben die Kinder ja selten etwas, aber bei ihr schaut das anders aus.“

[25.01.2015] Evi und Jan Weimar - in den 1960er Jahren gehörten sie zur Spitze der Deutschen Leichtathletik-Szene

Grainau – Auf dem Sportplatz haben sie sich kennengelernt und große Erfolge gefeiert, an die sich heute im Landkreis Garmisch-Partenkirchen nur noch wenige Zeitzeugen oder Sport-Insider erinnern können. Evi und Jan Weimar zählten in den 1960er Jahren zur Elite der deutschen Leichtathletik und gehören damit auch zu den erfolgreichsten Sportlern, die Garmisch-Partenkirchen seit dem zweiten Weltkrieg hervorgebracht hat.
Zahlreiche Titel auf bayerischer Ebene, mehrmalige Teilnahmen und Top-Platzierungen bei deutschen Meisterschaften kann das Ehepaar aufweisen. Als Highlights gelten die Einladungen zu Länderkämpfen in ganz Europa und dem berühmten Sportfest in Zürich.
Am Beginn der beiden Karrieren steht jedoch das Skistadion in Garmisch-Partenkirchen. 1951 kam der gebürtige Hamburger Jan Weimar in den Olympia-Ort von 1936. Als begeisterter Leichtathlet schloss er sich sehr schnell dem TSV Partenkirchen an. 1962 gelang es dem jungen Studenten in Zusammenarbeit mit Ludwig Flade, die Rivalität zwischen dem TSVP und dem TV Garmisch zu überwinden und die Leichtathletik-Gemeinschaft Garmisch-Partenkirchen zu gründen. Es war die erste ihrer Art in ganz Deutschland.
In seinen Partenkirchner Zeiten lernte Jan Weimar auch Evi Bender, seine spätere Frau kennen, die eher durch Zufall bei den Leichtathleten landete. Die gebürtige Garmisch-Partenkirchnerin hatte sich zuvor schon im Eiskunstlauf einen Namen gemacht. Als Neunjährige wagte sie sich auf Schlittschuhe. Bereits 1955 erreichte sie eine Top-Platzierung bei den Bayerischen Junioren-Meisterschaften. Zwei Jahre später belegte sich einen fünften Platz bei den deutschen Meisterschaften im Berliner Sportpalast. „Irgendwann aber war das nicht mehr mit der Schule in Einklang zu bringen, weil wir immer Vormittags trainierten“, blickt Evi Weimar zurück. Schließlich schritten ihre Eltern ein und beendeten die noch junge Eis-Karriere. Dies war der Startschuss für ihr Interesse an Leichtathletik, das sie überwiegend ihrem Mann Jan und Trainer Flade zu verdanken hatte. Ursprünglich war die talentierte Sportlerin nur für die Viermal-Hundert-Meter-Staffel eingeplant. In Verbindung mit ihrer Sprungkraft kam ihre Schnelligkeit im Weitsprung erst richtig zum tragen. „Der Anlauf war damals sehr wichtig im Weitsprung“, erklärt Evi Weimar. Auch die Geburt ihres Sohnes Christian im Jahr 1961 hielt sie nicht davon ab, eine erfolgreiche Leichtathletin zu werden.
Als Ehepaar Weimar sollten Evi und Jan in den folgenden Jahren für Furore sorgen. Entscheidend war hierfür sicherlich auch das Jahr 1964. Neben den Weimars stellte die lokale LAG Hochspringer Jürgen Vatter und 5000 Meter-Läufer Ludwig Utschneider zu den Deutschen Meisterschaften ab. Von München aus flogen die vier Partenkirchner mit dem ersten Düsenpassagierflugzeug der Welt nach Berlin. Mit dabei waren auch Athleten des damaligen Spitzenvereins TSV 1860 München. „Die haben uns während des Fluges angesprochen, ob wir nicht nach München wechseln wollen. Da könnten wir unter besseren Umständen trainieren“, erinnert sich Jan Weimar. Als Spezialist für die 110-Meter Hürden war er besonders von der schlechten Infrastruktur im Stadion am Gröben betroffen. Noch Ende des Jahres wechselten die Weimars und andere Top-Athleten von der LAG zu den Münchnern. Ein Schritt der die Leichtathletik in Garmisch-Partenkirchen um Jahre zurückwarf, den Jan Weimar bis heute aber nicht bereut: „Leichtathletik hatte bei der LAG 1964 aufgehört zu existieren.“
Sportlich begann in der Landeshauptstadt die Glanzzeit von Evi und Jan Weimar. Fast jährlich verbesserten sie ihre Einzelleistungen. Jan lief mit 14,03 Sekunden fast eine Sekunde schneller die 110-Hürden als in Garmisch-Partenkirchen. Evi zählte mit 6,12 Metern zu den besten Weitspringern der noch jungen Bundesrepublik. Durch die sportlichen Erfolge erhöhte das Sportler-Paar automatisch ihren Bekanntheitsgrad. Gleich zweimal wurden sie in den 1960er Jahren vom Fachmagazin „Leichtathletik“ zum „Leichtathletik-Paar des Jahres“ gewählt. Es war die Zeit der deutschen Idole Manfred Germar, Armin Hary oder auch Martin Lauer. Über 70 000 Menschen feuerten die Athleten im Berliner Olympiastadion an. „Leichtathletik war damals der Publikumsmagnet“, erklärt Jan Weimar, „die Fußball-Bundesliga konnte nicht so ein großes Interesse auf sich ziehen wie heutzutage.“ Mit seinen fantastischen Hürdenläufen schaffte es Weimar schon zu LAG-Zeiten in die deutsche Olympiajugend. Eine Teilnahme an olympischen Spielen blieb ihm aber verwehrt. Vielleicht lag es auch an den beruflichen Verpflichtungen, denen Weimar schon während seines Studiums in den Semesterferien nachtrachtete und die sich mit der Gründung einer eigenen Apotheke 1972 in Garmisch-Partenkirchen nur noch verstärkten.
Seine Arbeit und Leidenschaft war es auch, die ihn in die tiefen Abgründe des Sports blicken ließ. Als Pharmazie-Student befand er sich in den 1960er Jahren auf dem neuesten Stand was leistungssteigernde Mittel anging. Das Thema Doping war vor allem in der Leichtathletik sehr präsent. „Bis in die 1970er Jahre hinein gab es praktisch keine Kontrollen“, weiß Weimar, „jeder konnte doch sehen, dass da viele offensichtlich gedopt waren.“ Im Osten sei mit der stetigen Kommerzialisierung die Sache ins Rollen gekommen. Für ihn und seine Frau waren leistungssteigernde Mittel tabu. „In unseren Disziplinen nahm die Technik einen besonderen Stellenwert ein.“ Ganz anders sei es jedoch im Kugelstoßen, Diskus- und Speerwerfen gewesen. Auch die gesundheitlichen Risiken mit oft unseriösen Dopingmitteln schreckten sie ab. „Keiner wusste, was das für Auswirkungen auf den Körper hat“, sagt die heute 69-jährige Evi Weimar. Anfang der 1970er Jahre kehrte sie als Trainerin für kurze Zeit wieder zur LAG zurück, hielt sich auch im Alter noch fit und wurde 1976 in Stuttgart Deutsche Seniorenmeisterin im Weitsprung. Ihr Mann Jan hingegen hatte seine aktive Karriere zu diesem Zeitpunkt schon beendet. Als Beobachter der lokalen und überregionalen Leichtathletik-Szene lebt der heute 71-jährige mit seiner Frau in Grainau und ist ein Kenner des Sports geblieben. Er bedauert die Entwicklung der Leichtathletik in den vergangenen Jahrzehnten: „Es fehlten irgendwann die Idole, die einst die Leichtathletik in Deutschland nach vorne gebracht haben.“ Auch der Schulsport sei mehr auf „Fun-Sportarten“ ausgerichtet. „Früher haben wir uns gern gequält. Heute will das keiner mehr machen.“ (Hannes Bräu)

[12.12.2014] Leonie Ostler holt Platz zwei beim Nikolauslauf in Pfaffenhofen!

Pfaffenhofen – Der Wintereinbruch lässt auf sich warten und die jungen Sportlicher der Leichtathletik-Gemeinschaft (LAG) Garmisch-Partenkirchen nutzen dies weiter aus. Drei Runden über einen fordernden 1,4 Kilometer langen Parcours waren beim diesjährigen Nikolauslauf in Pfaffenhofen von den Schülern und Schülerinnen zu bewältigen. Gut in Form zeigte sich Leoni Ostler, die besonders an den Passagen, an denen es bergauf ging, wertvolle Zeit gutmachen konnte und nach 6:07 Minuten als Zweite durchs Ziel kam. Schneller bei den Schülerinnen w15 war nur Sofie Nixdorf vom MTV Ingolstadt. Sara Kral und Annalena Herzstein von der LAG Garmisch-Partenkirchen, schlugen sich in der Kategorie w11 wacker und kamen zeitgleich nach 7:44 Minuten ins Ziel. Sie belegten den siebten und achten Rang in ihrer Altersklasse. Ihr Vereinskollege Daniel Urban belegte Rang zehn bei den Buben m10 in hervorragenden 8:21 Minuten. LAG-Chef Peter Gnilka zeigte sich hocherfreut über die Leistungen seiner jungen Athleten, die sich auch nach der Saison noch in Topform zeigten: „Das waren allesamt super Leistungen. Ich blicke optimistisch auf die bevorstehenden Wintermonate.“ (hb)

(auf dem Foto von links nach rechts: Daniel Urban, Sara Kral, Leoni Ostler, Annalena Herzstein)
 

[24.10.2014] Saisonabschluss: LAG der erfolgreichste Verein!

Garmisch-Partenkirchen – Mit vielen Stockerlplätzen haben die Landkreis-Leichtathleten zum Saisonabschluss bei den landesoffenen Meetings in München, Großhartpenning und Kirchheim geglänzt. Die LAG Garmisch-Partenkirchen war in der Landeshauptstadt der erfolgreichste Verein. In der Jugend M15 gewann Jonas Riedl den Weitsprung mit 4,83 Meter und eroberte auch den ersten Platz im Speerwurf-Finale mit beachtlichen 42,53 Meter. Chiara Heitkamp sicherte sich den Sieg im Weitsprung der weiblichen Jugend U20 mit 5,03 Metern. Damit hatte sie auch einen deutlichen Abstand von 52 Zentimetern auf die Zweite. Erste wurde die 15-Jährige auch im Speerwurf der Jugend W15 mit 28,46 Metern. Ihre Trainingspartnerin Leoni Ostler glänzte als Siegerin im 800-Meter-Rennen der Jugend W15 mit 2:44,67 Minuten. Dritte wurde Ostler gleich im Weitsprung mit 4,62 Metern und im Speerwurf mit 25,75 Metern.
In der Altersgruppe der Jugend W13 gewann Veronika Mitterer die Speerwurf Konkurrenz mit guten 26,40 Metern und wurde zum Zweite im Hochsprung mit 1,35 Meter. Einen Doppel-Triumph feierte Lara Riedel in der Jugend W11. Im 800-Meter-Rennen gewann sie mit ausgezeichneten 2:47,62 Minuten. Rang eins erzielte sie auch in der Dreikampf-Wertung mit 1253 Punkten nach 7,80 Sekunden im 50-Meter-Sprint, 4,13 Meter im Weitsprung und 29 Meter im Ballwurf. Über 800 Meter der Jugend W11 wurde Sina Radis Zweite mit 3:05,77 Minuten. Nicht zu schlagen war auf der 800-Meter-Strecke der Jugend W10 Carolin Stadler mit beachtlichen 2:46,39 Minuten. Im Dreikampf erreichte sie den dritten Rang mit 1109 Punkten nach 8.03 Sekunden über 50 Meter, 3,98 Metern im Weitsprung und 20.50 Metern im Ballwurf. Besser war hier ihre Team-Kollegin Daniela Gauler mit dem zweiten Rang und 1125 Zählern. Neben 31 Meter im Ballwurf erzielte sie 8,45 Sekunden im 50-Meter-Lauf und 3,53 Meter im Weitsprung.
Der Garmisch-Partenkirchner Maximilian Ostler ging in München im Trikot der LG Sempt an den Start bei der männlichen Jugend U20. Nicht zu schlagen war der vielseitige Mehrkämpfer im Hochsprung mit ausgezeichneten 1,86 Metern ebenso wie in der Weitsprung-Konkurrenz mit 6,30 Metern. Lediglich im 100-Meter-Sprint musste er sich mit dem zweiten Platz und guten 11,57 Sekunden begnügen.
Beim landesoffenen Schülersportfest in Großhartpenning bei Miesbach feierte Heitkamp von der LAG Garmisch-Partenkirchen einen weiteren Sieg. Im Dreikampf der Jugend W15 holte sie den ersten Platz mit 1543 Punkten. Neben 13,97 Sekunden im 100-Meter-Lauf erzielte sie 4,88 Meter im Weitsprung und 47,50 Meter im Ballwurf.
Auch beim offenen Sportfest in Kirchheim setzte sich Heitkamp als Siegerin im Dreikampf durch: In der Jugend W15 gewann sie mit 1443 Zählern nach 13,62 Sekunden im 100-Meter-Rennen, 4,94 Metern im Weitsprung und 8,10 Metern im Kugelstoßen. (GAP-Tagblatt vom 14. Oktober)

[21.09.2014] Andrew Syme beendet Berglaufsaison mit Rang 10!

Telfes - Ander Seufferth und Andrew Syme sind Bergläufer durch und durch. Am besten geht’s steil raus - und zwar durchweg. Da kam den beiden 11,2 Kilometer lange Strecke bei der Berglauf Masters Weltmeisterschaft im Stubaital nicht entgegen. 1100 Höhenmeter galt es zu bezwingen. Aber: „Es gab zwischendrin Flachstücke, es ging sogar mal ein Stück bergab“, beschreibt der Grainauer Seufferth den Schlickeralmlauf mit Start in Telfes. Nicht gerade die Gegebenheiten, die die zwei Sportler lieben. Aber welche, mit denen sie gut umgehen konnten: Unter 300 Startern holte sich Syme insgesamt Rang 32 (1:09.04 Stunden) und Seufferth Rang 34 (1:09,23). Trotz der fast identischen Zeit absolvierten die beiden das Rennen nicht zusammen. „Wir starteten zeitversetzt ins unseren Altersklassen“, erklärt Seufferth. Für den Grainauer war das die M35, in der er bester Deutscher wurde. „Da bin ich schon stolz drauf“, sagt der 37-Jährige, der sich auf der Strecke mit Italienern zusammengetan hatte. „Auf den letzten zwei Kilometern haben sie sich leider distanziert.“ So reichte es für Seufferth am Ende zu Rang elf unter 41 internationalen Athleten in der M35. Seufferth musste sich in seiner Klasse auch mit dem Gesamtschnellsten, Eric Blake, messen. Der Amerikaner war 59 Minuten und 31 Sekunden unterwegs.
„Ein Weltspitzen-Athlet“, sagt Syme. Er selbst war in der Klasse M40 unterwegs und wurde Zehnter - unter 80 Athleten. „Damit bin ich zufrieden, ich habe alles gegeben“, sagt der Athlet von der Leichtathletik Gemeinschaft (LAG) Garmisch-Partenkirchen, der nach etwa drei Kilometern auf einer glitschigen Holzbrücke gestürzt war. Das Resultat: Platzwunden am Knie, Oberschenkel, Schulter und Hand. Aber Syme zog den Lauf durch. Die Verletzungen „habe ich beim Lauf fast nicht mitgekriegt. Ich kann nicht behaupten, dass mich die Schmerzen Zeit gekostet hätten“, betont er und ergänzt schmunzelnd: „Erst am nächsten Tag hat mir alles weh getan.“ Für den 43-Jährigen ist die Laufsaison mit der Weltmeisterschaft heuer beendet - aus privaten und beruflichen Gründen. Und mit einem Ergebnis, mit er wirklich zufrieden sein kann. (km/GAP-Tagblatt)

100 Jahre Deutsches Sportabzeichen

Deutsches Sportabzeichen 2013

Im vergangenen Jahr ist die Leichtathletikgemeinschaft Garmisch-Partenkirchen 50 Jahre alt geworden. Sie ist die älteste LG in Bayern. Zu diesem Jubiläum hatte man sich vorgenommen insgesamt 50 Sportabzeichen abzunehmen. Leider haben wir das Ziel nicht ganz gereicht, da wir einfach zu spät damit begonnen haben. In diesem Jahr wird das Deutsche Sportabzeichen 100 Jahr alt. Grund genug ein neues Ziel zu formulieren. 2013 sollen 100 Sportabzeichen abgenommen werden.
Die LAG Garmisch-Partenkirchen hat derzeit über 100 aktive Mitglieder. Schon aus diesem Grund sollte die vorgenommene Zahl von St. 100 Sportabzeichen nicht unrealistisch sein. Alle unsere lizensierten Trainer sind angehalten in ihren Trainingsgruppen das Sportabzeichen ab zu nehmen. Darüber hinaus werden wir selbstverständlich versuchen, auch die heimische Bevölkerung zum Mitmachen zu bewegen. Jeden Mittwoch besteht die Möglichkeit von 18.00 bis 20.00 Uhr im Stadion am Gröben unter Anleitung zu trainieren oder sich zu informieren. Das Training zum Sportabzeichen ist kein Leistungstraining. Es dient vielmehr der Gesunderhaltung und der allgmeinen Fitness. Aus diesem Grunde sind auch einige Krankenkassen Befürworter der Sportabzeichenbewegung. Es wurde festgestellt, dass pro Jahr Kosten in Höhe von ca. 45 Milliarden Euro entstehen, die auf Sportverletzungen zurück zu führen sind. Die jährlichen Kosten die durch mangelnde Bewegung entstehen, liegen aber bei 185 Millarden Euro. Und darüber sollte Jeder einmal nachdenken.
Dass sportliche Bewegung fit erhält, beweist nachhaltig Herr Herbert Müller, Jahrgang 1932. Er hat im vergangen Jahr zum 35. Mal das Deutsche Sportabzeichen abgelegt. Als besondere Anerkennung wurde Herrn Müller neben dem Sportabzeichen mit der Zahl 35, von Herrn Johann Neumeier, dem BLSV-Vorsitzenden des Kreises Zugspitze, eine weitere Ehrennadel in Gold verliehen. (Peter Gnilka)

LAG Garmisch-Partenkirchen: www.lag-gap.de

Trainingsbilder

Bilder vom LAG-Training gibt es hier: www.dropbox.com/sh/h6frr1tb45riq4e/iemH67ebxn

 

 

 

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